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                    <title><![CDATA[Newsroom UKHD]]></title>
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                    <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 12:12:51 +0200</pubDate>
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                        <title>Heidelberger Pflegepreis ehrt innovative Ideen für eine bessere Patientenversorgung</title>
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Ausschlaggebend waren der konkrete Nutzen ihrer Ideen, ihre hohe Relevanz für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie ihre innovative und qualitativ hochwertige Umsetzung.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der Heidelberger Pflegepreis würdigt Initiativen, die von den Pflege-Teams am UKHD ins Leben gerufen wurden und die Patientenversorgung am UKHD verbessern und die Zufriedenheit von Patientinnen, Patienten sowie Mitarbeitenden fördern. Als weitere Anforderung sollten die eingereichten Projekte in diesem Jahr die interprofessionelle Zusammenarbeit und/oder empirische Outcomes, also messbare, empirisch belegte Ergebnisse, in den Fokus stellen. Nominiert waren insgesamt 14 Projekte und 10 Poster.</p><p>Die Projekte beurteilten drei Fach-Jurys. Auch das Publikum im Hörsaal der Medizinischen Klinik entschied mit und stimmte vor Ort für das jeweilige Lieblingsprojekt ab. Die nominierten Projekte zeigen die Vielfalt moderner Pflege: Sie verbessern die Versorgung von Patientinnen und Patienten, stärken die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden und fördern und optimieren die interprofessionelle Zusammenarbeit. Themen waren unter anderem das Erkennen und Behandeln von Mangelernährung, die ganzheitliche Schmerzbehandlung, Maßnahmen zur Stärkung des Patienten-Empowerments sowie der konstruktive Umgang mit belastenden Situationen im Klinikalltag. Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege des UKHD, lobte das hohe Niveau und die Qualität der präsentierten Projekte und Poster: „Ich bin als Pflegedirektorin unglaublich stolz auf Sie.“</p><p>„Die besten Ideen entstehen dort, wo Pflege täglich gelebt wird: im Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden. Alle nominierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Fachkompetenz, Innovationskraft und der Mut, neue Wege zu gehen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich und nachhaltig verbessern. Wo Evidenz, Kreativität und persönliches Engagement zusammenwirken, entsteht exzellente Pflege“, erläuterte Dintelmann.</p><h3><span>Drei Teams erhalten den Heidelberger Pflegepreis</span></h3><p>Der <strong>erste Platz</strong> ging an Alexandra Neubauer und Claudia Zighmi von der gerontopsychiatrischen Station Tellenbach am Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Mit den Ergebnissen aus ihrem Projekt zur „Einführung eines ganzheitlichen und interprofessionellen Schmerzdienstes“ konnten sie eindrucksvoll zeigen, dass Schmerzen in der psychiatrischen Versorgung einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen und durch ein interprofessionelles, multimodales Behandlungskonzept gezielter adressiert werden können. Die Auswertung der ersten Ergebnisse deutet darauf hin, dass ergänzende nichtmedikamentöse Schmerzbehandlungen einen positiven Beitrag zur Schmerzreduktion leisten könnten.</p><p>Den <strong>zweiten Platz</strong> erreichte das Projekt „Notfallsimulationstraining auf Allgemeinstation“, vertreten durch das Team Maria Witter, Lena Jung, Marcus Jozefowicz und Ann-Sofie Klein von der kardiologischen Station Matthes/Wunderlich am Zentrum für Innere Medizin. Ziel des Projekts ist es, durch praxisnahe Reanimations- und Notfalltrainings auf der Station die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden im Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) und bei internistischen Notfällen zu stärken und so die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.</p><p>Über den <strong>dritten Platz</strong> freuen durften sich Daniela Fischer, Sylvia Köppchen und Silvia Gröger aus der Kopfklinik für das Projekt „Krebs? Wir reden Klartext! Eine interprofessionelle Informationsveranstaltung für strahlentherapeutische Patient:innen und ihre Angehörige.“ Mit der Einführung dieses Formates konnte ein patientenzentriertes Angebot geschaffen werden, das die Informationsversorgung von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen vor Beginn einer Strahlentherapie gezielt verbessert.</p><h3><span>Erstmals Pflegewissenschaftspreis vergeben</span></h3><p><span>Neben dem etablierten Pflegepreis mit drei Platzierungen wurde am UKHD erstmalig auch der Pflegewissenschaftspreis vergeben. Mit dieser neuen Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich durch eine besonders wissenschaftlich fundierte Herangehensweise und einen hohen Beitrag zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung auszeichnen. Die Auswahl des Preisträgerprojekts erfolgte unter allen Einreichungen durch eine eigene Fachjury der Arbeitsgruppe Pflegewissenschaft und Interprofessionelle Versorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg unter Leitung von Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Martin Müller, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des UKHD.</span></p><p><span>Über den Preis freuen durfte sich das Team von Jessica Golenia und Christian Kindlein aus der Kopfklinik für das Projekt „ON:STROKE – ONboarding Stroke Unit“. Das</span> Projekt <span>entwickelt, implementiert und evaluiert</span> ein <span>kompetenzorientiertes und pflegewissenschaftlich fundiertes Onboardingkonzept für neue Pflegefachpersonen auf dem hochspezialisierten Bereich der Stroke Unit. Es verbindet gezielte Kompetenzentwicklung mit professioneller Sozialisation und nachhaltiger Personalentwicklung und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit und Versorgungsqualität.</span></p><h3><span>Posterpreis für familienzentriertes Unterstützungsprogramm</span></h3><p>Die meisten Punkte im Poster-Voting erhielten Jonas Hoch und Mara Jacobi vom Zentrum für Innere Medizin für ihr Poster „Familienzentrierte Pflegeinterventionen im Delir-Management erwachsener Patienten im allgemeinstationären Krankenhaussetting – ein Scoping Review“.</p><p>Die Preisgelder belaufen sich auf 1.750 Euro für den ersten Platz des Heidelberger Pflegepreises, 1.000 Euro für Platz zwei und 750 Euro für Platz drei. Der Pflegewissenschaftspreis ist mit 1.000 Euro und der Posterpreis mit 200 Euro dotiert. Alle Teams, die nicht ausgezeichnet wurden, erhielten einen Trostpreis sowie eine Teilnehmerurkunde. Die Pflegedirektion des UKHD vergibt seit 2017 den Heidelberger Pflegepreis. Seit 2018 wird dieser von der Manfred Lautenschläger-Stiftung gefördert.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pflege am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Pflege,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:43:37 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 10:12:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Von Arzneimitteltherapiesicherheit bis zur Schmerzlinderung durch Virtuelle Realität: Universitätsklinikum Heidelberg lädt zum „Aktionstag Patientensicherheit“ ein</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-arzneimitteltherapiesicherheit-bis-zur-schmerzlinderung-durch-virtuelle-realitaet-universitaetsklinikum-heidelberg-laedt-zum-aktionstag-patientensicherheit-ein/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-arzneimitteltherapiesicherheit-bis-zur-schmerzlinderung-durch-virtuelle-realitaet-universitaetsklinikum-heidelberg-laedt-zum-aktionstag-patientensicherheit-ein/</guid><pp:caseid>813755</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2026 lädt das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) von 10 bis 14 Uhr zu einem Aktionstag in die Medizinische und Chirurgische Klinik ein. Der diesjährige Welttag steht unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ An Informationsständen sowie bei Vorführungen und Mitmachangeboten erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in Maßnahmen für mehr Patientensicherheit. Erstmals wird zudem der Heidelberger Patientensicherheitspreis des UKHD verliehen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik (Im Neuenheimer Feld 410/420) des Universitätsklinikums Heidelberg darüber zu informieren, wie am Klinikum die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gewährleistet wird. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Informations- und Mitmachangebot mit Einblicken in die klinische Praxis, aktuelle Projekte und Maßnahmen, interaktive Stationen und die Möglichkeit, einiges selbst auszuprobieren. Fragen beantworten die Fachkräfte im persönlichen Gespräch.</p><p>Dafür stehen zahlreiche Ansprechpartnerinnen und -partner aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachrichtungen an Informationsständen bereit. Sie informieren über Themen wie Ernährung bzw. Mangelernährung, Arzneimitteltherapiesicherheit, digitale Unterstützungsangebote und die Begleitung von Patientinnen und Patienten beim Übergang in die ambulante Versorgung. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher das digitale Patientenportal des UKHD kennenlernen sowie verschiedene Selbstchecks und Informationsangebote nutzen. Auch stehen verschiedene Ernährungsprodukte zum Verkosten bereit.</p><h3>Interaktiv informieren</h3><p>Der Aktionstag bietet zahlreiche Möglichkeiten, Patientensicherheit direkt zu erleben. So können Interessierte Virtual-Reality(VR)-Anwendungen testen, die Ängste, Stress, Schmerzen und Atemnot lindern können, erleben, wie sich grauer Star anfühlt und welche Herausforderungen Erkrankungen wie Arthrose, Gicht oder Polyneuropathie für die Patientensicherheit mit sich bringen können. An anderen interaktiven Stationen erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie die Klinikapotheke und die Klinische Pharmakologie des UKHD zur sicheren Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten beitragen. Darüber hinaus erläutern Expertinnen und Experten, wie sie die Sicherheit von Patientinnen und Patienten rund um eine Operation gewährleisten, wie sich eine lebensbedrohliche Sepsis erkennen lässt und wie sie verhindert werden kann.</p><p>Ebenso zeigt das Fachpersonal, wie die Hände richtig desinfiziert werden. Überprüfen lässt sich der Erfolg unter fluoreszierendem Licht. Erleben lässt sich auch, wie moderne Medizintechnik die Nierenfunktion sicher unterstützen oder ersetzen kann. Damit erst gar keine Dialyse nötig wird, gibt es Tipps für die Früherkennung von Nierenbeeinträchtigungen. Es wird gezeigt, wie digitale Tools beispielsweise in der Herzmedizin administrative Aufgaben übernehmen können, wodurch mehr Zeit für die Behandlung der Patientinnen und Patienten bleibt.</p><p>Verschiedene Informationsmaterialien rund um die Patientensicherheit zum Mitnehmen runden das Angebot des Aktionstages ab.</p><h3>Patientensicherheit weiter voranbringen</h3><p>Erstmals verleiht das Team der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement des Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) im Rahmen des „Welttags der Patientensicherheit“ den Patientensicherheitspreis. Mit diesem Preis werden Projekte, Initiativen und Konzepte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Förderung und nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit am UKHD einsetzen. Die Preisverleihung findet um 12 Uhr statt.</p><p>Der Welttag der Patientensicherheit ist einer der globalen Gesundheitstage der Weltgesundheitsorganisation WHO. Er findet seit 2019 jährlich am 17. September statt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der sicheren Versorgung chronisch kranker Patientinnen und Patienten, etwa mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen oder psychische Erkrankungen. Chronische Erkrankungen erfordern häufig eine langfristige Versorgung über verschiedene medizinische und pflegerische Bereiche hinweg. Der Aktionstag macht darauf aufmerksam, wie wichtig eine sichere Zusammenarbeit und Kommunikation an den Schnittstellen der Versorgung für die Patientensicherheit sind.</p><p> </p><h3>Programmüberblick</h3><p><strong>17.09.2026, 10 bis 14 Uhr, Im Neuenheimer Feld 410/420, Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik</strong></p><p><span>-          </span>Arzneimittelversorgung am UKHD</p><p><span>-          </span>Projektvorstellung: Erhebung der Arzneimittelanamnese sowie Prüfung von Therapiesicherheit und Wechselwirkungen von Arzneimitteln vor planbaren Operationen</p><p><span>-          </span>Projektvorstellung: Sicherer Übergang von der Klinik in die häusliche Umgebung</p><p><span>-          </span>Informationen zur Brückenpflege, die den Übergang Krebsbetroffener aus der Klinik in die weiterführende Versorgung begleitet und unterstützt</p><p><span>-          </span>Digitales Patientenportal: Vorteile kennenlernen und Möglichkeit zur Registrierung vor Ort</p><p><span>-          </span>Beratung rund um Medikamente</p><p><span>-          </span>Dialysetechnik erleben</p><p><span>-          </span>Tipps zur Früherkennung von Nierenfunktionsstörungen</p><p><span>-          </span>Sicherheit rund um Operationen (Narkose etc.)</p><p><span>-          </span>Sepsis erkennen und vorbeugen</p><p><span>-          </span>Schulung in richtiger Händedesinfektion inklusive Kontrollmöglichkeit mit fluoreszierendem Licht</p><p><span>-          </span>Informationen zum Nutzen eines digitalen Tools und Künstlicher Intelligenz in der Herzmedizin</p><p><span>-          </span>Beratung und Aufklärung zu Mangelernährung, Ernährungstherapien plus Produktverkostung</p><p><span>-          </span>VR-Anwendungen kennenlernen und deren therapeutischen Nutzen erleben</p><p><span>-          </span>Patientensicherheit erleben: Was Sie selbst tun können</p><p><span>-          </span>Glücksrad</p><p><span>-          </span>Ausmalbilder</p><p><span>-          </span>Verleihung des Patientensicherheitspreises um 12 Uhr</p><p><strong>Mitwirkende Kliniken und Bereiche:</strong></p><p><span>-          </span>Klinik für Nephrologie und Nierenzentrum</p><p><span>-          </span>Brückenpflegedienst der Klinik für Palliativmedizin</p><p><span>-          </span>Chirurgische Klinik</p><p><span>-          </span>Klinik für Anästhesiologie</p><p><span>-          </span>Innere Medizin III: Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie</p><p><span>-          </span>Innere Medizin IX: Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie</p><p><span>-          </span>Apotheke des Universitätsklinikums Heidelberg</p><p><span>-          </span>Zentrum für Infektiologie, Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene</p><p><span>-          </span>Zentrum für Infektiologie, Sektion Krankenhaushygiene</p><p><span>-          </span>Thoraxklinik Heidelberg</p><p><span>-          </span>Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie am Universitätsklinikum Heidelberg</p><p><span>-          </span>Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.tag-der-patientensicherheit.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:20:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 10 Sep 2026 08:33:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Von der Forschung in den Alltag: App beschleunigt Informationswege bei seltenen Stoffwechselerkrankungen</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-der-forschung-in-den-alltag-app-beschleunigt-informationswege-bei-seltenen-stoffwechselerkrankungen/</guid><pp:caseid>743117</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Angeborene Stoffwechselerkrankungen wie die Phenylketonurie (PKU) prägen den Alltag der Betroffenen enorm: Sie müssen eine strikte Diät halten und ihre Blutwerte regelmäßig kontrollieren lassen. Eine App, die ein Team der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg gemeinsam mit Kooperationspartnern entwickelt hat, soll Betroffenen den Alltag zukünftig erleichtern. Die Anwendung erlaubt den digitalen Austausch von Laborwerten, Ernährungsplänen und anstehenden Untersuchungsterminen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Fingerspitze desinfizieren, ein Pieks mit einer Lanzette, dann zwei kreisrunde Felder auf einer Trockenblutkarte mit Bluttropfen ausfüllen: Patientinnen und Patienten mit der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) kennen das Prozedere. Abhängig vom Alter schicken sie in festen Intervallen ihre Blutproben per Post in ein Stoffwechsellabor. Hier werden verschiedene Werte kontrolliert, die relevant sind für die Steuerung der Ernährungstherapie. Gibt es auffällige Ergebnisse, werden die erforderlichen Therapieanpassungen telefonisch besprochen, die schriftlichen Befunde folgen auf dem Postweg. Der gesamte Prozess dauert in der Regel vier bis fünf Tage, manchmal auch mehr als eine Woche.</span></p><p><span>Um die Abläufe zu erleichtern, zu beschleunigen und die Versorgung nachhaltig zu verbessern, wurde im Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg eine neue App für Patientinnen und Patienten sowie das Behandlungsteam entwickelt. An dem Kooperationsprojekt waren neben Teams der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung sowie der Heidelberger App-Entwickler phellow seven beteiligt. Die Projektleitung lag bei Professor Dr. Thomas Opladen, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Ärztlicher Leiter der Pädiatrischen Stoffwechselambulanz der Kinderklinik. Die Forschungsergebnisse wurden aktuell im „</span><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/jimd.70187" target="_blank"><span>Journal of Inherited Metabolic Disease</span></a><span>“ publiziert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit PKU, die die mobile Anwendung nutzen, müssen zwar weiterhin Trockenblutkarten einsenden. Das Behandlungsteam kann die relevanten Befunde ab jetzt jedoch direkt in die App übermitteln, wo sie von den Betroffenen abgerufen werden können. Das reduziert den Aufwand, verkürzt die Zeit zwischen Blutentnahme und Befundübermittlung und ermöglicht bei Bedarf eine schnelle Anpassung der Diät.</span></p><h3><span>Hintergrund: Die angeborene Stoffwechselerkrankung PKU</span></h3><p><span>Mit einer Häufigkeit von etwa 1:10.000 ist die Phenylketonurie die häufigste der seltenen angeborenen Stoffwechselstörungen: In Deutschland leben etwa 10.000&nbsp;Menschen mit PKU, jährlich kommen rund 70&nbsp;Kinder mit der erblich bedingten Erkrankung zur Welt. Die Betroffenen können aufgrund eines Enzymdefekts den Eiweißbaustein Phenylalanin aus der Nahrung nicht verstoffwechseln. In der Folge reichert er sich im Körper an und schädigt das sich entwickelnde Gehirn. Dank des standardmäßigen Neugeborenenscreenings wird PKU heute in der Regel in den ersten Lebenstagen erkannt. Wissen Eltern von der Stoffwechselerkrankung ihres Kindes, lassen sich die Krankheitsfolgen durch eine strikte, phenylalaninreduzierte Diät verhindern. Die konsequente Diät – auch im Erwachsenenalter –, regelmäßige Blutuntersuchungen, die Einnahme spezieller Eiweißersatzpräparate sowie ein enger Austausch mit den Ärztinnen und Ärzten sind entscheidend, um neurologische Schäden zu vermeiden.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Vorteile der App – für Betroffene und Behandelnde</span></h3><p><span>PKU-Patientinnen und -Patienten der Heidelberger Stoffwechselambulanz können die App namens phenyx seit Mitte April 2026 kostenfrei nutzen. „Die Mitarbeitenden unseres Stoffwechsellabors werten die Trockenblutkarten wie gewohnt aus und übertragen die Laborwerte über eine Plattform in die App“, beschreibt Projektleiter Professor Thomas Opladen. „Im Idealfall haben die Patientinnen und Patienten beziehungsweise deren Eltern den aktuellen Phenylalanin-Spiegel unmittelbar nach der Freigabe im Labor vorliegen.“</span></p><p><span>In der App werden die Werte übersichtlich dargestellt. Über ein Dashboard lassen sich Entwicklungen beobachten und Laborwerte vergleichen, um die Ernährungstherapie gegebenenfalls anzupassen. In der ersten Version bietet die App zudem eine Kontaktmöglichkeit zum Behandlungsteam und eine Erinnerungsfunktion für Labor- und Ambulanztermine. Die Patientinnen und Patienten können Symptome dokumentieren und Ernährungsprotokolle anfertigen, sich mit anderen Betroffenen austauschen und mit Patientenorganisationen in Kontakt treten. Unterschiedliche Benutzerprofile für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sorgen für eine altersgerechte Optik und Ansprache.</span></p><p><span>Um sicherzustellen, dass die App den tatsächlichen Bedarf der Patientinnen und -Patienten widerspiegelt, hat das Projektteam sowohl Betroffene als auch Fachpersonal in die Entwicklung einbezogen. Zuvorderst ist die Anwendung als digitaler Begleiter für die Betroffenen konzipiert – sie hat aber auch Vorteile für die Behandelnden: „Ein solches modernes Tool kann die Therapietreue unserer Patientinnen und Patienten erhöhen“, hofft Professor Opladen. „Wir können insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene besser erreichen, für die es selbstverständlich ist, verschiedene Lebensbereiche mithilfe von Apps zu organisieren.“ Über die App gewonnene Datensätze könnten zudem anonymisiert für Forschungsarbeiten genutzt werden, sofern die Zustimmung der Nutzenden dafür vorliegt.</span></p><p><span>Die Hoheit über alle Daten, die in der App und für die Plattform erhoben werden, liegt bei den Patientinnen und Patienten: Sie beziehungsweise ihre Erziehungsberechtigten entscheiden, wer auf die Gesundheitsdaten zugreifen und sie bearbeiten darf, und erteilen hierzu eine ausdrückliche Einwilligung. Alle Daten werden in einem zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland verarbeitet, die Plattform unterliegt damit den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Angeboten wird die kostenlose phenyx-App von der gemeinnützigen phenyx gUG, einem im August 2025 gegründeten Heidelberger Start-up. Professor Thomas Opladen ist einer der Geschäftsführer.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Blick in die Zukunft</span></h3><p><span>Mit dem Launch von Version eins der App hört für das Projektteam die Arbeit nicht auf. Geprüft werden derzeit eine Zulassung als Medizinprodukt sowie eine sichere, automatisierte Befundübertragung direkt aus dem Laborsystem des UKHD sowie anderer Kliniken. Perspektivisch könnte die App auf weitere deutschsprachige Zentren sowie andere angeborene Stoffwechselerkrankungen ausgeweitet werden, die ebenfalls eine engmaschige Laborkontrolle und individuell angepasste Therapie erfordern.</span></p><p><span>Für die Nutzerinnen und Nutzer soll die App sukzessive um weitere Funktionalitäten erweitert werden, zum Beispiel einen Produktscan auf Phenylalanin im Supermarkt oder einen individuellen, KI-basierten Ernährungsplan. In einer ersten Studie haben Professor Opladen und weitere Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung außerdem einen PKU-Sensor getestet, mit dem Betroffene die Phenylalanin-Konzentration im Blut zu Hause selbst bestimmen können – im Zusammenspiel mit der phenyx-App. Sollte ein solcher Sensor in Zukunft zur Verfügung stehen, könnte auch diese Funktion direkt in die App integriert werden.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span>Website der </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-allgemeine-paediatrie-neuropaediatrie-stoffwechsel-gastroenterologie-nephrologie/behandlungsspektrum/neuropaediatrie-und-stoffwechselmedizin/stoffwechselklinik/" target="_blank"><span>Stoffwechselklinik am UKHD</span></a></p><p><span>Publikation des Forschungsprojekts im </span><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/jimd.70187" target="_blank"><span>„Journal of Inherited Metabolic Disease“</span></a></p><p>Website des <a href="https://phenyx.de/" target="_blank">gemeinnützigen Start-ups phenyx gUG</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Thomas Opladen</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>Ärztlicher Leiter der Pädiatrischen Stoffwechselambulanz, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><a class="ck-anchor" id="mailto:kinderklinik.stoffwechselambulanz@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:kinderklinik.stoffwechselambulanz@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:kinderklinik.stoffwechselambulanz@med.uni-heidelberg.de" target="_blank"><span>kinderklinik.stoffwechselambulanz@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Kinderheilkunde,Forschung,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:56:46 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 09 Jun 2026 11:19:40 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Interdisziplinäre Versorgung älterer Unfallpatientinnen und -patienten: Alterstraumazentrum am Universitätsklinikum Heidelberg zertifiziert</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/interdisziplinaere-versorgung-aelterer-unfallpatientinnen-und--patienten-alterstraumazentrum-am-universitaetsklinikum-heidelberg-zertifiziert/</guid><pp:caseid>741085</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg gemeinsam als Alterstraumazentrum zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die herausragende Versorgung älterer Unfallpatientinnen und -patienten am UKHD und unterstreicht die große Bedeutung einer interdisziplinären Altersmedizin.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span>Gemeinsame Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg: </span></i><span>Ältere Patientinnen und Patienten mit Unfallverletzungen werden am Universitätsklinikum Heidelberg schon seit vielen Jahren interdisziplinär und unter Berücksichtigung altersbedingter Besonderheiten behandelt. Dafür arbeiten Medizinerinnen und Mediziner aus Geriatrie und Unfallchirurgie Hand in Hand: Beteiligt sind die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Gerhard Schmidmaier) und das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Jürgen Bauer). Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die hohe Qualität dieser Zusammenarbeit nun bestätigt und die Kooperation als Alterstraumazentrum (ATZ) zertifiziert.</span></p><p><span>Wichtige Kriterien für die DGU-Zertifizierung waren neben der strukturierten Zusammenarbeit von spezialisierten Ärztinnen und Ärzten aus Unfallchirurgie und Altersmedizin auch die intensive Einbindung von nicht-ärztlichem Personal – darunter Pflege, Ergo- und Physiotherapie, Logopädie und Sozialdienst –, ein standardisiertes Vorgehen beim Screening und der Behandlung von Verwirrtheitszuständen (Delir), Sturzrisiko und Ernährungsstörungen sowie ein Fort- und Weiterbildungsplan für alle Mitarbeitenden des Alterstraumazentrums.</span></p><h3><span>Besonderheiten der Unfallversorgung bei älteren Menschen</span></h3><p><span>Ältere Menschen, die nach einem Unfall verletzt sind, benötigen in der Regel eine andere Behandlung als jüngere Patientinnen und Patienten. Ihre medizinische Versorgung ist mit besonderen Risiken verbunden, zudem bringen sie altersbedingte Bedürfnisse mit. „Wenn ältere Menschen stürzen, erleiden sie häufig komplexe Verletzungen, zum Beispiel Oberschenkel-, Wirbel- oder Beckenbrüche“, beschreibt </span>Dr. Matthias Miska, Oberarzt und Sektionsleiter Alterstraumatologie der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und Leiter ATZ Unfallchirurgie<span>. „Im Gegensatz zu jüngeren Menschen reicht bereits ein banaler Stolpersturz im häuslichen Umfeld für einen komplexen Knochenbruch, der gravierende, lebensbedrohliche Folgen haben und den dauerhaften Verlust eines selbstbestimmten Lebens bedeuten kann.“</span></p><p><span>Viele Patientinnen und Patienten in höherem Lebensalter haben zudem chronische Erkrankungen wie Herzschwäche, Osteoporose, Diabetes oder Demenz. „Sie nehmen womöglich mehrere Medikamente ein, sind allgemein weniger mobil und anfälliger für Wundheilungsstörungen und chronische Wunden“, sagt </span>Professor Petra Benzinger, Oberärztin und Sektionsleiterin Alterstraumatologie der Geriatrie (Leiterin ATZ Geriatrie)<span>. „Sind ältere Menschen länger bettlägerig, steigt das Risiko für Komplikationen wie Lungenentzündung, Thrombose oder Muskelabbau.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Gezielter Einsatz minimalinvasiver Operationstechniken</span></h3><p>Ziel des Alterstraumazentrums ist es, dass altersbedingte Besonderheiten während der gesamten Behandlung berücksichtigt werden – von der Akutversorgung direkt nach einem Unfall über einen anschließenden Klinikaufenthalt bis hin zur Rehabilitation.<span> Beispielsweise kommen moderne und schonende Operationstechniken wie ein Iliosakral-Stabsystem zum Einsatz. Diese minimalinvasive OP-Technik ermöglicht es, instabile Frakturen des hinteren Beckenrings bei älteren Patientinnen und Patienten stabil zu versorgen. Dabei wird das gebrochene Sitzbein durch einen Stab mit dem intakten Darmbein verbunden und zuverlässig fixiert. Weil bei diesem Eingriff Weichteile wie Haut, Muskeln und Nerven dank moderner 3D-Bildgebung im Operationssaal kaum verletzt oder belastet werden, ist die Komplikationsrate gering. Die hohe Stabilität des Konstrukts erlaubt zudem eine frühzeitige Mobilisation unter Vollbelastung: Bereits am ersten Tag nach der Operation können die Patientinnen und Patienten aufstehen und an das Gehen herangeführt werden. Das Risiko für typische Folgekomplikationen wie Lungenentzündungen ist dadurch minimiert.</span></p><p><span>Mehrmals pro Woche finden an beiden Standorten des ATZ gemeinsame Visiten statt, an denen ärztlicher Dienst, Pflege und therapeutische Berufsgruppen teilnehmen. „Wir streben an, dass sich der Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten nach einem Unfalltrauma schnell und nachhaltig stabilisiert, damit sie baldmöglichst in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückkehren können“, sagt </span>Dr. Nathan Gress, Zentrumskoordinator des ATZ<span>. Zudem bindet das Alterstraumazentrum die niedergelassenen Fach- sowie Hausärztinnen und -ärzte in das Behandlungskonzept ein, um eine kontinuierliche Weiterbetreuung nach dem stationären Aufenthalt und der geriatrischen Rehabilitation sicherzustellen.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Hintergrund: Die DGU-Zertifizierung als Alterstraumazentrum</span></h3><p><span>Deutschlandweit arbeiten mehr als 200 Kooperationsprojekte von Unfallchirurgie und Geriatrie als DGU-zertifizierte Alterstraumazentren zusammen. Für die Erstzertifizierung muss ein umfangreicher Kriterienkatalog der DGU erfüllt sein. Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem Prozessbeschreibungen für die unfallchirurgische und geriatrische Behandlung der Patientinnen und Patienten im ATZ sowie für </span>die strukturierte Zusammenarbeit des Zentrums mit Anästhesie, Innerer Medizin, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Sozialdienst. Eine weitere zentrale Anforderung ist ein aktives Qualitätsmanagement. Im Rahmen<span> eines Vor-Ort-Audits überprüft die DGU, ob alle Punkte des Kriterienkatalogs erfüllt sind, und bewertet die praktische Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Alle drei Jahre weisen die ATZ im Rahmen einer Re-Zertifizierung nach, dass sie die DGU-Anforderungen weiterhin erfüllen.</span></p><p><span>Alterstraumazentren der DGU nehmen verpflichtend am sogenannten Alterstraumaregister der Fachgesellschaft teil. Das Register sammelt anonymisierte Daten aus der Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten im Alter von 70&nbsp;Jahren oder älter, die eine hüftgelenksnahe Oberschenkelfraktur haben. Die Daten werden unter anderem für Forschungsarbeiten herangezogen und stehen den ATZ ein Jahr nach ihrer Erstzertifizierung zur Verfügung.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span>Website der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/klinik-fuer-unfall-und-wiederherstellungschirurgie/" target="_blank"><span>Universitätsklinikums Heidelberg</span></a></p><p><span>Website des </span><a href="https://www.bethanien-heidelberg.de/start" target="_blank"><span>Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg</span></a></p><p><span>Übersichtskarte der DGU-zertifizierten </span><a href="https://map.traumaportal-dgu.de/maps/alterstraumazentren.html#zoom=6&lat=51.32621&lon=9.01108&layers=BTTTT" target="_blank"><span>Alterstraumazentren</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Dr. Nathan Gress</span><br><span>Assistenzarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg,</span><br><span>Zentrumskoordinator Alterstraumazentrum</span><br><a class="ck-anchor" id="mailto:nathan.gress@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:nathan.gress@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:nathan.gress@med.uni-heidelberg.de"><span>nathan.gress@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 13:48:31 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 02 Apr 2026 11:48:31 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>11. Heidelberger Patiententag Multiple Sklerose</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/11-heidelberger-patiententag-multiple-sklerose/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/11-heidelberger-patiententag-multiple-sklerose/</guid><pp:caseid>733567</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am 24. Januar 2026 von 10.00 bis 13.30 Uhr lädt das Team der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg Betroffene und Angehörige zum Patiententag Multiple Sklerose ein. Expertinnen und Experten informieren über Therapiemöglichkeiten und aktuelle Rehabilitationsmaßnahmen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am Samstag, 24. Januar 2026, findet zur Multiplen Sklerose ein Patiententag der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) statt. Bei der chronisch-entzündlichen Erkrankung Multiple Sklerose (MS) greift das Immunsystem das körpereigene Nervengewebe an. Da die schubartig verlaufende Erkrankung unterschiedliche Ausprägungen hat, ist eine an die Hauptsymptome angepasste Therapie wichtig. Über den aktuellen Stand der Therapie, Entwicklungen der Immuntherapie und im Bereich der Rehabilitation informieren die Heidelberger Expertinnen und Experten von 10.00 bis 13.30 Uhr im großen Hörsaal der Kopfklinik.&nbsp;</p><p>„Im Moment befindet sich die Zulassung einer neuen Medikamentengruppe, eventuell auch für fortgeschrittene Krankheitsstadien, in einer finalen Entwicklungsphase“, so Dr. Mirjam Korporal-Kuhnke, Fachärztin in der Neuroimmunologischen Ambulanz an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, welche am Patiententag MS über dieses Thema referieren wird. Ein weiteres wichtiges Thema des Patiententages sind Impfungen bei MS. Im Vortrag erfahren die Zuhörenden, was es vor und unter der MS Therapie, auch im Zusammenhang mit Immuntherapien, bei Impfungen zu beachten gibt.</p><p>Im Anschluss an die Vorträge haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Fragen zu stellen.</p><h3>Veranstaltungsdetails im Überblick</h3><p><strong>Was:</strong> Multiple Sklerose Patiententag</p><p><strong>Wann:</strong> 24. Januar 2026, 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr</p><p><strong>Wo:</strong> Großer Hörsaal in der Kopfklinik, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg</p><p><strong>Anmeldung: </strong>Nicht erforderlich</p><h3 style="margin-left:0px;">Programm</h3><ul><li data-list-item-id="e885387dd6f0dfc3cf05ac146028dc5c6"><p style="margin-left:0px;">10.00 – 10.25 Uhr&nbsp;<br>Begrüßung und Einführung: Wissenswertes zur Betreuung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg&nbsp;<br>Privatdozent Dr. Klemens Ruprecht</p></li><li data-list-item-id="e1d8e01afb3c42bb5a9f0ac27f0f6cd32"><p style="margin-left:0px;text-align:start;">10.25 – 11.15 Uhr&nbsp;<br>Rehabilitationsbehandlung der Multiplen Sklerose: Stand 2026&nbsp;<br>Prof. Dr. Peter Flachenecker</p></li><li data-list-item-id="eebdcbfeb4d8f43c9197867735affec69"><p style="margin-left:0px;text-align:start;">11.15 – 12.00 Uhr&nbsp;<br>Pause mit Imbiss</p></li><li data-list-item-id="e8225684dcb89ad09c7df7fecdacb3930"><p style="margin-left:0px;text-align:start;">12.00 – 12.30 Uhr&nbsp;<br>Multiple Sklerose und Impfungen: Was ist zu beachten?&nbsp;<br>Dr. Andrea Viehöver</p></li><li data-list-item-id="e1b329907f797f5379e710177e49df2f6"><p style="margin-left:0px;text-align:start;">12.30 – 13.00 Uhr&nbsp;<br>Aktuelles zu Immuntherapien der Multiplen Sklerose&nbsp;<br>Dr. Mirjam Korporal-Kuhnke</p></li><li data-list-item-id="e3c18cc74cd134d4ad7d5d7d2192e0791"><p style="margin-left:0px;text-align:start;">13.00 – 13.30 Uhr&nbsp;<br>Abschließende Frage- und Diskussionsrunde</p></li></ul><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik" target="_blank">Homepage der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg</a><br><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik/behandlungsspektrum/schwerpunkt-neuroimmunologie" target="_blank"><span>Schwerpunkt Neuroimmunologie am Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p>Jessica Stockmann&nbsp;<br>Neurologische Klinik des UKHD<br>Tel. 06221 56-38251</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Neurologie,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 14:02:39 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Jan 2026 13:18:06 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Interdisziplinäres Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/interdisziplinaeres-schaedelbasiszentrum-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/interdisziplinaeres-schaedelbasiszentrum-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>727016</pp:caseid><pp:subtitle>Moderne Technik und interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine optimale Versorgung bei Schädelbasiserkrankungen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vier Kliniken am Universitätsklinikum Heidelberg bündeln im Schädelbasiszentrum ihre Expertise. Ziel des Zentrums ist es, Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen oder Verletzungen der Schädelbasisregion eine optimal abgestimmte, fächerübergreifende Behandlung zukommen zu lassen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Erkrankungen und Verletzungen an dem unteren Teil des Schädels, auf der das Gehirn aufliegt, der sogenannten Schädelbasis, stellen besonders hohe Anforderungen an Diagnostik und Therapie. Häufig sind mehrere empfindliche Nerven, Gefäße oder Hirnstrukturen betroffen, was ein enges Zusammenspiel verschiedener hochspezialisierter medizinischer Disziplinen erfordert. In dem nun gegründeten Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) bündeln die Kliniken für Neurochirurgie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO), Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) sowie Radioonkologie und Strahlentherapie ihre Expertise.</p><p>„Die Behandlung von Erkrankungen der Schädelbasis gelingt nur, wenn alle beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten“, sagt Professor Sandro Krieg, Ärztlicher Direktor der Neurochirurgischen Klinik. „Durch das Zentrum können wir unsere interdisziplinären Strukturen weiter ausbauen und Behandlungen anbieten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnitten sind.“ Die technische Ausstattung des von der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie zertifizierten Schädelbasiszentrums am UKHD zählt zu den modernsten in Europa. Hochauflösende bildgebende Verfahren, intraoperative Navigation, mikrochirurgische Techniken und präzise Strahlentherapie schaffen die Grundlage für minimalinvasive, funktionserhaltende Therapien auf höchstem Niveau.</p><p>&nbsp;</p><h3>Gemeinsame Therapieplanung im Schädelbasis-Board</h3><p>Ein Element des Schädelbasiszentrums ist das neu etablierte Schädelbasis-Board. In diesem Gremium entwickeln Expertinnen und Experten der vier Kliniken gemeinsam individuelle Therapiepläne für Patientinnen und Patienten mit besonders komplexen Erkrankungen, ähnlich wie in einem Tumorboard der Onkologie. Typische Krankheitsbilder, die im Schädelbasis-Board besprochen werden, sind gut- und bösartige Tumore an der Schädelbasis, Fehlbildungen, entzündliche Prozesse und schwere Verletzungen im Bereich der Schädelbasis. „Dank dieser engen Verzahnung erhält jede Patientin und jeder Patient die bestmögliche Behandlung“, betont Professor Patrick Schuler, Ärztlicher Direktor der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik. „Gemeinsam können wir komplexe funktionserhaltende Behandlungen durchführen, die gleichzeitig höchste Sicherheit bieten.“</p><p>Ein weiterer Vorteil liegt in der räumlichen Nähe der Fachabteilungen. Gemeinsam bieten die vier Kliniken das gesamte Spektrum der modernen Präzisions-Diagnostik an, von Magnetresonanztomographie-, Computertomographie- bis zu Endoskopie-Methoden. Im Heidelberger Schädelbasiszentrum können alle erforderlichen Untersuchungen vor einem Eingriff zentral koordiniert unter einem Dach durchgeführt werden. „Durch die enge räumliche und organisatorische Zusammenarbeit können wir Untersuchungen und Behandlungen deutlich effizienter gestalten. Das ist ein großer Gewinn für unsere Patientinnen und Patienten, denen dann aufwändige Terminvereinbarungen und oft auch viele Fahrten erspart bleiben“, sagt Professor Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie und Vorstandsvorsitzender des UKHD.</p><p>Das Zentrum versteht sich auch als <span>Ansprechpartner für zuweisende Ärztinnen und Ärzte</span>. Durch einen regelmäßigen fachlichen Austausch sollen Diagnosewege und Behandlungskonzepte abgestimmt und so eine nahtlose Versorgung auch nach dem Klinikaufenthalt gewährleistet werden. „Unser Ziel ist es, die sektorenübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken und durch den Dialog mit zuweisenden Kolleginnen und Kollegen die bestmögliche Versorgung unserer gemeinsamen Patientinnen und Patienten sicherzustellen“, sagt Professor Jürgen Hoffmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen und Kontakt</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fachliche-zentren/schaedelbasiszentrum" target="_blank">Website des Schädelbasiszentrums am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 13:21:17 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 06 Nov 2025 13:32:13 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Pianistin Jinju Park spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pianistin-jinju-park-spielt-werke-von-wolfgang-amadeus-mozart/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pianistin-jinju-park-spielt-werke-von-wolfgang-amadeus-mozart/</guid><pp:caseid>726916</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am 5. November 2025 gastiert die südkoreanische Pianistin Jinju Park im Rahmen der Reihe „MUSIK AM MITTWOCH“ in der Chirurgischen Klinik am UKHD. Beginn ist um 14.30 Uhr in der Magistrale im Erdgeschoss.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Bereits im Februar begeisterte die Künstlerin das Publikum in der Chirurgie mit ihrer ausdrucksstarken und differenzierten Interpretation der 24 Préludes, Op. 28 von F. Chopin. Am 5. November kehrt Jinju Park im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Musik am Mittwoch“ in die Chirurgische Klinik zurück – und zwar mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. So dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Fantasie c-Moll, KV 475 und die Klaviersonate Nr. 14 c-Moll, KV 457 freuen.</span></p><p><span>Beginn des in Kooperation mit Live Music Now Rhein-Neckar e.V. – in der von Yehudi Menuin ins Leben gerufenen Organisation ist Jinju Park Stipendiatin – stattfindenden Konzerts ist um 14.30 Uhr in der Magistrale im Erdgeschoss der Chirurgischen Klinik, Im Neuenheimer Feld 420. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.</span></p><p><span>Verantwortet wird die Veranstaltungsreihe „MUSIK AM MITTWOCH“ von der Klinikseelsorge und Pflegedienstleitung der Klinik für Chirurgie, unterstützt von der Stiftung Chirurgie.</span></p><p><span>Übrigens: Am 9. Januar 2026 wird Jinju Park mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz das 5. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven in Ludwigshafen aufführen. Wer klassische Musik mag, sollte sich diesen Termin also schon mal vormerken.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Zur Künstlerin</span></h3><p><span>Jinju Park wurde 1997 in Cheonan, Südkorea geboren und begann mit fünf Jahren&nbsp; Klavier zu spielen. Sie absolvierte die Daejeon Arts High School mit Hauptfach&nbsp; Klavier und studierte an Sookmyung Women’s University in Seoul, Südkorea im&nbsp; Bachelor-Studiengang in der Klasse von Prof. Hae-jeon Lee. Sie studiert seit 2022&nbsp; an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der&nbsp; Klasse von Prof. Alexej Gorlatch – nach Ihrem Masterabschluss derzeit im&nbsp; Konzertexamen. Sie gewann den All Grand Prize beim Musikwettbewerb der Korea Music Association, den 1. Preis beim Journal of Music Wettbewerb und 3. Preis beim Busan MBC Music Wettbewerb. Sie wurde von der Samick Foundation, der Alumni Association der Sookmyung&nbsp; Women’s University und Live Music Now Rhein-Neckar als Stipendiatin ausgewählt und besuchte Meisterkurse bei Prof. Zhu Yafen, Soo-jung Shin, Julius Jeong-won Kim, Seong-hoon Kim und Jong-hwa Park. Als Solistin spielte sie mit dem Seoul Chamber Orchestra, Sookmyung Women’s&nbsp; University Orchestra, Mostly Orchestra, Daejeon Philharmonic Orchestra, Jeonju Philharmonic Orchestra in Südkorea und dem Ostrava Orchestra in der Tschechischen Republik.</span></p><h3>Eckdaten der Veranstaltung</h3><p><span><strong>Musik am Mittwoch in der Chirurgie mit Jinju Park</strong></span><br><span>Chirurgische Klinik, Im Neuenheimer Feld 420, 69120 Heidelberg, Magistrale (Ebene 00 am Flügel)</span><br><span>Mittwoch, den 05. November 2025, 14.30-15.00 Uhr</span></p><p><span>Jinju Park, Stipendiatin Live Music Now Rhein-Neckar e.V., spielt Werke von&nbsp; Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)</span><br><span>Fantasie c-Moll, KV 475</span><br><span>Klaviersonate Nr. 14 c-Moll, KV 457</span></p><ul><li data-list-item-id="e09f05768334b15cd3f9ebae6043aed76"><span>Molto allegro</span></li><li data-list-item-id="ec84c966234e28b30662c119ac254cf45"><span>Adagio</span></li><li data-list-item-id="efa31e02305a7a67a7e555d97a0ccbfbf"><span>Allegro assai</span></li></ul><p><span>Organisation: Klinikseelsorge und Pflegedienstleitung der Chirurgie am UKHD</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:04:37 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 30 Oct 2025 16:04:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>OnkoAktiv erhält Krebsinnovationspreis 2025</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/onkoaktiv-erhaelt-krebsinnovationspreis-2025/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/onkoaktiv-erhaelt-krebsinnovationspreis-2025/</guid><pp:caseid>726404</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das bundesweite Netzwerk OnkoAktiv, gegründet am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, erhält den Krebsinnovationspreis Baden-Württemberg 2025. Der Preis würdigt OnkoAktiv für seine Vorreiterrolle und seinen richtungsweisenden Beitrag bei der Integration von Bewegung in die onkologische Versorgung.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Pressemitteilung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg: </span>Das Netzwerk OnkoAktiv wird mit dem Krebsinnovationspreis Baden-Württemberg 2025 des Krebsverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Der Preis würdigt Institutionen, Verbände und Personen, die durch innovative Ansätze die Prävention, Behandlung und Begleitung von Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.&nbsp;</p><p style="text-align:start;">Den Preis nahm Joachim Wiskemann, Ideengeber und Gründer des Netzwerks sowie Leiter der AG Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am NCT Heidelberg, im Rahmen der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Transdisziplinären Onkologischen Versorgung (ATO) Baden-Württemberg in Freiburg entgegen. Der Krebsinnovationspreis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Schirmherrin des Preises ist Gerlinde Kretschmann.</p><p style="text-align:start;">OnkoAktiv wurde 2012 auf Initiative von Joachim Wiskemann am NCT Heidelberg gegründet und hat sich seitdem von einer regionalen Initiative zu einem bundesweiten Netzwerk für onkologische Bewegungsförderung und -therapie entwickelt. Ziel ist es, allen krebserkrankten Menschen wohnortnahen, qualitätsgesicherten Zugang zu Bewegungstherapie zu ermöglichen – individuell abgestimmt, professionell begleitet und wissenschaftlich fundiert.</p><p style="text-align:start;">Das Netzwerk verknüpft onkologische Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken und Praxen mit Reha-Zentren, Physiotherapiepraxen, Sportvereinen und Fitnessstudios in der jeweiligen Region. Ein strukturierter Zertifizierungsprozess stellt die Qualität der bewegungstherapeutischen Angebote sicher. Zudem beteiligen sich Fördermitglieder am Netzwerk, darunter Yoga- und Entspannungsgruppen sowie Personal Trainerinnen und Trainer.</p><p style="text-align:start;">„Bewegung wirkt wie ein Medikament. Sie verbessert nachweislich die Lebensqualität und den Therapieerfolg vieler Patientinnen und Patienten. Mit OnkoAktiv können wir dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Joachim Wiskemann. „Der Krebsinnovationspreis ist eine wertvolle Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vieler engagierter Partnerinnen und Partner im gesamten Netzwerk.“</p><p style="text-align:start;">Das Preisgeld setzt OnkoAktiv für die Weiterentwicklung digitaler und individueller Informationsangebote ein, um Patientinnen und Patienten künftig noch gezielter begleiten zu können. Das Netzwerk will Bewegung in Zukunft als festen und nachhaltigen Bestandteil der onkologischen Therapie bundesweit etablieren – basierend auf wissenschaftlicher Evidenz und leicht zugänglich für Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/newsroom/pressemitteilungen/details/onkoaktiv-erhaelt-krebsinnovationspreis-2025.html" target="_blank">Diese Pressemitteilung auf der Website des NCT Heidelberg</a></p><h3>Kontakt für die Presse</h3><p><span style="text-align:start;"><strong>Dr. Martin Staiger</strong></span><br><span style="text-align:start;">Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</span><br><span style="text-align:start;">Kommunikation und Veranstaltungen</span><br><span style="text-align:start;">Im Neuenheimer Feld 460</span><br><span style="text-align:start;">69120 Heidelberg</span></p><p><span style="text-align:start;">+49 6221 56-311272</span><br><a class="ck-anchor" id="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de" name="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de" href="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de">martin.staiger@nct-heidelberg.de</a><br><a href="https://www.nct-heidelberg.de/" target="_blank"><u>www.nct-heidelberg.de</u></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,NCT-PM]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:06:55 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 27 Oct 2025 13:06:55 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neue Palliativstation des Universitätsklinikums Heidelberg am AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG eröffnet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-palliativstation-des-universitaetsklinikums-heidelberg-am-agaplesion-bethanien-krankenhaus-heidelberg-eroeffnet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-palliativstation-des-universitaetsklinikums-heidelberg-am-agaplesion-bethanien-krankenhaus-heidelberg-eroeffnet/</guid><pp:caseid>725980</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Dietmar Hopp Stiftung förderte die Einrichtung der Station mit 383.000 Euro. Dort werden seit September 2025 unheilbare Patientinnen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase auf höchstem Niveau behandelt und in wohnlichem Ambiente umfassend betreut. Die offizielle Eröffnung im Beisein von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Vertreterinnen der Dietmar Hopp Stiftung fand am 21. Oktober statt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Wenn schwere Erkrankungen weiter fortschreiten und damit auch die damit einhergehenden Belastungen stetig zunehmen, benötigen Patientinnen und Patienten ebenso wie ihre Angehörigen häufig eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte, umfassende Versorgung. Dazu steht dem Palliativteam des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) unter der Leitung von Professor Dr. Bernd Alt-Epping nun eine rundum renovierte und modern eingerichtete Station im Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg zur Verfügung. Dort finden Betroffene bei einer akuten Verschlechterung ihres Gesundheitszustands spezialisierte medizinische Hilfe, häufig mit dem Ziel, sie so weit zu stabilisieren, dass sie in ihr häusliches Umfeld zurückkehren können. Mit ihren perspektivisch bis zu 14 Betten zählt die Station zu einer der großen Palliativstationen in Deutschland. Die Renovierung wurde ermöglicht durch die großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 383.000 Euro. Mit der gemeinsamen Versorgung von Palliativpatientinnen und -patienten weiten das UKHD und das auf die Behandlung betagter Menschen spezialisierte Agaplesion Bethanien Krankenhaus ihre bereits bestehende Kooperation weiter aus.</span></p><p><span>Bei der offiziellen Eröffnung am 21. Oktober 2025, im Beisein des Heidelberger Oberbürgermeisters Prof. Dr. Eckart Würzner, überreichte Isabel Hopp das symbolische Förderschild an Tom Hauck, Geschäftsführer des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. „Wir haben die Einrichtung der Palliativstation gern unterstützt, um Patientinnen und Patienten eine hochwertige Behandlung zu ermöglichen – auf medizinisch höchstem Niveau und mit menschlicher Fürsorge. Wir fördern sowohl im medizinischen als auch im sozialen Bereich schon seit vielen Jahren Projekte im Hospiz- und Palliativbereich. Damit möchten wir nicht nur den Betroffenen selbst helfen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse schwerstkranker Menschen in der Gesellschaft schärfen“, so Isabel Hopp.</span></p><h3><span>Zu medizinischer Maximalversorgung gehört ein palliativmedizinisches Versorgungsangebot</span></h3><p><span>Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus, Vorstandsvorsitzender des UKHD, ist erfreut, dass die Universitäre Palliativstation, die ursprünglich im inzwischen geschlossenen Krankenhaus St. Vincencius und danach vorübergehend im Krankenhaus Salem angesiedelt war, nun eine dauerhafte Bleibe gefunden hat: „Zu einem Haus der medizinischen Maximalversorgung wie dem Universitätsklinikum Heidelberg gehört zwingend ein umfassendes palliativmedizinisches Versorgungsangebot – in Form der palliativmedizinischen Ambulanzsprechstunden, mitbehandelnd-konsiliarisch in den Kliniken des UKHD, über das SAPV-Team </span><i><span>Saphir</span></i><span> bei den Betroffenen zuhause, oder eben auf einer eigenen Station. Palliativmedizin gehört unverzichtbar zu unserem Versorgungskonzept für onkologische Patientinnen und Patienten, steht aber ebenso allen anderen Betroffenen mit absehbar lebensbegrenzender Erkrankung zur Verfügung. Ich bin sehr froh, mit dem Bethanien Krankenhaus einen hervorragend geeigneten Ort dafür gefunden zu haben und danken der Dietmar Hopp Stiftung, dass sie die Einrichtung der Station so großzügig unterstützt hat.“</span></p><p><span>Das AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG stellte eine ehemalige Station der geriatrischen Rehabilitation zur Verfügung. Sie konnte dank der Förderung der Dietmar Hopp Stiftung im Laufe des Jahres 2025 komplett umgebaut, technisch auf den neusten Stand gebracht und wohnlich eingerichtet werden. Erste Patientinnen und Patienten wurden ab 1. September 2025 aufgenommen. Die Station mit zunächst acht Betten in Einzelzimmern, die perspektivisch auf 14 Betten erweitert werden soll, gehört zur Klinik für Palliativmedizin des UKHD</span> <span>und ist eingebettet in das dortige stationäre, ambulante und häusliche Palliativkonzept. Sie wird von deren Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Bernd Alt-Epping medizinisch geleitet. Das Team besteht aus Ärztinnen und Ärzten des UKHD; Pflegekräfte und weiteres Personal stellt das Bethanien Krankenhaus.</span></p><h3><span>Palliativstation sichert Kontinuität der sektorenübergreifenden Versorgung</span></h3><p><span>“Die Einbettung der Palliativstation in das geriatrische Umfeld des Bethanien-Krankenhauses kann dazu beitragen, dass Themen wie Alter und Lebensende wieder mehr in den Blickpunkt geraten. Diese Themen sind in Medizin, Ethik und Gesellschaft, gerade auch mit Blick auf die demografischen Entwicklungen, von hoher Relevanz und gehören zu einer Universitären Hochleistungsmedizin.”, so Prof. Alt-Epping. Wichtig ist ihm dabei das sektorenübergreifende Konzept der Palliativmedizin. So erhalten Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische Unterstützung dort, wo sie sie brauchen: „Wenn wir belastende Symptome der Betroffenen zum Beispiel in der Häuslichkeit oder in einer Pflegeeinrichtung akut nicht ausreichend behandeln können, sichern wir mit unserer Station die Kontinuität der Versorgung. Zudem kann die Palliativstation andere, insbesondere intensivmedizinische Bereiche des Universitätsklinikums entlasten“, sagt der Palliativmediziner.</span></p><p><span>Das AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG betreibt eine eigene, geriatrische Palliativstation, was eine enge Zusammenarbeit und die Ausschöpfung von Synergien ermöglicht. Der Fokus der universitären Station liegt auf Patientinnen und Patienten, die sich in Alter, Erkrankungen und Symptomen von den hochbetagten Patientinnen und Patienten der geriatrischen Palliativstation unterscheiden. „Der Anspruch ist derselbe: Wir geben unser Bestes, um für Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen die letzte Lebensphase aushaltbar zu machen und dazu beizutragen, dass sie an den Ort zurückkehren können, an dem sie versorgt werden möchten. Durch unsere enge Zusammenarbeit im Bereich der Palliativmedizin verbessern wir nachhaltig die Versorgung schwerstkranker Menschen allen Alters in der Region“, sagt Prof. Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am UKHD und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.bethanien-heidelberg.de/ueber-uns/presse/presse-detail/neue-palliativstation-des-universitaetsklinikums-heidelberg-am-agaplesion-bethanien-krankenhaus-heidelberg-15056" target="_blank">Pressemitteilung der Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. Bernd Alt-Epping</span><br><span>Ärztlicher Direktor</span><br><span>Klinik für Palliativmedizin</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Ärztlicher Leiter der Universitären Palliativstation im Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:bernd.alt-epping@med.uni-heidelberg.de"><span>bernd.alt-epping@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 23 Oct 2025 10:18:59 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„How does it feel (to be such a freak)?”</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/how-does-it-feel-to-be-such-a-freak/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/how-does-it-feel-to-be-such-a-freak/</guid><pp:caseid>724986</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Bob-Dylan-Abend mit Geschichten und Songs zum Wahnsinnigwerden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, 17. Oktober 2025, um 18.00 Uhr lädt das Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg im Rahmen der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit zu einem Bob-Dylan-Abend ein. In der Sammlung Prinzhorn treffen Geschichten aus der Psychiatrie auf Songs der Ikone des Songwritings. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Dr. Benjamin Drechsel, Genesungsbegleiter an der Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg, liest aus seinen Texten, die in 20 Jahren Psychiatrieerfahrung entstanden sind. Begleitet wird er von Jörg Ullrich, Gesundheits- und Krankenpfleger in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der mit Gitarreninterpretationen von Bob-Dylan-Songs den Abend musikalisch begleitet.</p><p>In Wort und Musik kreist der Abend um die Frage „How does it feel?“. Was bedeutet es, Mensch zu sein? Und wie finden wir Wege, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen? Inmitten der Sammlung Prinzhorn, deren Ausstellung sich dem kreativen Ausdruck psychischer Ausnahmeerfahrungen widmet, entsteht eine besondere Atmosphäre zwischen „Dylanologie“, Poesie und Psychiatrie. Im Rahmen der Veranstaltung kann die Dauerausstellung der Sammlung Prinzhorn kostenfrei besucht werden.</p><p>&nbsp;</p><h3>Eckdaten zur Veranstaltung</h3><p>Datum:&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Freitag, 17. Oktober 2025<br>Uhrzeit:&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>18.00 Uhr<br>Ort:&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Sammlung Prinzhorn, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg<br>Eintritt:&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>frei<br>Anmeldung:&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>nicht erforderlich</p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Woche der Seelischen Gesundheit</h3><p><span>Die Woche der Seelischen Gesundheit 2025 findet vom 10. bis 20. Oktober bundesweit unter dem Motto „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft“ statt. Zahlreiche Einrichtungen, von psychosozialen Diensten über Kliniken bis hin zu Selbsthilfegruppen, engagieren sich mit regionalen sowie digitalen Formaten wie Vorträgen, Workshops, Podcasts oder Ausstellungen, um niedrigschwellige Informationen, Austausch und Unterstützung zur psychischen Gesundheit zu ermöglichen. Alle bundesweiten Veranstaltungen sowie weitere Informationen zur Aktionswoche finden Sie online:</span></p><p><a class="ck-anchor" id="https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche" name="https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche" href="https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche">https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche</a></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Über das Zentrum für Psychosoziale Medizin am UKHD</span></h3><p>Im Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) am Universitätsklinikum Heidelberg sind die Kliniken für Allgemeine Psychiatrie, für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik sowie für Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Institute für Medizinische Psychologie und für Psychosoziale Prävention zusammengefasst. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche fachübergreifende Versorgung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen oder in seelischen Krisen, die Entwicklung neuer Therapien über das ganze Spektrum biologischer und psychotherapeutischer Anwendungen und Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Angehörigen sowie Maßnahmen für den Erhalt der Seelischen Gesundheit und der Resilienz-Steigerung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf familienorientierten Therapie- und Präventionskonzepten. Das ZPM bieten ein vernetztes Angebot aus Medizin, Psychologie, Pflege, Spezialtherapien, Ergo- und Physiotherapie, Sozialarbeit und anderen Fachbereichen des UKHD außerhalb des ZPM. Gemeinsam ist es möglich, eine maßgeschneiderte Therapie für einzelne Familienmitglieder oder auch die gesamte Familie anzubieten.</p><p><a href="http://www.ukhd.de/zpm">www.ukhd.de/zpm</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Sammlung Prinzhorn am UKHD und MFHD</h3><p>Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen und gehört zum Zentrum für Psychosoziale Medizin des UKHD. Der historische Bestand umfasst etwa 8.000 Werke – Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte – die von Insass*innen psychiatrischer Anstalten zwischen 1840 und 1945 geschaffen wurden. Dieser weltweit einzigartige Fundus wurde größtenteils vom Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn (1886–1933) während seiner Tätigkeit als Assistenzarzt an der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zusammengetragen. Seit 1980 wächst die Sammlung erneut, und umfasst mittlerweile rund 40.000 Werke von Psychiatrie-Erfahrenen. Das Museum präsentiert jährlich zwei bis drei thematische Ausstellungen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beizutragen.</p><p><a href="https://www.sammlung-prinzhorn.de/">https://www.sammlung-prinzhorn.de/</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Kontakt</h3><p>Claudia Paul<br>Geschäftsstelle<br>Zentrum für Psychosoziale Medizin<br>Universitätsklinikum Heidelberg<br><a class="ck-anchor" id="mailto:claudia.paul@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:claudia.paul@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:claudia.paul@med.uni-heidelberg.de">claudia.paul@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2326/1aaa20de-1d59-447c-b5c8-682a2b3ba065/va-flyer_wochederseelischengesundheit2025.pdf?10000" target="_blank">Veranstaltungsflyer</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-psychosoziale-medizin-zpm/" target="_blank">Zentrum für Psychosoziale Medizin am UKHD</a></p><p><a href="https://www.sammlung-prinzhorn.de/" target="_blank">Die Sammlung Prinzhorn</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Seelische Gesundheit]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:32:11 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 13 Oct 2025 12:32:11 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>St. Vincentius-Immobilie geht an Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/st-vincentius-immobilie-geht-an-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/st-vincentius-immobilie-geht-an-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>724758</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Nutzung am traditionsreichen Standort wird fortgeführt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Evangelische Stadtmission Heidelberg hat einen Käufer für die Immobilie des ehemaligen Krankenhauses St. Vincentius gefunden. Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) übernimmt das Gebäude und wird es weiterhin als Krankenhaus nutzen. Der Kaufvertrag wurde nach einem strukturierten Bieterverfahren unterzeichnet. Gemeinsame Pressemitteilung der Evangelischen Stadtmission Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach der insolvenzbedingten Schließung des Krankenhauses St. Vincentius im Jahr 2024 hatte die Evangelische Stadtmission verschiedene Nutzungsoptionen intensiv geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass eine medizinische Weiternutzung der sinnvollste Weg ist. Dies entspricht auch dem Wunsch des Erbpachtgebers. Das Grundstück gehört der Katholischen Stadtkirchengemeinde Heidelberg.&nbsp;</p><p>„Mit dem Universitätsklinikum haben wir einen idealen Partner gefunden, der die medizinische Tradition des Standorts fortführt und gleichzeitig neue Impulse für die Gesundheitsversorgung in Heidelberg setzt." sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtmission, Jens Haubold.&nbsp;</p><p>„Das Gebäude St. Vincentius ist für die Stadt Heidelberg, die Bevölkerung und den Medizinstandort Heidelberg von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass hier auch in Zukunft Patientinnen und Patienten von einer modernen Gesundheitsversorgung profitieren werden“, sagt Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. Die Planungen für die zukünftige Nutzung der Klinik laufen.&nbsp;</p><p>Ziel ist es, das Gebäude unter anderem für Angebote des Zentrums für Psychosoziale Medizin zu nutzen, die aktuell im Stadtteil Bergheim angesiedelt sind. „Dadurch können wir frei werdende Räumlichkeiten in Bergheim modernisieren, auch dies ist ein wichtiger Schritt für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Heidelberg“, sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD.</p><h3>Pressekontakte</h3><p><strong>Matthias Schärr&nbsp;</strong><br>Evangelische Stadtmission Heidelberg e.V.&nbsp;<br>06221 476911&nbsp;<br><a class="ck-anchor" id="mailto:matthias.schaerr@stadtmission-hd.de" name="mailto:matthias.schaerr@stadtmission-hd.de" href="mailto:matthias.schaerr@stadtmission-hd.de">matthias.schaerr@stadtmission-hd.de</a></p><p><strong>Julia Bird&nbsp;</strong><br>Komm. Leitung Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin&nbsp;<br>Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg&nbsp;<br>06221 56-7071&nbsp;<br><a class="ck-anchor" id="mailto:julia.bird@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:julia.bird@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:julia.bird@med.uni-heidelberg.de">julia.bird@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 18:20:56 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 10 Oct 2025 11:01:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Große Freude an Constantins Geburtstagsparty</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/grosse-freude-an-constantins-geburtstagsparty/</guid><pp:caseid>723392</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Nikolaos Troiannos, Intensivfachpfleger für Pädiatrie in der Kinderklinik, überraschte seinen ehemaligen Patienten Constantin Oppermann an dessen Geburtstagsfeier mit seinem Foodtruck und kubanischen Sandwiches und Rustic Fries – und verzichtete auf einen Großteil seiner Einnahmen. Dafür spendeten Constantins Eltern an den Verein Herzkinder Unterland.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Dass Constantin Oppermann dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag feiern durfte, grenzt an ein medizinisches Wunder. Der Junge kam mit einem schweren angeborenen Herzfehler, einem hypoplastischen Rechtsherzsyndrom, zur Welt. Dabei sind die rechte Seite des Herzens, die Pulmonalklappen sowie die Lungenschlagader nicht richtig ausgebildet – die rechte Herzkammer kann somit ihre Aufgabe, das Blut in die Lunge zu pumpen, nicht übernehmen. Mehrere Operationen musste Constantin über sich ergehen lassen, ehe am 19. September 2019 in der Kinderklinik die entscheidende OP – die sogenannte Totale cavopulmonale Anastomose (TCPC) – auf dem Plan stand. Dabei wird das Blut über die großen Venen direkt zur Lunge geleitet, so dass die eine noch intakte Herzkammer das Blut „nur“ noch in den Körperkreislauf pumpen muss.</p><p>Nikolaos Troiannos, der Constantin damals auf der interdisziplinären pädiatrischen Intensivstation (K-Intensiv Kardio) betreute, blickt zurück: „Die OP war an einem Donnerstag und zunächst war alles in Ordnung. Doch nach 36 Stunden hatte sich die Situation drastisch verschlechtert. Es war ein stetiges auf und ab und einige Male sah es nicht gut aus. Während des Klinikaufenthaltes mussten insgesamt drei Herzkatheter gemacht werden, da die offene Stelle im Gefäß, die Fenestrierung, immer wieder zu ging. Constantin hatte wochenlang Aszites und letztendlich musste sogar eine Tracheotomie gemacht werden. Aber er hat sich durchgekämpft und nach über vier Monaten konnte Constantin auf die Normalstation verlegt werden.“</p><p>Seit dieser Zeit pflegt Nikolaos Troiannos einen losen Kontakt zur Familie Oppermann und zu Constantin – und als vor kurzem die Anfrage der Familie kam, ob der Intensivfachpfleger nicht zur Geburtstagsparty am 19. September* kommen wolle, um die Gäste mit leckeren kubanischen Sandwiches (Cubanos) und rustikalen Pommes Frites (Rustic Fries) zu versorgen, brauchte Nikolaos Troiannos nicht lange zu überlegen. Also machte er sich gemeinsam mit seinem Mitstreiter Yaniv Malkowsky, früher selbst Pfleger auf der K-Intensiv Kardio, und seinem blauen Foodtruck auf den Weg zur Party, um dort die Gäste zu verköstigen. Mit den Eltern von Constantin hatte Nikolaos Troiannos im Vorfeld folgende Vereinbarung getroffen: Er selbst verzichtet bis auf einen kleinen Unkostenbeitrag auf die Einnahmen und die Familie Oppermann spendet dafür eine bestimmte Summe an den Verein Herzkinder Unterland e.V..</p><p>Und wie kamen die Cubanos und die Rustic Fries bei den Gästen – anwesend waren insgesamt ca. 10 Kinder und deren Eltern – an? Nikolaos Troiannos: „Constantin, seine Freundinnen und Freunde sowie die&nbsp;<span> </span>Erwachsenen haben sich über die Sandwiches und die Pommes hergemacht und fanden das Essen richtig lecker.“</p><p>Nicht nur Nikolaos Troiannos, sondern auch viele seiner Kolleginnen und Kollegen auf der Kinderintensiv erinnern sich übrigens an Constantin und seine Geschichte. „Ein solch positiver Verlauf ist für uns eine große Motivation und zeigt, wie sinnvoll und wichtig unsere Arbeit ist – egal, wie schwierig sie auch manchmal sein mag“, so Nikolaos Troiannos.</p><p>*als Datum der Feier wurde extra der Jahrestag der großen Operation 2019 gewählt.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.herzkinder-unterland.de/" target="_blank">Herzkinder Unterland e.V.<span>&nbsp;</span></a></p><p><a href="https://www.facebook.com/CubanosSpeyer/?locale=de_DE" target="_blank"><span>Cubanos Speyer (Facebookseite)</span></a></p><p><a href="https://www.instagram.com/accounts/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fkinderintensiv.ukhd%2F&is_from_rle" target="_blank">Kinderintensiv.UKHD (Instagram)</a></p><p><i>Quelle: myUKHD - Mitarbeitenden App des Universitätsklinikums Heidelberg</i></p>]]></description><category><![CDATA[HPStart,UKHD-PM,News,Patientenversorgung,koepfe]]></category>
            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 26 Sep 2025 15:14:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>500.000 Euro für die Erforschung der Schmerzbewältigung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/500000-euro-fuer-die-erforschung-der-schmerzbewaeltigung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/500000-euro-fuer-die-erforschung-der-schmerzbewaeltigung/</guid><pp:caseid>722300</pp:caseid><pp:subtitle>Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. unterstützt Heidelberger Projekt zur Behandlung chronischer Arthrose-Schmerzen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mit einer Förderung in Höhe von 500.000 Euro unterstützt die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. die Erforschung chronischer Arthrose-Schmerzen an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Ziel der Förderung ist die wissenschaftliche Auswertung eines über Jahre gewachsenen Datensatzes zu Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Mit der Spende wird das Forschungsteam unter Leitung von Herrn Marcus Schiltenwolf, außerplanmäßiger Professor für Orthopädie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Leiter der Sektion „Konservative Orthopädie und Schmerztherapie“ an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg umfangreiche klinische und biochemische Daten aus der Patientenversorgung systematisch analysieren.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Multimodale Therapie – aber für wen wirkt sie wirklich?&nbsp;</h3><p>Die Sektion „Konservative Orthopädie und Schmerztherapie“ betreut seit vielen Jahren Menschen mit chronischen Schmerzen. Sie setzt dabei auf ein multimodales Therapiekonzept, das Ansätze der Orthopädie, Bewegungstherapie, Psychologie und Patientenschulungen eng miteinander verknüpft. Über mehrere Jahre wurden bei den Teilnehmenden unter anderem biochemische Parameter, wie beispielsweise die Konzentration der Hormone Oxytocin und Cortisol im Blut, die mit Wohlbefinden beziehungsweise Stress assoziiert sind, Informationen zu Art, Auftreten und Verlauf der Schmerzen sowie aus Fragebögen Informationen zur psychologischen Verfassung der Betroffenen erhoben und sorgfältig dokumentiert.&nbsp;<br>Das Forschungsteam will nun klären, warum dieses Therapiekonzept bei manchen Patientinnen und Patienten besonders gut anschlägt, bei anderen jedoch weniger wirksam ist. Ihre zentrale Hypothese ist, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale den Therapieerfolg entscheidend beeinflussen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Psychologische Bindung als Schlüssel</h3><p>Im Fokus der Untersuchung steht dabei das sogenannte Bindungsmuster der Betroffenen, das beschreibt, wie sie persönliche Beziehungen eingehen und erleben. Die Bindungsmuster spielen auch in der therapeutischen Beziehung eine wichtige Rolle.&nbsp;<br>„Bei der Betreuung von Menschen mit chronischen Arthrose-Schmerzen geht es nicht nur darum, Schmerzen zu lindern“, erklärt Professor Marcus Schiltenwolf. „Es geht auch darum, dass die Betroffenen lernen, anders mit ihren Schmerzen umzugehen. Dabei hilft ihnen eine stabile therapeutische Beziehung.“&nbsp;<br>Dr. Ann-Christin Pfeifer, die gemeinsam mit Dr. Eva Neubauer als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Projekt beteiligt ist, ergänzt: „Wir gehen deshalb davon aus, dass Menschen mit sicherem Bindungsstil besonders gut auf das therapeutische Angebot ansprechen. Sie sind aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur in der Lage, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und sich zum Beispiel auf ihre Ärztin oder ihren Arzt zu verlassen aber auch sie kritisch zu hinterfragen.“&nbsp;<br>„Dank der großzügigen Förderung der Deutschen Arthrose-Hilfe können wir unseren umfangreichen Datenschatz auswerten und darauf aufbauend die Grundlage für zukünftige Studien schaffen sowie neue Ansätze für eine individualisierte Schmerztherapie entwickeln.“, so Schiltenwolf. „Unser Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Persönlichkeit und Schmerzverarbeitung zusammenwirken, und daraus konkrete therapeutische Konsequenzen ableiten.“&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Über die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V.&nbsp;</h3><p>Die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Menschen mit Arthrose zu unterstützen, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, über die Erkrankung aufzuklären und die Forschung im Bereich muskuloskelettaler Erkrankungen zu fördern.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-orthopaedie-unfallchirurgie-und-paraplegiologie/klinik-fuer-orthopaedie/behandlungsspektrum/sektionen-fachbereiche/konservative-orthopaedie-schmerztherapie" target="_blank"><span>Sektion Konservative Orthopädie und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.arthrose.de/home" target="_blank">Deutsche Arthrose-Hilfe e.V.</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 16 Sep 2025 15:46:42 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Leise Gefahr für die Leber: Infostand zum Welt-Hepatitis-Tag</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/leise-gefahr-fuer-die-leber-infostand-zum-welt-hepatitis-tag/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/leise-gefahr-fuer-die-leber-infostand-zum-welt-hepatitis-tag/</guid><pp:caseid>715215</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Am 28. Juli informiert das Universitätsklinikum Heidelberg zum Welt-Hepatitis-Tag im Foyer der Medizinischen Klinik über Risiken, Symptome, Schutz und Therapie von Hepatitis. Fachleute beantworten Fragen und klären auf. Hinweis für die Redaktionen: Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Gerne unterstützen wir eine Berichterstattung über die Erkrankung mit Hintergrundinformationen und vermitteln Interviews mit Fachleuten aus Klinik und Forschung.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Müdigkeit, Abgeschlagenheit, vielleicht eine gelbliche Verfärbung der Augen: Erste Anzeichen einer Hepatitis werden oft übersehen. Viele Betroffene wissen lange Zeit gar nicht, dass ihre Leber bereits erkrankt ist – schwere Folgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs können die Folge sein. Um über Risiken, Symptome und Schutzmöglichkeiten aufzuklären, organisiert der Sonderforschungsbereich und Transregio TRR179 am 28. Juli, dem Welt-Hepatitis-Tag, einen Informationsstand im Foyer der Medizinischen Klinik. Patientinnen, Patienten sowie Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und Fragen zu stellen. Fachkundige Ansprechpartner stehen bereit, um aufzuklären und praktische Tipps für den Alltag zu geben.</p><p style="text-align:center;"><strong>Informationsstand Hepatitis: Ursachen, Behandlung und Prävention</strong><br><strong>28. Juli 2025, 10 Uhr bis 14 Uhr</strong><br><strong>Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik</strong><br><strong>Universitätsklinikum Heidelberg</strong><br><strong>Im Neuenheimer Feld 410 / 420 69120 Heidelberg</strong></p><h3>Zum Welt-Hepatitis-Tag</h3><p>Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die durch Viren ausgelöst wird. Fünf verschiedene Hepatitis-Viren A bis E sind heute bekannt. Besonders Infektionen mit den drei Typen B, C und D sind häufig langanhaltend, leise und tückisch. Denn Sie führen über Jahre zu keinen eindeutigen Symptomen und schädigen dabei unbemerkt die Leber nachhaltig. Rund 300 Millionen Menschen weltweit sind von chronischer Virushepatitis betroffen. Rund 1.3 Millionen Menschen versterben jährlich daran.<span>&nbsp; </span>Auch in Deutschland sterben jährlich mehrere Hundert Menschen an den Folgen einer Hepatitis. „Dank neuer Wirkstoffe können einige Hepatitis-Erkrankungen heute gut behandelt, und einige durch Impfstoffe verhindert werden. Doch insbesondere gegen die Hepatitis B und D gibt es bisher für die meisten Patienten keine Heilung,“ <span>sagt Dr. med. Shirin Nkongolo.</span></p><p>Der Welt-Hepatitis-Tag wurde ins Leben gerufen, um auf dieses anhaltende globale Gesundheitsproblem aufmerksam zu machen. In Deutschland beteiligen sich unter dem Motto „Lass uns Klartext reden“ zahlreiche Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen an Informations-Angeboten, um über die Erkrankung, ihre Behandlung und Prävention aufzuklären.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><h3>Hinweis für die Redaktionen</h3><p>Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, den Informationsstand zu besuchen und darüber zu berichten. Gerne unterstützen wir auch unabhängig davon oder ergänzend dazu eine Berichterstattung zum Welt-Hepatitis-Tag mit Hintergrundinformationen und vermitteln Interviews mit Fachleuten aus Klinik und Forschung.</p><p>Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Koordination des TRRR179 oder die Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg.</p><p>TRR179<br><a href="mailto:Katrin.Woll@med.uni-heidelberg.de">Katrin.Woll@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>Pressestelle<br><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de">presse@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 11:43:20 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 23 Jul 2025 09:43:20 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Konservative Schmerztherapie bei Chronischen Schmerzen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/konservative-schmerztherapie-bei-chronischen-schmerzen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/konservative-schmerztherapie-bei-chronischen-schmerzen/</guid><pp:caseid>714220</pp:caseid><pp:subtitle>Informationsabend für Betroffene an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychologie und Physiotherapie informieren über die Arbeit der Abteilung Konservative Schmerztherapie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur den Körper, sondern auch das tägliche Leben und die Lebensqualität. Und dennoch müssen Chronische Schmerzen nicht schicksalshaft hingenommen werden. Am 23. Juli ab 17 Uhr informieren die Expertinnen und Experten der Abteilung Konservative Schmerztherapie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg über ihren Therapieansatz zur Schmerzlinderung und Schmerzbewältigung abseits von Medikamenten und Operationen. In laienverständlichen Vorträgen zeigen sie auf, wie Schmerzen in Rücken, Nacken, Gelenken oder bei Fibromyalgie gelindert und Beweglichkeit sowie Lebensfreude zurückgewonnen werden können.&nbsp;<span> </span>Zwischen den Vorträgen stehen die Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychologie und Physiotherapie für individuelle Fragen bereit. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Tagesklinik in der Orthopädie besichtigen.</p><p style="text-align:center;"><span><strong>Was tun bei Chronischen Schmerzen?</strong></span><br><span><strong>Patienteninformationsabend zu Konservativer Schmerztherapie</strong></span><br><span><strong>Mittwoch 23. Juli um 17 Uhr</strong></span><br><span><strong>Großer Hörsaal, Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg</strong></span><br><span><strong>Schlierbacher Landstraße 200a, 69118 Heidelberg</strong></span><br><span><strong>Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich</strong></span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-orthopaedie-unfallchirurgie-und-paraplegiologie/klinik-fuer-orthopaedie/behandlungsspektrum/sektionen-fachbereiche/konservative-orthopaedie-schmerztherapie" target="_blank">Sektion Konservative Orthopädische Schmerztherapie am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 15:50:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 16 Jul 2025 09:49:44 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Leben mit HIV – Forschung trifft Erfahrung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/leben-mit-hiv--forschung-trifft-erfahrung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/leben-mit-hiv--forschung-trifft-erfahrung/</guid><pp:caseid>712328</pp:caseid><pp:subtitle>Interaktive Informationsveranstaltung am 1. Juli 2025</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Was bedeutet es heute, mit HIV zu leben? Welche Therapieoptionen gibt es? Und wie prägt die Infektionserkrankung den Alltag von Betroffenen? Diesen Fragen widmet sich eine öffentliche Veranstaltung, zu der die Abteilung Virologie am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, geleitet durch Professor Hans-Georg Kräusslich, gemeinsam mit der Aidshilfe Heidelberg einlädt</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Am Dienstag, 1. Juli 2025, um 17 Uhr öffnet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften am Karlsplatz ihre Türen für einen informativen und interaktiven Abend zum Thema „Leben mit HIV“. Im Mittelpunkt stehen neuen Therapieansätze, unter anderem mit dem neuen Wirkstoff Lenacapavir, persönliche Erfahrungen von Menschen mit HIV und der direkte Austausch zwischen Publikum, Forschenden und Menschen, die mit HIV leben. Neben Kurzvorträgen von Professor Kräusslich und Dr. Hartmann vom Universitätsklinikum Heidelberg zum Thema Therapie ist ein besonderer Programmhöhepunkt der Beitrag von Marc Franke, international bekannt geworden als der </span><i><span>Düsseldorfer Patient</span></i><span>. Er ist einer der wenigen Menschen weltweit, bei dem eine vollständige Heilung von HIV dokumentiert wurde. In seinem Vortrag berichtet er seinen Weg zur Heilung und die Erfahrungen, die ihn dabei geprägt haben. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Für Essen und Getränke ist gesorgt.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>„Leben mit HIV“ – Interaktive Informationsveranstaltung</strong></span><br><span><strong>Dienstag, 1. Juli 2025, 17 Uhr</strong></span><br><span><strong>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</strong></span><br><span><strong>Karlsplatz 5, 69117 Heidelberg</strong></span><br><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/inst_hygiene/virologie/PDF-Files/Flyer_Leben_mit_HIV.pdf"><span><strong>Programm</strong></span></a></p><h3><span>Fragen stellen, mitmachen, mitdenken</span></h3><p><span>An die Vorträge schließt sich eine Podiums-Diskussion mit Marc Franke und Mitgliedern der Aidshilfe Heidelberg an. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, eigene Perspektiven einzubringen und in den offenen Austausch mit Menschen mit HIV zu treten. Im Anschluss erwartet die Besucherinnen und Besucher ein interaktives Programm mit vielfältigen Stationen:</span></p><ul><li><span><strong>Virus Crafting:</strong> Bastelstation zum Nachbauen von Viruspartikeln mit eigens entwickelten Modellen</span></li><li><span><strong>HIV-Quiz:</strong> Spannende Fragen rund um das Leben mit HIV – mit kleinen Preisen für die Gewinner.</span></li><li><span><strong>Forschungsrundgang:</strong> Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler präsentieren aktuelle Studien, führen durch die Geschichte von HIV-Forschung und erzählen von der Entwicklung moderner Therapien.</span></li><li><span><strong>Infostand der Aidshilfe Heidelberg:</strong> Austausch mit Menschen, die mit HIV leben</span></li></ul><p><span>Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) – eines der acht vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten und finanzierten Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung.</span></p><h3><span>HIV – Gut behandelbar aber noch lange nicht besiegt</span></h3><p><span>Eine Infektion mit HIV – dem Virus, dass die Erkrankung AIDS auslösen kann – ist heute kein Todesurteil mehr. Etwa 90.000 Menschen mit HIV leben aktuell in Deutschland. Moderne Therapien können das Virus nach einer Infektion so gut bekämpfen, dass die Erkrankung mit AIDS verhindert wird und eine Übertragung nicht mehr möglich ist – ein großer Fortschritt in der Behandlung. Wirklich heilbar ist eine HIV-Infektion jedoch nicht: Auch bei erfolgreicher Therapie verbleibt das Virus schlafend in Immunzellen. Eine Therapie muss daher lebenslang fortgeführt werden. Zudem können Begleiterkrankungen wie chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurokognitive Symptome auftreten. Hinzu kommen soziale Herausforderungen: Viele Menschen erleben Stigmatisierung, Diskriminierung oder eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Entwicklung einer </span>Heilung bleibt daher das Ziel intensiver internationaler Forschung, ist aber aktuell noch nicht Realität.</p><p>„Die antiretrovirale Therapie hat aus einer HIV-Infektion eine gut behandelbare chronische Infektion gemacht – vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig begonnen und konsequent durchgeführt. Deswegen sind Prävention, Aufklärung, Entstigmatisierung und ein diskriminierungsfreier Zugang zu medizinischer Versorgung von entscheidender Bedeutung. Sowohl für die Behandlung als auch, um Neuinfektionen zu verhindern,“ sagt Dr. Frauke Mücksch, Forschungsgruppenleiterin des Zentrums für Infektiologie.</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-infektiologie/virologie" target="_blank"><span>Abteilung Virologie am UKHD</span></a></p><p><a href="https://www.aidshilfe-heidelberg.de/de" target="_blank"><span>Aidshilfe Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.hadw-bw.de/" target="_blank"><span>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</span></a></p><p><a href="https://www.dzif.de/de" target="_blank"><span>Deutsches Zentrum für Infektionsforschung</span></a></p><h3>Kontakt&nbsp;</h3><p>Patcharaporn Rathgeber&nbsp;&nbsp;<br>Zentrum für Infektiologie | Virologie&nbsp;<br>+49 6221 56-39747&nbsp;<br><a class="ck-anchor" id="mailto:patcharaporn.rathgeber@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:patcharaporn.rathgeber@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:patcharaporn.rathgeber@med.uni-heidelberg.de">patcharaporn.rathgeber@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 11:16:30 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 04 Jul 2025 11:21:09 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Volkskrankheit Rheuma: Von der richtigen Diagnose zur wirksamen Therapie</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/volkskrankheit-rheuma-von-der-richtigen-diagnose-zur-wirksamen-therapie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/volkskrankheit-rheuma-von-der-richtigen-diagnose-zur-wirksamen-therapie/</guid><pp:caseid>708877</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe „Medizin am Abend“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. Im nächsten Abendvortrag am 26.&nbsp;Juni beleuchtet Professor Dr.&nbsp;Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg, die Volkskrankheit Rheuma – hinter der sich verschiedene Krankheitsbilder verbergen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Millionen Menschen leiden an schmerzenden Gelenken und Bewegungseinschränkungen. Landläufig wird dann häufig der Begriff „Rheuma“ verwendet, obwohl dieser zahlreiche Krankheitsbilder umfasst und damit für Missverständnisse sorgt. Professor Dr. Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, führt daher zunächst in die Begriffswelt „Rheuma“ ein. Der Fokus seines Vortrags liegt auf modernen, teilweise revolutionären Therapieverfahren, die heute – teils bereits zugelassen, teils in klinischen Studien – zur Verfügung stehen. Sie können vielen Betroffenen zu einer besseren Lebensqualität verhelfen – vorausgesetzt, die Krankheit wird frühzeitig erkannt und kann somit optimal behandelt werden. Darüber hinaus geht der Rheuma-Experte darauf ein, wie der Krankheit vorgebeugt werden kann, wenngleich dies nur in sehr geringem Maße möglich ist.</p><p><strong>Volkskrankheit Rheuma: Von der richtigen Diagnose zur wirksamen Therapie</strong><br><strong>Donnerstag, 26.&nbsp;Juni, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p>Prof. Dr. Hanns-Martin Lorenz, Leiter Sektion Rheumatologie, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie, Zentrum für Innere Medizin</p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie" target="_blank">Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie</a></p><p>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend" target="_blank">Medizin-am-Abend-Podcast</a>.</p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de"><span>www.medizin-am-abend.de</span></a><span> – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile über 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Maa,Patientenversorgung,News]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 10:11:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 17 Jun 2025 15:57:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Alles Hormone: Von Pubertät bis Wechseljahre</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/alles-hormone-von-pubertaet-bis-wechseljahre/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/alles-hormone-von-pubertaet-bis-wechseljahre/</guid><pp:caseid>692038</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. Im nächsten Abendvortrag am 10.&nbsp;April gibt Professor Dr. Dr.&nbsp;Thomas Strowitzki, Ärztlicher Direktor Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen, einen Einblick in die vielfältige körperliche und seelische Wirkung von Hormonen im Körper. Im Fokus stehen dabei die gynäkologischen Hormone.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Hormone spielen eine zentrale Rolle in unserem Körper und wirken sich maßgeblich auf unsere Gesundheit aus. Sie sind wichtige Botenstoffe, die zahlreiche, oft lebenswichtige körperliche Vorgänge beeinflussen – vom Energie- und Wasserhaushalt über den Blutdruck, die Atmung und die Fortpflanzung bis hin zu unserem Wohlbefinden und unseren Gefühlen. Häufig wirken verschiedene Hormone gleichzeitig und manche übernehmen sogar mehrere Aufgaben. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hormone ist dabei präzise aufeinander abgestimmt, etwa in der Steuerung der Eierstockfunktion. Äußere Einflüsse, zunehmendes Alter und Krankheiten können dieses Zusammenspiel jedoch stören und dazu führen, dass Hormone zu viel, zu wenig oder gar nicht mehr produziert werden. Für den Eierstock ist das je nach Lebensphase zwar normal, kann aber auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, wie zum Beispiel ungewollter Kinderlosigkeit, Stimmungsstörungen oder Osteoporose.</p><p>Welche Hormone in den verschiedenen Lebensphasen – von der Pubertät bis zu den Wechseljahren – besonders wichtig sind, erklärt Professor Dr. Dr.&nbsp;Thomas Strowitzki, Ärztlicher Direktor der Gynäkologischen Endokrinologie und Fertilitätsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg, am 10.&nbsp;April im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin am Abend“. Er erläutert zudem, wie hormonelle Störungen der Eierstockfunktion entstehen, wie sie sich auswirken können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.</p><p><strong>Alles Hormone: Von Pubertät bis Wechseljahre</strong><br><strong>Donnerstag, 10.&nbsp;April, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p>Prof. Dr. Dr. Thomas Strowitzki, Ärztlicher Direktor Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen, UKHD</p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/frauenklinik-zentrum/gynaekologische-endokrinologie-und-fertilitaetsstoerungen" target="_blank">Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><span><strong>Medizin am Abend</strong></span></p><p>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/2025/106-gesunde-zaehne-gesunder-koerper" target="_blank">Medizin-am-Abend-Podcast</a>.</p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank"><span>www.medizin-am-abend.de</span></a><span> – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100&nbsp;Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Maa,Patientenversorgung,News]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 27 Mar 2025 10:02:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Roboter navigiert zielsicher zu Veränderungen in der Lunge</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/roboter-navigiert-zielsicher-zu-veraenderungen-in-der-lunge/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/roboter-navigiert-zielsicher-zu-veraenderungen-in-der-lunge/</guid><pp:caseid>692325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>In der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg steht ab sofort eine der modernsten Methoden zur Diagnose von Lungenkrebs zur Verfügung – die Roboter-assistierte Bronchoskopie. Mit dem steuerbaren robotischen Katheter können kleine und ungünstig gelegene Auffälligkeiten im Lungengewebe besser erreicht werden als bisher. Die Klinik ist damit bestens für den Start des für die nächsten Jahre geplanten Lungenkrebsscreenings gerüstet.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Werden bei Röntgenuntersuchungen der Lunge Veränderungen entdeckt, ist eine Gewebeprobe zur weiteren Abklärung nötig. Mit bisherigen Methoden der Lungenspiegelung, der sogenannten Bronchoskopie, sind sehr kleine und weit außen gelegene Herde aber häufig nicht zu erreichen. In der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) schafft ab sofort die präzise Navigationshilfe künstlicher Intelligenz in Kombination mit einem sehr dünnen, robotisch-assistiert gesteuertem Katheter Abhilfe: Bei der robotisch-assistierten Bronchoskopie erstellt das System (ION® Endoluminal System) anhand von Computertomographie (CT)-Aufnahmen der Lunge eine exakte Wegbeschreibung durch die fein verästelten Atemwege. Auf dieser individuell berechneten Route steuert die Ärztin oder der Arzt den Katheter, unterstützt durch ein robotisches System, zum Ziel. Die korrekte Position wird mittels CT-Bildgebung bestätigt und die Gewebeprobe entnommen. Die neue Methode ermöglicht die bronchoskopische Abklärung kleiner Rundherde und erspart den Patientinnen und Patienten die komplikationsreichere Methode der Lungenpunktion von außen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die ersten Patientinnen und Patienten wurden in der Thoraxklinik bereits erfolgreich mit dem neuen System untersucht. Das Team um Professor Dr. Felix Herth, Ärztlicher Direktor der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin der Thoraxklinik, unter der Leitung von Oberärztin Dr. Judith Brock bietet die robotisch-assistierte Bronchoskopie seit März 2025 geeigneten Patientinnen und Patienten, die zur Abklärung eines Rundherdes in der Lunge an die Thoraxklinik überwiesen werden, in einer Studie an.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Bislang verfügen nur wenige Zentren in Europa über das robotisch-assistierte Bronchoskopie-System. Aus den USA gibt es allerdings umfangreiche Studiendaten, weil solche Systeme dort bereits einige Jahre in der klinischen Routine zum Einsatz kommen: „Mit dem robotisch-assistierten System kommt es etwas seltener zu Komplikationen als bei konventionellen Lungenspiegelungen und man trifft kleine Rundherde mit deutlich größerer Sicherheit“, sagt Dr. Brock. „Mit der Neuanschaffung können wir daher ab sofort mit geringem Risiko auch die sehr kleinen Herde sicher ansteuern, Proben entnehmen und frühzeitig eine Diagnose stellen.“ Bei Lungenkrebs ist eine frühe Diagnose wichtig, um mit der Therapie beginnen zu können, bevor der aggressive Krebs sich weiter ausbreitet.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Erfahrung mit dem System sammelten Prof. Herth, Dr. Brock und das Bronchoskopie-Team der Thoraxklinik bereits in den Jahren 2022 bis 2023. In dieser Zeit führten sie zwei Studien zur Diagnose und Therapie des Lungenkarzinoms mit der robotisch-assistierten Bronchoskopie bei 48 Patientinnen und Patienten durch und brachten das Verfahren damit erstmals in Deutschland zur Anwendung. Beide Studien sollen in Kürze publiziert werden und bestätigen im Wesentlichen die guten Ergebnisse aus den USA. Das Gerät für die Studien war von der Herstellerfirma zur Verfügung gestellt worden, nun wurde ein eigenes angeschafft.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Damit ist die Klinik bestens für den Start des Lungenkrebsscreenings für Risikogruppen gerüstet, das 2024 in Deutschland beschlossen und in den kommenden Jahren strukturiert aufgebaut werden soll. Das Screening ist ein Angebot insbesondere für langjährige Raucherinnen und Raucher, die ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs haben. Ab einem bestimmten Alter können sie eine CT-Untersuchung in Anspruch nehmen, damit Veränderungen des Lungengewebes möglichst früh erkannt werden. „Voraussichtlich werden sich dann deutlich mehr Betroffene als bisher mit kleinen und schwer zugänglichen Rundherden – potentiell frühen Tumorstadien – bei uns vorstellen“, so Dr. Brock. „Mit dem neuen System sind wir gut vorbereitet und können den Betroffenen eine schonende Biopsie auf dem neusten Stand der Technik anbieten.“</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/fachbereiche/pneumologie-und-beatmungsmedizin" target="_blank"><span>Abteilung für Pneumologie und Beatmungsmedizin</span></a><span> der Thoraxklinik Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg</span></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Dr. Judith Brock</span><br><span>Abteilung für Pneumologie und Beatmungsmedizin</span><br><span>Thoraxklinik Heidelberg&nbsp;</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>E-Mail: V-THOR.Pneumologie@med.uni-heidelberg.de</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 16:37:50 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 31 Mar 2025 14:37:50 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>3 Fragen an Dr. Hugo Montémont</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/3-fragen-an-dr-hugo-montemont/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/3-fragen-an-dr-hugo-montemont/</guid><pp:caseid>691187</pp:caseid><pp:subtitle>Humboldt-Forschungsstipendiat von der Pariser Sorbonne ans Universitätsklinikum Heidelberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Dr.&nbsp;Hugo Montémont erforscht das erbliche Lynch-Syndrom, dessen Träger häufig an Krebs erkranken. Er hat ein renommiertes Humboldt-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten, mit dem er zwei Jahre an einer Forschungseinrichtung seiner Wahl als Gastforscher arbeiten darf. Für seinen Forschungsaufenthalt hat er das Pathologische Institut des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) ausgewählt. Was er während seines Aufenthalts in Heidelberg erreichen möchte, erzählt er im Interview.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Welche Fragen möchten Sie während Ihres Forschungsaufenthalts am Universitätsklinikum Heidelberg klären?</strong><br>Meine Forschung konzentriert sich auf Tumore, die aufgrund des Lynch-Syndroms, dem häufigsten vererbten Krebssyndrom, entstehen. Träger des Lynch-Syndroms haben ein hohes Risiko, mehrere Tumore zu entwickeln, vor allem Darm- und Gebärmutterkrebs. Derzeit wird präventiv auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gesetzt. Diese sind zwar wichtig, haben sich beim Lynch-Syndrom jedoch als nur begrenzt wirksam erwiesen. Es besteht ein dringender medizinischer Bedarf und ein starkes Interesse an wirksameren Präventionsansätzen, die auf den molekularen Mechanismen basieren, die der Tumorentwicklung zugrunde liegen. In meinem Projekt DECIPHER untersuche ich die ersten Stadien der Tumorentwicklung beim Lynch-Syndrom. Mein Ziel ist es, einen personalisierten, präventiven Ansatz zu finden. Dazu kombiniere ich theoretisches und praktisches Fachwissen aus den Bereichen Histopathologie, Immunologie, Genomik und Bioinformatik, um die Tumorentstehung und -progression besser zu verstehen und letztlich wirksamere Präventivmaßnahmen entwickeln zu können.</p><p><strong>Welche praktischen Erkenntnisse für die Krankenversorgung erwarten Sie?</strong><br>Mit meinem Projekt könnten wir die personalisierte Prävention für das Lynch-Syndrom entwickeln, falls es uns gelingt, molekulare Ziele zu identifizieren und darauf aufbauend Krebsimpfstoffe zu entwickeln. Das Projekt soll die Grundlage für klinische Studien schaffen, die bewerten sollen, wie gut die Krebsimmunprävention funktioniert. Außerdem soll meine Arbeit dazu beitragen, das klinische Management, die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität von Millionen von Menschen mit Lynch-Syndrom zu verbessern. Schließlich könnte dieses Projekt als Modell für die Bewertung von Strategien zur Krebsprävention und -kontrolle in einem realistischen und überprüfbaren Szenario dienen.</p><h3 style="text-align:center;"><i><span>Meine Arbeit soll dazu beitragen, das klinische Management, die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität von Millionen von Menschen mit Lynch-Syndrom zu verbessern.</span></i></h3><p><strong>Sie haben bisher an der Pariser Universität Sorbonne gearbeitet. Warum haben Sie sich für Ihren Forschungsaufenthalt für das Universitätsklinikum Heidelberg entschieden?</strong><br>Das Team von Prof. Kloor ist international als eines der führenden Expertenteams auf dem Gebiet der Krebsimmunprävention anerkannt. Mit seiner bahnbrechenden Forschung entwickelt das Team neue Ansätze zur Prävention von Krebserkrankungen im Zusammenhang mit dem Lynch-Syndrom. Das Universitätsklinikum Heidelberg bietet außerdem ein außergewöhnliches Forschungsumfeld mit Zugang zu einem dynamischen wissenschaftlichen Ökosystem, modernsten Technologien und einem starken Schwerpunkt auf translationaler Forschung. Dies macht es zu einem idealen Ort, um meine Arbeit voranzutreiben und grundlegende Entdeckungen mit klinischen Anwendungen zu verbinden. Mein Projekt hat im März begonnen – dem Monat zur Aufklärung über Darmkrebs und das Lynch-Syndrom. Ich hoffe, dass meine Arbeit dazu beitragen wird, erblich bedingte Krebserkrankungen in Zukunft wirksamer zu verhindern und dadurch die Krebsbelastung für kommende Generationen zu verringern.</p><p>„Wir freuen uns, dass wir mit Dr.&nbsp;Hugo Montémont einen Kollegen mit exzellenter Expertise für das Universitätsklinikum Heidelberg und unsere Forschung gewinnen konnten“, sagt Prof. Dr.&nbsp;Matthias Kloor, kommissarischer Leiter der Abteilung für Angewandte Tumorbiologie des Pathologischen Instituts am UKHD. Die Abteilung für Angewandte Tumorbiologie beschäftigt sich mit molekularen Mechanismen der Tumorentstehung. Sie führt im Rahmen der Krankenversorgung Untersuchungen zur Tumorklassifikation und Krebsfrüherkennung durch. Im Bereich der Forschung sucht sie nach neuen diagnostischen Markern und relevanten Antigenen für die Immuntherapie. Darauf aufbauend plant sie klinische Studien und führt sie durch.</p><p>Das Humboldt-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt herausragende Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, Forschungsprojekte an einer Forschungseinrichtung ihrer Wahl in Deutschland umzusetzen. Gleichzeitig stärkt es die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und ermöglicht neue Impulse für die Forschung. Das UKHD unterstützt durch das Ermöglichen von Forschungsaufenthalten gern die frühe Karriere talentierter Wissenschaftler.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/atb/willkommen" target="_blank"><span>Abteilung Angewandte Tumorbiologie des Pathologischen Instituts</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,koepfe,Onkologie,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 10:45:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 19 Mar 2025 15:06:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Der gestörte Schlaf: Was steckt dahinter? Was hilft?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/der-gestoerte-schlaf-was-steckt-dahinter-was-hilft/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/der-gestoerte-schlaf-was-steckt-dahinter-was-hilft/</guid><pp:caseid>690608</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. In der nächsten Abendvorlesung am 20.&nbsp;März berichten Professor Dr. Felix Herth,</strong> <strong>Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, und Dr.&nbsp;Mavi Schellenberg, Leiterin des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik, warum so viele Menschen schlecht schlafen, und was man dagegen unternehmen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Neugeborene schlafen bis zu 18&nbsp;Stunden am Tag. Mit zunehmendem Alter sinkt die Schlafdauer. Zusätzlich leiden viele Menschen unter Einschlafstörungen, werden nachts häufig wach und können dann schlecht wieder einschlafen. Das Ergebnis: Sie fühlen sich morgens unausgeschlafen und sind tagsüber müde.</p><p>Gestörter Schlaf kann jeden treffen und tritt in allen Altersgruppen auf. Verantwortlich sein können körperliche und psychische Erkrankungen, Medikamente, hormonelle Ursachen und Stress, aber auch bestimmte Verhaltensweisen. Auch eine gestörte Atmung kann den Schlaf beeinträchtigen. Professor Dr.&nbsp;Felix Herth und Dr.&nbsp;Mavi Schellenberg erklären bei „Medizin am Abend“, wie man den Ursachen von Schlafproblemen auf die Spur kommt, und geben Tipps, wie man endlich wieder gut schläft.</p><p><strong>Der gestörte Schlaf: Was steckt dahinter? Was hilft?</strong><br><strong>Donnerstag, 20.&nbsp;März, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p>Prof. Dr. Felix Herth, Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik des UKHD<br>Dr. Mavi Schellenberg, Leiterin des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik</p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/" target="_blank">Thoraxklinik Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/fuer-patienten/akademie-fuer-praevention/schlafananlyse" target="_blank">Schlafanalyse: Thoraxklinik Heidelberg</a></p><p><span><strong>Medizin am Abend</strong></span><br>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/2025/106-gesunde-zaehne-gesunder-koerper" target="_blank">Medizin-am-Abend-Podcast</a>.</p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank">www.medizin-am-abend.de</a> – <span>Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100&nbsp;Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank">presse@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Maa,Patientenversorgung,News,Medizin am Abend]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 10:07:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 21 Mar 2025 10:28:54 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universitätsklinikum Heidelberg auch 2025 unter den besten Krankenhäusern der Welt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-auch-2025-unter-den-besten-krankenhaeusern-der-welt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-auch-2025-unter-den-besten-krankenhaeusern-der-welt/</guid><pp:caseid>689971</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das US-Magazin „Newsweek“ hat das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) erneut zu einem der besten Krankenhäuser weltweit gekürt. In dem Ranking „World´s Best Hospitals 2025“, das in Zusammenarbeit von “Newsweek” mit der Statistik- und Datenplattform „Statista“ erstellt wird, belegt das UKHD von weltweit 2.400 untersuchten Krankenhäusern den 14. Platz. Deutschlandweit liegt das UKHD auf Platz zwei dicht hinter der Berliner Charité.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Grundlage für die Bewertung durch Newsweek sind Einschätzungen von Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientenbefragungen sowie Leistungskennzahlen der bewerteten Häuser. Die Thoraxklinik, die zum Universitätsklinikum Heidelberg gehört, ist im Rahmen der Fachbereichsbewertung ebenfalls erneut als eines der besten Krankenhäuser weltweit ausgezeichnet worden. In dem Fachbereich Pneumologie und Beatmungsmedizin belegt sie Platz 15 sowie in der Thoraxonkologie Platz 92.</span></p><p><span>Verglichen wurden in dem Ranking Krankenhäuser aus 30 Ländern, darunter neben Deutschland auch die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, England und die Schweiz. Insgesamt sind mehr als 2.400 Krankenhäuser weltweit in den Vergleich eingeschlossen.</span></p><p><a href="https://www.newsweek.com/rankings/worlds-best-hospitals-2025"><span>Weltweiter Vergleich</span></a></p><p><a href="https://www.newsweek.com/rankings/worlds-best-hospitals-2025-top-250/germany"><span>Deutschlandweiter Vergleich</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Unternehmen Struktur und Politik,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:56:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 10 Mar 2025 15:25:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neue Wahlleistungsstation bietet Plus an Ausstattung, Komfort und Service</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-wahlleistungsstation-bietet-plus-an-ausstattung-komfort-und-service/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-wahlleistungsstation-bietet-plus-an-ausstattung-komfort-und-service/</guid><pp:caseid>689444</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg am Standort Schlierbach verfügt nun über 14 rundum erneuerte und aufgewertete Komfortzimmer auf zwei Stockwerken. Nach Inbetriebnahme können die ersten Patientinnen und Patienten seit Mitte Februar die neue Wahlleistungsstation nutzen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Moderne Einrichtung, historisches Äußeres und Blick ins Grüne: Das Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg am Standort Schlierbach kann seinen Patientinnen und Patienten ab sofort die Unterbringung in einer neuen Wahlleistungsstation auf zwei Stockwerken im „Haus G“ im historischen Gebäudebestand anbieten. Dazu wurden die zwölf Einzel- und zwei Doppelzimmer unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes seit 2023 kernsaniert und neu gestaltet. Zusätzlich steht den Patientinnen und Patienten im zweiten Stock eine „Lounge“ mit Küchenzeile, Sitzgelegenheiten und großem Flachbildfernseher zur Verfügung.</span></p><p><span>„Das Angebot von Komfortzimmern ist in den Universitätsklinika inzwischen in vielen Kliniken üblich“, sagt Katrin Erk. „Viele Patientinnen und Patienten möchten während ihres Krankenhausaufenthaltes nicht auf einen gewissen Komfort verzichten und wählen für ihre Behandlungen bewusst solche Kliniken aus, die diesen auch anbieten können. Ich freue mich daher sehr, dass wir nun auch am Standort Schlierbach dieser Nachfrage entsprechen können.“ In den Kliniken des UKHD im Neuenheimer Feld wurden in den letzten Jahren ebenfalls Komfortzimmer oder – wie in der Neuen Chirurgie – eine Komfortstation eingerichtet.</span></p><p><span>Patientinnen und Patienten, die eine Unterbringung in einem dieser Ein- oder Zweibettzimmer buchen, erhalten während ihrer medizinischen Behandlung ein Plus an Ausstattung, Komfort und Service. Das reicht unter anderem von einer wohnlicheren Raumgestaltung mit Tischlereinbauten und Loungesesseln sowie einem modern ausgestatteten Bad, über Bed-Side Terminals und Multimediaangebot bis hin zu einer größeren Menüauswahl. „Auf die medizinische und pflegerische Behandlung hat der zusätzliche Service selbstverständlich keinen Einfluss. Alle unsere Patientinnen und Patienten erhalten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau“, so Zentrumssprecher Professor Dr. Norbert Weidner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Paraplegiologie – Querschnittzentrum des UKHD.</span></p><p><span>Grundsätzlich können alle Patientinnen und Patienten der Klinik für Orthopädie sowie der Klinik für Unfallchirurgie die Komfortzimmer in Anspruch nehmen. Wer nicht privat mit vollem Versicherungsumfang versichert ist oder bei den gesetzlichen Krankenkassen eine Zusatzversicherung abgeschlossen hat, muss allerdings die Kosten von aktuell 93 Euro pro Tag für die Unterbringung in einem Zweibettzimmer oder 183 Euro in einem Einzelzimmer selbst tragen.</span></p><p><span>Der Gebäudebestand der Orthopädischen Universitätsklinik in Schlierbach ist zum Teil bereits mehr als 100 Jahre alt: Der Bau des Hauptgebäudes begann 1919. Es wurde 1922 eingeweiht, in den Folgejahren aufgestockt und seitdem kontinuierlich um weitere Gebäude ergänzt. Das Gebäudeensemble, das an die Kloster- und Schlossarchitektur des 17. und 18 Jahrhunderts angelehnt ist, trägt den Status eines Kulturdenkmals. Sanierungen und Renovierungen erfordern daher häufig einen Spagat zwischen Denkmalschutz auf der einen und Ansprüchen an eine moderne Patientenversorgung, effiziente Arbeitsprozesse und Brandschutz auf der anderen Seite. So blieb auch bei Haus G die Fassade und damit der historische Charme des Gebäudes nahezu unangetastet.</span></p><p><span>Im Zuge der Kernsanierung des ersten und zweiten Obergeschosses wurden zusätzlich kleinere Umbauten und Sanierungen im Erd- und Dachgeschoss vorgenommen. Im Dachgeschoss mit Büroräumen wurden unter anderem die Fluchtwege modernen Vorgaben angepasst sowie in den Physiotherapie-Räumen im Erdgeschoss Böden und Wände saniert. Die Bauzeit betrug rund 1,5 Jahre, die Kosten beliefen sich auf rund 2 Millionen Euro.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-orthopaedie-unfallchirurgie-und-paraplegiologie">Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:16:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 28 Feb 2025 14:05:14 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Mit KI Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen: Bewegungsmuster bei Säuglingen automatisch klassifiziert</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-ki-entwicklungsstoerungen-fruehzeitig-erkennen-bewegungsmuster-bei-saeuglingen-automatisch-klassifiziert/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-ki-entwicklungsstoerungen-fruehzeitig-erkennen-bewegungsmuster-bei-saeuglingen-automatisch-klassifiziert/</guid><pp:caseid>689325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mit einer neuen Kombination aus drei Sensoren und Künstlicher Intelligenz erkennen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg Muster in den Bewegungen von Babys, die zeigen, ob das Nervensystem sich gesund entwickelt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Art, wie ein Säugling sich in den ersten Lebensmonaten spontan bewegt, kann Hinweise darauf geben, ob sein Nervensystem eine Störung aufweist, und vorhersagen, ob das Baby später etwa eine Zerebralparese entwickelt. Das haben Forschungen der letzten Jahrzehnte ergeben. Bislang wurden diese altersspezifischen spontanen Bewegungsmuster – Forscher sprechen von ‚General Movements‘ – mittels Videodaten klinisch analysiert. Prof. Dr. Dr. Peter Marschik von der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg hat mit seinem Team nun erstmals eine Kombinationsmethode vorgestellt, mit der sie die frühkindlichen Bewegungen automatisch klassifizieren können. Marschik leitet die Forschungseinheit Systemische Ethologie und Entwicklungswissenschaft an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). In seiner Studie mit Babys im Alter ab vier Wochen nach dem errechneten Geburtstermin konnten er und seine Mitarbeiterinnen zeigen, dass mit dem „Sensor Fusion Modell“ neurologisch bedingte Bewegungsstörungen automatisch frühzeitig entdeckt werden können, was die Diagnostik künftig unterstützen soll. Ebenso könnte die automatische Entdeckung abweichender Bewegungsmuster bei Babys dazu beitragen, die frühe Entwicklung des Nervensystems besser zu verstehen.</p><h3>Früh erkannte neurologische Störungen besser behandeln</h3><p>Die frühe Entdeckung neurologischer Störungen kann entscheidend für das weitere Leben der Kinder sein. Denn nach der Geburt entwickelt sich das Nervensystem stark weiter, äußere Einwirkungen können dies fördern oder beeinträchtigen. Studien der letzten Jahre zeigen, dass bei Zerebralparese, bei der die Kinder in weiterer Folge u. a. Bewegungsauffälligkeiten und eine Spastik (Muskelsteife) zeigen, frühe Interventionen wie Physiotherapie spätere Symptome mildern können. Eine Zerebralparese trifft weltweit bei 1.000 Geburten ein bis vier Neugeborene. Um sie früh zu erkennen, wird das „General Movement Assessment (GMA)“ als eine Methode eingesetzt. Dabei analysieren Ärztinnen und Ärzte die Bewegungen des Kindes. Im Idealfall wird das GMA klinisch mit weiteren neurologischen Erhebungen und dem bildgebenden Verfahren MRT kombiniert. Da diese Methoden nicht überall gleichermaßen zugänglich sind, suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit danach, automatisierte Analysen unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz für das GMA als Screeningtool einzuführen.</p><h3>SEE - Sensor Fusion Modell erkennt Bewegungsauffälligkeiten präzise</h3><p>In der aktuellen Studie untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 50 Kinder in zweiwöchigen und später wöchentlichen Intervallen.<span>&nbsp;</span>Peter Marschik und sein Team kombinierten dabei in ihrem Sensor Fusion Modell die visuelle Sensorik mit der Messung der Druckverteilung mittels hochsensibler Druckmatten und der Inertialsensorik, mit der die räumliche Bewegung gemessen wird. Die gemeinsame Auswertung aller drei Datenquellen mithilfe Künstlicher Intelligenz ergab eine signifikant höhere Genauigkeit in der Klassifizierung der kindlichen Bewegungsstörungen im Vergleich zum allein videobasierten Sensor. „Das Sensor Fusion Modell unterscheidet zuverlässig zwischen typischen und abweichenden Bewegungsmustern und kann uns dadurch zeigen, ob es dem Nervensystem der Kinder gut geht und es sich altersadäquat entwickelt,“ resümiert Peter Marschik. Das Modell könne daher zu einer früheren Diagnose bei Entwicklungsstörungen beitragen. Im Bereich der Grundlagenforschung könne die automatische Klassifizierung von frühen Bewegungsmustern aber auch helfen, die Entstehung von Neuroentwicklungsstörungen, wie etwa Autismus-Spektrum-Störungen, besser zu verstehen.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><p>Die Forschungsarbeit von Peter Marschiks Team ist interdisziplinär angelegt und erfolgt in Zusammenarbeit mit Universitäten und medizinischen Einrichtungen in Göttingen, Graz, Berlin, Los Angeles und Stockholm.</p><p><strong>Literatur:</strong><br><span>Kulvicius T, Zhang D, Poustka L, Bölte S, Jahn L, Flügge S, Kraft M, Zweckstetter M, Nielsen-Saines K, Wörgötter, F, Marschik PB. Deep learning empowered sensor fusion boosts infant movement classification. Communications Medicine. </span>2025;5:16. <a href="https://www.nature.com/articles/s43856-024-00701-w" target="_blank">doi:10.1038/s43856-024-00701-w</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Prof. Dr. Dr. Peter Marschik&nbsp;<br>Forschungseinheit Systemische Ethologie und Entwicklungswissenschaft (SEE)&nbsp;<br>Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg&nbsp;<br>Mail: <a href="mailto:peter.marschik@med.uni-heidelberg.de" target="_blank">peter.marschik@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Kinderheilkunde,Patientenversorgung,Seelische Gesundheit]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 09:52:50 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 28 Feb 2025 12:58:35 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Knochenmarkkrebs Multiples Myelom: Immuntherapie vor Stammzelltransplantation verzögert Wiederauftreten der Krankheit</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/knochenmarkkrebs-multiples-myelom-immuntherapie-vor-stammzelltransplantation-verzoegert-wiederauftreten-der-krankheit/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/knochenmarkkrebs-multiples-myelom-immuntherapie-vor-stammzelltransplantation-verzoegert-wiederauftreten-der-krankheit/</guid><pp:caseid>688875</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie mit 662 Patientinnen und Patienten aus 67 Kliniken unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg </strong><span><strong>und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg weisen darauf hin, dass ein neuer immuntherapeutischer Ansatz die Krankheit länger unter Kontrolle hält. Die Daten sind aktuell im </strong></span><i><span><strong>Journal of Clinical Oncology</strong></span></i><span><strong> veröffentlicht. Die Studie läuft bereits seit mehreren Jahren und wird auch weiter fortgesetzt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die zusätzliche Gabe eines monoklonalen Antikörpers kann die Wirkung einer etablierten Dreifach-Medikamentenkombination zur Erstbehandlung des Multiplen Myeloms signifikant verbessern. Das zeigt eine groß angelegte Studie unter Leitung von Professor Dr. Hartmut Goldschmidt vom Myelomzentrum der Medizinischen Klinik V am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), der Mediznischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, an der sich 67 deutsche Kliniken und Praxen beteiligten.</p><p>Insgesamt nahmen 662 Patientinnen und Patienten, die neu an dieser bösartigen Erkrankung des blutbildenden Knochenmarks erkrankt waren, an der Studie teil. Alle Patienten erhielten die medikamentöse Standardbehandlung mit dem Ziel, die Myelomerkrankung im Vorfeld einer Stammzelltransplantation weitestmöglich zurückzudrängen. Dieses Zurückdrängen zu einem frühen Zeitpunkt der Therapie führt in der Regel zu längeren Phasen krankheitsfreier Zeit. Die Hälfte der Studienteilnehmer erhielt nach zufälliger Zuteilung zusätzlich den hochwirksamen monoklonalen Antikörper Isatuximab, der gegen das „Myelomzell-Protein CD38“ gerichtet ist. Die erste Analyse nach 18 Wochen Behandlungsdauer hatte gezeigt, dass bei rund 50 Prozent der Patienten, die zusätzlich mit Isatuximab behandelt worden waren, keine Krebszellen mehr mittels hoch-sensitiver Methoden im Knochenmark nachweisbar waren. In der Kontrollgruppe mit Standardtherapie war dies nur bei rund 36 Prozent der Patientinnen und Patienten der Fall gewesen. Nebenwirkungen und daraus folgende Behandlungsabbrüche traten in beiden Gruppen in vergleichbarer Schwere und Häufigkeit auf (<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/knochenmarkkrebs-multiples-myelom-antikoerper-verstaerkt-wirkung-etablierter-medikamentenkombination/" target="_blank">siehe Pressemitteilung vom November 2022</a><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/knochenmarkkrebs-multiples-myelom-antikoerper-verstaerkt-wirkung-etablierter-medikamentenkombination/">)</a>.</p><h3>Positiver Effekt auch nach Stammzelltransplantation noch messbar</h3><p>„Das waren äußerst ermutigende Ergebnisse. Mit Hilfe des monoklonalen Antikörpers können wir bei einem beträchtlichen Teil unserer Patienten die Startbedingungen und damit auch die Erfolgsaussichten für die folgende Stammzelltherapie signifikant verbessern“, sagt Professor Hartmut Goldschmidt. „Nun wollten wir natürlich wissen, ob dieser positive Effekt auch nach der Stammzelltransplantation erhalten bleibt und ob sich dies in eine verlängerte krankheitsfreie Zeit übersetzt.“</p><p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie wurden daher auch nach der anschließenden Stammzelltransplantation fortlaufend beobachtet und behandelt. Dabei zeigte sich, dass der Vorteil durch den zusätzlich verabreichten Antikörper vor der Stammzelltransplantation erhalten blieb, berichtet der Erstautor der aktuellen Publikation, Privatdozent Dr. Elias Mai. „Bei rund 66 Prozent der transplantierten Patienten, die vorher den Antikörper erhalten hatten, waren auch nach der Transplantation keine Krebszellen mehr nachweisbar. Besonders erfreulich war, dass das bessere Ansprechen früh in der Therapie sich auch in eine verlängerte krankheitsfreie Zeit übersetzte. Die Therapie mit dem Antikörper führte zu einer statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen 30%-igen Reduktion des Risikos für eine Krankheitsprogression oder Tod. Nach drei Jahren war bei 83% der mit Isatuximab behandelten Patientinnen und Patienten der Krebs nicht fortgeschritten. Bei der Vergleichsgruppe ohne Antikörper zeigten nach 3 Jahren 75% der Teilnehmenden kein Fortschreiten der Erkrankung.<span>&nbsp;</span></p><h3>Ziel: Krebs möglichst lange zurückdrängen</h3><p>Das Multiple Myelom ist ein Krebs des Immunsystems. Die sogenannten B-Zellen, die für die Produktion von Antikörpern gegen Erreger oder entartete Zellen zuständig sind, vermehren sich übermäßig und überschwemmen das Blut mit Eiweißen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daran zu erkranken. „Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung steigt die Anzahl unserer Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom kontinuierlich“, berichtet Elias Mai. „Leider ist die Krankheit oft nicht heilbar. Unser Ziel ist es daher, den Krebs anhaltend zurückzudrängen und den Betroffenen so eine möglichst lange symptomfreie Überlebenszeit zu verschaffen.“ Dazu forschen das Team des Heidelberger Myelomzentrums und die seit 1996 aktive Studiengruppe "German-Speaking Myeloma Multicenter Group" (GMMG) an der stetigen Weiterentwicklung der Therapien und konnte bereits zahlreiche Erfolge verzeichnen.</p><p>„Die Ergebnisse unserer aktuellen Studie werden in den Antrag auf Zulassung bei den amerikanischen und europäischen Zulassungsbehörden einfließen“, sagt Professor Hartmut Goldschmidt. „Damit hat unsere Studie einen wichtigen Einfluss auf die Therapie von Patientinnen und Patienten.“</p><p>Der in der GMMG-HD7 Studie verwendete Antikörper Isatuximab bindet an das Protein CD38, das auf der Oberfläche von Plasmazellen exprimiert wird und insbesondere von den bösartigen Zellen beim Multiplem Myelom verstärkt gebildet wird. Damit markiert er die Krebszellen für den Angriff des Immunsystems, schädigt die Krebszellen selbst und leitet zudem deren Selbstzerstörungsmechanismus ein. Die Studie wurde von Sanofi, dem Hersteller des Antikörpers und Bristol-Myers-Squibb finanziell gefördert.</p><p>Das <strong>Heidelberger Myelomzentrum</strong> (Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik V des UKHD und GMMG Studiengruppe des UKHD) – langjährig gefördert von der Dietmar Hopp Stiftung – ist weltweit eines der größten Therapiezentren dieser Art. Hier werden mehr als 1.400 Patientinnen und Patienten pro Jahr aus ganz Deutschland und dem Ausland untersucht und überwiegend in Studien behandelt. So profitieren die Betroffenen frühzeitig von neuen Medikamenten oder modernen immuntherapeutischen Verfahren.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span><strong>Aktuelle Studie im Journal of Clinical Oncology:</strong> Mai EK et al. Isatuximab, Lenalidomide, Bortezomib, and Dexamethasone Induction Therapy for Transplant-Eligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma: Final Part 1 Analysis of the GMMG-HD7 Trial. Journal of Clinical Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 9. Dezember 2024, </span><a class="ck-anchor" id="https://doi.org/10.1200/JCO-24-02266" name="https://doi.org/10.1200/JCO-24-02266" href="https://doi.org/10.1200/JCO-24-02266" target="_blank">https://doi.org/10.1200/JCO-24-02266</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie/behandlungsspektrum/haematologie/multiples-myelom/myelomzentrum-heidelberg" target="_blank">Heidelberger Myelomzentrum</a> am Universitätsklinikum Heidelberg</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Gentherapie und Personalisierte Medizin,Onkologie,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 10:11:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 24 Feb 2025 14:23:31 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Von Tinnitus bis Hörgerät: Am 1. März ist „Tag des Hörens“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-tinnitus-bis-hoergeraet-am-1-maerz-ist-tag-des-hoerens/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-tinnitus-bis-hoergeraet-am-1-maerz-ist-tag-des-hoerens/</guid><pp:caseid>688214</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Beim „Tag des Hörens“ der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg dreht sich alles um das Gehör: Warum geht es verloren und wie lebt es sich mit eingeschränktem Gehör? Was kann man tun, wenn man nicht mehr richtig hört? Und wie lässt sich das Gehör möglichst lange erhalten? Der Informationstag am 1. März von 10 bis 16 Uhr mit Vorträgen und Infoständen richtet sich an Menschen mit Hörverlust, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der diesjährige „Tag des Hörens“ am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) steht – wie der „Welttag des Hörens“ am 3.&nbsp;März – unter dem Motto „Mehr verstehen, mehr erleben“ und unterstreicht damit, wie Hörvermögen und Lebensqualität zusammenhängen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet dazu am UKHD ein abwechslungsreiches Programm von Expertinnen und Experten aus der Region, der Universitäts-HNO-Klinik sowie von Betroffenen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Professor Dr.&nbsp;Patrick Schuler, dem neuen Ärztlichen Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg. Das Cochlea-Implantat-Rehabilitationszentrum am UKHD, das im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen feierte, organisiert die Veranstaltung.</p><p>Betroffene, Angehörige, Cochlea-Implantat-Träger und die interessierte Öffentlichkeit sind von 10 bis 16&nbsp;Uhr herzlich eingeladen zu Kurzvorträgen, persönlichem Austausch und Erfahrungsberichten, informativen Ausstellungen und einem musikalischen Rahmenprogramm.</p><p>Ein Schwerpunkt der Vorträge ist in diesem Jahr das Thema Tinnitus (Ohrgeräusche). Wie können Betroffene lernen, damit zu leben, was ist dabei hilfreich und wie können Hörsysteme helfen, Tinnitus erfolgreich zu behandeln? Darüber informieren zahlreiche Expertinnen und Experten. Weitere Vorträge zeigen zudem auf, was jede und jeder selbst für ein gesundes Gehör tun kann und wie wichtig es für Hörsystemträger ist, das Hören zusätzlich zu trainieren. Darüber hinaus beleuchtet eine Expertin, wie Menschen mit Hörbeeinträchtigung und ihre Angehörigen miteinander kommunizieren und gibt dafür wertvolle Tipps. Besucherinnen und Besucher können sich selbst an einer Musikgruppe beteiligen und dabei erleben, wie Musik die Lebensqualität positiv beeinflussen kann – auch mit eingeschränktem Hören.</p><p>An zahlreichen Informationsständen stehen zudem Expertinnen und Experten, Hörakustikerinnen und Hörakustiker sowie Betroffene bereit, um sich mit Interessierten persönlich auszutauschen. Sie teilen ihr umfangreiches Wissen rund um Gehör und Hörversorgung, zu nützlicher Zubehörtechnik, die im Alltag mit Hörbeeinträchtigung unterstützen kann, oder im Fall der Betroffenen ihre individuellen Erfahrungen. Vor der Kopfklinik ermöglicht ein Hörmobil, unverbindlich das eigene Hörvermögen testen zu lassen.</p><p><strong>Ort, Datum & Uhrzeit:</strong> Großer Hörsaal und Foyer der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg. Samstag, 1. März, 10 Uhr bis 16 Uhr.</p><p><strong>Anmeldung und Anreise:</strong> Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hinweise zur Anreise finden Sie auf dem <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/hno/pdf/250123_HNO_FL-4s_Tag_des_Hoerens_PetersenV1.pdf" target="_blank">Veranstaltungsflyer</a>.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/hals-nasen-und-ohrenklinik" target="_blank"><span>Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/hals-nasen-und-ohrenklinik/ueber-uns/ci-rehabilitationszentrum" target="_blank"><span>Cochlea-Implantat Rehabilitationszentrum am UKHD</span></a></p><p><a href="https://welttag-des-hoerens.de/der-welttag/" target="_blank"><span>Welttag des Hörens</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HNO,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 10:18:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 17 Feb 2025 14:29:34 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Hirntumoren, chronische Schmerzen, Wirbelsäule – Neurochirurgie als Innovationstreiber</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hirntumoren-chronische-schmerzen-wirbelsaeule--neurochirurgie-als-innovationstreiber/</guid><pp:caseid>687216</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe „Medizin am Abend“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. Im nächsten Abendvortrag am 20.&nbsp;Februar berichtet Professor Dr.&nbsp;Sandro Krieg, Geschäftsführender Direktor der Neurochirurgischen Klinik, über Hightech in der Neurochirurgie, die in vielfältigen Bereichen zum Einsatz kommt, etwa bei der Therapie von Hirntumoren, chronischen Schmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Neurochirurgie ist ein hoch spezialisiertes medizinisches Fachgebiet. Neurochirurgen behandeln vor allem Erkrankungen und Verletzungen von Gehirn, Rückenmark und Wirbelsäule, zum Beispiel Hirntumoren, Bandscheibenvorfälle oder Brüche der Wirbelsäule. Vor allem Operationen von Hirntumoren sind äußerst komplex.</p><p>Die Ärztinnen und Ärzte benötigen für eine erfolgreiche neurochirurgische Behandlung viel Erfahrung, Fachwissen und Präzision. Modernste und ständig weiterentwickelte Diagnose- und Operationstechniken verbessern die Behandlung zusätzlich. Die Neurochirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg setzen ganz verschiedene Hightech-Systeme ein. Dahinter verbirgt sich weit mehr als nur robotergestütztes Operieren. Welche Technologien dies sind und wie diese zu besseren Ergebnissen für die Patientinnen und Patienten beitragen, erläutert Professor Dr.&nbsp;Sandro Krieg in der Vortragsreihe „Medizin am Abend“. Da Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule häufige Ursachen für starke Schmerzen und neurologische Störungen sind, geht er außerdem auf innovative Behandlungsansätze in der Schmerztherapie ein. Dabei zeigt der Experte auf, welche Therapien es gibt, bei welchen Beschwerden sie eingesetzt werden und welchen Nutzen sie haben.</p><p><strong>Hirntumoren, chronische Schmerzen, Wirbelsäule – Neurochirurgie als Innovationstreiber</strong><br><strong>Donnerstag, 20.&nbsp;Februar, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p>Prof. Dr. Sandro Krieg, Geschäftsführender Direktor der Neurochirurgischen Klinik, UKHD</p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik" target="_blank">Neurochirurgische Klinik am UKHD</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik/behandlungsspektrum/erkrankungen/neurochirurgische-schmerztherapie-1" target="_blank">Neurochirurgische Schmerztherapie am UKHD</a></p><h3>Medizin am Abend</h3><p>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/2025/106-gesunde-zaehne-gesunder-koerper" target="_blank">Medizin-am-Abend-Podcast</a>.</p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank">www.medizin-am-abend.de</a> – <span>Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile über 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank">presse@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Maa,Patientenversorgung,News,Chirurgie,Medizin am Abend,Neurologie,Onkologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 10:02:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 06 Feb 2025 10:07:44 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/413751c4-d7de-473c-80c7-0644be04d212/professionalsurgeonsfotopch.vector-freepik.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Professional surgeons Foto pch.vector_freepik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Professional surgeons surrounding patient on operation table flat vector illustration. Cartoon medical workers checking patient condition. Medicine technology and healthcare concept]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Digitale Gesundheitsanwendungen: Wie offene, integrierte Feedback-Tools die Sicherheit und Akzeptanz verbessern könnten</title>
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Sie schlagen vor, transparente, verpflichtende Feedback-Mechanismen direkt in die Benutzeroberfläche der Anwendungen zu integrieren. </strong><span><strong>Dr.&nbsp;Lars Riedemann, klinischer Neurologe am Universitätsklinikum Heidelberg, ist </strong></span><strong>Mitautor. – Pressemitteilung der Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Ansatz der Integration von Feedback-Mechanismen direkt in die Benutzeroberfläche&nbsp;ist einfach – ähnlich wie bei App-Store-Bewertungen – und das Feedback mit einer nationalen Plattform verknüpft. Dies könnte die Erfahrung von Nutzerinnen und Nutzern erheblich verbessern, die Sicherheit für Patientinnen und Patienten durch frühzeitiges Erkennen von Problemen erhöhen, Genehmigungsverfahren beschleunigen, den Verwaltungsaufwand in der Überwachung verringern und einen vertrauenswürdigen Wandel hin zu einem digitalen Gesundheitswesen ermöglichen.</span></p><p><span>KI-gestützte digitale Gesundheitstechnologien (Digital Health Technologies – DHTs) verändern das Gesundheitswesen und unterstützen bei Diagnose, Therapie und Anpassungen des Lebensstils. Fehlendes Echtzeit-Feedback zu Sicherheit und Leistung solcher Anwendungen vermindert jedoch deren Zuverlässigkeit. In der Vergangenheit wurden Vorschriften oft erst nach medizinischem Versagen entwickelt, erklären die Autorinnen und Autoren vom&nbsp;</span><a href="https://digitalhealth.tu-dresden.de/" target="_blank"><span>Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit</span></a><span>&nbsp;an der TU Dresden zusammen mit weiteren Forschenden.</span></p><p><span>Beispiele sind die Thalidomid-Tragödie der 1960er Jahre oder fehlerhafte Brustimplantate, wobei letztere zur Einführung der Medizinprodukteverordnung der Europäischen Union (EU-MDR) beitrugen. Das aktuelle Zulassungsverfahren für Medizinprodukte unterscheidet sich erheblich von den sehr strengen Vorschriften für Arzneimittel. Es besteht jedoch ein dringender Bedarf an zuverlässigen Feedback-Systemen für digitale Gesundheitsanwendungen nach deren Markteinführung.</span></p><p><span>Ziel ist es, reale Erfahrungswerte zu sammeln und Sicherheitsprobleme so früh wie möglich zu erkennen. Obwohl es bereits einige Feedback-Mechanismen gibt, fehlt es an internationaler Standardisierung und integrierten Tools, die eine direkte und offene Rückmeldung der Nutzenden ermöglichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Medizinprodukten wie Implantaten könnten digitale Hilfsmittel Möglichkeiten für direktes Feedback beinhalten. Dies wiederum könnte das Vertrauen in die Nutzung fördern.</span></p><p><span>„Unsere Arbeit an der Schnittstelle zwischen medizinischen Vorschriften und digitalen Gesundheitsanwendungen konzentriert sich darauf, Innovation und Sicherheit in Einklang zu bringen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung ist es notwendig, zweckmäßige Vorschriften zu entwickeln und gleichzeitig bestehende Rahmenbedingungen zu nutzen, um die effektive und sichere Umsetzung digitaler Technologien zu gewährleisten. Wir sind uns jedoch bewusst, dass Aktualisierungen der Vorschriften Zeit brauchen“, sagt Rebecca Mathias, Hauptautorin des Artikels und Forscherin in der Arbeitsgruppe von Prof. Stephen Gilbert am EKFZ für Digitale Gesundheit.</span></p><p><span>Seine Forschungsgruppe befasst sich mit der Regulierung von Medizinprodukten und gehört zu den wenigen in Europa, die sich auf die Anpassung innovativer Regulierungspraktiken konzentrieren. In einer Reihe von Veröffentlichungen hat das Team Strategien zur Verbesserung von Transparenz, Feedback, Nachvollziehbarkeit, Leistung und zuverlässiger Überwachung von DHTs nach der Markteinführung vorgeschlagen.</span></p><p><span>„Unsere Forschung skizziert standardisierte, systemweite Rahmenbedingungen für die Überwachung, um die tatsächliche Leistung von DHTs zu überprüfen, einschließlich KI-gestützter Lösungen mit integrierten Mechanismen zur Förderung von Sicherheit, Vertrauen und adaptiver Steuerung. Zusammen unterstützt diese Forschung einen Prozess der stetigen Verbesserung, der durch die Nachvollziehbarkeit der Interessengruppen, eine stärkere Einhaltung der Vorschriften, nutzerorientierte Innovationen und effizientere Überwachungsansätze angetrieben wird. Diese ermöglichen Vertrauen in schnellere Genehmigungen, fördern eine bessere Akzeptanz in das Gesundheitssystem und damit eine höhere Effizienz in der Versorgung“, erklärt Prof. Stephen Gilbert.</span></p><p><span>Alle zugehörigen Veröffentlichungen finden sich unter:&nbsp;</span><a class="ck-anchor" id="https://digitalhealth.tu-dresden.de/dht-feedback-tools/" name="https://digitalhealth.tu-dresden.de/dht-feedback-tools/" href="https://digitalhealth.tu-dresden.de/dht-feedback-tools/" target="_blank">https://digitalhealth.tu-dresden.de/dht-feedback-tools/</a></p><p><br><i>In seiner Rolle als klinischer Neurologe am Universitätsklinikum Heidelberg und Mitautor des Artikels betont Dr.&nbsp;Lars Riedemann die Notwendigkeit, robuste Feedback-Mechanismen in KI-gestützte digitale Gesundheitstechnologien einzubauen. Riedemann sagt: „Regulatorische Wissenschaftler und Kliniker sollten eine proaktive Rolle sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Bewertung von KI-gestützten digitalen Gesundheitstechnologien übernehmen, um sicherzustellen, dass diese Technologien sicher und effektiv für die Patientenversorgung sind.“</i></p><h3>&nbsp;</h3><h3><span><strong>Publikation</strong></span></h3><p><span>Rebecca Mathias, Baptiste Vasey, Anastasia Chalkidou, Lars Riedemann, Tom Melvin, Stephen Gilbert: Safe AI-enabled digital health technologies need built-in open feedback, Nature Medicine, 2025.</span><br><span>Link:&nbsp;</span><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-024-03397-6" target="_blank">https://www.nature.com/articles/s41591-024-03397-6</a><br><span>DOI: 10.1038/s41591-024-03397-6</span></p><p><i><span>Diese Arbeit wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Horizon Europe als Teil des Projekts ASSESS-DHT (101137347) gefördert. Die britischen Partner im Projekt werden durch UKRI Grant 10106825 (National Institute for Health and Care Excellence) und 10108522 (University of Oxford) unterstützt.</span></i></p><h3><span><strong>Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit</strong></span></h3><p><span>Das EKFZ für Digitale Gesundheit an der TU Dresden und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wurde im September 2019 gegründet. Es wird mit einer Fördersumme von 40 Millionen Euro für eine Laufzeit von zehn Jahren von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Das Zentrum konzentriert seine Forschungsaktivitäten auf innovative, medizinische und digitale Technologien an der direkten Schnittstelle zu den Patientinnen und Patienten. Das Ziel ist, das Potenzial der Digitalisierung in der Medizin voll auszuschöpfen, um die Gesundheitsversorgung, die medizinische Forschung und die klinische Praxis deutlich und nachhaltig zu verbessern.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://tu-dresden.de/med/der-bereich/news/digitale-gesundheitsanwendungen-wie-offene-integrierte-feedback-tools-die-sicherheit-und-akzeptanz-verbessern-koennten" target="_blank">Diese Pressemitteilung des EKFZ der TU Dresden</a></p><h3>Kontakt</h3><p>EKFZ für Digitale Gesundheit&nbsp;<br>Anja Stübner und Dr. Viktoria Bosak&nbsp;<br>Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&nbsp;<br>Tel.: +49 351 – 458 11379&nbsp;<br><a href="mailto: news.ekfz@tu-dresden.de " target="_blank">news.ekfz@tu-dresden.de&nbsp;</a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Dritte-PM,Forschung,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 15:05:01 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 07 Feb 2025 14:05:01 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Wer muss nach einer Hirnoperation auf die Intensivstation?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wer-muss-nach-einer-hirnoperation-auf-die-intensivstation/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wer-muss-nach-einer-hirnoperation-auf-die-intensivstation/</guid><pp:caseid>686554</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Dr. Paul Naser von der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg erhält den Nachwuchsförderpreis der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI). Der Preis ist mit 20.000 Euro Fördergeld dotiert. Er erhält den Preis für ein Forschungsprojekt, bei dem mit Hilfe künstlicher Intelligenz besser vorhergesagt werden soll, ob nach einer Hirnoperation eine intensivmedizinische Betreuung notwendig sein wird oder nicht. So soll die wertvolle Ressource Intensivstation gezielter und effizienter geplant und eingesetzt werden können.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">„PREDICT-ICU“ heißt das Projekt von Dr.&nbsp;Paul Naser, Assistenzarzt an der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Die Abkürzung steht für „<i><strong>P</strong>reoperative <strong>R</strong>isk <strong>E</strong>valuation for <strong>D</strong>ecision-making in <strong>I</strong>ntensive <strong>C</strong>are <strong>T</strong>ransfers following <strong>I</strong>ntra<strong>C</strong>ranial s<strong>U</strong>rgery</i>“ (Präoperative Risikoabschätzung für die Entscheidungsfindung bei Verlegungen auf die Intensivstation nach Eingriffen im Schädel). Ziel ist es, auf Basis von Bilddaten, die schon vor der Operation verfügbar sind, mittels künstlicher Intelligenz vorherzusagen, welche Versorgung nach einem neurochirurgischen Eingriff, meist der Entfernung eines Hirntumors, notwendig sein wird. Bisher werden diese Patientinnen und Patienten in der Regel zunächst auf der Intensivstation behandelt. Damit die knapp vorhandenen und sehr teuren Intensivbetten effizient eingesetzt werden und gleichzeitig der Patient bestmöglich versorgt wird, ist es sinnvoll, bereits vor der Operation abzuschätzen, welche Form der Überwachung später notwendig sein wird.</p><p style="text-align:justify;">Dass die benötigte Betreuung grundsätzlich auf Basis präoperativ vorhandener Daten, zum Beispiel Tumorvolumen, Alter und Vorerkrankungen, mittels eines Algorithmus vorhersagbar ist, konnte die Forschungsgruppe „Maschinelles Lernen in der Neurochirurgie“ unter der Leitung von PD Dr. Jan-Oliver Neumann, in der Naser gemeinsam mit anderen Intensivmedizinern, Neurochirurgen und Informatikern an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und am UKHD arbeitet, bereits im vergangenen Jahr zeigen (Journal of Clinical Medicine, doi:10.3390/jcm13195747). Allerdings ist die Vorhersage bisher im klinischen Alltag nicht praktikabel, unter anderem, weil die dafür notwendigen Patientendaten noch zu umfangreich sind.</p><p style="text-align:justify;">Helfen könnten hier MRT-Daten, die ohnehin bei der OP-Vorbereitung erhoben werden. Dies möchte das Team nun mithilfe der Fördergelder untersuchen. Im Zentrum der Untersuchung steht, inwiefern die MRT-Bilddaten genutzt werden können, um objektiv, schnell und zuverlässig die notwendige Nachsorge zu bestimmen. Dazu setzt Naser auf künstliche Intelligenz, sogenanntes Deep Learning mittels neuronaler Netze, die auf klinische und MRT-Daten trainiert werden, um eine klinische Vorhersage zu treffen. Ziel ist es, einen Algorithmus zu entwickeln, der die Notwendigkeit einer postoperativen Überwachung auf der Intensivstation mit hoher Genauigkeit abschätzen kann. So soll die routinemäßige Aufnahme von Patientinnen und Patienten auf die Intensivstation deutlich reduziert werden, ohne dabei die Patientensicherheit zu verringern, um die begrenzten Kapazitäten effizienter einzusetzen. Für das Projekt kooperiert Paul Naser mit Maximilian Fischer und Kollegen aus der Arbeitsgruppe von Dr.&nbsp;Peter Nehers in der Abteilung für Medizinische Bildverarbeitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Geleitet wird die Abteilung von Prof. Dr.&nbsp;Klaus Maier-Hein.</p><p style="text-align:justify;">Die Preisverleihung findet am 30.&nbsp;Januar auf der Jahrestagung der DGNI und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft in Berlin statt. Verliehen wird der Preis für innovative Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Neuro-Intensivmedizin. Dr.&nbsp;Paul Naser hat an der Universität Heidelberg Medizin studiert und dort auch promoviert. Seine bisherigen Arbeiten, die er im Rahmen des „AI in Health Clusters“ von Universität Heidelberg und DKFZ an der Schnittstelle zwischen Neurochirurgie und maschinellem Lernen durchführt, wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.dgni.de/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin</a></p><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik" target="_blank">Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.aih-cluster.ai/" target="_blank"><span>AI in Health Cluster</span></a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Vorab-Forschungsprojekt:</strong> Neumann JO, Schmidt S, Nohman A, Naser P, Jakobs M, Unterberg A. Routine ICU Surveillance after Brain Tumor Surgery: Patient Selection Using Machine Learning. Journal of Clinical Medicine. 2024;13(19):5747. </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39407807/" target="_blank"><span>doi:10.3390/jcm13195747</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 11:54:16 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 30 Jan 2025 10:54:16 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Patiententag Multiple Sklerose am 25. Januar</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-patiententag-multiple-sklerose-am-25-januar/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-patiententag-multiple-sklerose-am-25-januar/</guid><pp:caseid>684892</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Neurologische Universitätsklinik Heidelberg lädt Betroffene und Angehörige zum Informationstag ein. Am 25. Januar informieren Expertinnen und Experten aus Klinik und Forschung von 10 bis 14 Uhr im Hörsaal der Kopfklinik über Behandlungsmöglichkeiten bei Multipler Sklerose. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Dabei greifen körpereigene Immunzellen gesundes Nervengewebe an und zerstören es schließlich. Auch wenn die Erkrankung bisher unheilbar ist, steht eine wachsende Anzahl unterschiedlicher Medikamente und Behandlungen zur Verfügung, die Krankheitsschübe dämpfen und die Lebensqualität verbessern können.</span></p><p><span>Um Betroffenen und Angehörigen einen Überblick über bekannte und neue Therapieoptionen zu geben, veranstaltet die Neurologische Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg einen Patiententag:</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Heidelberger Patiententag Multiple Sklerose</strong></span><br><span><strong>Samstag, 25. Januar, 10 bis 14 Uhr</strong></span><br><span><strong>Hörsaal Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg</strong></span><br><span><strong>Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich</strong></span></p><p><span>In Fachvorträgen mit anschließenden Diskussionen und Fragerunden informieren Expertinnen und Experten unter anderem über den Nutzen und den Ablauf von Immuntherapien, über Therapien, die belastende Symptome lindern können, sowie über den Einfluss von körperlicher Aktivität auf den Verlauf der Erkrankung. „Die Multiple Sklerose kann sehr unterschiedlich verlaufen und Beschwerden sich mit der Zeit deutlich verändern. Gleichzeitig gibt es immer mehr Therapien mit unterschiedlichen Wirkmechanismen und auch Nebenwirkungen. Das Ziel ist, die Behandlung individuell auf die Patientinnen und Patienten optimal abzustimmen. Daher ist es so wichtig, dass die Betroffenen die Therapieoptionen gut kennen“, sagt Professorin Brigitte Wildemann, Leiterin der Neuroimmunologischen Ambulanz an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg.</span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/neurologie/pdf_downloads/Flyer_2025.pdf" target="_blank"><span>Informationsflyer und Programm</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Heidelberg&nbsp;</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik/behandlungsspektrum/schwerpunkt-neuroimmunologie" target="_blank"><span>Neuroimmunologie am Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span><strong>Jessica Stockmann</strong></span><br><span>Studien Koordinatorin, Neuroimmunologie</span><br><span>Neurologische Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><a href="mailto:Jessica.Stockmann@med.uni-heidelberg.de"><span>Jessica.Stockmann@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:25:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 17 Jan 2025 12:29:43 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/kopfklinikzentrum-483884.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Kopfklinik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Kopfklinik am Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Professorin Dr. Julia Stingl ist neue Ärztliche Direktorin der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-dr-julia-stingl-ist-neue-aerztliche-direktorin-der-abteilung-fuer-klinische-pharmakologie-und-pharmakoepidemiologie-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-dr-julia-stingl-ist-neue-aerztliche-direktorin-der-abteilung-fuer-klinische-pharmakologie-und-pharmakoepidemiologie-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>684634</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Fachärztin für Klinische Pharmakologie wird Forschung und Beratung zu individuellen und sicheren Arzneimitteltherapien weiter ausbauen. Hierfür nutzt Professorin Julia Stingl auch molekulare Daten, die es ermöglichen, potentielle Nebenwirkungen eines Medikaments für den einzelnen Patienten vorherzusagen und eine individuell zugeschnittene Therapiestrategie zu entwickeln.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Seit 1. Januar 2025 leitet Professorin Dr. Julia Stingl die Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und wurde auf die W3-Professur für „Klinische Pharmakologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg berufen. Sie tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Walter Haefeli an, der sich nach 25 Jahren in dieser Funktion zum Jahreswechsel in den Ruhestand verabschiedet hat. Die 53-jährige Medizinerin war zuletzt Direktorin des Instituts für Klinische Pharmakologie an der Uniklinik RWTH Aachen.</p><p>„Wir begrüßen Professorin Julia Stingl herzlich in Heidelberg. Sie wird mit ihrer großen Expertise die Entwicklung neuartiger Therapien aus der Grundlagenforschung heraus über erste klinische Anwendungen am Patienten bis in die Regelversorgung begleiten“, sagt Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Dies ist ein zukunftsweisender Schwerpunkt der Heidelberger Universitätsmedizin, zum Beispiel im Bereich der Gen- und Zelltherapien bei Krebserkrankungen und bei seltenen Erkrankungen. Wir freuen uns sehr, dass Professorin Stingl sowohl innerhalb der Kliniken des UKHD als auch für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Beratungen zur sicheren und individuellen Arzneimitteltherapie ausbauen wird. Dies ist von enormer Bedeutung, vor allem für ältere Patientinnen und Patienten, die oft viele Medikamente einnehmen müssen.“</p><p>Die Abteilung mit mehr als 60 Mitarbeitenden ist die älteste Klinik für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie in Deutschland und in das Zentrum für Innere Medizin des UKHD integriert. Im Klinisch-Pharmakologischen Studienzentrum (KliPS) führt das Team um Professorin Stingl frühe Phasen von Arzneimittelstudien durch. Ein mit modernsten Analysegeräten ausgestattetes Großlabor ermöglicht pharmakologische Forschung auf internationalem Spitzenniveau.</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Professorin Julia Stingl eine ausgewiesene Expertin der Pharmakogenetik für die Medizinische Fakultät Heidelberg gewinnen konnten. Ihre Forschung ermöglicht es, den Einfluss genetischer Faktoren auf die Wirkung von Arzneimitteln besser zu verstehen und so individuell zugeschnittene Behandlungsansätze für Patientinnen und Patienten zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit führenden Heidelberger Forschungsgruppen auf dem Gebiet der Genomforschung wird sie die so gewonnen Daten nutzen, um die Translation personalisierter Therapien weiter voranzubringen“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.</p><p>„Diese genetischen Gesundheitsdaten werden zukünftig genauso zu einer sicheren Behandlung gehören wie klassische Angaben über Alter, Gewicht und klinische Vorgeschichte eines Patienten“, sagt Professorin Julia Stingl. „In meinen Forschungsarbeiten zur Pharmakogenetik konnte ich zeigen, dass die Nebenwirkungen bei bestimmten Medikamenten um bis zu ein Drittel gesenkt werden können, wenn pharmakogenetische Besonderheiten eines Patienten in die Therapieentscheidung einfließen. Dies gilt zum Beispiel für Arzneimittel, die bei Depressionen oder Schmerzen eingesetzt werden, aber auch für Mittel in der Transplantations- und der Krebsmedizin. Diese genetischen Besonderheiten zeigen zum Beispiel an, ob ein Patient ein bestimmtes Medikament schlecht abbauen kann und helfen dabei, die passende Dosierung und Auswahl von Medikamenten zu bestimmen.“ Besonders freut sich die gebürtige Nürnbergerin auf die fächerübergreifenden Kooperationen von der Grundlagenforschung bis zur Patientenbehandlung, auch mit Partnern wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum. „Heidelberg ist für die Translation bestens aufgestellt, hier sprudeln die Ideen für die Weiterentwicklung einer modernen Medizin. Hier möchte ich meine Erfahrungen von der ersten klinischen Studie bis ans Patientenbett einbringen.“</p><p>Dabei kommt Stingl auch ihre langjährige Erfahrung am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn zugute. Welche Regularien und Anforderungen es bei der Entwicklung neuer Arzneimittel zu beachten gilt, möchte sie auch Studierenden nahebringen. „Die hohe Qualität bei klinischen Studien ist enorm wichtig für die Sicherheit der Patienten und eine erfolgreiche Translation.“ Berufsgruppen-übergreifend wird Julia Stingl lehren, welche unerwünschten Wirkungen eine Therapie haben kann und woran sich Nebenwirkungen erkennen lassen. Diese klinische Wachsamkeit sei enorm wichtig. „Insbesondere neue und ungewöhnliche Beschwerden bei Patienten könnten auch eine durch Arzneimittel ausgelöste Nebenwirkung sein. Immerhin sind bei etwa sieben Prozent der Notfallpatienten in Krankenhäusern Nebenwirkungen von Medikamenten die Ursache für die Beschwerden, die zur Vorstellung im Krankenhaus geführt haben.“&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><h3>Zur Person</h3><p>Prof. Dr. med. Julia Stingl, geboren 1971 in Nürnberg, studierte Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, wo sie auch promovierte. Es folgten Stationen an der Freien Universität Berlin und der Charité, wo sie in der Klinischen Pharmakologie habilitierte. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Köln nahm sie den Ruf als W3 Professorin für das Fach Klinische Pharmakologie an der Universität Ulm an, gefolgt von einem Aufenthalt an der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA als Gastprofessorin. Von 2012 bis 2019 war Stingl am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn als Leiterin der Forschungsabteilung sowie ab 2014 als Vizepräsidentin tätig. Dann folgte der Ruf als Direktorin des Instituts für Klinische Pharmakologie an der Uniklinik RWTH Aachen, von wo sie zum Jahresbeginn 2025 an das Universitätsklinikum Heidelberg wechselte.</p><p>Julia Stingl ist durch das BMBF als Vertreterin Deutschlands in der Arbeitsgruppe Pharmakogenetik im Rahmen des 1+Million Genomes Projektes der Europäischen Kommission berufen. Sie ist Mitglied im Executive Committee der Europäischen Fachgesellschaft für Klinische Pharmakologie, der Arbeitsgruppe „Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung“ der Nationalen Dekade gegen Krebs (BMBF), der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Berlin, und war Mitglied der Gendiagnostik-Kommission (GEKO).</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/abt-klinische-pharmakologie-und-pharmakoepidemiologie" target="_blank">Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,koepfe,Patientenversorgung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 14:08:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 Jan 2025 13:43:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Johannes Huber ist neuer Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-johannes-huber-ist-neuer-aerztlicher-direktor-der-urologischen-universitaetsklinik-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-johannes-huber-ist-neuer-aerztlicher-direktor-der-urologischen-universitaetsklinik-heidelberg/</guid><pp:caseid>682496</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, 44, hat zum 1. Januar 2025 sein Amt als Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten. Gleichzeitig hat er die W3-Professur für Urologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg inne. Johannes Huber kommt vom Universitätsklinikum Marburg, wo er bereits in gleicher Funktion tätig war. Seine Schwerpunkte sind die urologischen Krebserkrankungen, minimal-invasive roboterassistierte Verfahren und rekonstruktive operative Techniken. Huber folgt auf Professor Markus Hohenfellner, der nach 21 Jahren in den Ruhestand geht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Das früher sehr riskante Handwerk der Steinschneider hat die moderne Urologie mit hochentwickelten Instrumenten zu sicheren und schonenden Behandlungen weiterentwickelt. Zusätzlich helfen wir bei allen Problemen rund um die harnableitenden Organe und die männlichen Geschlechtsorgane“, erzählt Johannes Huber. Heute ist die Urologie ein moderner Fachbereich der Medizin, der sich rasant weiterentwickelt und häufig auch selbst Innovationstreiber war. Das hängt mit der Technikbegeisterung im Fach und auch mit den hohen Patientenzahlen zusammen. „Die schonende Steinentfernung zählt neben der Behandlung anderer gutartiger Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter weiter zu den wichtigen Aufgaben in der Urologie. Aber die urologischen Krebserkrankungen nehmen eine deutlich prominentere Rolle ein. Heute leiden auch aufgrund der steigenden Lebenserwartung immer mehr Menschen an Nieren-, Blasen- oder Prostatakrebs“, sagt Johannes Huber. „Dank besserer Techniken lassen sich die Tumoren heute meist früher und zuverlässiger erkennen. Und präzisere, teilweise robotergestützte Operationsmethoden sowie innovative medikamentöse Therapien helfen uns dabei, sie effektiv und gleichzeitig möglichst schonend zu behandeln.“</span></p><p><span>Als Beispiel nennt Johannes Huber die Diagnostik und Behandlung von Prostatatumoren. Das Erkennen dieser Erkrankung wurde durch die MRT-Untersuchung revolutioniert und die Heidelberger Urologie war vor 15 Jahren ein Pionier bei der Integration dieser sowie der Gewebsentnahme aus der Prostata. Die MRT-fusionierte Prostatabiopsie hat sich seitdem zum Goldstandard der Diagnostik entwickelt. „Anschließend können wir mit hoher Sicherheit Entwarnung geben oder gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen überlegen, welche Behandlung jeweils persönlich die richtige ist. Die Möglichkeiten reichen vom kontrollierten Zuwarten über die Bestrahlung bis hin zu einer kompletten Entfernung der Prostata. Für diese Operation steht uns ein da-Vinci-Roboter der neuesten Generation zur Verfügung, um den Eingriff möglichst schonend durchzuführen.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Patienten tragen zum Behandlungserfolg aktiv bei</span></h3><p><span>Patientinnen und Patienten bezieht Johannes Huber aktiv in die Behandlung mit ein: „Mit der Prähabilitation, also der körperlichen Ertüchtigung vor dem geplanten Eingriff, kann jeder selbst dazu beitragen, nach der Operation wieder schneller auf die Beine zu kommen“, erklärt der Urologe. „Gerade unsere älteren Patientinnen und Patienten, die oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden, vertragen sowohl die Operation als auch die Chemotherapie besser, wenn sie körperlich fit sind. Und um die Fitness ein wenig zu steigern, bleibt bei planbaren Eingriffen immer noch ausreichend Zeit.“ Dabei geht es zum einem um Kraft- und Koordinationstraining, aber auch um die richtige Ernährung und Atemübungen, um etwa einer Lungenentzündung vorzubeugen. Hier begleitet Huber bereits gemeinsam mit der Sportmedizin im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eine Studie für ältere Betroffene vor einer vollständigen Entfernung der Harnblase. Bereits Einzug in die Behandlungsempfehlungen hat das Beckenbodentraining vor der vollständigen Prostataentfernung genommen.</span></p><p><span>Generell bezieht Johannes Huber seine Patientinnen und Patienten eng in die Planung der Behandlung ein: „Das ist der Kern meiner ärztlichen Tätigkeit“, sagt er, „gemeinsam im Gespräch die Lösung zu finden, die ganz persönlich am besten passt. Das steigert aus meiner Sicht die Qualität der Behandlung und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis, wenn man selbst mitentscheiden kann.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Lebensqualität im Blick</span></h3><p><span>Vor einem Eingriff an der Prostata haben viele Männer großen Respekt. Das sei verständlich, sagt Johannes Huber. „Schließlich geht es hier nicht nur ums Überleben, sondern auch ums Weiterleben mit möglicherweise eingeschränkten essentiellen Körperfunktionen, die Sexualität und Harnkontinenz betreffen können.“ Auch Eingriffe an Blase oder Niere können mit Funktionseinbußen einhergehen. Die Urologie sei daher auch ein Fach, das sich schon lange mit den Ergebnissen aus der Sicht der Betroffenen befasst. „Mithilfe strukturiert entwickelter, validierter Fragebögen erfassen wir die Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten.“ Mit diesen „Patient Reported Outcome Measurements“ (PROMs) lässt sich subjektives Befinden mit hoher Genauigkeit objektiv erfassen. „Unser Ziel ist es nicht nur, den Tumor in Prostata, Niere oder Blase vollständig zu entfernen, sondern dies auch so schonend wie möglich zu tun. Um dabei immer besser werden zu können, müssen wir die Ergebnisse unserer Behandlung messen.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Wissen vermehren und weitergeben</span></h3><p><span>Auch wissenschaftlich ist Professor Huber sehr aktiv – sein Schwerpunkt ist die urologische Versorgungsforschung: „Wir interessieren uns vor allem für die optimale Versorgung: Welches Wirkprinzip hilft welchem Patienten oder welcher Patientin am besten? Welche Langzeitfolgen hat eine neue Operationsmethode? Zu welchem Zeitpunkt – vor oder nach der Operation – sollten wir eine Systemtherapie einsetzen? Mit welchen anderen Maßnahmen können wir sie kombinieren?“ Sein Parallelstudium der Philosophie legte bei Johannes Huber sehr früh die Grundlagen für seine wissenschaftlichen Arbeiten. „In der Philosophie lernt man, die richtigen Fragen zu stellen, und das ist natürlich auch in der medizinischen Forschung ungemein wichtig.“</span></p><p><span>In der Lehre setzt Johannes Huber auf praxisnahe Angebote: „Ich bin der Ansicht, dass die jungen Mediziner schnell selbst ein Gefühl für das Operieren bekommen sollen. Das können sie bei uns ganz ohne Risiken am Simulator. Sie üben am Modell mit echten Instrumenten und können beispielsweise durch die Harnröhre Steine aus der Niere bergen. Dadurch erlangen sie Geschicklichkeit, aber auch Sicherheit und Selbstbewusstsein. Und weil das praktische Arbeiten Begeisterung weckt, gewinnen wir dadurch gleich noch Nachwuchskräfte für die Urologie!“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Den Standort stärken</span></h3><p><span>Intensive Zusammenarbeit ist für Johannes Huber essentiell: „Man darf die Universitätsmedizin nicht isoliert betrachten. Unser Ziel ist eine optimale Versorgung in der Region. Hierfür ist die vertrauensvolle Kooperation mit den umliegenden Akteuren entscheidend, vor allem mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. So kann eine berufsgruppenübergreifende, ganzheitliche und interdisziplinäre Patientenversorgung gelingen. Das ist zugleich das Ziel der Versorgungsforschung, sich dem bestmöglichen Behandlungskonzept für unsere Patientinnen und Patienten anzunähern.“</span></p><p><span>Professor Jürgen Debus, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, begrüßt den neuen Kollegen: „Johannes Huber passt mit seinen vielseitigen Kompetenzen ausgezeichnet nach Heidelberg: Er wird sich sowohl im Zentrum Chirurgie bestens einfügen, als auch Kooperationen mit dem NCT und der Klinik für Nephrologie ausbauen. Als begeisterter Befürworter der Ambulantisierung und der Digitalisierung der Medizin wird er dazu beitragen, das UKHD für die Zukunft fit zu machen.“</span></p><p><span>Professor Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Vorstandsmitglied des UKHD, ist ebenfalls froh über das neue Mitglied seiner Fakultät. „Heidelberg hat einen exzellenten Ruf auf dem Gebiet der Krebsforschung und -behandlung. Mit Professor Huber bauen wir diese Expertise durch innovative Forschungsvorhaben von der onkologischen Grundlagenforschung bis hin zu klinischen Studien weiter aus. Durch seine Arbeit wird nicht nur die Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät Heidelberg gestärkt werden, sondern das Translationspotenzial in der Region insgesamt. Wir freuen uns auf seine vielfältigen Beiträge.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Johannes Huber kennt den Heidelberger Standort bereits sehr gut: Nach seinem Medizin- und Philosophiestudium in München und der Promotion in beiden Fächern war er bereits von 2006 bis 2012 an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg als Wissenschaftler und Arzt tätig. Nach Abschluss seiner urologischen Facharztausbildung und einem von der Deutschen Krebshilfe geförderten Wissenschaftsaufenthalt an der Universität Zürich, wechselte er an das Universitätsklinikum Dresden. Hier war er als Oberarzt, Leitender Oberarzt und schließlich als Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie tätig. 2022 nahm er den Ruf auf die W3 Professur für Urologie an der Universität Marburg an und leitete drei Jahre lang die Urologische Universitätsklinik Marburg. Berufsbegleitend hat Johannes Huber Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Fri, 03 Jan 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 03 Jan 2025 13:14:46 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gesunde Zähne, gesunder Körper</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gesunde-zaehne-gesunder-koerper/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gesunde-zaehne-gesunder-koerper/</guid><pp:caseid>681666</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. In der nächsten Abendvorlesung am 9. Januar 2025 geben Professorin Dr. Diana Wolff, Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, und Professorin Dr. Cornelia Frese, Leiterin der Sektion Präventive und Restaurative Zahnheilkunde, sowohl forschungs- als auch alltagsbezogene Einblicke rund um das Thema Zahngesundheit.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Ein strahlendes Lächeln öffnet bekanntlich Türen, doch wie gelingt es, dass sich Zähne und Zahnfleisch bester Gesundheit erfreuen, wenn sich um sie herum auch zahlreiche ungebetene Bakterien tummeln? Und warum können diese Mundbakterien auch schädlich für das Herz oder bei einer Diabeteserkrankung sein?<br>Zum Schutz ist der tägliche Griff zur Zahnbürste unabdingbar, das steht außer Frage. Doch sollte diese bestenfalls elektrisch betrieben sein und vor oder nach dem Essen zum Einsatz kommen? Welche Zahncreme hilft wirklich und muss jeder auch Zahnseide, Interdentalbürstchen oder Mundspülung verwenden? Und wie schafft man es, mundgesund hundert Jahre alt zu werden?</p><p>Mundgesundheit ist ein Thema, das viele Fragen aufwirft. Gerade deshalb lohnt es sich, im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin am Abend“ mit den beiden Expertinnen gemeinsam einen Blick auf diverse Mundhygienehilfsmittel zu werfen sowie auf Basis neuster medizinischer Erkenntnisse mehr über die Zusammenhänge von Mundgesundheit und Allgemeingesundheit zu erfahren.</p><p><strong>Gesunde Zähne, gesunder Körper</strong><br><strong>Donnerstag, 9. Januar, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p><span>Prof. Dr. Diana Wolff, Ärztliche Direktorin Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, UKHD</span><br><span>Prof. Dr. Cornelia Frese, Leitende Oberärztin, Leiterin Sektion Präventive und Restaurative Zahnheilkunde, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, UKHD</span></p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Medizin am Abend</h3><p>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Rhein-Neckar-Zeitung setzen ihre erfolgreiche Vortragsreihe „Medizin am Abend“ fort. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr.&nbsp;Alle Beiträge sind auch&nbsp;auf&nbsp;<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend">medizin-am-abend.de</a>&nbsp;nachzulesen und nachzuhören.</p>]]></description><category><![CDATA[Maa,Patientenversorgung,News,Mund/Zahn/Kiefer]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Jan 2025 09:40:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 17 Dec 2024 15:57:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Nierenzentrum Heidelberg wird zum 1. Januar 2025 Teil des Universitätsklinikums Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nierenzentrum-heidelberg-wird-zum-1-januar-2025-teil-des-universitaetsklinikums-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nierenzentrum-heidelberg-wird-zum-1-januar-2025-teil-des-universitaetsklinikums-heidelberg/</guid><pp:caseid>681938</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Seit 50 Jahren trägt das Nierenzentrum e.V. als nephrologisches Fachkrankenhaus zur medizinischen Versorgung der Menschen mit akuten und chronischen Nierenerkrankungen in Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar bei. Dabei war und ist die Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) intensiv und vertrauensvoll. Nun wurde der Vertrag zur Integration der Fachklinik in das UKHD zum 1. Januar 2025 unterzeichnet.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Nierenzentrum Heidelberg e.V. wird zum Jahreswechsel in das Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) eingegliedert. Den Vertrag zur Integration haben die Vorstände von Nierenzentrum und UKHD jetzt unterschrieben. Zuvor hatte das Bundeskartellamt im November 2023 diesem Schritt wettbewerbsrechtlich zugestimmt. Eine W3-Professur mit Leitungsfunktion für Nephrologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg soll bis Mitte 2025 etabliert werden. Dafür stellte das Nierenzentrum e.V eine großzügige finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Seit 2005 führt die Fachklinik für Nierenerkrankungen ihren Betrieb auf dem Campus Im Neuenheimer Feld in direkter Nachbarschaft zur Medizinischen und Chirurgischen Klinik. Träger des Krankenhauses ist bislang der Verein Nierenzentrum Heidelberg e.V.. In der Fachklinik versorgen </span>rund 180 Mitarbeitende circa <span>2.000 stationäre und rund 13.000 ambulante Patienten pro Jahr.</span></p><p><span>„Jetzt wächst zusammen, was schon lange zusammengehört“, sagt Professor Dr. Markus Weigand, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Wir freuen uns sehr, dass die Nephrologie zukünftig noch stärker das universitätsmedizinische Portfolio des Klinikums bereichern wird. Die Wege werden sowohl im klinischen Tagesablauf als auch in der Administration kürzer. Davon werden die Patientinnen und Patienten und die Mitarbeitenden profitieren.“</span></p><p><span>Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg betont: „Ziel ist die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre in der Nephrologie, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Translation. Die Nephrologie interagiert mit vielen anderen Gebieten wie der Immunologie, der Onkologie und der Kardiologie und wird in vielen Bereichen eine zentrale Rolle für Innovationen und neue Therapien spielen.“</span></p><p><span>„Die Planungen und Umsetzung der Integration verliefen in enger Partnerschaft und transparent“, sagt Professor Dr. Martin Zeier, Ärztlicher Direktor des Nierenzentrums. „Wir freuen uns sehr, unser breit gefächertes Spektrum in Diagnostik und Therapie in unseren bewährten Räumlichkeiten, nun aber unter dem großen Dach des Universitätsklinikums Heidelberg anbieten zu können. Für unsere Patientinnen und Patienten bleibt es bei den gewohnten Ansprechpartnern und Abläufen.“ So hat sich das Nierenzentrum z.B. auf dem Gebiet der Nierentransplantation, der Bauchfelldialyse, des akuten Nierenversagens, der diabetischen Nephropathie und der Rolle der Niere in der Hochdruckentstehung international einen ausgezeichneten Ruf erworben.</span></p><p><span>„Die letzten zweieinhalb Jahre waren sehr arbeitsreich, aber diese Mühe hat sich gelohnt. Wir haben es geschafft, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nierenzentrums auf diesen Weg mitzunehmen, damit die Erfolgsgeschichte des Nierenzentrums unter dem Dach des UKHD weitergeht“, so die Kaufmännische Direktorin des Nierenzentrums und Geschäftsführerin des Trägers Nierenzentrum e.V. Eleonore Fritsch.</span></p><p><span>„Wir begrüßen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich am Klinikum“, sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD. „Wir freuen uns sehr, dass die hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitenden des Nierenzentrums im neuen Jahr zu unserem großen Team hinzukommen. Indem wir zusammenwachsen sind wir auch in Verbindung mit der neuen Krankenhausgesetzgebung medizinstrategisch, administrativ und wirtschaftlich bestens aufgestellt.“</span></p><p><a href="http://www.nierenzentrum-heidelberg.com">www.nierenzentrum-heidelberg.com</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 13:12:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 19 Dec 2024 12:42:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Anlage zur Wärmeversorgung im Neuenheimer Feld läuft wieder, Lage im Universitätsklinikum Heidelberg normalisiert sich</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/anlage-zur-waermeversorgung-im-neuenheimer-feld-laeuft-wieder-lage-im-universitaetsklinikum-heidelberg-normalisiert-sich/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/anlage-zur-waermeversorgung-im-neuenheimer-feld-laeuft-wieder-lage-im-universitaetsklinikum-heidelberg-normalisiert-sich/</guid><pp:caseid>680563</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Defekt in der Heizungsanlage auf dem Campus Neuenheimer Feld konnte behoben werden. Warmwasser, Heizung und Lüftung funktionieren, alle Stationen laufen seit Samstagabend wieder im Normalbetrieb.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Erleichterung am Universitätsklinikum Heidelberg: Die Wärmeversorgung ist wieder aktiv, Warmwasser, Heizung und Lüftung funktionieren. Sämtliche Gebäude, Stationen und Operationssäle laufen wieder im Normalbetrieb. Die Einsatzleitung geht davon aus, dass bis Sonntagmorgen alle Räume wieder behagliche Temperaturen und angenehme Luftqualität aufweisen.</p><p>Das Operationsprogramm kann wieder in voller Auslastung stattfinden, Ambulanzen und Notaufnahmen liefen ohnehin ohne Unterbrechung im Normalbetrieb.</p><p>Der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg dankt allen Einsatzkräften für ihre großartige Leistung bei der Bewältigung der Situation. „Wir sind den Kollegen von der Heidelberger Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz, und ganz besonders auch unseren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen unendlich dankbar für Ihre professionelle, flexible und unkomplizierte Bereitschaft, diese herausfordernde Situation gemeinsam zu meistern. So konnten wir auch in diesem Ausnahmezustand sicherstellen, alle Patientinnen und Patienten, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, bestmöglich zu versorgen“, sagte Professor Jürgen Debus, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,heat24]]></category>
            <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:07:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Sat, 07 Dec 2024 19:11:43 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Defekt in Heizungsanlage behoben, Lage in Universitätsklinikum Heidelberg stabil</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/defekt-in-heizungsanlage-behoben-lage-in-universitaetsklinikum-heidelberg-stabil/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/defekt-in-heizungsanlage-behoben-lage-in-universitaetsklinikum-heidelberg-stabil/</guid><pp:caseid>680540</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der Defekt in der Heizungsanlage auf dem Campus Neuenheimer Feld ist mittlerweile behoben. Die Pumpen sind angelaufen, dennoch sind Warmwasser und Heizung noch nicht wieder auf Betriebstemperatur. Nach Informationen des betreibenden Energieunternehmens wird die Störung voraussichtlich bis in den morgigen Nachmittag andauern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Krankenhauseinsatzleitung hat mithilfe der Heidelberger Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk sowie dem Deutschen Roten Kreuz eine Wärmeversorgung mit Decken und Heizgeräten organisiert. Eine Warmwasseraufbereitungsanlage liefert warmes Wasser in verschiedene Bereiche des Klinikums. In den Patientenzimmern und Notaufnahmen sowie den Ambulanzen herrschen erträgliche Temperaturen.</p><p>Das Operationsprogramm bleibt zunächst weiterhin vorsorglich auf ein Notfallprogramm beschränkt, die Ambulanzen und Notaufnahmen laufen im Normalbetrieb. Die Essensversorgung ist ebenfalls sichergestellt.&nbsp;</p><p><span>Nach Einschätzung der Krankenhauseinsatzleitung ist die Lage weiterhin stabil.</span></p>]]></description><category><![CDATA[UKHD-PM,heat24,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 19:37:32 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 09 Dec 2024 09:26:18 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Campus Neuenheimer Feld ohne Heizenergie: Auch Universitätsklinikum Heidelberg betroffen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/campus-neuenheimer-feld-ohne-heizenergie-auch-universitaetsklinikum-heidelberg-betroffen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/campus-neuenheimer-feld-ohne-heizenergie-auch-universitaetsklinikum-heidelberg-betroffen/</guid><pp:caseid>680457</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Seit gestern Nachmittag besteht eine massive Störung des Heizwerks auf dem Campus Neuenheimer Feld. Damit ist der komplette Campus ohne Heizenergie. Davon ist auch das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät betroffen. Nach Informationen des betreibenden Energieunternehmens wird der Ausfall voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:2.25pt;"><span>Seit gestern Nachmittag besteht eine massive Störung des Heizwerks auf dem Campus Neuenheimer Feld. Damit ist der komplette Campus ohne Heizenergie. Davon ist auch das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät betroffen. Nach Informationen des betreibenden Energieunternehmens wird der Ausfall voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern.</span></p><p><span>Die Krankenhauseinsatzleitung hat mithilfe der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk sowie dem Deutschen Roten Kreuz eine Wärmeversorgung mit Decken und Heizgeräten organisiert.</span></p><p><span>Das Operationsprogramm bleibt zunächst vorsorglich auf ein Notfallprogramm beschränkt, die Ambulanzen können normal weiterbetrieben werden. Die Essensversorgung ist ebenfalls sichergestellt.&nbsp;</span></p><p><span>Nach Einschätzung der Krankenhauseinsatzleitung ist die Lage derzeit Stabil.</span></p>]]></description><category><![CDATA[UKHD-PM,heat24,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 08:50:49 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 09 Dec 2024 09:26:25 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Rheuma und Krebs: Heidelberger Rheumatologin dreifach ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rheuma-und-krebs-heidelberger-rheumatologin-dreifach-ausgezeichnet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rheuma-und-krebs-heidelberger-rheumatologin-dreifach-ausgezeichnet/</guid><pp:caseid>678952</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Dr. Karolina Gente erforscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wie Krebs bei Rheumapatientinnen und -patienten früher erkannt sowie entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Krebspatienten sicher therapiert werden können. In einer von ihr ins Leben gerufenen Sprechstunde am Universitätsklinikum Heidelberg berät sie Betroffene zu diesen Fragen, bald auch telemedizinisch. Ihre Leistungen sind nun von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie, der Rheuma Liga sowie der gemeinsamen Deutschen Rheumastiftung mit insgesamt drei Preisen honoriert worden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Dr. Karolina Gente forscht erfolgreich an der Schnittstelle zwischen rheumatischen Erkrankungen und Krebs: Wie lassen sich unklare Entzündungssymptome sicher einer Krebs- oder rheumatischen Erkrankung zuordnen? Welche rheumatischen Nebenwirkungen lösen Immuntherapien, die in der Krebsbehandlung eingesetzt werden, aus? Was sollten Betroffene mit rheumatischen Erkrankungen bei der Krebstherapie beachten? Für ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu diesen Themen sowie ihr Engagement in einem von ihr ins Leben gerufenem Beratungsangebot für Betroffene ist die Funktionsoberärztin der Sektion für Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) mit gleich drei Preisen ausgezeichnet worden: Aktuell nahm sie gemeinsam mit Professor Jan Leipe von der Universitätsmedizin Mannheim den von der Rheuma Liga vergebenen Wissenschaftspreis der Stiftung Wolfgang Schulze entgegen, der mit 10.000 Euro dotiert ist und zu gleichen Teilen aufgeteilt wird. Bereits im September 2024 hatte sie den Rudolf Schoen-Preis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sowie den Projektpreis der Deutschen Rheumastiftung erhalten. Die beiden Preise sind ebenfalls mit je 10.000 Euro dotiert.&nbsp;</span></p><h3><span>Wie Rheuma und Krebs zusammenhängen&nbsp;</span></h3><p><span>Rheumatische Erkrankungen sind sogenannte Autoimmunkrankheiten: Das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an, verursacht Entzündungen und schädigt das betroffene Gewebe. Um die schädlichen Immunreaktionen zu verhindern, müssen Betroffene lebenslang Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinflussen. Weil das Immunsystem durch die Erkrankung selbst, manchmal auch durch die Therapie, in seiner Funktion gestört ist, kann es Tumorzellen nicht effektiv bekämpfen. Langfristig steigt daher das Risiko für bösartige Erkrankungen. Auf der anderen Seite können bestimmte Krebserkrankungen sowie Krebstherapien rheumatische Symptome hervorrufen. Die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Rheuma, Krebs und den jeweiligen Therapien beleuchtet ein 2018 von Dr. Gente initiiertes Patienten-Register (Teil des Projekts „Maligne und rheumatische Erkrankungen - zwei Extreme des fehlgesteuerten Immunsystems“, Akronym: MalheuR). Ziel ist es, eine fundierte Basis für Therapieentscheidungen zu schaffen.</span></p><h3><span>Krebs-Immuntherapie fordert angepasste Rheumatherapie</span></h3><p><span>Immuntherapien, besonders sogenannten</span> <span>Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapien, kommen zunehmend erfolgreich in der Krebsbehandlung zum Einsatz. Sie aktivieren das Immunsystem für den Kampf gegen den Tumor, können aber gleichzeitig immunvermittelte Nebenwirkungen hervorrufen. „Bei bis zu zehn Prozent der Patientinnen und Patienten mit Immun-Checkpoint-Therapie treten rheumatische Beschwerden auf – unabhängig davon, ob bereits eine rheumatische Vorerkrankung besteht oder nicht. Das erschwert die weitere Krebstherapie erheblich“, sagt Dr. Gente. Gemeinsam mit Professor Dr. Jan Leipe, Leiter der Sektion Rheumatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Mannheim, untersuchte sie in der nun ausgezeichneten Studie 91 Betroffene mit Haut- oder Lungenkrebs, die eine Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie erhielten. Das Team erfasste, ob und welche rheumatischen Beschwerden auftraten, wie sie behandelt wurden und wie sich dies auf den Verlauf der Krebserkrankung auswirkte.</span></p><p><span>Aus den Ergebnissen ließ sich eine Therapieempfehlung ableiten: In der Behandlung der rheumatischen Symptome wirkten sich antirheumatische Basistherapeutika (DMARDs) im Vergleich zu hochdosierten Kortisonpräparaten günstig auf den Krebsverlauf und das Überleben der Betroffenen aus. „Das ist eine wichtige neue Erkenntnis, denn bisher wurden die Basistherapeutika in dieser Situation nur zurückhaltend eingesetzt“, so Gente. Die Ergebnisse erschienen 2023 im „Journal for ImmunoTherapy of Cancer“.&nbsp;</span></p><h3><span>Symptome von Krebs und Rheuma früh unterscheiden&nbsp;</span></h3><p><span>Die Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie verlieh Dr. Gente den Rudolf Schoen-Preis für ihre wegweisende Forschung zur Unterscheidung von unklaren entzündlichen Symptomen, die sowohl von Krebs als auch Rheuma verursacht werden können. Die Ergebnisse, die im April 2024 im Fachjournal „Annals of the Rheumatic Diseases“ veröffentlicht wurden, legen den Grundstein für eine präzise Diagnostik mit Biomarkern aus dem Blut, um Krebserkrankungen bei Rheumapatientinnen und -patienten früher als bisher erkennen zu könnten.</span></p><p><span>Die Ärztin verglich Stoffwechselprodukte im Blutserum von mehr als 300 Rheuma-Patientinnen und Patienten (rheumatoide Arthitis, Spondyl- und Psoriasisarthritis) mit und ohne Krebserkrankung, aber gleichen entzündlichen Symptomen. Dabei identifizierte sie eine eindeutige Signatur aus fünf Markern, die Krebs und Rheuma klar voneinander abgrenzt. „Bislang werden bestimmte Krebserkrankungen bei Patientinnen und Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen erst spät erkannt, da die frühen Symptome nicht von den Rheumasymptomen zu unterscheiden sind. Die Biomarker könnten zukünftig dazu beitragen, bereits bei Beginn der Symptome Klarheit zu erhalten und frühzeitig mit einer Krebstherapie beginnen zu können“, sagt Karolina Gente.&nbsp;</span></p><h3><span>Tele-Sprechstunde schließt Versorgungslücke</span></h3><p><span>Ihr umfangreiches Wissen zu den Wechselwirkungen zwischen rheumatischer Erkrankung und Krebs sowie den Therapien beider Erkrankungen stellt Dr. Gente Betroffenen und ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten seit 2018 in einem speziellen Beratungsangebot zur Verfügung, das sie nun erweitern möchte. „Mit der Förderung durch die Deutsche Rheumastiftung werden wir unsere Expertenberatung ab 2025 künftig auch entfernt lebenden oder immobilen Betroffenen und ihren Ärztinnen und Ärzten telemedizinisch zugänglich machen. Mit der Tele-Sprechstunde schließen wir eine Versorgungslücke speziell für Betroffene in komplexen Krankheitssituationen“, so Dr. Gente. Da es bisher wenig Daten zur Kombinierbarkeit der Therapien gebe, bestünden erhebliche Unsicherheiten bezüglich des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens. „Das kann dazu führen, dass Rheuma-Patientinnen und -Patienten mit Krebs unter- oder fehltherapiert werden“, sagt sie. Sie berät in enger Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, wie die weitere rheumatologische Therapie aussehen kann, um den Erfolg der Krebsbehandlung nicht zu gefährden.</span></p><h3>Literatur</h3><p><span>Gente K, Feisst M, Marx D, et al. Altered serum metabolome as an indicator of paraneoplasia or concomitant cancer in patients with rheumatic disease. Ann Rheum Dis. 2024;83(8):974-983. Published 2024 Jul 15. doi:10.1136/ard-2023-224839</span></p><p><span>Gente K, Diekmann L, Daniello L, et al. Sex and anti-inflammatory treatment affect outcome of melanoma and non-small cell lung cancer patients with rheumatic immune-related adverse events. J Immunother Cancer. 2023;11(9):e007557. doi:10.1136/jitc-2023-007557</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie/behandlungsspektrum/rheumatologie" target="_blank"><span>Sektion Rheumatologie des UKHD</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie/forschung/sektion-rheumatologie/malheur-projekt-maligne-und-rheumatische-erkrankungen-zwei-extreme-des-fehlgesteuerten-immunsystems" target="_blank"><span>MalheuR</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Dr. Karolina Gente, MHBA&nbsp;</span><br><span>Sektion Rheumatologie&nbsp;</span><br><span>Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-8030&nbsp;</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:Karolina.Gente@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:Karolina.Gente@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:Karolina.Gente@med.uni-heidelberg.de"><span>Karolina.Gente@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 21 Nov 2024 14:57:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Rund ums Herz – Von der Prävention zur Intervention</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rund-ums-herz--von-der-praevention-zur-intervention/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rund-ums-herz--von-der-praevention-zur-intervention/</guid><pp:caseid>678141</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe „Medizin am Abend“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik statt. In der nächsten Abendvorlesung am 21.&nbsp;November spricht Professor Dr.&nbsp;Norbert Frey über Herzgesundheit und wie sie erhalten oder wiederhergestellt werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind – noch vor Krebserkrankungen – die häufigste Todesursache in Deutschland. Etwa jeder dritte Todesfall geht darauf zurück. Dabei können die Patientinnen und Patienten dank moderner Untersuchungs- und Therapieverfahren immer besser versorgt werden. Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung könnte die Zahl der Todesfälle weiter deutlich senken. Darüber hinaus lässt sich das persönliche Erkrankungsrisiko senken, etwa durch eine gesunde Ernährung<span>, eine optimale Einstellung des Cholesterinspiegels</span> und das Vermeiden von Bluthochdruck.</p><p>Welche Herz-Kreislauf-Erkrankungen es gibt und welche modernen Untersuchungs- und Therapieverfahren zur Verfügung stehen, erläutert Professor Dr. Norbert Frey, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, bei „Medizin am Abend“. Dabei geht er auch auf typische, teils geschlechtsspezifische Symptome und das besondere Krankheitsbild des Broken-Heart-Syndroms ein. Beleuchten wird er außerdem die Risikofaktoren, aus denen sich Möglichkeiten ableiten lassen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden kann.</p><p><strong>Rund ums Herz: Von der Prävention zur Intervention</strong><br><strong>Donnerstag, 21.&nbsp;November, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr</strong></p><p>Professor Dr.&nbsp;Norbert Frey, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg</p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch.<br>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>&nbsp;</h3><h3><span>Medizin am Abend</span></h3><p>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Rhein-Neckar-Zeitung setzen ihre erfolgreiche Vortragsreihe „Medizin am Abend“ fort. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Monatlich an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr.</p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend" target="_blank">www.medizin-am-abend.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Maa,Patientenversorgung,Kardiologie,Herzgesundheit]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 16:04:57 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 14 Nov 2024 15:04:57 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Weltpankreaskrebstag 2024 in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/weltpankreaskrebstag-2024-in-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/weltpankreaskrebstag-2024-in-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</guid><pp:caseid>677736</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Team des Europäischen Pankreaszentrums am Universitätsklinikum Heidelberg lädt alle Interessierten herzlich zu einem abwechslungsreichen Informationsabend anlässlich des jährlichen Weltpankreaskrebstages ein. Die Veranstaltung findet am 21. November 2024 ab 17 Uhr in der Magistrale der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg statt. Experten der Chirurgischen Universitätsklinik stehen Journalisten sowohl im Vorfeld als auch am Abend der Veranstaltung gern für Interviews zur Verfügung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Wie sieht die moderne medizinische Versorgung bei einer Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) aus? Was ist nach der OP insbesondere bei der Ernährung zu beachten? Wo finden Betroffene Rat und Unterstützung? Der Weltpankreaskrebstag, eine Initiative des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e. V. und weiterer Mitglieder der "World Pancreas Cancer Coalition", bietet Gelegenheit, sich über die aggressive Krebserkrankung sowie aktuelle Forschung und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Das Team des Europäischen Pankreaszentrums (EPZ) an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg lädt anlässlich des Aktionstags am Donnerstag, 21. November 2024, Betroffene, Angehörige und Interessierte zu einem Informationsabend mit Vorträgen, Workshops und Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung ein.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Teilnehmenden erwartet zwischen 17 und 20 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in der Magistrale der Chirurgischen Klinik, Im Neuenheimer Feld 420, 69120 Heidelberg. Die Heidelberger Expertinnen und Experten bieten nicht nur tiefgehende Einblicke in neue Entwicklungen und Therapien, sondern auch die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen und individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher an einem Demonstrationsstand selbst einen chirurgischen Roboter bedienen und sich einen Eindruck von dessen Fähigkeiten machen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Mit Beginn der Dämmerung wird die Chirurgische Klinik an diesem Tag lila beleuchtet, um Solidarität mit den Betroffenen zu symbolisieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.</strong></span></p><p><span>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erbeten unter E-Mail: </span><a href="mailto:info@stiftung-chirurgie.de" target="_blank"><span>info@stiftung-chirurgie.de</span></a><span>, Tel.: 06221 56 39020 oder über das Online-Formular unter </span><a href="https://www.epz-heidelberg.de/welt-pankreas-krebs-tag/" target="_blank"><span>Welt-Pankreas-Krebs-Tag | Europäisches Pankreaszentrum (epz-heidelberg.de)</span></a><span>. Unter diesem Link ist auch das Programm zu finden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Programmhighlights:</strong></span></p><ul><li><span><strong>Begrüßung und Einführung:</strong> Vorstellung der Bedeutung des Weltpankreaskrebstages und der Ziele der Veranstaltung durch </span>Prof. Dr. Christoph Michalski, Ärztlicher Direktor&nbsp;der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg, und Prof. Dr. Martin Loos, Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Pankreaschirurgie</li><li><span><strong>Fachvorträge:</strong> Kurze Präsentationen zu aktuellen Themen wie Früherkennung, modernen chirurgischen Techniken und postoperativer Versorgung.</span></li><li><span><strong>Workshops:</strong> Interaktive Sessions zu spezifischen Aspekten der Behandlung und Betreuung von Pankreaskrebspatienten (Enzym- und Blutzuckertherapie, Ernährungsberatung, psycho-onkologische Unterstützung für Patienten und Angehörige).</span></li><li><span><strong>OP-Roboter-Demonstration</strong>: Besucherinnen und Besucher erleben modernste chirurgische Technik hautnah und können selbst einen chirurgischen Roboter bedienen.</span></li><li><span><strong>Expertengespräche</strong>: Möglichkeit zum direkten Austausch mit führenden Fachärztinnen und Fachärzten sowie Pflegefachpersonal der Klinik und Vertretern der Patientenselbsthilfegruppen (Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e. V. und Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e. V.).</span></li></ul><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Veranstaltungsdetails im Überblick:</strong></span></p><ul><li><span><strong>Datum</strong>: Donnerstag, 21. November 2024</span></li><li><span><strong>Zeit</strong>: 17 bis ca. 20 Uhr</span></li><li><span><strong>Ort</strong>: Magistrale der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 420, 69120 Heidelberg</span></li></ul><h3><span>Das Europäische Pankreaszentrum (EPZ) am Universitätsklinikum Heidelberg</span></h3><p><span>Das Europäische Pankreaszentrum (EPZ) am Universitätsklinikum Heidelberg ist das größte Zentrum seiner Art in Europa. Hier werden mehr als 700 Patientinnen und Patienten mit Leiden der Bauchspeicheldrüse jedes Jahr operiert und weiterführend behandelt, 3.500 Menschen kommen in die ambulante Sprechstunde. Das Behandlungsspektrum umfasst sämtliche gut- und bösartigen Erkrankungen des Pankreas. Moderne Operationstechniken, die heute weltweit Standard in der Pankreaschirurgie sind, wurden im EPZ Heidelberg entwickelt. Jeden Tag stehen zwei OP-Roboter für die technisch anspruchsvollen Eingriffe zur Verfügung. Bei kleinen Eingriffen, zum Beispiel bei gutartigen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse, ist robotergestützte Chirurgie bereits Standard im EPZ.</span></p><p><span>Dabei ergänzt das Heidelberger Umfeld das Europäische Pankreaszentrum in idealer Weise: Für die weitere Behandlung der Betroffenen, etwa mit einer personalisierten Chemotherapie, arbeiten die Behandlungs-Teams eng mit den Kolleginnen und Kollegen vom NCT Heidelberg zusammen. Die Patientinnen und Patienten profitieren von dem kollektiven Fachwissen der multidisziplinären Teams – von der Diagnose und chirurgischen Intervention über die Intensivpflege, die konservative Behandlung bis hin zur Ernährungs- und Lebensberatung sowie sozialer Unterstützung. Neue Ideen entwickeln Klinikerinnen und Kliniker mit den Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), etwa zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in Diagnostik und OP-Planung.</span></p><h3><span>Ansprechpartner für Journalisten</span></h3><p><span>Prof. Dr. Christoph Michalski</span><br><span>Ärztlicher Direktor&nbsp;</span><br><span>Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD)</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:kontakt.chirurgie@med.uni-heidelberg.de" target="_blank"><span>kontakt.chirurgie@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span>Prof. Dr. Martin Loos</span><br><span>Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Pankreaschirurgie</span><br><span>Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des UKHD</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:martin.loos@med.uni-heidelberg.de" target="_blank"><span>martin</span></a><a href="mailto:martin.loos@med.uni-heidelberg.de"><span>.loos@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.epz-heidelberg.de/welt-pankreas-krebs-tag/" target="_blank"><span>Welt-Pankreas-Krebs-Tag | Europäisches Pankreaszentrum (epz-heidelberg.de)</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://weltpankreaskrebstag.de/" target="_blank"><span>Weltpankreaskrebstag 2024 – Die deutsche Webseite des Weltpankreaskrebstage</span></a><a href="https://weltpankreaskrebstag.de/"><span>s</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Onkologie,Chirurgie]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 11:10:17 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 12 Nov 2024 10:10:17 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Wenn die Aorta zu reißen droht: Stützen statt ersetzen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wenn-die-aorta-zu-reissen-droht-stuetzen-statt-ersetzen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wenn-die-aorta-zu-reissen-droht-stuetzen-statt-ersetzen/</guid><pp:caseid>677444</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein Team der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg hat erstmalig in Deutschland eine neuartige Stütze für die Hauptschlagader, die Aorta, implantiert. Das aus Kunststoff gefertigte Netz verhindert bei bestimmten erblich bedingten Bindegewebserkrankungen wie dem Marfan-Syndrom die gefährliche Erweiterung und das Reißen der Aorta. Der Eingriff bietet eine Alternative zu der herkömmlichen Operationsmethode, bei der ein Teil der Aorta vorsorglich entfernt und durch eine Prothese ersetzt werden muss.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Fast fünf Liter Blut pro Minute pumpt das Herz in die Hauptschlagader, die Aorta. Am ersten Abschnitt der Aorta, der Aortenwurzel, entsteht dabei ein Druck wie in eineinhalb Meter Wassertiefe. Dieses Druckaufkommen muss das Bindegewebe, das die Aortenwand zusammenhält, aushalten. Bei bestimmten Bindegewebserkrankungen wie dem Marfan-Syndrom kann dieses Gewebe jedoch geschwächt sein und dem Druck nicht standhalten, wodurch sich die Aortenwurzel ausdehnt. Unbehandelt besteht das Risiko eines lebensbedrohlichen Risses. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird bislang die Aortenwurzel durch eine Prothese ersetzt. Ein komplexer Eingriff, bei dem die Patientinnen und Patienten während der Operation auch an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden müssen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Team aus dem Universitätsklinikum Amsterdam wurde am UKHD nun erstmalig in Deutschland eine Therapiealternative durchgeführt, die ohne Ersatz der Aorta und ohne Verwendung der Herz-Lungen-Maschine auskommt. Das Team umhüllte die Aortenwurzel und den aufsteigenden Teil der Aorta mit einem stabilisierenden Kunststoff-Netz. Der Eingriff ist erfolgreich verlaufen. Der Patient ist auf dem Weg der Genesung und konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden.</p><h3 style="text-align:justify;">Jedes Stück ein Unikat</h3><p><span>&nbsp;</span>„Mit dieser neuen Technik können wir die Aortenwurzel frühzeitig und vorbeugend stabilisieren, bevor sie sich gefährlich ausdehnt und zu zerrreißen droht“, erklärt Professor Dr. Rawa Arif, Leiter der Marfan-Ambulanz an der Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), die Vorteile. „Das bietet eine vielversprechende neue Therapie-Option, die wir bei ausgewählten Patinnen und Patienten in Betracht ziehen können. Das bisherige Verfahren, bei dem die Aortenwurzel durch eine Prothese unter Erhalt der eigenen Herzklappe ersetzt wird, bleibt jedoch weiterhin eine bewährte und sichere Methode, die sehr gute Langzeitergebnisse aufweist“, so Professor Arif. In der Marfan-Ambulanz am UKHD werden Patientinnen und Patienten mit aortalen Bindegewebserkrankungen aus ganz Deutschland betreut.</p><p>Um die Aortenwurzel bestmöglich zu stabilisieren, wird das Kunststoff-Netz individuell an die Form der Hauptschlagader angepasst. Da die Form der Aorta bei jedem Menschen einzigartig ist, wird mithilfe einer speziellen CT-Untersuchung und eines 3-D Druckers eine exakte Nachbildung der Aorta erstellt. Anhand dieser Kopie wird das Netz millimetergenau modelliert. Die Methode ist daher als <i>Personalisierte Externe Aortenwurzel-Stütze (engl.: Personalised External Aortic Root Support, PEARS-Prozedur) </i>bekannt.</p><h3 style="text-align:justify;">Der lange Weg einer guten Idee</h3><p>Bei sehr seltenen Erkrankungen wie dem Marfan-Syndrom ist es besonders herausfordernd, neue Therapien zu entwickeln und zu etablieren – so auch bei der PEARS-Prozedur: Tal Golesworthy, ein britischer Prozess-Ingenieur ohne medizinische Ausbildung, entwickelte Anfang der 2000er Jahre das Verfahren aus persönlicher Not heraus. Er selbst ist vom Marfan-Syndrom betroffen und wollte die Implantation einer künstlichen Herzklappe vermeiden. Nach vier Jahren Entwicklungszeit war Tal Golesworthy selbst der erste Patient, an dem die Prozedur 2004 durchgeführt wurde. Seither wurde das Verfahren an mehr als 1000 Patientinnen und Patienten weltweit angewendet - nun auch erstmals in Deutschland.</p><p><span>„Klinische Studien zeigen inzwischen, dass einige Betroffene von der PEARS-Prozedur langfristig profitieren können. Wir sind sehr froh, dass die Deutschland-Premiere gut verlaufen ist und wir in unserer spezialisierten Marfan-Ambulanz am Universitätsklinikum Heidelberg den Betroffenen nun alle Therapie-Optionen anbieten können. Eine solch spezialisierte Operationsmethode erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und das hohe Engagement aller Beteiligten“, so Professor Arif. In der Klinik für Herzchirurgie am UKHD werden unter der Leitung von Professor Dr. Matthias Karck jährlich etwa 180 operative Eingriffe an der Brustaorta durchgeführt. Die Klinik gehört damit zu den erfahrensten Einrichtungen in Deutschland auf diesem speziellen Gebiet.</span></p><h3 style="text-align:justify;">Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/interdisziplinaeres-marfan-zentrum" target="_blank">Marfan-Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum/herzchirurgie" target="_blank">Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.marfan.de/krankheit/infos-allgemein.html" target="_blank">Informationen zum Marfan-Syndrom (Marfan Hilfe e.V.)</a></p><p><a href="https://www.diepresse.com/5457560/ein-ingenieur-mit-einer-idee-der-mann-der-sein-herz-reparierte" target="_blank">Portrait über Tal Golesworthy bei <i>Die Presse</i></a></p><p><a href="https://www.ted.com/speakers/tal_golesworthy" target="_blank">Tal Golesworthy bei TED Talks</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Chirurgie,Herzgesundheit]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 16:26:45 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 Nov 2024 15:29:22 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Theodor-Fliedner-Medaille: Innovationsräume in der Kopfklinik ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/theodor-fliedner-medaille-innovationsraeume-in-der-kopfklinik-ausgezeichnet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/theodor-fliedner-medaille-innovationsraeume-in-der-kopfklinik-ausgezeichnet/</guid><pp:caseid>677428</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Seit der Gründung im November 2020 haben die Innovationsräume am Universitätsklinikum Heidelberg einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung und Optimierung der patientenzentrierten Versorgung geleistet. Nun wurde das innovative Stationskonzept in der Kopfklinik mit der Theodor-Fliedner-Medaille ausgezeichnet.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Neue Ideen in die Praxis umzusetzen oder eingefahrene Abläufe zu verändern, ist im Pflegealltag bei laufendem Stationsbetrieb kaum möglich, wird von vielen Pflegenden aber dringend gewünscht. Am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) nimmt man sich dieser Herausforderung seit einiger Zeit auf eigens eingerichteten Stationen, den sogenannten Innovationsräumen, an. Für den innovativen Ansatz, neue Ideen in den Pflegealltag zu integrieren, zu erproben und wissenschaftlich auszuwerten, wurde das Konzept der Innovationsräume nun mit der Theodor-Fliedner-Medaille geehrt. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro verwenden die Projektinitiatorinnen Silvia Gröger und Christina Stang aus dem Pflegedienst der Kopfklinik für eine Jubiläumsfeier anlässlich des vierjährigen Bestehens der Innovationsräume. Damit wollen sie die Anerkennung für die Auszeichnung an das gesamte Team zurückzugeben.</p><p>Übergeordnetes Ziel der Innovationsräume ist es, die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Mit Hilfe von effizienten und schlanken Management-Strukturen werden Herausforderungen des Krankenhausalltages erfasst und in Projektarbeiten durch die Mitarbeiter interprofessionell und unabhängig ihrer Hierarchie optimiert. So entstehen vielschichtige Projekte, die sowohl die allgemeine Organisation, Kommunikation, interprofessionelle Teamarbeit oder die Patientenversorgung betreffen können. Die Mitarbeiter aller Berufsgruppen können in den Innovationsräumen an der Gestaltung ihres eigenen Arbeitsplatzes mitwirken und gleichzeitig zu ihrer eigenen Zufriedenheit beitragen.</p><p>Für die Jury war entscheidend, dass durch die interdisziplinäre Projektarbeit in den Innovationsräumen nicht nur die Selbstwirksamkeit von Pflegefachpersonen gefördert und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden verbessert wird, sondern dass auch die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten Beachtung finden. Ferner hätten „durch die Partizipation aller Teammitglieder und die Transparenz die&nbsp;<span> </span>implementierten Projekte eine gute Chance, langfristig zu bestehen und nachhaltig die Versorgungsqualität zu verbessern.“</p><p>Bereits 2021 wurden das Stationskonzept mit dem damals erstmals ausgeschriebenen Pflegepreises der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ausgezeichnet.</p><h3><span>Zur Theodor-Fliedner-Medaille</span></h3><p>Die Kaiserswerther Diakonie zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Seit über 180 Jahren stellt sich das von Theodor Fliedner und seiner Frau Friederike Fliedner gegründete Werk den Herausforderungen im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen. Professionelle Pflege nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Dieser Tradition folgend verleiht die Kaiserswerther Diakonie seit 2020 alle zwei Jahre die „Theodor-Fliedner-Medaille für innovative Pflegepraxis“.</p><p>Mit der Theodor-Fliedner-Medaille werden innovative Projekte geehrt, die konkrete Lösungsansätze für die vielfältigen pflegerischen Versorgungsherausforderungen und -bedarfe von Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Klientinnen und Klienten von Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen entwickeln. Die Projektidee und die Umsetzung können aus allen Versorgungssektoren und -settings stammen – egal ob stationär oder ambulant oder aus dem Bereich der Kranken- oder Altenpflege.</p><p>Dabei zielen die eingereichten Projekte auf die Verbesserung und die Veränderung der Pflegepraxis in der direkten Patientenversorgung ab und führen im Ergebnis zu einer qualitativ hochwertigen und individuell bedarfsgerechten und sicheren Pflege. Zudem sind die Konzepte wissenschaftlich fundiert und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/innovationsraeume" target="_blank">Innovationsräume in der Kopfklinik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pflege-neu-denken--im-innovationsraum-pflege/" target="_blank">Eröffnung des ersten Innovationsraums am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Pflege,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 14:39:38 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 Nov 2024 13:39:38 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>TSG Hoffenheim und Universitätsklinikum Heidelberg kooperieren</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/kooperation-ukhd-und-tsg-hoffenheim/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/kooperation-ukhd-und-tsg-hoffenheim/</guid><pp:caseid>667237</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die TSG Hoffenheim und das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) gehen eine Partnerschaft ein, um das Thema psychische Gesundheit stärker in den Fokus zu rücken. Ziel der Kooperation ist eine engere Zusammenarbeit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Klinik für Allgemeine Psychiatrie und der Sportpsychologischen Abteilung der TSG.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Durch die Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg wird unser Netzwerk erweitert. Gemeinsam können wir die psychische Gesundheit der Spielerinnen und Spieler der TSG ansprechbar machen und eine gezielte Kontaktaufnahme bei psychischen Erkrankungen ermöglichen. Darüber hinaus wollen wir bei Lehr- und Forschungsaufträgen und Sportangeboten unterstützen“, sagt Jan Spielmann, Geschäftsführer des TSG ResearchLab und Leitender Sportpsychologe der TSG Hoffenheim, zur neuen Partnerschaft.</p><p>„Wir freuen uns, dass wir in der TSG Hoffenheim einen kompetenten Partner an unserer Seite haben. Wir sind uns sicher, dass von der Kooperation beide Seiten profitieren werden und die Integration von psychischer Gesundheit bei jungen Leistungssportlern als auch Bewegung und Sport in der Behandlung psychischer Erkrankungen<span>&nbsp; </span>noch mehr in den Fokus rücken wird“, so die Ärztlichen Direktorinnen Prof. Dr. Luise Poustka und Prof. Dr. Sabine Herpertz vom Universitätsklinikum Heidelberg.</p><p>Psychische Gesundheit ist ein Thema, das der TSG Hoffenheim sehr am Herzen liegt. Entsprechend setzen sich die TSG und das TSG ResearchLab schon seit Längerem für helfende Projekte ein. In diesem Jahr erhielt die TSG Hoffenheim, zum zweiten Mal nach 2019, den „Förderpreis seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport“ von der Robert-Enke-Stiftung.</p><p><span>Am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und an der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) ist Psychische Gesundheit ein Schwerpunkt in Patientenbehandlung und Forschung. National und international renommierte Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam am interdisziplinären Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM). Mit der jeweiligen Expertise wollen das UKHD und die TSG Hoffenheim innovative Ansätze zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen vorantreiben. So sollen unter anderem Workshops für Trainerteams sowie Spieler und Spielerinnen gehalten werden, um sie für das Thema zu sensibilisieren, Die Kliniken werden Anlaufstelle für den psychiatrischen Erstkontakt für junge Spielerinnen und Spieler der TSG sein. Darüber hinaus sind die Expertinnen und Experten des UKHD Ansprechpartner für die (sport-)psychologischen Mitarbeiterinnen und Miterbeiter der TSG Hoffenheim. Die TSG bietet Unterstützung bei Sportangeboten der Kliniken. Perspektivisch sind gemeinsame Forschungsprojekte sowie eine Zusammenarbeit in der Lehre und in der Aufklärungs- und Entstigmatisierungsarbeit geplant.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-psychosoziale-medizin-zpm" target="_blank">Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.tsg-hoffenheim.de/" target="_blank">TSG Hoffenheim</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 28 Oct 2024 10:45:50 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Preisgekrönte Forschung der Heidelberger Notfallmedizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/preisgekroente-forschung-der-heidelberger-notfallmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/preisgekroente-forschung-der-heidelberger-notfallmedizin/</guid><pp:caseid>676001</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Um die Patientenversorgung und Patientensicherheit stetig zu verbessern, wird am Universitätsklinikum Heidelberg kontinuierlich geforscht. Der Bereich der Notfallmedizin wurde bereits mehrfach für seine Innovationen und Verbesserungen ausgezeichnet.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Jüngst erhielt die Sektion Notfallmedizin der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) den Rudolf-Frey-Preis 2024 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Ausgezeichnet wurde das Team um Dr.&nbsp;Stephan Katzenschlager, Dr.&nbsp;Stefan Mohr, Nikolai Kaltschmidt und Professor Dr.&nbsp;Erik Popp für seine Forschung auf dem Gebiet der Notfallmedizin mit dem Titel „Laryngeal mask vs. laryngeal tube trial in paediatric patients (LaMaTuPe): a single-blinded, open-label, randomised controlled trial“. Darin untersuchten sie die Atemwegssicherung bei Kindern und Jugendlichen, indem sie sich mit der Sicherheit und Effektivität moderner Atemwegshilfen auseinandersetzten.</p><p>Das Team verglich dabei den Einsatz einer Larynxmaske mit dem Einsatz eines Larynxtubus, die beide eine entscheidende Rolle spielen, um eine effektive Beatmung, insbesondere bei Notfällen, sicherzustellen. Bisher wurde zur Sicherung der Atemwege standardmäßig ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt (sogenannte endotracheale Intubation). Dieses Verfahren ist weiterhin die zuverlässigste Methode, erfordert jedoch viel Übung und Erfahrung des behandelnden Personals. Da Kinder eine noch geringere Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel haben als Erwachsene und daher besonders gefährdet sind, hat sich das Team in seiner nun ausgezeichneten Forschungsarbeit auf diesen wichtigen Bereich konzentriert. Die Forschungen zur Atemwegssicherheit ergaben, dass die Larynxmaske aufgrund der kürzeren Einführungszeit im Vergleich zum Larynxtubus eindeutig überlegen ist. Die Einführungszeit der Maske betrug 31&nbsp;Sekunden, die des Tubus 37&nbsp;Sekunden. Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden können. Auch hinsichtlich der Erfolgsrate bei der ersten Einführung schnitt die Maske besser ab als der Tubus und führte zu weniger Komplikationen.– Solche wertvollen Erkenntnisse für die klinische Praxis tragen entscheidend dazu bei, die Notfallversorgung bei der Atemwegssicherung von Kindern und Jugendlichen sicherer zu machen.</p><p>Bereits im Jahr 2023 wurde Dr.&nbsp;Katzenschlager mit dem Deutschen Reanimationspreis ausgezeichnet. In seiner prämierten Forschungsarbeit befasste er sich mit außerklinischen Herzstillständen bei Kindern und suchte nach Faktoren, die die Überlebenschancen erhöhen. Bereits zweimal, 2022 und 2024, erhielt Katzenschlager für seine wissenschaftlichen Arbeiten zudem eine finanzielle Förderung durch die Heidelberger Stiftung Chirurgie.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/klinik-fuer-anaesthesiologie" target="_blank">Klinik für Anästhesiologie</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/klinik-fuer-anaesthesiologie/ueber-uns/notfallmedizin/notaerztliche-taetigkeit/medical-intervention-car-mic" target="_blank">Medical Intervention Car</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,Kinderheilkunde]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 15:11:32 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 24 Oct 2024 13:11:32 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Bundesregierung benennt Professorin Eva Winkler in den Deutschen Ethikrat</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/bundesregierung-benennt-professorin-eva-winkler-in-den-deutschen-ethikrat/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/bundesregierung-benennt-professorin-eva-winkler-in-den-deutschen-ethikrat/</guid><pp:caseid>672062</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Der Deutsche Ethikrat berät als Expertengremium Parlament und Regierung bei gesellschaftlichen und vor allem medizin- und bioethischen Fragen. In ihn berufen ist jetzt Eva Winkler, Heisenberg-Professorin für Translationale Medizinethik an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Als Geschäftsführende Direktorin am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg leitet sie die Sektion für Translationale Medizinethik am NCT Heidelberg und am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). Diese deckt die gesamte Bandbreite ethischer Fragen der Translation von Forschungsergebnissen in die Versorgung ab. Professorin Winkler ist promovierte Medizinethikerin und Fachärztin für Hämatologie/Onkologie. Sie arbeitet als Oberärztin in der Abteilung für Medizinische Onkologie am UKHD.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Bundesregierung hat am 14. Oktober 2024 neue Mitglieder des Deutschen Ethikrats offiziell berufen. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass dem Gremium 26 Mitglieder angehören. Unter ihnen ist die Medizinethikerin und Onkologin Prof. Dr. med. Dr. phil. Eva Winkler von der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.</span></p><p><span>Der Deutsche Ethikrat beschäftigt sich mit kontroversen Fragen, die insbesondere in den Lebenswissenschaften und mit Blick auf die Gesundheitsversorgung relevant für unsere Gesellschaft sind. Mit seinen Stellungnahmen und Empfehlungen gibt er Orientierung für Gesellschaft und Politik. Die Mitglieder werden von der Präsidentin bzw. dem Präsidenten des Deutschen Bundestages ernannt.</span></p><p><span>Der Deutsche Ethikrat hat sich am 11. April 2008 auf der Grundlage des Ethikratgesetzes konstituiert und die Nachfolge des im Jahr 2001 von der Bundesregierung eingerichteten Nationalen Ethikrates angetreten. Bislang hat der Deutsche Ethikrat 24 umfangreiche Stellungnahmen erarbeitet, unter anderem zu den Themen Anonyme Kindesabgabe, Präimplantationsdiagnostik, Gendiagnostik, Patientenwohl, Big Data und Künstliche Intelligenz. Er hat sich damit als Impulsgeber für die Beratung der Politik aber auch der breiten Öffentlichkeit etabliert.</span></p><p><span>„Eine große Ehre! Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe und darauf, meine Expertise aus einer sehr praxisnahen Ethik für die Forschung und die Versorgung von Patientinnen und Patienten einbringen zu können. Gerade der ethisch gut begleitete Transfer von Wissen und neuen Behandlungsansätzen aus der Forschung in die Versorgung ist mir dabei ein Anliegen.“, sagt Prof. Dr. Dr. Eva Winkler.</span></p><p><span>„Wir gratulieren Professorin Eva Winkler sehr herzlich zu diesem gesellschaftlich und politisch so bedeutenden Amt“, sagt Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Die moderne Medizin wirft stetig ethische Fragen auf, die von vielen Seiten aus beleuchtet und diskutiert werden müssen. So untersucht Professorin Winkler wissenschaftlich die ethische Dimension der Themen Künstliche Intelligenz und Daten in den Lebenswissenschaften und der Medizin. Diese bieten einerseits enorme Entwicklungsmöglichkeiten für Forschung und Klinik und damit Chancen für Patientinnen und Patienten. Andererseits sind die Entwicklungen hier so rasant, dass sie auch unter ethischen Aspekten immer wieder betrachtet werden müssen. Wir wünschen Professorin Winkler viel Erfolg für ihre Arbeit im Deutschen Ethikrat.“</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Prof. Dr. med. Dr. phil. Eva Winkler wurde auf dem Gebiet der Krebsforschung an der Universität Heidelberg und im Fach Medizin- und Gesundheitsethik an der Universität Basel (Schweiz) promoviert. Ihre medizinethische Ausbildung erhielt sie darüber hinaus im Rahmen zweier Stipendien in der Abteilung für Medizinische Ethik an der Harvard Medical School und als Fakultätsstipendiatin am „Center for Ethics and the Professions“ der Harvard University/Kennedy School of Government. Forschungsschwerpunkte ihrer Sektion sind: Forschungsethik, klinische Ethik und ethische Fragen in der Gesundheitspolitik. Eva Winkler ist zudem als wissenschaftliche Leitung und Sprecherin von EURAT (interdisziplinäre Plattform für Ethische und rechtliche Aspekte der Translationalen Medizin) tätig. Sie ist außerdem Vorsitzende der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission, ZEKO) bei der Bundesärztekammer (BÄK) und stellvertretende Vorsitzende der medizinethischen Fachgesellschaft „Akademie für Ethik in der Medizin“ (AEM).</span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.nct-heidelberg.de/forschung/nct-core-services/translational-medical-ethics/research.html" target="_blank"><span>Sektion für Translationale Medizinethik am NCT Heidelberg und am UKHD</span></a></p><p><a href="https://www.ethikrat.org/">Deutscher Ethikrat</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,NCT,koepfe,Forschung,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 15:05:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 16 Oct 2024 13:24:47 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Grauer-Star-Operation – Es stehen fünf moderne Strategien zur Wahl</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/grauer-star-operation--es-stehen-fuenf-moderne-strategien-zur-wahl/</link>
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Oktober 2024.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Beim Grauen Star, auch Katarakt genannt, trüben sich die Augenlinsen allmählich ein, bis es zum Sehverlust kommt. Dieser Prozess beginnt im sechsten Lebensjahrzehnt, zunächst nahezu unmerklich. Ab 65 Jahren sind fast 90 Prozent betroffen. „Indem wir die natürliche Linse durch ein Implantat tauschen, wird die ungetrübte Sicht wiederhergestellt“, sagt Auffarth. Aber nicht nur das – der Anspruch heute geht viel weiter: Mit dem Linsentausch sollen alle Fehlsichtigkeiten so korrigiert werden, dass keine Brille, keine Kontaktlinse mehr erforderlich ist. „Dank Fortschritten in der Diagnostik, bei Operationsmaschinen, OP-Mikroskopen und Implantaten gelingt das sehr zuverlässlich“, fügt der Ärztliche Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg hinzu.</span></span></p><h3><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">KI hilft, Augenprobleme früh herauszufiltern</span></span></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Verbesserte Diagnostik etwa hilft, problematische Patientinnen und Patienten früh herauszufiltern, um sie zu Katarakteingriffen besser zu beraten. So können moderne Bildanalyseverfahren wie OCT-Technologie und Scheimpflugbildgebung mittlerweile subtile Veränderungen wie Wölbungsanomalien der Hornhaut, Veränderungen des Sehnervs oder der Makula entdecken, bevor sie in Erscheinung treten – auch dank KI-Algorithmen. „Für all diese Patienten sind beispielweise Trifokallinsen nicht gut geeignet“, erläutert Auffarth. „In solchen Fällen kommen eher die Standard-Monofokallinsen infrage, in Ausnahmefällen aber auch Monofokal-plus- und Tiefenschärfenlinsen.“</span></span></p><h3><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Tiefenschärfenlinsen machen Trifokallinsen Konkurrenz</span></span></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Auch die Kunstlinsen selbst haben sich stark weiterentwickelt. Neue Herstellungsverfahren – teilweise auch auf KI-Algorithmen basierend – konnten den Lichtverlust bei Trifokallinsen von bis zu 20 Prozent auf unter 10 Prozent senken. „Trotz allem sind die trifokalen Linsen nicht frei von Licht-Nebenwirkungen, weshalb sie nicht mehr unangefochten auf Platz eins stehen“, so Auffarth. So sind seit einiger Zeit Tiefenschärfenlinsen auf dem Vormarsch: Nach einer Umfrage der European Society for Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) aus dem Jahr 2023 wurden fast genauso viele Tiefenschärfenlinsen wie Trifokallinsen eingesetzt.</span></span></p><h3><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Tiefenschärfe, trifokal, Kombi-Lösung, Monovision, Blended Vision</span></span></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Um das Ziel der Brillenunabhängigkeit zu erreichen, können beide Optiksysteme aber auch kombiniert werden. „Eine Tiefenschärfenlinse in einem Auge und eine Trifokallinse im anderen kann im Einzelfall eine gute Möglichkeit sein, Nebenwirkungen zu reduzieren“, erläutert Auffarth. „Dies wird oft in Asien angewandt, wo viele stark kurzsichtig sind.“ Zur Wahl steht ferner eine moderne Monovisionsstrategie mit Monofokal-plus-Linsen: Ein Auge wird auf 0 Dioptrien eingestellt, das andere leicht kurzsichtig, etwa auf minus 1 Dioptrie. „Man muss allerdings vorher durch einen Kontaktlinsenversuch testen, ob der Patient dies verträgt“, betont Auffarth. Eine weitere Alternative stellt das Verfahren „Blended Vision“ dar. „Dabei setzen wir Tiefenschärfenlinsen so ein, dass eine Linse die Ferne bedient, die andere die Nähe und beide zusammen den Intermediärbereich“, erläutert der DOG-Präsident. „Um die richtige Strategie zu finden, muss ausreichend Zeit investiert werden.“&nbsp;</span></span></p><h3><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Künstliche Intelligenz errechnet Linsenstärken</span></span></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Nach Diagnostik, ausführlicher Beratung und anschließender Wahl des Implantats steht die individuelle Berechnung der Intraokularlinsenstärke an. „Auch auf diesem Gebiet gibt es große Fortschritte, seit moderne mathematische Formeln und neuerdings sogar KI-basierte Linsenberechnungsformeln zum Einsatz kommen“, berichtet Auffarth. „Durch KI ist die Genauigkeit einer Berechnung des postoperativen Ergebnisses im Bereich von 0,25 Dioptrien möglich – das bedeutet de facto Brillenunabhängigkeit.“ Hornhautverkrümmungen und unterschiedliche Hornhautparameter können dabei präzise erfasst und in den Implantaten berücksichtigt werden.&nbsp;</span></span></p><h3><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Intelligente Pumpsysteme, regulierter Augendruck und 3D-Brillen</span></span></h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Auch der Eingriff erfolgt immer schonender, immer präziser. Neuartige OP-Mikroskope werden mit 3D-Brillen und einem großen Bildschirm genutzt – Operateur oder Operateurin müssen nicht mehr durch die Okulare schauen, sondern können frei im Raum das OP-Feld sehen. „Bildqualität und Plastizität sind beeindruckend“, sagt Auffarth. Intelligente Pumpsysteme messen die Druckverhältnisse während der Operation, um die Flüssigkeitsmenge im Auge zu regulieren; auch der Augendruck, der bei der Katarakt-OP aufgebaut wird, kann inzwischen so weit heruntergesetzt werden, dass Schäden der Hornhaut und Entzündungsreaktionen minimiert werden. „Insgesamt stehen uns mit erweiterter Diagnostik, Risikominderung des Eingriffes und personalisierten Implantatlösungen heutzutage ganz neue Möglichkeiten beim Katarakt-Eingriff und in der Linsenchirurgie zur Verfügung“, resümiert Auffarth. „Das ist eine Erfolgsgeschichte, die permanent fortgeschrieben wird.“</span></span><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;"><strong>Hinweis: </strong>Über die neuen Behandlungsoptionen des Grauen Stars informiert auch die Woche des Sehens, die in diesem Jahr vom 8. bis zum 15. Oktober 2024 deutschlandweit unter dem Motto „Klar sehen“ stattfindet. Aktionspartner der Woche des Sehens sind neben der DOG und dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) die Christoffel-Blindenmission, der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie die PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch. Die TV-Journalistin Gundula Gause übernimmt erneut die Schirmherrschaft der Kampagne. Weitere Infos, auch zu den Veranstaltungen, können eingesehen werden unter www.woche-des-sehens.de</span></span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="http://www.dog.org" target="_blank">Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft</a></p><p><a href="https://dog.org/pressemeldungen/grauer-star-operation-es-stehen-fuenf-moderne-strategien-zur-wahl" target="_blank">Pressemeldung der DOG</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/augenklinik/" target="_blank"><span>Universitätsaugenklinik Heidelberg</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/personen/prof-dr-med-gerd-u-auffarth-febo-591" target="_blank"><span>Informationen zu Prof. Dr. Gerd Auffarth</span></a></p><p>Pressemeldung des UKHD (24.10.23): <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prof-dr-med-gerd-auffarth-ist-neuer-praesident-der-deutschen-ophthalmologischen-gesellschaft/">Prof. Dr. med. Gerd Auffarth ist neuer Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft</a></p><h3>Kontakt</h3><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Prof. Dr. med. Gerd Auffarth</span><br><span>Ärztlicher Direktor der Augenklinik</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-6604</span><br>E-Mail: <a href="mailto:Gerd.Auffarth@med.uni-heidelberg.de"><span>Gerd.Auffarth@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Dritte-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 13:34:57 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 11 Oct 2024 11:34:57 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Patrick Schuler ist neuer Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
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Schuler folgt auf Professor Dr. Peter Plinkert, der nach 20 Jahren in den Ruhestand geht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die feine präzise Arbeit mit mikroskopischen Geräten am Kopf habe ihn schon immer fasziniert, sagt Professor Patrick Schuler. „Die Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde ist deshalb so interessant, weil sie so vielseitig ist. Sie bietet die Möglichkeit, chirurgisch und konservativ tätig zu sein. Meine Patienten leiden an verschiedenen Tumoren, sie haben Probleme mit dem Hören, Sprechen, Riechen oder Schlucken und kommen in jedem Alter“, beschreibt Schuler die Faszination, die sein Fach auf ihn ausübt.</p><p>In Heidelberg trifft Schuler auf einen großen Kreis von Expertinnen und Experten der Krebsmedizin, von der Grundlagenforschung über die Diagnostik bis hin zur Therapie per Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie sowie neuere Verfahren mit Immun- und Zelltherapien. „Genau diese beeindruckende Bandbreite der Onkologie liegt in meinem Interessengebiet“, sagt Schuler. „Ich freue mich auf zahlreiche Kooperationen mit starken Partnern.“</p><p>&nbsp;</p><h3>Verstärkung der Krebsmedizin in Heidelberg</h3><p>Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie, begrüßt den neuen Kollegen: „Professor Patrick Schuler passt wunderbar zum Heidelberger Medizincampus. Mit seiner breiten Expertise von der robotergestützten Tumorchirurgie bis hin zu modernen immuntherapeutischen Therapiekonzepten für die Kopf-Hals-Tumoren ergänzt er den Heidelberger onkologischen Schwerpunkt im Universitätsklinikum und im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg, das wir gemeinsam mit dem DKFZ betreiben. Persönlich freue ich mich auf die Zusammenarbeit bei der Bestrahlung mit Schwerionen, die wir hier im Heidelberger Ionenstrahltherapiezentrum seit 15 Jahren einsetzen. Diese Art der Bestrahlung ist besonders für Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren geeignet.“</p><p>Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, sieht den Forscher Patrick Schuler als wertvollen Partner für viele Interaktionen in der Rhein-Neckar-Region. „Die Immuntherapie in der Onkologie rückt immer stärker ins Blickfeld der Forschung und der Therapie. Um die Erkenntnisse aus dem Labor in innovative Therapien zu überführen, brauchen wir Mediziner wie Patrick Schuler, die Forschung und Klinik miteinander verbinden – die Idealbesetzung für die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum.“ Eine besondere wissenschaftliche Auszeichnung für Professor Schuler war die Aufnahme in das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im vergangenen Jahr.</p><p>„Bisher sprechen nur etwa 20 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren auf die Immuntherapie an“, sagt Schuler. Das liege möglicherweise daran, dass diese Form der Therapie bisher nur als letzte Möglichkeit zum Einsatz kommt, wenn alle anderen Therapieformen versagt haben. „Mit unserer Forschung wollen wir verstehen, wie das Immunsystem auf die verschiedenen Immuntherapeutika wie Checkpoint-Inhibitoren reagiert. Diese Erkenntnisse können uns helfen, die Tumorzellen besser zu erkennen und abzutöten.“ In klinischen Studien möchte Schuler zudem herausfinden, ob die Immuntherapie auch schon früher im Therapieverlauf zum Einsatz kommen oder lokal angewendet werden kann, um den Betroffenen eine effektivere Therapie zu ermöglichen.<span>&nbsp;</span></p><p>Aber auch im Bereich der Versorgung mit implantierbaren Hörgeräten sieht Professor Schuler die Weiterentwicklung im Fokus seiner Arbeit. „Die technischen und operativen Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft.“ Im bestehenden Hörzentrum der Klinik will Schuler die klinische Behandlung und universitäre Forschung weiter ausbauen und in Zukunft auch hier die robotergestützte Operationstechnologie voranbringen. Insbesondere mit den Rehabilitationsmöglichkeiten im Hause könne den Patientinnen und Patienten von der Diagnose über Operation bis zur lebenslangen Nachsorge die komplette Versorgung angeboten werden.</p><p>&nbsp;</p><h3>Zur Person</h3><p>Professor Dr. Patrick Schuler wurde in San Diego in den USA geboren und wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Nach dem Abitur studierte er Medizin an den Universitäten in Würzburg, Toronto und Uppsala. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an den Universitätskliniken in Düsseldorf, Essen und Ulm. Von 2010 bis 2011 verbrachte er zwei Jahre am Hillman Cancer Center der Universität Pittsburgh in den USA im Labor von Dr. Theresa Whiteside, wo sein Interesse an der Krebsimmuntherapie geweckt wurde. In Ulm übernahm er 2014 die Leitung der experimentellen Arbeitsgruppen für „Immunsuppressive Zellpopulationen“ und für „Robotische Chirurgie“, mit denen er seine Karriere als Forscher auf diesen Gebieten ausbaute. 2016 verlieh ihm die Universität Ulm eine außerplanmäßige Professur, und 2021 wurde er zum Stellvertretenden Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde berufen. Professor Schuler ist verheiratet und Vater von drei Kindern.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/hals-nasen-und-ohrenklinik" target="_blank"><span>Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am UKHD</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Forschung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 15:56:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 07 Oct 2024 13:56:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hand-in-hand-fuer-seelische-gesundheit-am-arbeitsplatz/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hand-in-hand-fuer-seelische-gesundheit-am-arbeitsplatz/</guid><pp:caseid>662649</pp:caseid><pp:subtitle>Veranstaltungsreihe am Universitätsklinikum Heidelberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt sich an der bundesweiten „Woche der Seelische Gesundheit“. Vom 6. Oktober bis zum 17. Oktober informieren Expertinnen und Experten aus Forschung, Klinik und Arbeitswelt in Podiumsdiskussionen, Führungen, Workshops und Vorträgen über seelische Gesundheit am Arbeitsplatz.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Machen die E-Mail Flut und Dauer-Meetings die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krank? Wie kann man sich vor Überlastung an der Arbeit schützen? Wie kann Stress-Prävention in das Arbeitsumfeld integriert werden und was kann man tun, wenn die Burnout-Falle zuschnappt? Inwiefern kann jedoch die Arbeit auch eine wichtige Rolle für den Genesungsprozess einer psychischen Erkrankung einnehmen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema seelische Gesundheit am Arbeitsplatz bietet das Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) vom 6. Oktober bis zum 17. Oktober zahlreiche Informationsveranstaltungen für Betroffene, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit an. Im Rahmen der bundesweiten „Woche der Seelischen Gesundheit“ informieren Expertinnen und Experten aus Klinik, Wissenschaft und Praxis in Podiumsdiskussionen, Lesungen, Workshops, Präsentationen, Konzerten und Vorträgen über die komplexen Beziehungen zwischen der seelischen Gesundheit und der Arbeitswelt. Abgerundet wird das Programm durch kirchliche Andachten.</p><p>Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Das ganze Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie unter</p><p><a href="http://www.ukhd.de/wdsg">www.ukhd.de/wdsg</a></p><h3>Ausgewählte Programmpunkte und Highlights</h3><h4>Arbeit und Seelische Gesundheit – Podiumsdiskussion</h4><p>Psychische Erkrankungen führen immer häufiger zu Fehltagen am Arbeitsplatz. Ursache dafür sind neben gesellschaftlichen Krisen auch die zunehmend dynamische Arbeitswelt und Personalmangel. Gleichzeitig kann Arbeit auch eine wichtige Säule zur Überwindung von psychischen Krisen sein. Denn sie kann Identität stiften, den Alltag strukturieren und den Betroffenen Erfahrungen von Anerkennung und sozialem Rückhalt ermöglichen. Wie die seelische Gesundheitg am Arbeitsplatz gefördert und geschützt werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten aus Klinik, Wirtschaft, Leistungssport, Therapie und Wissenschaft gemeinsam mit dem Publikum im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Podiumsgäste:</p><p><strong>Professor Jan Mayer</strong>, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim und Co-Initiator des Institute for Compassion&nbsp;<br><strong>Dr. Petra Dallmann</strong>, ehemalige Leistungsschwimmerin sowie Leiterin der Sprechstunde für Leistungssportler am Universitätsklinikum Heidelberg<br><strong>Dr. Lea Scheidt</strong>, Director Medical Services Germany, &nbsp;Global Health, Safety & Well-Being, SAP<br><strong>Yvonne Dintelmann</strong>, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Heidelberg<br><strong>Dr. Till Johannes Bugaj</strong>, Oberarzt Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am UKHD<br><strong>Dr. Benjamin Drechsel</strong>, Genesungsbegleiter, Klinik für Allgemeine Psychiatrie am UKHD</p><p style="text-align:right;">Dienstag 8. Oktober 2024 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr).&nbsp;<br>Anmeldung per Mail mit Betreff „Podiumsdiskussion“ und Angabe der Personenanzahl an <a class="ck-anchor" id="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de">veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Mind Music – Live Music</h4><p>Mit ihrem Programm <i>Mind Music </i>bewegen sich die beiden Schwestern Josefa Schmidt (Pianistin) und Vera Schmidt (Psychologin) an der Schnittstelle zwischen Musik und seelischer Gesundheit, Wahrnehmungspsychologie und Emotionsforschung. Josefa Schmidt berichtet im Gespräch mit ihrer Schwester über mentalen Druck und Belastungssituationen als Profimusikerin. Gemeinsam besprechen sie Strategien für den Umgang damit. Darüber hinaus erlebt man in künstlerischen Einheiten die Kraft der Musik.</p><p style="text-align:right;">Mittwoch, 16. Oktober 19 Uhr (18 Uhr Einlass). Anmeldung per Mail mit Betreff „Mind Music“ und Angabe der Personenanzahl an <a class="ck-anchor" id="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de">veranstaltung.zpm@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Führungen und Tage der offenen Tür</h4><ul><li>Die Klinikschule – Brücken bauen für schulpflichtige Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie<br>Drei Führungen, Donnerstag, 10. Oktober zwischen 15 und 17 Uhr</li><li>Station Spatzen – Einblicke in Klinik und Forschung auf der Psychotherapie-Station der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie<br>Offene Tür, 12. Oktober 12 Uhr bis 16 Uhr</li><li>Tagesklinik Blankenburg – Schritt für Schritt aus der Depression zurück in den Arbeitsalltag<br>Präsentation, Führung und Mitmachangebote, Donnerstag 15. Oktober 14 Uhr</li></ul><p style="text-align:right;">Weitere Informationen <a href="http://www.ukhd.de/wdsg">www.ukhd.de/wdsg</a></p><p>&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><strong>Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter </strong><a href="http://www.ukhd.de/wdsg"><strong>www.ukhd.de/wdsg</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Forschung,Seelische Gesundheit]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:40:52 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 27 Sep 2024 09:40:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Spezial-OP bei Epilepsie: Von mehr als 60 Anfällen täglich auf null</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/spezial-op-bei-epilepsie-von-mehr-als-60-anfaellen-taeglich-auf-null/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/spezial-op-bei-epilepsie-von-mehr-als-60-anfaellen-taeglich-auf-null/</guid><pp:caseid>662453</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Team des Universitätsklinikums Heidelberg befreite einen zweijährigen Jungen mit einem seltenen gutartigen Hirntumor mithilfe eines minimalinvasiven Laserverfahrens von seiner Epilepsie. Das dazu notwendige MRT-gekoppelte Laserkathetersystem wurde von der Dietmar Hopp Stiftung finanziert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ein gutartiger Tumor tief im Gehirn des zweijährigen Kuzey verursachte trotz Medikamenten bis zu 60 epileptische Anfälle am Tag. Mithilfe eines speziellen OP-Verfahrens, der stereotaktischen Laser-Thermotherapie (LITT), hat ein Behandlungsteam des Universitätsklinikums Heidelberg das Tumorgewebe verödet und damit den Auslöser der schweren Epilepsie ausgeschaltet. Bei diesem Eingriff wird eine Lasersonde über eine nur wenige Millimeter große Öffnung der Schädeldecke in den erkrankten, zentralen Hirnbereich eingeführt, der Tumor überhitzt und so verödet. Jeder Schritt wird mittels Magnetresonanztomographie (MRT) kontrolliert. Kuzey konnte die Klinik wenige Tage nach dem Eingriff ohne Beschwerden verlassen und ist nach mittlerweile acht Monaten anhaltend anfallsfrei. Das ist nicht nur eine Entlastung für die ganze Familie: Sein Gehirn kann sich nun ungestört wie das gesunder Gleichaltriger entwickeln. Das MRT-gekoppelte Laserkathetersystem wurde von der Dietmar Hopp Stiftung finanziert.</span></p><h3><span>Genau kontrollierter Eingriff mit geringem Risiko</span></h3><p><span>Deutschlandweit ist die nötige Ausstattung für diese spezielle Form der Epilepsie-Chirurgie nur an einzelnen wenigen Kliniken vorhanden und kam bei Kleinkindern bisher nicht zum Einsatz. Am Universitätsklinikum Heidelberg wird das Verfahren insbesondere zur Therapie bösartiger und tiefsitzender Hirntumore und Hirnmetastasen verwendet. Dazu kommen weitere Einsatzgebiete wie die Behandlung von Bewegungsstörungen oder – wie bei Kuzey – einer Epilepsie aufgrund eines gutartigen Tumors. Professor Dr. Martin Jakobs, Leiter der Sektion Stereotaktische Neurochirurgie der Klinik für Neurochirurgie am UKHD, rechnet mit bis zu 30 Einsätzen pro Jahr bei verschiedenen Erkrankungen. „Die Anwendungsmöglichkeiten der minimalinvasiven stereotaktischen Neurochirurgie werden sich zum Beispiel durch die gezielte Gentherapie bei kindlichem Parkinsonismus und anderen Erkrankungen weiterentwickeln“, so der Neurochirurg. „Die stereotaktische Laser-Thermotherapie hat gegenüber ähnlichen Verfahren den unschlagbaren Vorteil, dass der Laserkatheter mit dem Kernspintomographen in unserem OP gekoppelt werden kann. So können wir die korrekte Platzierung der Lasersonde ebenso wie die Wärmeausbreitung im Gewebe sehr genau kontrollieren und das Risiko für Nebenwirkungen senken.“</span></p><p><span>Der Tumor, an dem Kuzey litt, kommt sehr selten vor: Etwa eines von 200.000 Kindern ist betroffen. Der Tumor saß in einem zentral gelegenen Gehirnbereich, dem Hypothalamus, und löste dort immer wieder fehlerhafte elektrische Signale und damit epileptische Anfälle aus, die das Gehirn für die Dauer der Anfälle blockierten. Der Junge wirkte dann wie weggetreten oder erlitt Lachanfälle. Die schiere Anzahl dieser Aussetzer bremste seine Gehirnentwicklung, er tat sich schwer damit, sprechen zu lernen. „Anders als bei den meisten anderen Erkrankungen, die mit Epilepsie einhergehen, gab es mit diesem Tumor einen klar lokalisierbaren Ursprung, den man veröden konnte, ohne gesundes Hirngewebe zu zerstören“, sagt Professor Dr. Steffen Syrbe, Leiter der Sektion pädiatrische Epileptologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des UKHD, der den Jungen und seine Familie betreut.</span></p><h3><span>Abwarten war keine Option</span></h3><p><span>Die Alternativen zur Lasertherapie wäre eine aufwändige Operation oder eine sogenannte Radiofrequenz-Ablation gewesen, bei der das erkrankte Gewebe mittels gebündelter Radiowellen erhitzt und abgetötet wird. Für beide Optionen war der Junge mit zwei Jahren jedoch noch zu jung. „Noch ein Jahr Abwarten hätte für den Patienten und seine Familie mehrere tausend weitere Anfälle bedeutet“, so Professor Syrbe. „Die Familie hat sich daher für dieses innovative Verfahren entschieden, das wir am Universitätsklinikum Heidelberg im Team von Neuropädiatern und Neurochirurgen sehr sicher auch für jüngere Kinder anbieten können.“</span></p><p><span>Kuzey wurde für die Therapie auf die kinderneurologische Station aufgenommen. Der Eingriff selbst dauerte insgesamt rund drei Stunden, von der Bildgebung für die 3D-OP-Planung über die Einführung des Laserkatheters und die Kontroll-MRTs. Das neurochirurgische Team öffnete dazu ein nur drei Millimeter im Durchmesser großes Loch im Schädeldach des Jungen. Von dort wurde die Lasersonde bis hinab zum Hypothalamus an der Basis des Gehirns geführt. Die eigentliche Thermotherapie, bei der der Tumor erhitzt und zerstört wurde, dauerte 20 Minuten. Bei Kuzey zeigte dieser Eingriff durchschlagenden Erfolg: Seitdem trat kein einziger epileptischer Anfall mehr auf. „Dieser Eingriff ist besonders gut gelungen, weil wir offensichtlich alle Bereiche, die für die Anfälle verantwortlich waren, ausgeschaltet haben. Doch auch wenn wir nur die Häufigkeit deutlich reduziert hätten, wäre das für den Jungen und seine Familie eine Entlastung gewesen. Wir sind daher sehr zufrieden mit den Möglichkeiten, die dieses Verfahren bietet“, sagt der Neurochirurg Professor Jakobs. Die Kosten des Eingriffs übernahm die Krankenkasse.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-allgemeine-paediatrie-neuropaediatrie-stoffwechsel-gastroenterologie-nephrologie/behandlungsspektrum/paediatrische-epileptologie" target="_blank"><span>Sektion Pädiatrische Epileptologie am UKHD</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-allgemeine-paediatrie-neuropaediatrie-stoffwechsel-gastroenterologie-nephrologie/forschung/sektion-paediatrische-epileptologie" target="_blank"><span>Forschung der Sektion Pädiatrische Epileptologie</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik" target="_blank"><span>Neurochirurgische Klinik am UKHD</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof Dr. Steffen Syrbe</span><br><span>Leiter der Sektion für Pädiatrische Epileptologie</span><br><span>Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des UKHD</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:steffen.syrbe@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:steffen.syrbe@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:steffen.syrbe@med.uni-heidelberg.de"><span>steffen.syrbe@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Prof. Dr. Martin Jakobs&nbsp;</span><br><span>Sektionsleiter Stereotaktische Neurochirurgie&nbsp;</span><br><span>Neurochirurgische Klinik des UKHD</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br><span>Tel: 06221 56-6301&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br><span>E-Mail:&nbsp;</span><a href="mailto:martin.jakobs@med.uni-heidelberg.de"><span>martin.jakobs@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 14:48:13 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 26 Sep 2024 12:50:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Innovative Projekte aus der Pflege ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pflegepreis-2024/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pflegepreis-2024/</guid><pp:caseid>662533</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der sechste „Heidelberger Pflegepreis“ würdigt drei innovative Projektideen für eine bessere Patientenversorgung und mehr Zufriedenheit bei Patientinnen, Patienten und Pflegefachpersonen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am 24. September 2024 hat das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) mit Unterstützung der Manfred Lautenschläger-Stiftung zum sechsten Mal den Heidelberger Pflegepreis verliehen. Drei Pflege-Projekte wurden für ihre Innovationskraft und Qualität ausgezeichnet. Der Preis würdigt Initiativen, die von den Pflege-Teams am UKHD ins Leben gerufen wurden und die Patientenversorgung am UKHD verbessern oder die Zufriedenheit von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden fördern. „Die Projekt-Teams aus allen Bereichen des UKHD zeigen mit ihren innovativen Projekten die Kreativität unserer Pflege. Ich gratuliere allen Beteiligten zu der großartigen geleisteten Arbeit sowie den Preisträgerinnen und Preisträgern zu der Auszeichnung“ sagt Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin im Vorstand des UKHD.</p><p>Drei Fach-Jurys aus Pflege-Expertinnen und -Experten beurteilten die 18 nominierten Projekte. Als vierte Bewertungs-Komponente kam in diesem Jahr eine Publikums-Abstimmung während der Veranstaltung hinzu. Für den Pflegepreis nominiert waren unter anderem Projekte zur Verbesserung der interprofessionellen Kommunikation, des Onboardings von Berufseinsteigern und neuen Mitarbeitenden sowie die Verbesserung der Pflegeexpertise und Patientenversorgung bspw. in den Bereichen Wundversorgung, Schlaganfall-Nachsorge, und Demenz. „Alle vorgestellten Projektideen haben die Jurys und das Publikum überzeugt, sodass die Entscheidung am Ende sehr knapp ausgefallen ist,“ so Dintelmann. „Jede Einreichung ist ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege am UKHD und wir sind stolz auf die Professionalität und das Engagement, die in diesen Projekten zum Ausdruck kommen.“</p><h3>Drei Teams erhalten den Heidelberger Pflegepreis</h3><p><strong>Erster Platz:</strong><span><strong> Die Familienlotsin am Zentrum für Psychosoziale Medizin – Eine psychosoziale Unterstützung für die ganze Familie!</strong></span><br><span>Das Projekt der Familienlotsin am Zentrum für Psychosoziale Medizin fördert die Einbindung von belasteten Angehörigen eines psychisch oder somatisch erkrankten Patienten und stellt die Weichen für die passende Unterstützung der gesamten Familie.</span><br><span>Carsten Scheiner, Esma Burak</span><br><span>(Zentrum für Psychosoziale Medizin)</span></p><p><strong>Zweiter Platz</strong><span><strong>: Heidelberger Onboarding in der Pädiatrie</strong></span><br><span>Der Übergang von der Ausbildung in den Pflegeberuf ist herausfordernd. Das Heidelberger Onboarding in der Pädiatrie erleichtert den Berufseinsteigenden den Berufsalltag und legt den Grundstein für ein langes und gesundes Berufsleben.</span><br><span>Nicole Röhlig, Aileen Schork, Julia Euler</span><br><span>(Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin)</span></p><p><strong>Dritter Platz:</strong><span><strong> Digitalisierung von PatientInnen-Informationsmaterial</strong></span><br><span>Eine der Hauptaufgaben auf der hämatologisch-onkologischen Station stellt die Patientenberatung dar. Um den hohen Bedarf an Fachberatung sowie die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden und Auszubildenden zu unterstützen, wurden durch das Projekt-Team Informations-Videos erstellt, auf die zeitlich flexibel zugegriffen werden kann.</span><br><span>Nadine Clever, Jennifer Kandlen, Nancy Köhler, Sabine Ließmann, Bianka Walter</span><br><span>(Zentrum für Innere Medizin)</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd" target="_blank">Pflegedienst am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 10:06:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 26 Sep 2024 08:06:00 +0000</pp:lastModified>
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