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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 06:45:35 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:35:46 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom UKHD]]></title>
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                        <title>Von der Mikroskopie zur KI: Andreas von Deimling prägte die moderne Hirntumordiagnostik in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-der-mikroskopie-zur-ki-andreas-von-deimling-praegte-die-moderne-hirntumordiagnostik-in-heidelberg/</link>
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Als Ärztlicher Direktor der Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuropathologie an UKHD und DKFZ entwickelte von Deimling mit seinem Team neue molekulare Diagnoseverfahren und Klassifikationsmethoden, die die Diagnostik von Hirntumoren grundlegend veränderten. Sie werden heute weltweit genutzt und haben Eingang in die Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Hirntumoren gefunden. Nun hat von Deimling die Leitung der Abteilung, die heute zu den international führenden Referenzzentren ihres Fachgebiets zählt, an Professor Dr. Dr. Felix Sahm übergeben.</span></p><p><i><span>„Professor von Deimling hat die Heidelberger Neuropathologie mit außergewöhnlicher Innovationskraft weiterentwickelt. Über zwei Jahrzehnte hat er sein Fach immer wieder neu gedacht und dabei molekulare Verfahren ebenso vorangebracht wie KI-gestützte Ansätze in der Diagnostik. Seine Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie durch enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Klinik und weiteren Partnern Entwicklungen aus Heidelberg ihren Weg in die klinische Anwendung finden und Patientinnen und Patienten weltweit zugutekommen“</span></i><span>, würdigt Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Medizin des UKHD, von Deimlings Wirken.</span></p><p><i><span>„Exzellente Wissenschaft and Translation braucht ein Umfeld, in dem Disziplinen eng zusammenarbeiten. Professor von Deimling hat dieses wissenschaftliche Umfeld in der Brückenabteilung mit dem DKFZ über viele Jahre entscheidend geprägt und Paradigmenwechsel in der präzisen Diagnose von neuroonkologischen Erkrankungen auf den Weg gebracht. So hat er wesentlich dazu beigetragen, die Heidelberger Neuroonkologie international zu einem der wissenschaftlich bedeutendsten Zentren weltweit zu entwickeln“</span></i><span>, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.</span></p><h3><span>Technologischer Wandel in der Neuropathologie</span></h3><p><span>Als Andreas von Deimling die Heidelberger Neuropathologie 2007 übernahm, bestand das Team aus zwölf Mitarbeitenden in Sekretariat, ärztlichem, wissenschaftlichem und technischem Dienst. Gewebe wurde vor allem am Mikroskop begutachtet und bewertet. „Das komplexeste Gerät, das wir damals hatten, war die Kaffeemaschine“, erinnert sich von Deimling. Heute prägen Hochdurchsatz-Sequenzierung, Bioinformatik und Künstliche Intelligenz den Alltag. Inzwischen arbeiten dort sogar mehr Informatikerinnen und Informatiker als Ärztinnen und Ärzte. Das Fach wurde in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten gleich zweimal „umgekrempelt“, wie von Deimling sagt. Heidelberg gehörte bei beiden Entwicklungen zu den wissenschaftlichen Wegbereitern.</span></p><p><span>Den ersten Paradigmenwechsel leitete von Deimling gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein: die Entwicklung des mutationsspezifischen IDH1-Antikörpers. Bis dahin beurteilten Neuropathologinnen und Neuropathologen bestimmte, besonders aggressive Gehirntumoren, sogenannte Gliome, vor allem nach dem Erscheinungsbild ihrer Zellen mithilfe verschiedener Färbemethoden unter dem Mikroskop. Mit dem IDH1-Antikörper ließ sich erstmals zusätzlich erkennen, ob ein Tumor eine bestimmte genetische Veränderung trägt, die IDH1-Mutation. Damit floss die molekulare Information eines Tumors unmittelbar in die Diagnostik ein – ein entscheidender Schritt hin zu einer präziseren Einordnung von Hirntumoren und Auftakt zu einer Neuordnung aller Gliome in der WHO-Klassifikation.</span></p><h3><span>Neues Klassifizierungssystem aus Heidelberg von der WHO übernommen</span></h3><p><span>Dem zweiten Paradigmenwechsel lag ein vollkommen neuer methodischer Ansatz zu Grunde. Bei diesem wurde die DNA-Methylierung als eine besonders geeignete Grundlage für die Tumorklassifikation zunächst für Gehirntumoren und später auch für andere Tumoren außerhalb des Zentralnervensystems erkannt. Auf diesem Prinzip basiert der sogenannte Heidelberg Classifier. Das Verfahren wertet chemische Markierungen auf dem Erbgut aus, die sich wie ein Muster über die DNA legen und für verschiedene Tumorarten charakteristisch sind. „Jeder Tumor besitzt einen eigenen sogenannten epigenetischen Fingerabdruck, das Methylierungsmuster“, erklärt von Deimling. Der Heidelberg Classifier vergleicht dieses Muster mit Tausenden bereits bekannter Tumoren und kann Hirntumoren dadurch deutlich genauer zuordnen. „Dadurch können wir Tumoren unterscheiden, die unter dem Mikroskop nahezu identisch aussehen, biologisch aber ganz unterschiedlich sind“, so der Pathologe. So konnten zahlreiche Tumorarten erstmals zuverlässig voneinander abgegrenzt oder neu beschrieben werden. Diese Form der Charakterisierung fand Eingang in die WHO-Klassifikation von Hirntumoren. Eine Ausgründung machte die Methode weltweit für die Routinediagnostik verfügbar.</span></p><p><span>Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist der nächste Sprung in der technischen Entwicklung bereits in vollem Gange: Sie hilft dabei, die stetig wachsenden Datenmengen auszuwerten und molekulare Diagnosen weiter zu verfeinern. Dass die Neuropathologie heute zu den technologisch anspruchsvollsten Fächern der Medizin gehört, überrascht von Deimling nicht. „Ich bin eigentlich genauso viel Ingenieur wie Arzt“, sagt er. Ihn habe während seiner gesamten Laufbahn angetrieben, neue Werkzeuge für eine immer präzisere Diagnostik zu entwickeln.</span></p><p><span>Große wissenschaftliche Entwicklungen entstehen nach von Deimlings Überzeugung nicht im Alleingang. Die entscheidenden Impulse für die methylierungsbasierte Klassifikation kamen ursprünglich von Kolleginnen und Kollegen aus der pädiatrischen Neuroonkologie und wurden gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Neuropathologie, Neuropädiatrie, Neurochirurgie und Neuroonkologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie dem DKFZ weiterentwickelt. Von Deimling führt den Erfolg des Standorts vor allem auf dieses enge und kooperative Zusammenspiel zurück. Forschung und klinische Anwendung seien hier von Beginn an eng miteinander verzahnt gewesen.</span></p><h3><span>Methylierungsbasierte Klassifikation auf Sarkome und Hauttumoren übertragen</span></h3><p><span>Für von Deimling gehörte dazu immer auch die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zahlreiche ehemalige wissenschaftliche Mitarbeitende übernahmen später Professuren oder Leitungsfunktionen, unter anderem in Hannover, Leipzig und Berlin. Auch sein Nachfolger, Professor Dr. Felix Sahm, begann seine wissenschaftliche Laufbahn in Heidelberg. Mit der Übergabe der Institutsleitung versteht sich von Deimling heute vor allem als Mentor. Künftig möchte er sich noch stärker der Forschung widmen. Aktuell arbeitet seine Arbeitsgruppe unter anderem an KI-gestützten Diagnoseverfahren sowie daran, methylierungsbasierte Klassifikationen auf weitere Tumorarten wie Sarkome und Hauttumoren zu übertragen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Professor Dr. Andreas von Deimling wurde 1959 in Freiburg geboren und studierte Humanmedizin an der Universität Freiburg. Nach Stationen in Zürich, Bonn, Boston und Berlin folgte er 2007 dem Ruf nach Heidelberg. Dort übernahm er die Leitung der Neuropathologie und der Klinischen Kooperationseinheit Neuropathologie am DKFZ. Von Deimling zählt zu den international führenden Neuropathologen und zu den meistzitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seines Fachgebiets. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Deutschen Krebspreis, den International Prize for Translational Neuroscience sowie die Aufnahme in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die European Academy of Cancer Sciences.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/neuropathologie">Neuropathologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.dkfz.de/neuropathologie">Neuropathologie - Deutsches Krebsforschungszentrum</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 10:33:48 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 08:33:48 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Jürgen Bauer ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-juergen-bauer-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-ernaehrungsmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-juergen-bauer-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-ernaehrungsmedizin/</guid><pp:caseid>820222</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) haben Professor Dr. Jürgen Bauer zu ihrem Präsidenten gewählt. Professor Bauer forscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und ist Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. Während seiner zweijährigen Amtszeit als DGEM-Präsident möchte er unter anderem den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker für die Forschung im Bereich Ernährungsmedizin begeistern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Wahl von Professor Dr. Jürgen Bauer fand im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) Mitte Juni statt. Zum 1. Juli 2026 hat er das Amt des Präsidenten angetreten, zuvor war er zwei Jahre lang zweiter Vizepräsident der Gesellschaft. „Eines meiner Ziele ist es, die Präsenz der Ernährungsmedizin an den deutschen Universitäten zu erhöhen“, sagt Professor Bauer mit Blick auf seine zweijährige Amtszeit. „Neben einer besseren Integration ernährungsmedizinischer Inhalte ins Medizinstudium halte ich es für sehr bedeutsam, den wissenschaftlichen Nachwuchs für diese Forschungsrichtung zu gewinnen.“ Des Weiteren wird die DGEM unter Bauers Präsidentschaft im kommenden Jahr zwei neue Weiterbildungsformate starten: Zum einen wird Anfang März 2027 in Heidelberg zum ersten Mal die interdisziplinäre Fortbildung „Ernährungsmedizin Update“ stattfinden, die die DGEM in der Folge alle zwei Jahre ausrichten wird. Außerdem wird es einen neuen Wissens-Podcast rund um klinische Ernährung geben, der sich gezielt an Ärztinnen und Ärzte sowie an Ernährungsfachkräfte richtet. Der Start ist für das erste Quartal 2027 geplant.</span></p><p><span>Die DGEM ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft aller Berufsgruppen, die sich in Deutschland mit Ernährungsmedizin befassen. Sie hat mehr als 3.000 Mitglieder aus Medizin, Ernährungswissenschaft und Diätetik, Pflege, Pharmazie und weiteren Fachbereichen. Eines ihrer zentralen Ziele ist es, verbindliche Strukturen für die ernährungsmedizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, der Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und auch im ambulanten Bereich zu schaffen. Dazu gehört auch, dass DGEM-Mitglieder Leitlinien zu klinischer Ernährung erstellen und sie auf der Grundlage aktueller Studienergebnisse regelmäßig aktualisieren. Die Fachgesellschaft mit Sitz in Berlin fördert außerdem Austausch, Weiterbildung und Forschung rund um Ernährung und Stoffwechsel und unterstützt mit der Arbeitsgruppe „Junge DGEM“ gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs.</span></p><p><span>Professor Dr. Jürgen Bauer ist Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. Er leitet zudem die Forschungsgruppe Geriatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Professor Bauer gehört dem Direktorium des interdisziplinären Netzwerks Alternsforschung (NAR) der Universität Heidelberg an und ist seit 2018 Vorsitzender des Landesverbands Geriatrie Baden-Württemberg. Seit 2022 ist er Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dgem.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Website der DGEM</span></a><br /><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/department-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/geriatrie-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Geriatrisches Zentrum am UKHD</span></a><span> </span></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Jürgen Bauer</span><br /><span>Ärztlicher Direktor Geriatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg und Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg</span><br /><span>Forschungsgruppenleiter Geriatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><a href="mailto:juergen.bauer@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>juergen.bauer@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 09:35:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 11:35:46 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Jun Oh ist neuer Ärztlicher Direktor am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und Professor für „Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin“ in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jun-oh-ist-neuer-aerztlicher-direktor-am-zentrum-fuer-kinder--und-jugendmedizin-und-professor-fuer-paediatrie-mit-schwerpunkt-nephrologie-hepatologie-und-transplantationsmedizin-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jun-oh-ist-neuer-aerztlicher-direktor-am-zentrum-fuer-kinder--und-jugendmedizin-und-professor-fuer-paediatrie-mit-schwerpunkt-nephrologie-hepatologie-und-transplantationsmedizin-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>821768</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der erfahrene Transplantationsmediziner hat zum 1. September 2026 zusammen mit der Klinikleitung am Universitätsklinikum Heidelberg die neu eingerichtete W3-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg übernommen. In den kommenden Jahren wird er ein Lebertransplantationsprogramm für Kinder und Jugendliche aufbauen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für Professor Dr. Jun Oh ist der Wechsel nach Heidelberg eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Er wurde in der Universitätsfrauenklinik Heidelberg geboren, studierte an der Universität Heidelberg Medizin und absolvierte seine Facharztausbildung in der hiesigen Universitätskinderklinik. Zum 1. September hat er die neu eingerichtete W3-Professur für „Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg angetreten und damit auch die Leitung der Klinik I für pädiatrische Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) übernommen. Die neue Kinderklinik I geht aus der ehemaligen Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Nephrologie, Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin hervor. Zuletzt war Oh stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Ein Schwerpunkt seiner klinischen Arbeit in Heidelberg wird der Aufbau eines pädiatrischen Lebertransplantationsprogramms sein.</span></p><p><span>„</span><i><span>Kinder mit schweren, teils seltenen Lebererkrankungen und ihre Familien sollen künftig von der Diagnose über eine mögliche Transplantation bis zur langfristigen Nachsorge durchgängig am UKHD betreut werden können. Professor Oh bringt dafür umfassende Erfahrung in der pädiatrischen Transplantationsmedizin mit und wird die hoch spezialisierte Versorgung von Kindern mit schweren Nieren- und Lebererkrankungen weiter stärken. Damit schließen wir eine wichtige Versorgungslücke“,</span></i><span> sagt Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Medizin des UKHD.</span></p><p><i><span>„Mit Professor Dr. Jun Oh gewinnt die Medizinische Fakultät Heidelberg einen international ausgewiesenen Wissenschaftler, der die Zukunft der pädiatrischen Transplantationsmedizin entscheidend mitgestalten wird. Seine Forschung zielt darauf ab, Abstoßungsreaktionen und langfristige Transplantatschäden nicht erst zu behandeln, sondern durch innovative Verfahren des Immunmonitorings und der individuellen Risikovorhersage möglichst früh zu erkennen und zu verhindern“</span></i><span>, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. </span><i><span>„Besonders wertvoll ist dabei sein Ansatz, der modernste Analysen von Immunprozessen, Biomarkern und Mikrobiom-Veränderungen mit klinischen Fragestellungen verbindet. Gemeinsam mit den hervorragenden wissenschaftlichen Infrastrukturen und Netzwerken in der Region eröffnet dies die Chance, neue Maßstäbe für eine personalisierte und präventive Transplantationsmedizin im Kindes- und Jugendalter zu setzen.“</span></i></p><h3><span>Pädiatrisches Lebertransplantationsprogramm in Heidelberg aufbauen</span></h3><p><span>Professor Jun Oh begleitet Kinder mit schweren Nieren- und Lebererkrankungen häufig über viele Jahre. „Für mich beginnt Transplantationsmedizin mit der Frage, wie wir ein Organ möglichst lange schützen können“, sagt er. Wird eine Transplantation notwendig, profitieren die jungen Patientinnen und Patienten von einem strukturierten Versorgungsprogramm, wie es für Nierentransplantationen am UKHD bereits fest etabliert ist. Gemeinsam mit dem Team der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationsmedizin des UKHD plant Professor Oh ein umfassendes Programm für die Lebendspende aufzubauen, mit besonderem Schwerpunkt auf innovativen, zum Beispiel minimalinvasiven Operationsverfahren.</span></p><p><span>Die für den Aufbau des Transplantationsprogramms erforderliche Expertise bringt Professor Oh aus Hamburg mit. Dort leitete er seit 2019 die Abteilung Pädiatrische Transplantation und war im Transplantationszentrum als Bereichsleiter für Kindernieren- und Kinderlebertransplantation tätig. „Lebertransplantationen bei Kindern gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Transplantationsmedizin. Sie erfordern neben einer spezialisierten Transplantationschirurgie ein erfahrenes Team aus medizinischen und pflegerischen Fachbereichen“, sagt Oh.</span></p><p><span>Eng zusammenarbeiten möchte Oh auch mit der Klinik für Nephrologie des UKHD, insbesondere bei seltenen Nierenerkrankungen, in der Nierentransplantationsmedizin und beim Übergang chronisch kranker Jugendlicher in die Erwachsenenmedizin. Eine strukturierte Transition soll ihre kontinuierliche Versorgung über das Jugendalter hinaus sichern.</span></p><p><span>Über die medizinische Behandlung hinaus hat Professor Oh die ganze Familie im Blick. „Es gibt hier hervorragende psychosoziale Unterstützungsangebote für Kinder und ihre Angehörigen, um mit den oft chronischen Erkrankungen und der belastenden Situation besser umgehen zu können“, sagt Oh. Die etablierten Elterninitiativen, Selbsthilfegruppen, Stiftungen und weiteren sozialen Partner begreift er als wichtige Säule. Die Zusammenarbeit möchte Professor Oh weiter stärken.</span></p><p><span>Große Chancen sieht Oh im Verbund der Universitätskliniken Heidelberg-Mannheim: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen am Standort Mannheim. Gemeinsam können wir die Stärken beider Standorte nutzen, um Kindern und ihren Familien in der Rhein-Neckar-Region die bestmögliche Versorgung zu bieten.“</span></p><h3><span>Immunmonitoring und Prävention von Langzeitschäden</span></h3><p><span>Ohs bisherige Forschung ist vor allem in der pädiatrischen Nephrologie verankert. Er befasste sich mit den molekularen Ursachen und der Behandlung von bestimmten Nierenerkrankungen, bei denen vermehrt Eiweiß über den Urin verloren geht, der sogenannten Proteinurie. Zudem engagiert er sich seit mehreren Jahren im wissenschaftlichen Beirat des CERTAIN-Konsortiums, einem internationalen Netzwerk für eine bessere Versorgung und langfristige Nachsorge nierentransplantierter Kinder und Jugendlicher.</span></p><p><span>In Heidelberg will Oh seine Forschung stärker auf immunologische Fragestellungen ausrichten. Dafür plant er, ein klinisches und wissenschaftliches Immunmonitoring vor, während und nach einer Organtransplantation aufzubauen.</span></p><p><span>Ein weiterer Schwerpunkt sind die langfristigen Folgen chronischer Nieren- und Lebererkrankungen. Oh interessiert insbesondere, wann entzündliche Prozesse im Kindesalter beginnen und welche Faktoren den weiteren Krankheitsverlauf beeinflussen. Dabei will er auch untersuchen, welche Rolle die Pubertät bei Nierenerkrankungen spielt. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Behandlung und langfristige Versorgung betroffener Kinder zu verbessern.</span></p><h3><span>Ausgezeichnete Lehre in Heidelberg fortsetzen</span></h3><p><span>Für seine Lehre wurde Oh in Hamburg mehrfach mit dem Preis „Teacher of the Year" der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet. Seine erfolgreiche Lehrtätigkeit will er in Heidelberg fortsetzen und dabei an moderne Lehrmethoden und etablierte Strukturen anknüpfen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Jun Oh, geboren 1968 in Heidelberg, studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg sowie in London, San Diego und Tokio. Nach seiner Promotion an der Heidelberger Universitätskinderklinik forschte er von 2002 bis 2004 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Albert Einstein College of Medicine in New York. Nach weiteren ärztlichen Stationen in Heidelberg und Düsseldorf wechselte er 2010 an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er 2011 habilitiert wurde. Seit 2024 ist Oh Sprecher der Arbeitsgruppe „Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen" der Deutschen Transplantationsgesellschaft. Für eine Studie zur Proteinurie wurde er 2024 mit dem Grundlagenforschungspreis der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie ausgezeichnet.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-klinik-fuer-allgemeine-paediatrie-gastroenterologie-nephrologie-rheumatologie-und-organtransplantation/">Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neuropädiatrie, Stoffwechsel, Gastroenterologie, Nephrologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Professor Dr. Jun Oh<br />Ärztlicher Direktor<br /><span>Kinderheilkunde 1 | Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin</span><br /><span>Im Neuenheimer Feld 430 </span><br /><span>69120 Heidelberg</span><br /><a href="mailto:Jun.Oh@med.uni-heidelberg.de"><span>Jun.Oh@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 10:44:28 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 07:22:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Thomas Fuchs, Karl-Jaspers-Professor für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“, geht in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/thomas-fuchs-karl-jaspers-professor-fuer-philosophische-grundlagen-der-psychiatrie-und-psychotherapie-geht-in-den-ruhestand/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/thomas-fuchs-karl-jaspers-professor-fuer-philosophische-grundlagen-der-psychiatrie-und-psychotherapie-geht-in-den-ruhestand/</guid><pp:caseid>819721</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Vor 16 Jahren nahm Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs den Ruf auf die damals neu eingerichtete Karl-Jaspers-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg an. Nun ist der Psychiater und Philosoph in den Ruhestand verabschiedet worden. Professor Fuchs leitete die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und war zudem Ärztlicher Leiter der Tagesklinik Blankenburg des Universitätsklinikums Heidelberg, einer teilstationären Klinik für Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen. Er forschte und lehrte an der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie als kooptierter Professor am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg. Als Seniorprofessor bleibt er der Ruperto Carola erhalten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Als Thomas Fuchs in den 1980er-Jahren in München parallel ein Studium der Medizin, der Philosophie und der Wissenschaftsgeschichte begann, war nicht absehbar, wohin die ungewöhnliche Fächerkombination ihn einmal führen würde. Sein Lebensthema fand er in dem vom Philosophen und Psychiater Karl Jaspers begründeten Ansatz, psychiatrische Fragestellungen mit der philosophischen Strömung der Phänomenologie zu verbinden. Ab 1997 leitete Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg (Ärztliche Direktorin: </span>Professorin Dr. Sabine C. Herpertz)<span>, 2010 nahm er den Ruf auf die neu eingerichtete Karl-Jaspers-Professur für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg an. In der Folgezeit trug er zu einer engen Vernetzung zwischen </span>Philosophie, Psychiatrie und Neurowissenschaften an der Universität Heidelberg bei<span>. Die Phänomenologie, bis heute Kern seiner Arbeit in Forschung, Lehre und Klinik, beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Menschen sich selbst, ihre Gefühle und ihren Körper in der Zeit, im Raum und in ihren Beziehungen wahrnehmen. Im September 2026 ist Professor Fuchs in den Ruhestand verabschiedet worden. Von der Universität Heidelberg wurde ihm die Ehrenbezeichnung „Seniorprofessor“ verliehen.</span></p><h3><span>Forschung zum Menschen als verkörpertes und soziales Wesen</span></h3><p><span>„Als Karl-Jaspers-Professor ist es Dr. Dr. Thomas Fuchs gelungen, Psychiatrie, Philosophie und Neurowissenschaften auf einzigartige Weise zu verbinden. Seine Forschungsarbeiten haben wichtige interdisziplinäre Impulse für das Verständnis psychischer Erkrankungen gegeben, die immer wieder weit über die Fachwelt hinaus Aufmerksamkeit gefunden und gesellschaftliche Debatten bereichert haben. Damit hat Professor Fuchs auch wichtige Beiträge zum Wissenstransfer geleistet“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Für sein wissenschaftliches Engagement für ein humanistisches Menschenbild, das den Menschen in Verantwortung für seine Mitmenschen und seine Umwelt sieht, wurde Professor Fuchs 2023 der Erich-Fromm-Preis verliehen. „Die Auszeichnung unterstreicht, wie eng sein Werk mit dem Anspruch der Medizinischen Fakultät Heidelberg verbunden ist, den Menschen in den Mittelpunkt exzellenter Forschung zu stellen“, so Professor Boutros.</span></p><p>„Die Strahlkraft seiner interdisziplinären Perspektive führte zu einer regen, bis heute ungebrochenen Nachfrage nach philosophischen Promotionen. So konnte Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs zahlreiche Promovierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in ihren Forschungen zu Themenfeldern im Grenzgebiet zwischen Philosophie und Psychiatrie betreuen“, würdigt Professor Dr. Hans Martin Krämer, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg, das Wirken von Professor Fuchs.</p><p><span>Einer von Professor Fuchs‘ wissenschaftlichen Schwerpunkten war das sogenannte Embodiment. Diese „Theorie der Verkörperung“ beschreibt, dass geistige Prozesse nicht allein im Gehirn entstehen, sondern den gesamten Körper und seine Umwelt einbeziehen.</span> <span>In diesem Zusammenhang prägte er die Bezeichnung des „Gehirns als Beziehungsorgan“. „Allein durch die Betrachtung des Gehirns, zum Beispiel durch bildgebende Verfahren oder auch genetische Untersuchungen, lassen sich psychische Krankheiten nicht vollständig erfassen“, so Fuchs. „Für die Diagnose und vor allen Dingen die Therapie ist es wichtig zu verstehen, wie sich die Erkrankung für die Patientinnen und Patienten subjektiv anfühlt und wie sich ihre Wahrnehmung von sich selbst, ihrem Körper und ihrer Umwelt durch das Kranksein verändert.“ In Studien zeigte er beispielsweise, dass körperorientierte Therapieverfahren wie Bewegungs- oder Atemtherapie bei Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie das Gefühl der Entfremdung vom eigenen Körper verringern und so die Behandlung unterstützen können. In weiteren Arbeiten widmete Fuchs sich unter anderem dem Ursprung narzisstischer Störungen aus phänomenologischer Sicht und stellte die Frage, wie soziale Beziehungen die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Persönlichkeit beeinflussen. Zuletzt setzte er sich mit der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für das Selbstbild und die Verantwortung des Menschen auseinander.</span></p><h3><span>Psychiatrische Versorgung über die Symptome hinaus</span></h3><p><span>Neben seiner Forschungstätigkeit war Professor Fuchs fast 30 Jahre lang als Psychiater an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie tätig. „Mit seinem philosophischen Hintergrund hat Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs die psychiatrische Versorgung von Patientinnen und Patienten am Universitätsklinikum Heidelberg in den vergangenen Jahrzehnten enorm bereichert“, sagt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand Medizin und Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. „Der Aufbau einer Eltern-Kind-Einheit in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und die Einführung eines ganzheitlichen tagesklinischen Behandlungskonzepts sind zwei Beispiele für seinen Anspruch, Patientinnen und Patienten in ihrer gesamten Lebenssituation in den Blick zu nehmen.“</span></p><p><span>Die Tagesklinik Blankenburg ist eine teilstationäre Klinik des UKHD, in der Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychiatrischen Erkrankungen behandelt werden, etwa mit Psychosen, Depressionen, Persönlichkeits- oder Zwangsstörungen. Als Ärztlicher Leiter der Tagesklinik etablierte Professor Fuchs einen sogenannten „ökologischen Therapieansatz“, der bis heute das Behandlungskonzept prägt: Psychische Erkrankungen werden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit den Lebenswelten der Patientinnen und Patienten – ihren Beziehungen, ihrer Arbeits- und Wohnumgebung – betrachtet und behandelt. In den 2000er-Jahren baute Professor Fuchs in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKHD eine Mutter-Kind-Einheit auf. Hier werden Patientinnen behandelt, bei denen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt psychische Störungen auftreten. „Dass die Babys mit auf die Station aufgenommen werden, war damals neu und auch nicht ganz einfach umzusetzen“, erinnert er sich.</span></p><h3><span>Ein Brückenbauer zwischen Psychiatrie und Philosophie</span></h3><p><span>„Die Stiefel dieser Professur waren natürlich sehr groß. Karl-Jaspers-Professor – das könnte man fast als ein wenig anmaßend empfinden“, sagt Thomas Fuchs. „Andererseits hat die Bezeichnung sehr gut den Brückenschlag aufgezeigt, der meine Arbeit immer gekennzeichnet hat: Wie einst Karl Jaspers bin auch ich ein ‚philosophierender Psychiater‘ – ein Mediziner, der sein Fach aus einer philosophischen und vor allem phänomenologischen Perspektive betrachtet.“ Wer in die Fußstapfen von Professor Fuchs treten wird, steht noch nicht fest: Das Berufungsverfahren für die W3-Professur für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen seiner Seniorprofessur wird Professor Fuchs die Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ vorläufig weiter leiten.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Thomas Fuchs, 1958 in München geboren, studierte Medizin, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wo er 1990 in Medizingeschichte promovierte. Es folgte eine psychiatrische, psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ausbildung an der Technischen Universität (TU) München. 1997 kam er als Oberarzt ans Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und übernahm die Leitung der Sektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglichte ihm im Jahr 1999 gleich zwei akademische Qualifikationen: Parallel zur Habilitation im Fach Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg promovierte Thomas Fuchs an der LMU in Philosophie.</span></p><p><span>2005 wurde er Professor für „Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. 2010 habilitierte er sich auch im Fach Philosophie an der Universität Heidelberg und wurde zum ersten Karl-Jaspers-Professor für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ ernannt. Die Professur erinnert an den Heidelberger Psychiater und Philosophen Karl Jaspers (1883–1969), der das Verständnis psychischer Erkrankungen um die Perspektive des subjektiven Erlebens der Betroffenen erweiterte. Professor Fuchs ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (DGAP) und im Vorstand der Basler Karl-Jaspers-Gesellschaft.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/ueber-uns/sektionen/phaenomenologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Phänomenologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a><br /><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klinik für Allgemeine Psychiatrie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 15:05:05 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 13:26:45 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ab sofort Online: Der Jahresbericht 2025</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ab-sofort-online-der-jahresbericht-2025/</guid><pp:caseid>820443</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Bericht zeichnet das letzte Geschäftsjahr vor dem Start des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim nach. Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in Forschung und Lehre zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) haben ihren gemeinsamen <a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresbericht 2025</a> veröffentlicht. Der Bericht ist online verfügbar und gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen des vergangenen Jahres und zeigt zugleich aktuelle Fortschritte des zum 1. Januar 2026 gestarteten Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim sowie der Medizinischen Fakultät Heidelberg auf.</p><p>2025 war geprägt von den Vorbereitungen für den Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim – eine strategische und strukturelle Transformation mit internationaler Strahlkraft. Der Verbund wird gemeinsam mit seinen Partnern die Zukunft von Krankenversorgung, Forschung, Lehre und Translation gestalten und damit den Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Rhein-Neckar stärken. Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg unterstrich 2025 mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, einer außerordentlich erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln und herausragenden Resultaten in der medizinischen Lehre ihre führende Position im nationalen und internationalen Wissenschaftsumfeld.</p><p>Der Jahresbericht 2025 ist ausschließlich online verfügbar unter:</p><p><a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 12:44:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 10:44:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Georg F. Hoffmann verabschiedet sich aus „seiner“ Kinderklinik</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-georg-f-hoffmann-verabschiedet-sich-aus-seiner-kinderklinik/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-georg-f-hoffmann-verabschiedet-sich-aus-seiner-kinderklinik/</guid><pp:caseid>818875</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im März 2026 gab Professor Dr. Georg F. Hoffmann mit seinen Funktionen an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg auch sein Amt als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I: Allgemeine Pädiatrie, Neuropädiatrie, Stoffwechsel, Gastroenterologie und Nephrologie ab. Nun kann nach Abschluss eines Förderprojekts der Ruhestand beginnen. Die unter seiner Leitung kontinuierlich gewachsene Klinik wird mit dem Generationenwechsel zweigeteilt: in die Kinderklinik I für Allgemeine Pädiatrie, Gastroenterologie, Nephrologie, Rheumatologie und Organtransplantation, deren neuer Ärztlicher Direktor, Professor Dr. Jun Oh, am 1. September 2026 sein Amt angetreten hat, und in die Kinderklinik V für Neuropädiatrie, Stoffwechselmedizin, Endokrinologie und Diabetologie, die aktuell von Professor Dr. Steffen Syrbe kommissarisch geleitet wird.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit 36 Jahren ist Professor Dr. Prof. h.c. mult.(PRC) Georg F. Hoffmann i.R. eng mit der Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) verbunden, seit 1999 als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I und langjähriger Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg. Unter seiner Ägide entstand die 2008 eingeweihte Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik, die alle Kinderkliniken des UKHD unter einem Dach vereint und mit 200 Betten eine der deutschlandweit größten Kinderkliniken ist. 2012 folgte der Verbindungsbau zur Universitäts-Frauenklinik mit modernen Räumlichkeiten unter anderem der Neonatologie, der Frühgeborenen-Intensivstation (FIPS) und der Kinderherzchirurgie. 2014 wurde das Dietmar Hopp-Stoffwechselzentrum, in dem Neugeborenen-Screening, Stoffwechsellabor, Notfalldiagnostik und Forschung zu angeborenen Stoffwechselerkrankungen erstmals zusammengeführt wurden, im neu errichteten Analysezentrum III eröffnet.</span> <span>Professor Hoffmanns Ziel war es dabei stets, optimale Bedingungen für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende zu schaffen und gleichzeitig die Voraussetzungen für innovative Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern.</span></p><p><span>„Professor Hoffmann hat die pädiatrische Versorgung und Infrastruktur am UKHD nachhaltig geprägt und weit über die Region hinaus Maßstäbe gesetzt. Er hat Neugeborenen-Screening, Spezialdiagnostik und Erforschung angeborener Stoffwechselerkrankungen zusammengeführt und damit wesentlich dazu beigetragen, dass Heidelberg heute zu den führenden Stoffwechselzentren in Europa zählt.</span> <span>Sein wissenschaftlicher Weitblick, sein unermüdlicher Einsatz für betroffene Familien und sein anhaltendes Engagement in der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen haben zahllosen Kindern und ihren Familien ein weitgehend normales Leben ermöglicht“, sagt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand Medizin und Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. „Diese Lebensleistung verdient höchsten Dank und Anerkennung.“</span></p><p><span>„Professor Hoffmann hat die Medizinische Fakultät Heidelberg mit seiner wissenschaftlichen Exzellenz und seinem außerordentlichen Engagement über Jahrzehnte hinweg in Forschung und Lehre maßgeblich geprägt und die Versorgung von Kindern mit seltenen Erkrankungen national wie international entscheidend vorangebracht“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Studierende, Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben von seiner Expertise, seiner Förderung und seinem Anspruch an wissenschaftliche Qualität profitiert. Zugleich war ihm der internationale wissenschaftliche Austausch stets ein besonderes Anliegen. Durch sein Engagement hat er internationale Netzwerke aufgebaut und die Sichtbarkeit Heidelbergs weit über Deutschland hinaus gestärkt.“</span></p><h3><span>18 Erkrankungen auf Grundlage Heidelberger Pilotstudien in Neugeborenen-Screening aufgenommen</span></h3><p><span>1990 kam Hoffmann erstmals an die Heidelberger Kinderklinik, im Gepäck das in den USA erworbene Knowhow um die massenspektrometrische Analyse von Stoffwechselprodukten im Blut – der Grundstein für die spätere Erweiterung des Neugeborenen-Screenings. Damals wurden Neugeborene auf die Stoffwechselstörung Phenylketonurie (PKU) und die angeborene Schilddrüsenunterfunktion untersucht. Die frühe Diagnose weiterer angeborener Erkrankungen war noch nicht möglich. Die Zeit als Oberarzt auf der Frühgeborenen-Intensivstation führten Hoffmann die Relevanz dieser Versorgungslücke vor Augen: „Rund 30 bis 40 Prozent der Kinder, die in den ersten Lebenstagen und -wochen starben, litten an seltenen Erkrankungen, die wir weder rechtzeitig feststellen noch behandeln konnten“, so der Kinderarzt.</span></p><p><span>Als er 1999 nach fünfjähriger Tätigkeit am Universitätsklinikum Marburg als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I nach Heidelberg zurückkehrte, schrieb er sich die Entwicklung geeigneter Analyseverfahren und Therapien für angeborene Stoffwechselerkrankungen auf die Fahnen. Unter anderem dank der wissenschaftlichen Vorarbeiten seines Teams wurde das erweiterte Neugeborenen-Screening 2005 als Kassenleistung eingeführt und damit bundesweit zugänglich gemacht. Seit 2026 wird auf 23 Erkrankungen beziehungsweise Erkrankungsgruppen getestet, 18 dieser Erkrankungen wurden auf Grundlage mehrerer Heidelberger Pilotstudien – langjährig gefördert durch die Dietmar Hopp Stiftung – in das deutsche Neugeborenen-Screening aufgenommen. „Heute identifizieren wir bei einem von 700 Neugeborenen eine angeborene Erkrankung. Das sind bei den jährlich rund 140.000 Proben</span> <span>aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die bei uns am Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum analysiert werden, 200 Neugeborene, die wir retten und denen wir viel Leid ersparen können. Das ist die inzwischen erfolgreichste sekundärmedizinische Präventionsmaßnahme weltweit“, resümiert Professor Hoffmann nicht ohne Stolz.</span></p><p><span>Eng verbunden mit diesem Erfolg ist die Gründung des Zentrums für Seltene Erkrankungen Heidelberg (ZSE) im Jahr 2011, dessen Vorsitzender er seitdem war. Das Zentrum bietet Betroffenen eine koordinierte Versorgung und bündelt die wissenschaftliche und klinische Expertise verschiedener Fachdisziplinen. An dem international renommierten Zentrum werden inzwischen Kinder und Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus betreut.</span></p><p><span>Bis September 2026 nahm Professor Hoffmann in dem vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 13,6 Millionen Euro geförderten Verbundprojekt INTEGRATE-ATMP seine Funktion als stellvertretender Konsortialleiter wahr und begleitete das Projekt bis zum offiziellen Abschluss. Das deutschlandweite Konsortium entwickelte unter Heidelberger Federführung Strukturen und Strategien für die qualitätsgesicherte Einführung von Gen- und Zelltherapien, sogenannten Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). „Die Entwicklungen im Bereich der Gentherapien knüpfen nahtlos an unsere jahrelangen Arbeiten am Neugeborenen-Screening an, denn sie eröffnen nun erstmals kausale Behandlungsmöglichkeiten und erweitern damit auch das Spektrum der ,screenbaren‘ Erkrankungen“, so Hoffmann.</span></p><p><span>Auch weiterhin wird sich Professor Hoffmann für junge Patientinnen und Patienten der Heidelberger Kinderklinik engagieren: als ehrenamtlicher Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung COURAGE für chronisch kranke Kinder und Jugendliche, deren Vorläufer-Initiative er 2002 ins Leben rief. Die Stiftung fördert Projekte wie Musiktherapie, Klinikclowns, psychologische Begleitung von Familien, Ferienfreizeiten für nieren- und leberkranke Kinder, Vorschulprogramme für langzeitstationäre Patienten oder die Ausbildung von Fachpflegekräften.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Georg Friedrich Hoffmann, geboren 1957 in Goslar, studierte an der Universität Göttingen sowie an der University of Birmingham, Großbritannien, Medizin. Nach einem Forschungsaufenthalt in San Diego, USA, und seiner Facharztausbildung an der Universitätskinderklinik Göttingen wechselte er 1990 an die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wo er 1992 mit Arbeiten zu einer seltenen Stoffwechselerkrankung</span> <span>habilitiert wurde. 1994 folgte er dem Ruf der Universität Marburg und leitete am dortigen Universitätsklinikum bis 1999 die Klinik Pädiatrie II Neuropädiatrie / Stoffwechselmedizin. 1999 übernahm er das Amt des Ärztlichen Direktors der Klinik für Kinderheilkunde I des UKHD, ab 2005 war er zudem Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg.</span></p><p><span>Im Rahmen seines langjährigen Engagements für den internationalen wissenschaftlichen Austausch pflegte Professor Hoffmann besonders enge Beziehungen zur Tongji Medical School in China. Dort unterstützte er unter anderem die Etablierung eines modernen Stoffwechsellabors sowie den Aufbau gemeinsamer Forschungs- und Versorgungsstrukturen im Bereich seltener Erkrankungen. An der Shanghaier Jiaotong Universität half er, das erweiterte Neugeborenen-Screening einzuführen. Für dieses Engagement wurde er 2025 als Auswärtiges Mitglied in die Chinesische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und 2026 zum Ehrenpräsidenten des Tongji Hospitals ernannt. Seit 2018 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-klinik-fuer-allgemeine-paediatrie-gastroenterologie-nephrologie-rheumatologie-und-organtransplantation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Kinderklinik I für Allgemeine Pädiatrie, Gastroenterologie, Nephrologie, Rheumatologie und Organtransplantation</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/v-klinik-fuer-neuropaediatrie-stoffwechselmedizin-endokrinologie-und-diabetologie-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Kinderklinik V für Neuropädiatrie, Stoffwechselmedizin, Endokrinologie und Diabetologie</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. med., Prof. h.c. mult. (PRC) Georg F. Hoffmann, i.R.</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de"><span>georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de</span></a><br /><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Unternehmen Struktur und Politik,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 14:38:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Oct 2026 12:49:45 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erhalten statt amputieren: Moderne Gefäß- und plastische Chirurgie im Team</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erhalten-statt-amputieren-moderne-gefaess--und-plastische-chirurgie-im-team/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erhalten-statt-amputieren-moderne-gefaess--und-plastische-chirurgie-im-team/</guid><pp:caseid>819150</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, statt. Im nächsten Abendvortrag am 22. Oktober erläutern Prof. Dr. Dittmar Böckler und Prof. Dr. Günter Germann von der Chirurgischen Klinik die oft wenig bekannte Bedeutung der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie bei verschiedenen Erkrankungen und nach komplexen Operationen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Wer an plastische Chirurgie denkt, hat oft zunächst ästhetische Eingriffe vor Augen. Tatsächlich spielt die plastisch-rekonstruktive Chirurgie jedoch bei vielen schweren Erkrankungen und komplexen Operationen eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit der Gefäßchirurgie hilft sie, Gewebe zu erhalten, chronische Wunden zu heilen und Amputationen zu vermeiden. Wie moderne Verfahren dazu beitragen, Funktion und Lebensqualität zu bewahren, erläutern Prof. Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, sowie Prof. Dr. Günter Germann, Leiter der Sektion Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, in ihrem Vortrag.</p><p>Ob nach ausgedehnten Tumoroperationen, bei schweren Wundheilungsstörungen oder chronischen Gewebedefekten: Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie ersetzt fehlendes Gewebe und schließt Versorgungslücken, die andere Verfahren allein häufig nicht abdecken können. Auch bei Patientinnen und Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine arbeiten Gefäß- und plastische Chirurgie eng zusammen. Ziel ist es, die Durchblutung wiederherzustellen, Gewebe zu erhalten und damit möglichst eine Amputation zu verhindern. Denn noch immer gibt es in Deutschland nach Schätzungen auf Basis von Krankenkassendaten pro Jahr mehr als 69.000 Amputationen der unteren Extremitäten. Um diese Zahl zu senken und betroffenen Patientinnen und Patienten bestmögliche Behandlungsoptionen zu bieten, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gefäß- und plastischer Chirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg fest etabliert.</p><p>Anhand anschaulicher Beispiele zeigen die Experten, wie moderne gefäßchirurgische und rekonstruktive Verfahren dazu beitragen, Gliedmaßen zu erhalten und langfristig mehr Lebensqualität zu sichern. Zudem erläutern sie, wie die Wiederherstellungschirurgie Krankenhausaufenthalte verkürzen sowie Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe der Patientinnen und Patienten langfristig erhalten oder wiederherstellen kann.</p><p> </p><p><strong>Erhalten statt amputieren: Moderne Gefäß- und plastische Chirurgie im Team</strong></p><p><strong>Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr, im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg</strong></p><p>Prof. Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, und</p><p>Prof. Dr. Günter Germann, Leiter der Sektion Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, und Ärztlicher Direktor der Ethianum Klinik</p><p> </p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.</p><p>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p> </p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum/klinik-fuer-gefaesschirurgie-und-endovaskulaere-chirurgie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p><h3><span>Medizin am Abend</span></h3><p><span>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Zehnmal jährlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im </span><a href="https://www.buzzsprout.com/2320710" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Podcast</span></a><span> oder auf unserer </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Internetseite</span></a><span>.</span></p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.medizin-am-abend.de</span></a><span> – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Ebenso finden Sie hier alle Podcasts und Videoaufzeichnungen von Medizin am Abend. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:02:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 14 Oct 2026 13:28:57 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke ist neue Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-dr-julia-weinmann-menke-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-gesellschaft-fuer-nephrologie/</guid><pp:caseid>818759</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke, Ärztliche Direktorin der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), übernimmt die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte sie die Prävention, Früherkennung und personalisierte Therapien von Nierenkrankheiten stärken sowie die Forschung und Nachwuchsförderung voranbringen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke wurde zur neuen Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie gewählt, der zentralen wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaft für Nierenheilkunde in Deutschland. „Wir verfügen heute über immer bessere Möglichkeiten, Nierenkrankheiten früher zu erkennen und individueller zu behandeln. Mein Ziel ist es, Prävention, Forschung und personalisierte Therapien weiter zu stärken. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchs für das Fach zu begeistern“, sagt Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke mit Blick auf ihre Pläne als DGfN-Präsidentin.</p><p>Die DGfN vertritt als wissenschaftliche Fachgesellschaft die Nierenheilkunde in Deutschland und setzt sich für die Weiterentwicklung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung ein. Mit der Wahl von Prof. Weinmann-Menke steht erstmals eine Frau an der Spitze der DGfN. Die zusätzliche Sichtbarkeit möchte Weinmann-Menke nutzen, um insbesondere junge Frauen auf ihrem Weg in Wissenschaft, Klinik und Führungspositionen zu ermutigen.</p><p>Seit 2026 ist Weinmann-Menke Ärztliche Direktorin der Medizinischen Klinik X – Klinik für Nephrologie (Nierenzentrum) des Universitätsklinikums Heidelberg. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen in der Behandlung chronischer Nierenkrankheiten, der Nierentransplantation sowie immunvermittelter Nieren- und Systemerkrankungen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Erforschung der molekularen Ursachen von Nierenkrankheiten, um neue Ansätze für eine gezieltere Behandlung zu entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst rasch in eine individuellere Versorgung der Patientinnen und Patienten zu überführen.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dgfn.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN)</a></p><p><a href="https://www.dgfn.eu/pressemeldung/julia-weinmann-menke-an-die-spitze-der-fachgesellschaft-gewaehlt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die DGfN-Pressemitteilung zur Präsidentschaft von Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:07:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Oct 2026 12:57:48 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erfolgreiche Großübung im Schlossbergtunnel und an Heidelberger Kliniken</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-grossuebung-im-schlossbergtunnel-und-an-heidelberger-kliniken/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-grossuebung-im-schlossbergtunnel-und-an-heidelberger-kliniken/</guid><pp:caseid>818651</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Konzept bei Tunnelbränden getestet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Dichter Rauch dringt aus dem Schlossbergtunnel: Nach einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Kleintransporter in der Mitte des Tunnels in der Heidelberger Altstadt brennt der Pkw. Im Tunnel befinden sich mehrere Fahrzeuge, in denen verletzte Personen sitzen, sowie ein Bus. Andere Menschen versuchen, verletzt aus dem Tunnel zu flüchten. Mehr als 40 Menschen sind verletzt und müssen aus dem Tunnel gerettet werden. Das war das Ausgangsszenario einer großangelegten Übung am Donnerstagabend, 8. Oktober 2026, der Feuerwehr Heidelberg gemeinsam mit Rettungsdiensten, dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), dem St. Josefskrankenhaus Heidelberg und weiteren Hilfsorganisationen. <span>– Pressemitteilung der Stadt Heidelberg</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„In der anspruchsvollen Übung konnten wir unter äußerst realitätsnähen Bedingungen das neue Tunnelbrandkonzept testen, das wir in den vergangenen anderthalb Jahren auch mithilfe von Schulungen bei Experten in der Schweiz aufgebaut haben“, bilanziert Feuerwehrkommandant Heiko Holler, der die Leitung des Einsatzes übernommen hatte: „Das neue Konzept hat sich absolut bewährt: Wir haben gemeinsam mit den weiteren beteiligten Einsatzkräften, Rettungsdiensten und Kliniken bewiesen, dass wir in Heidelberg gut aufgestellt und vorbereitet sind für den Ernstfall eines möglichen Tunnelbrandes. Wir werden die Übung jetzt systematisch auswerten und die Erkenntnisse nutzen, um die Zusammenarbeit an den Schnittstellen zwischen den Einsatzkräften weiter zu verbessern. Mein Dank gilt allen beteiligten Hilfsorganisationen und der Übungsvorbereitung bei der Feuerwehr Heidelberg.“</p><p>„Nichts bereitet uns besser auf herausfordernde Einsatzlagen vor als praxisnahe Übungen. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut Feuerwehr, Rettungsdienste, RNV, Kliniken und alle weiteren beteiligten Einrichtungen bereits in der Vorbereitung zusammengearbeitet haben. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein sehr realistisches Übungsszenario zu schaffen, von dem alle Beteiligten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall mitnehmen können. Mein herzlicher Dank gilt allen, die diese Übung organisiert haben, und insbesondere den vielen Freiwilligen, die sich bis in die späten Abendstunden mit großem Engagement eingebracht haben,“ sagt Professor Markus Weigand, Stellvertretender Vorstand Medizin am Standort Heidelberg im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim.</p><p><span>Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Heidelberg, des Polizeipräsidiums Mannheim, der Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfallhilfe und des Technischen Hilfswerkes (THW) wirkten an der Übung mit. Hinzu kamen rund 70 weitere Mitwirkende am Universitätsklinikum Heidelberg und am St. Josefskrankenhaus Heidelberg, zu denen die „Verletzten“ (Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller) gebracht wurden, des Amtes für Mobilität der </span>Stadt Heidelberg sowie der Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) GmbH. Auch Feuerwehrkräfte aus umliegenden Kommunen waren beteiligt, die in das neue Tunnelbrandkonzept ebenfalls eingebunden sind. Der Schlossbergtunnel war über mehrere Stunden gesperrt.</p><h3>Neues Konzept zur Tunnelbrandbekämpfung getestet</h3><p>Tunnelbrände stellen für die Feuerwehr und für Krankenhäuser eine besondere Herausforderung dar: Starke Hitze- und Rauchentwicklung erschweren das schnelle Erreichen der Brandstelle, Fahrzeuge müssen auf Verletzte abgesucht und Personen schnellstmöglich aus dem Tunnel gerettet werden. In den Krankenhäusern müssen in sehr kurzer Zeit viele Betroffene notfallmedizinisch versorgt werden. Um auf solche Situationen besser vorbereitet zu sein, hat die Feuerwehr Heidelberg ihre Einsatzplanungen umfassend überarbeitet und den aktuellen Einsatztaktiken angepasst. Hierzu wurden auch Einsatzkräfte an der renommierten International Fire Academy im schweizerischen Balsthal theoretisch und vor allem im praktischen Vorgehen in Tunnelanlagen geschult und haben dieses Wissen intern als Multiplikatoren weitergebeben.</p><h3>Einsatzszenario mit vielen Aufgaben</h3><p>Mit der nun stattfindenden Großübung werden diese Vorarbeiten zusammengeführt und unter einem einsatzrealistischen Szenario beübt: Ein Feuersimulator stellte ein brennendes Fahrzeug dar, leistungsstarke Rauchgeneratoren sorgten für einen realistischen Brandrauch im Tunnel. Übungsdarstellerinnen und -darsteller simulieren flüchtende Personen, aber auch Fahrerinnen und Fahrer in Fahrzeugen.</p><p>Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten in dem Szenario zeitnah die Brandstelle lokalisieren und ablöschen, um eine weitere Verrauchung des Tunnels und damit eine Gefährdung der Personen im Tunnel zu reduzieren. Andere Kräfte suchten gezielt Fahrzeuge ab, retteten Personen und übergaben diese an den anwesenden Rettungsdienst. Hier griff ein weiteres Übungselement, dass die strukturierte Abarbeitung einer Einsatzlage mit einer Vielzahl von Verletzten umfasste. In weiteren Einsatzverlauf wurden die Verletzten erstversorgt, registriert und in das Universitätsklinikum Heidelberg und das St. Josefskrankenhaus Heidelberg gebracht, die sich an der Übung aktiv beteiligten.</p><p>Das Universitätsklinikum Heidelberg und das St. Josefskrankenhaus beübten begleitend das Szenario für einen „Massenanfall von Verletzten“, also die notfallmedizinische Versorgung von vielen Betroffenen bei Katastrophenlagen wie einem Tunnelbrand. Für einen solchen Massenanfall von Verletzten (MANV) halten beide Kliniken eigene Alarm- und Einsatzpläne vor. Sie regeln, wie innerhalb kurzer Zeit zusätzliche Behandlungskapazitäten geschaffen, Patientinnen und Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen gesichtet und auf die geeigneten Versorgungsbereiche verteilt werden. Dafür werden unter anderem zusätzliche Teams alarmiert, definierte Behandlungsbereiche aktiviert und die Abläufe innerhalb der Kliniken an die besondere Lage angepasst. Die Übung diente dazu, diese Strukturen und die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Beteiligten unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 16:02:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 09 Oct 2026 13:45:28 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Johannes Backs ist neuer Direktor des HI-TAC</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac/</guid><pp:caseid>818485</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Johannes Backs ist nun einer von zwei wissenschaftlichen Direktor*innen des Helmholtz-Instituts für translationale AngioCardioScience (HI-TAC). Gemeinsam mit Karina Yaniv wird er erforschen, wie das Herz und die Gefäße mit anderen Organen kommunizieren. Daraus sollen rasch neue Therapien entstehen. – Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Professor Johannes Backs ist neuer wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Instituts für translationale AngioCardioScience (HI-TAC). Der Mediziner und bisherige Interimsdirektor hat seine Stelle offiziell im Oktober 2026 angetreten. Er teilt sich die Position mit der Gefäßbiologin Professorin Karina Yaniv, die</span> im April <span>2026 als wissenschaftliche Direktorin des HI-TAC begonnen hat.</span></p><p><span>Das HI-TAC ist ein gemeinsames Helmholtz-Institut des Max Delbrück Center und der Universität Heidelberg mit ihren Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim. Die Universität und das Max Delbrück Center haben es gemeinsam gegründet. Zusammen mit den HI-TAC-Nachwuchsgruppen arbeiten die Teams von Yaniv und Backs an beiden Standorten der Universität in Mannheim und Heidelberg.</span></p><p><span>„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel darüber gelernt, welch zentrale Rolle das Herz-Kreislauf-System für unsere Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten spielt“, sagt Karina Yaniv. „Jetzt wird es höchste Zeit, dieses Wissen in bessere Prävention, Diagnostik und Therapien umzusetzen. Mit Johannes Backs habe ich am HI-TAC nun den idealen Partner, um diese Herausforderungen zügig und gemeinsam anzugehen.“</span></p><h3><span>Eine</span> <span>Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung</span></h3><p><span>Backs,</span> <span>der eine Professur am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) inne hat, bleibt weiterhin Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität und dem Universitätsklinikum Heidelberg. Die Hälfte seiner Arbeitszeit wird er aber künftig für das HI-TAC aufbringen, dessen Entwicklung er von Anfang an begleitet hat.</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Karina Yaniv die Kommunikation des Herzens mit dem Gefäßsystem und anderen Organen weiter zu erforschen. Auf diese Weise wollen wir nicht nur für kardiovaskuläre Krankheiten neue therapeutische Konzepte finden, sondern auch für altersabhängige Erkrankungen des Stoffwechsels und des Gehirns“, sagt Backs. „Zusammen mit den HI-TAC-Nachwuchsgruppen und kooperierenden Einrichtungen in Berlin, Heidelberg und Mannheim werden wir zudem daran arbeiten, aus den neuen Konzepten innovative Therapien zu entwickeln und sie so schnell wie möglich zu den Patientinnen und Patienten zu bringen.“</span></p><h3><span>Von molekularen Mechanismen zu Wirkstoffzielen</span></h3><p>Potenzielle Wirkstoffe hat Backs in den vergangenen Jahren gleich mehrfach ausgemacht. Er entdeckte zum Beispiel, dass bei Patient*innen mit einer schweren angeborenen Herzerkrankung, der RBM20-Kardiomyopathie, ein Signalprotein namens CAMK2D zu aktiv ist. Sein Team blockierte den Signalweg und konnte so die Krankheit bei Mäusen verhindern. <span>Um ein Medikament gegen RBM20-Kardiomyopathie marktreif zu machen, kooperiert er mit einem jungen Pharmaunternehmen, das einen Hemmstoff </span>klinisch testet.</p><p>Auch für das Broken-Heart-Syndrom hat Backs einen wichtigen Signalweg identifiziert, durch den das Enzym Calcineurin überaktiv wird. Die Erkrankung, die vor allem Frauen jenseits der Wechseljahre betrifft und durch emotionalen Stress ausgelöst wird, führt zu akuter Herzschwäche. Hier setzt Backs auf ein bereits zugelassenes Medikament, das die Körperabwehr unterdrückt und vermutlich auch gegen die stressbedingte Herzschwäche wirkt. Dies überprüft gerade eine klinische Phase-IIa-Studie am DZHK.</p><p><span>Für die häufige Herzschwäche HFpEF (Heart Failure with preserved Ejection Fraction), bei der der Herzmuskel versteift, ist Backs ebenfalls den molekularen Ursachen auf den Grund gegangen. Dabei ist er auf ein überaktives Enzym namens HDAC4 gestoßen, an dem er seit mehr als 20 Jahren forscht. Um HFpEF und andere kardiovaskuläre Leiden künftig besser behandeln zu können, hat Backs ein Start-up gegründet und bereitet mit dem Startkapital klinische Studien der Phasen I und IIa vor.</span></p><h3><span>Wie das Herz mit anderen Organen spricht</span></h3><p><span>Am HI-TAC selbst wird Backs zunächst drei Themen verfolgen, durch die er die Kommunikation des Herzens mit anderen Organen besser verstehen will. Zum einen möchte er herausfinden, wie die Herzmuskelzellen mit der inneren Zellschicht der Blutgefäße, den Endothelzellen, und mit den Blutplättchen zusammenarbeiten. Vorbefunde zeigen, dass das Herz genau dadurch bei einer HFpEF versteift. „Wir wollen therapeutische Zielstrukturen außerhalb der Herzzellen entdecken, die für neuartige Medikamente leichter erreichbar sind“, erkärt Backs.</span></p><p><span>Zum anderen nimmt er die Kommunikation des Herzens mit dem Fettgewebe stärker ins Visier. „In einem Mausmodell für die HFpEF haben wir gesehen, dass eine spezielle Hemmung von HDAC4 nicht nur das Herz stärkt. Sie bewirkt auch, dass die Tiere weniger entzündetes Fettgewebe und Übergewicht entwickeln“, erläutert Backs. „Das deutet auf neue Zielstrukturen gegen Adipositas hin.“</span></p><p><span>Im dritten Projekt wird der Wissenschaftler untersuchen, wie Hirn und Herz nicht nur beim Broken-Heart-Syndrom, sondern auch beim Schlaganfall miteinander kommunizieren. „Wir fangen gerade erst an zu verstehen, wie Signale aus dem Gehirn die Stressantwort des Herzens hervorrufen“, sagt er.</span></p><h3><span>Glückwünsche aus den Institutionen</span></h3><p><span>„Die Stärken von Karina Yaniv und Johannes Backs passen perfekt zusammen und sind für eine erfolgreiche Translation unerlässlich“, sagt Professorin Maike Sander, Wissenschaftliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende des Max Delbrück Center. „Karinas Fachwissen in der Gefäßbiologie und ihre Verbindung zum Weizmann-Institut ergänzen Johannes’ Perspektive als klinischer Wissenschaftler und seine enge Verbindung zur Medizinischen Fakultät Heidelberg. Gemeinsam stärken sie im HI-TAC die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen.“</span></p><p><span>„Mit Johannes Backs übernimmt ein international ausgewiesener Herzspezialist und translationaler Forscher die wissenschaftliche Leitung des HI-TAC, der die Entwicklung des Instituts von Beginn an geprägt hat. Das HI-TAC steht beispielhaft für die Stärke unseres Forschungsstandorts: Es verbindet exzellente Herz- und Gefäßforschung mit Systemmedizin und schafft damit die Voraussetzungen, neue Erkenntnisse schneller in die klinische Anwendung zu überführen. Gemeinsam mit Karina Yaniv wird er dazu beitragen, das junge Feld der AngioCardioScience international weiter zu profilieren“, sagt Professor Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>„Die Medizinische Fakultät Mannheim hat die Herz-Kreislauf-Forschung um das Gebiet der Angioscience bereichert und mit dem European Center for Angioscience international sichtbar gemacht. Das Fach Angioscience erforscht, wie Blutgefäße Organfunktionen in Gesundheit und Krankheit steuern“, sagt Professor Sergij Goerdt, Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim. „Das HI-TAC mit den beiden wissenschaftlichen Direktor*innen Backs und Yaniv führt nun die Angioscience mit der herausragenden Cardioscience an der Medizinischen Fakultät Heidelberg zusammen, um gemeinsam die Translation der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung voranzubringen.“</span></p><h3><span>Über Johannes Backs</span></h3><p><span>Johannes Backs hat an der Universität Heidelberg in Medizin promoviert. Er war später als Arzt in allen Abteilungen der Inneren Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg sowie als Postdoktorand am Department for Molecular Biology des University of Texas Southwestern Medical Center bei Professor Eric N. Olson tätig. Im Jahr 2007 kehrte er als Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft an die Universität Heidelberg zurück.</span></p><p><span>Backs ist heute Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg, Professor am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ an der Universität Heidelberg. Kommissarisch hat Backs das HI-TAC seit 2024 mitgeleitet.</span></p><h3>Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC<span>)</span></h3><p><span>Das HI-TAC ist ein Helmholtz-Institut, das das Max Delbrück Center gemeinsam mit den </span>Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg gegründet hat.</p><h3><span>Max Delbrück Center</span></h3><p><span>Das Max Delbrück Center für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft legt mit seinen Entdeckungen den Grundstein für die Medizin von morgen. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim erforschen interdisziplinäre Teams die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in internationalen Netzwerken entwickeln wir innovative Ansätze für die Früherkennung, personalisierte Therapien und Prävention von Krankheiten. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center bietet rund 1.800 Mitarbeitenden aus mehr als 70 Ländern ein vielfältiges, dynamisches und inspirierendes Arbeitsumfeld. Wir werden zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land Berlin finanziert.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/press/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft</span></a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/hi-tac">HI-TAC</a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/press/karina-yaniv-tritt-professur-am-hi-tac-mannheim"><span>Karina Yaniv tritt Professur am HI-TAC, Mannheim, an</span></a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/news/herzschwaeche-durch-ein-ueberaktives-protein"><span>Herzschwäche durch ein überaktives Protein</span></a></p><p><a href="https://revier.bio/#home"><span>Revier Therapeutics</span></a></p><p><a href="https://crc1550.com/"><span>SFB 1550 „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ (Englisch)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 13:13:08 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 08 Oct 2026 11:13:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Bernd Alt-Epping ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-bernd-alt-epping-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-bernd-alt-epping-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin/</guid><pp:caseid>818073</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Damit steht in den kommenden zwei Jahren erstmals ein Vertreter des Universitätsklinikums Heidelberg an der Spitze der Fachgesellschaft.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Wahl von Professor Dr. Bernd Alt-Epping erfolgte im Rahmen der Mitgliederversammlung vor dem 16. DGP-Kongress in Freiburg. „Die Palliativmedizin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren, integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung entwickelt. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin möchte ich dazu beitragen, die Versorgung schwerstkranker Menschen weiter zu verbessern und die Anliegen von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen noch stärker in den Fokus von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu rücken“, sagt Prof. Dr. Bernd Alt-Epping mit Blick auf seine künftige Arbeit als Präsident der Fachgesellschaft. „Angesichts des wachsenden Kostendrucks im Gesundheitswesen und der aktuellen Sparmaßnahmen wird es zugleich eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahre sein, die Bedeutung einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen palliativen Versorgung sichtbar zu machen, auch in Notfallsituationen und indirekt in der Prävention von Übertherapie.“</p><p>Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1994 für die Weiterentwicklung der Palliativmedizin. Als multiprofessionelle Fachgesellschaft vertritt sie mehr als 6.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege, Psychologie, Seelsorge, Sozialarbeit und weiteren Gesundheitsberufen. Gemeinsam setzen sie sich für eine hochwertige, interdisziplinäre Versorgung schwerstkranker Menschen ein.</p><p>Als Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg verantwortet Prof. Dr. Bernd Alt-Epping die spezialisierte, unterstützende Behandlung von Menschen mit schweren und fortschreitenden Erkrankungen. Die Klinik verbindet stationäre, ambulante und häusliche Palliativmedizin mit Forschung, Lehre und Weiterbildung und arbeitet eng mit zahlreichen Fachdisziplinen des Universitätsklinikums Heidelberg, der Universität Heidelberg sowie nationalen Forschungsverbünden zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Integration multiprofessioneller palliativer Unterstützung in die universitäre Spitzenmedizin.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dgpalliativmedizin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 10:03:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 06 Oct 2026 11:37:25 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/7224de9e-f5bd-4253-be05-6775efeed29a/alt-eppingportrait.png?70138</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Alt-Epping Portrait]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, &amp;Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&amp;uuml;r Palliativmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Heidelberg, ist der neue Pr&amp;auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Palliativmedizin. Foto: UKHD]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs/</guid><pp:caseid>816771</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. Ein Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun einen außergewöhnlichen Ansatz entwickelt: Sie nehmen Proteine ins Visier, die zwar keine typischen Krebstreiber sind, aber in großen Mengen auf der Oberfläche von Krebszellen sitzen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span>Gemeinsame Pressemitteilung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums</span></i></p><p><span>CAR-T-Zelltherapien haben die Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen grundlegend verändert. Bei soliden Tumoren wie Leber-, Brust- oder Lungenkrebs ist ihr Einsatz bislang jedoch deutlich schwieriger. Das liegt unter anderem daran, dass geeignete Zielstrukturen auf den Krebszellen fehlen.<strong> </strong>Krebsimmuntherapien richten sich in der Regel gegen Merkmale, die charakteristisch für einen Tumor sind und die teilweise sein Wachstum unmittelbar antreiben. Solche Mutationen sind jedoch nicht immer vorhanden oder können nicht therapeutisch genutzt werden.</span></p><p><span>Das Team um Professor Dr. Darjus Tschaharganeh, Wissenschaftler am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg sowie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und ehemaliger Nachwuchsgruppenleiter am DKFZ, ging bei der Suche nach Zielstrukturen einen ungewöhnlichen Weg: Die Forschenden konzentrierten sich auf Gene, die in Tumorzellen zwar vervielfältigt sind, aber selbst keine typischen Krebstreiber sein müssen. Entscheidend war vielmehr, ob diese Gene für Proteine kodieren, die in großer Menge auf der Oberfläche der Krebszellen sitzen und damit für eine zelluläre Therapie gut erreichbar sind.</span></p><p><span>Bei der Analyse von Genomdaten verschiedener Krebsarten stieß das Team auf das Gen MPZL1. Es liegt auf einer Chromosomenregion, die bei verschiedenen soliden Tumoren oft vervielfältigt ist. Menschliche Tumorzellen tragen daher oft große Mengen des MPZL1-Proteins auf der Zelloberfläche, gesundes Gewebe dagegen deutlich weniger. Das fand das Team an 2.200 Tumorproben aus verschiedenen Krebsarten sowie an Proben gesunder Gewebe heraus.</span></p><h3><span>MPZL1-spezifische CAR-T-Zellen attackieren Tumoren im Mausmodell</span></h3><p><span>CAR-T-Zellen tragen einen gentechnisch konstruierten chimären T-Zellrezeptor, der wie ein Sensor die Zielmoleküle auf der Oberfläche der Krebszellen erfasst. Erkennt der Sensor sein Zielprotein – in diesem Fall MPZL1 –, wird die T-Zelle aktiviert und kann den Tumor attackieren.</span></p><p><span>Im Labor zerstörten die MPZL1-spezifischen CAR-T-Zellen Tumorzellen vieler verschiedener Krebsarten, die eine hohe Dichte an MPZL1-Proteinen auf ihrer Oberfläche aufwiesen. Das beobachteten die Forschenden unter anderem an Zellen von Leber-, Brust-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie bei Glioblastomen. Fehlte MPZL1 dagegen, blieb die Attacke auf den Krebs weitgehend aus.</span></p><p><span>Auch bei zwei verschiedenen krebstragenden Mausmodellen bildeten sich MPZL1-positive Tumoren nach einer einmaligen Gabe der CAR-T-Zellen stark zurück. Die MPZL1-spezifischen CAR-T-Zellen drangen in MPZL1-positive Tumorgewebe von Patientinnen und Patienten ein und zeigten dort typische Zeichen einer Immunaktivierung. In gesundem Gewebe waren sowohl das Eindringen der CAR-T-Zellen als auch die Freisetzung entsprechender Botenstoffe geringer.</span></p><p><span>Die Ergebnisse sind noch kein Nachweis dafür, dass die Therapie bei Krebspatientinnen und -patienten wirksam oder sicher ist. Insbesondere müssen mögliche Nebenwirkungen weiter untersucht werden. Da die CAR-T-Zellen menschliches MPZL1 erkennen, nicht aber die entsprechende Variante des Proteins bei Mäusen, konnten mögliche unerwünschte Wirkungen auf gesundes Gewebe in den Versuchen an Mäusen nur eingeschränkt geprüft werden.</span></p><h3><span>Ein Konzept, das sich ausweiten lässt</span></h3><p><span>„Wir demonstrieren hier erstmals ein innovatives Verfahren, um neue Zielstrukturen für Krebstherapien zu identifizieren“, kommentiert Professor Tschaharganeh, einer der beiden Projektleiter. „Statt ausschließlich nach Genveränderungen zu suchen, die das Tumorwachstum antreiben, können auch andere Gene in vervielfältigten Chromosomenabschnitten interessant sein – vorausgesetzt, die von ihnen abgelesenen Proteine befinden sich bevorzugt auf der Oberfläche von Krebszellen.“</span></p><p><span>Das Konzept könnte langfristig dazu beitragen, die Suche nach Zielstrukturen für Immuntherapien auf weitere solide Tumoren auszuweiten, so die Hoffnung der Forschenden. Nach den vielversprechenden Ergebnissen aus Zellkultur und Mausexperimenten muss nun zunächst nachgewiesen werden, ob sich die Ergebnisse auf menschliche Tumoren übertragen lassen.</span></p><p><span>Die Arbeit wurde unter anderem durch den ERC Starting Grant „Crisp-SCNAs“ für Professor Tschaharganeh gefördert.</span></p><h3>Originalpublikation</h3><p><span>Jiménez-Vázquez S, Berthel A et al. Cancer-driver-agnostic targeting of amplified surface proteins identifies MPZL1 for selective CAR-T cell therapy. Nature Commun 2026. </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-77465-5" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s41467-026-77465-5</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pathologisches Institut am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD,Onkologie,DKFZ-PM]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:36:34 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 05 Oct 2026 11:36:33 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Tag der offenen Tür im Schlaflabor: Schlaftracking, Schnarchen und Schlafstörungen im Fokus</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-offenen-tuer-im-schlaflabor-schlaftracking-schnarchen-und-schlafstoerungen-im-fokus/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-offenen-tuer-im-schlaflabor-schlaftracking-schnarchen-und-schlafstoerungen-im-fokus/</guid><pp:caseid>817886</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Beim Tag der offenen Tür im Schlafmedizinischen Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg am Samstag, 10. Oktober 2026, erhalten Interessierte Einblicke ins Schlaflabor und erfahren in Fachvorträgen mehr über gesunden Schlaf, Schlaftracking und häufige Schlafstörungen. Die Veranstaltung findet von 11 bis 15.30 Uhr in der Thoraxklinik, Röntgenstraße 1, 69126 Heidelberg-Rohrbach statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Wie gut habe ich eigentlich geschlafen? Immer mehr Menschen werfen morgens einen Blick auf Smartwatch, Fitnessarmband oder andere Wearables, um darauf eine Antwort zu bekommen. Doch was sagen Schlafdauer, Schlafphasen und Schlafscore tatsächlich aus – und wann sollte man genauer hinschauen? Beim <strong>Tag der offenen Tür des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik</strong> am Universitätsklinikum Heidelberg am <strong>Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 15.30 Uhr</strong> geht es um diese und viele weitere Fragen rund um gesunden und gestörten Schlaf. Fachvorträge widmen sich neben dem Schlaftracking mit Wearables auch Schnarchen bei Kindern, Schlaf in Zeiten des Klimawandels und schlafmedizinischen Erkrankungen wie nächtlichen Atemaussetzern, der Schlafapnoe. Anschaulich wird es im Schlaflabor selbst: Bei Führungen lernen Besucherinnen und Besucher die Räume kennen und erfahren, wie eine umfassende Schlafmessung abläuft. Die Veranstaltung findet in der Thoraxklinik, Röntgenstraße 1 in 69126 Heidelberg-Rohrbach, statt.</span></p><p><span>Ob spätes Essen, Alkohol, der Blick aufs Handy oder Fernsehen kurz vor dem Schlafengehen, Sorgen oder Stress: Vieles könne dazu führen, dass unser Schlaf aus dem Takt gerät oder weniger erholsam wird, erklärt Dr. Mavi Schellenberg, Leiterin des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik. „Wir müssen Schlafen wieder lernen. Die gute Nachricht ist: Das können wir – mit Ritualen und einem stärkeren Bewusstsein dafür, was uns guttut.“</span></p><p><span>Nicht immer liegen die Ursachen jedoch im Alltag. Auch körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz oder häufiger nächtlicher Harndrang können den Schlaf stören. Zu den häufigen schlafmedizinischen Erkrankungen gehören die obstruktive Schlafapnoe, Insomnie und das Restless-Legs-Syndrom. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, bei einer Insomnie zu anhaltenden Ein- oder Durchschlafstörungen. Beim Restless-Legs-Syndrom verursachen unangenehme Empfindungen und ein starker Bewegungsdrang in den Beinen vor allem in Ruhe Beschwerden. Auch regelmäßiges Schnarchen bei Kindern sollte nicht vorschnell als harmlos abgetan werden. Zu diesen und weiteren schlafmedizinischen Fragen informieren die Expertinnen und Experten in den Fachvorträgen beim Tag der offenen Tür. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung rund um die Schlafmedizin.</span></p><h3><span>Veranstaltung im Überblick</span></h3><p><span><strong>Was:</strong> Tag der offenen Tür im Schlafmedizinischen Zentrum</span><br /><span><strong>Wann:</strong> Samstag, 10. Oktober 2026, 11 bis 15.30 Uhr</span><br /><span><strong>Wo:</strong> Thoraxklinik Heidelberg, Röntgenstraße 1, 69126 Heidelberg-Rohrbach</span><br /><span><strong>Im Schlaflabor:</strong></span><br /><span>11.00 Uhr Begrüßung und Beginn</span><br /><span>11.15 Uhr Führung durchs Schlaflabor</span><br /><span>11.30 Uhr Demonstration der Polysomnographie – wie, was und warum wird verkabelt?</span><br /><span><strong>Fachvorträge ab 12 Uhr, Raum K4, Erdgeschoss:</strong></span><br /><span>12.00 Uhr Das ABC des guten und schlechten Schlafs</span><br /><span>12.30 Uhr Sleep Tracking mit Smartwatch und Co. – Segen oder Fluch?</span><br /><span>12.50 Uhr Schnarchen bei Kindern – mehr als nur ein Geräusch?</span><br /><span>13.20 Uhr Schlaf in Zeiten des Klimawandels</span><br /><span>14.00 Uhr Atemlos durch die Nacht – was ist Schlafapnoe?</span><br /><span>14.30 Uhr Therapien der obstruktiven Schlafapnoe</span><br /><span>14.50 Uhr Obstruktive Schlafapnoe und Fahrtauglichkeit</span><br /><span>15.10 Uhr Insomnie und Restless-Legs-Syndrom</span><br /><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht erforderlich</span></p><h3><span>Über das Schlafmedizinische Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg</span></h3><p><span>Das Schlafmedizinische Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg ist auf die Diagnostik und Behandlung schlafbezogener Störungen und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus spezialisiert. Ein Schwerpunkt liegt auf schlafbezogenen Atmungsstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe. Für die nächtliche Diagnostik stehen sechs polysomnographische Messplätze zur Verfügung, an denen verschiedene Körperfunktionen während des Schlafs kontinuierlich aufgezeichnet werden. Das Zentrum ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) zertifiziert und wird von Dr. Mavi Schellenberg geleitet.</span></p><h3><span>Über die Thoraxklinik Heidelberg</span></h3><p><span>Die Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg ist eine der ältesten und größten Lungenfachkliniken Europas. Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist sie auf die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs spezialisiert. Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem Pneumologie, Thoraxchirurgie und Onkologie. Im Ranking „World’s Best Specialized Hospitals 2027“ von </span><i><span>Newsweek</span></i><span> und Statista belegt die Thoraxklinik im Fachbereich Pneumologie und Beatmungsmedizin Platz 7 sowie in der Thoraxonkologie Platz 115.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/fachbereiche/pneumologie-und-beatmungsmedizin/ueber-uns/zentren/zentrum-fuer-schlafmedizin/"><span>Zentrum für Schlafmedizin: Thoraxklinik Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/"><span>Thoraxklinik: Thoraxklinik Heidelberg</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Schlafmedizinisches Zentrum</span><br /><span>Leitung: Dr. Mavi Schellenberg</span><br /><span>Tel: 06221-396-8027</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:Mavi.Schellenberg@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Mavi.Schellenberg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 11:42:13 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 02 Oct 2026 09:42:13 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Miteinander statt nebeneinander: Woche der Seelischen Gesundheit in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/miteinander-statt-nebeneinander-woche-der-seelischen-gesundheit-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/miteinander-statt-nebeneinander-woche-der-seelischen-gesundheit-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>817719</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg beteiligt sich vom 10. bis zum 18. Oktober mit einem vielseitigen Programm an der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit. Angebote für Familien, Betroffene, Angehörige und Interessierte verbinden Begegnung, persönliche Erfahrung und Forschung. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei. Informationen zu Eintritt und erforderlichen Anmeldungen enthält das vollständige Veranstaltungsprogramm.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ finden vom 10. bis 18. Oktober 2026 zahlreiche Veranstaltungen des Departments für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) an verschiedenen Orten in Heidelberg statt. Musik und Literatur, Bewegungsangebote und interaktive Einblicke in die Forschung eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Thema seelische Gesundheit. „Seelische Krisen und Belastungen dürfen kein Grund für sozialen Rückzug oder Ausgrenzung sein. Als Gesellschaft müssen wir Räume schaffen, in denen Menschen über psychische Krisen sprechen können, Unterstützung finden und erfahren, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind“, sagt Professor Dr. Hans-Christoph Friederich, Sprecher des Departments für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Bei den Veranstaltungen können Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und sich über Hilfsangebote und aktuelle Forschung informieren.</span></p><h3><span>Großer Familientag am Standort Bergheim</span></h3><p><span>Begegnung und gemeinsames Erleben stehen zum Auftakt der Veranstaltungswoche am Samstag, 10. Oktober, bei einem Nachmittag für die ganze Familie am Standort Bergheim des Departments im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Zuhören, tanzen, fühlen – Ein Tag für die Seele“ können Familien, Betroffene, Angehörige und Interessierte von 14 bis 17 Uhr in der Alten Frauenklinik in der Voßstraße 9 an einem kostenfreien Programm mit musikalischen Lesungen, Improtheater sowie Bewegungs- und Tanzangeboten teilnehmen.</span></p><p><span>Die Kinderbuchautorin und Musikerin Claudia Gliemann nimmt Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene mit auf zwei musikalische Lesereisen. „Papas Seele hat Schnupfen“ erzählt aus der Perspektive eines Kindes, dessen Vater an einer Depression erkrankt ist. „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ nähert sich der Gefühlswelt von Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Beim anschließenden Improtheater erkunden die Teilnehmenden die Themen spielerisch weiter. Mitarbeitende der Klinikschule Heidelberg öffnen außerdem die Türen der Einrichtung und geben Einblicke in ihre Arbeit mit schulpflichtigen Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKHD. Im Museum „Sammlung Prinzhorn“ in der Voßstraße 2 können Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt hinter die Kulissen blicken. Bei Tandemführungen lernen sie das Depot, das Graphische Kabinett und die Restaurierungswerkstatt kennen.</span></p><h3><span>Psychiatrieerfahrung trifft auf Songs von Bob Dylan</span></h3><p><span>Persönliche Erfahrungen stehen auch beim musikalisch-literarischen Abend „How can I explain (to be such a Freak)?“ am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr im Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie, Bergheimer Straße 20 im Mittelpunkt. Genesungsbegleiter Benjamin Drechsel liest aus Texten, die in 20 Jahren Psychiatrieerfahrung entstanden sind. Jörg Ullrich begleitet ihn mit Interpretationen von Bob-Dylan-Songs auf der Gitarre. Dabei geht es besonders um die Frage, wie sich der Schmerz einer psychischen Krise überhaupt in Worte fassen und anderen Menschen vermitteln lässt.</span></p><p><span>Der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten wird um vorherige Anmeldung unter </span><a href="mailto:Benjamin.Drechsel@med.uni-heidelberg.de"><span>Benjamin.Drechsel@med.uni-heidelberg.de</span></a><span> gebeten.</span></p><h3><span>Wie Neugeborene kommunizieren: interaktiver Forschungsabend</span></h3><p><span>Können Babys Kontakt aufnehmen, bevor sie sprechen lernen? Welche Rolle spielen Blickkontakt und Gestik bei der sozialen Kommunikation? Und wie können moderne Technologien dabei helfen, frühe Hinweise auf Autismus besser zu verstehen? Der interaktive Forschungsabend „Servus Baby! Wie Neugeborene plaudern“ beginnt am Freitag, 16. Oktober, um 18 Uhr im Hörsaal der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Voßstraße 4. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des UKHD gehen diesen Fragen gemeinsam mit dem Publikum nach. Den Abend gestalten Professorin Dr. Luise Poustka, Emma Gesell, Susan Högg, Professor Dr. Dr. Peter Marschik und Dr. Martin Schulte-Rüther. Sie nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise von den ersten Lebensmonaten bis zur sozialen Kommunikation im Erwachsenenalter.</span></p><p><span>Das vollständige Veranstaltungsprogramm zur Woche der Seelischen Gesundheit am UKHD ist unter </span><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26"><span>www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26</span></a><span> abrufbar.</span></p><h3><span>Seelische Gesundheit im UKHD-Podcast „PflegeKraft HD“</span></h3><p><span>Passend zur Woche der Seelischen Gesundheit spricht Jana Wagner in der aktuellen Folge des UKHD-Podcasts „</span><a href="https://podcast.ukhd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>PflegeKraft HD</span></a><span>“ mit Lena Seibel und Jannik Siegler aus dem Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Unter dem Titel „Das Reflektierende Team – Gemeinsam denken, gemeinsam Lösungen finden“ erläutern sie, wie unterschiedliche fachliche Perspektiven und die Sicht der Patientinnen und Patienten in der Behandlung zusammengeführt werden und warum Transparenz, Zuhören und Zusammenarbeit auf Augenhöhe dabei wichtig sind.</span></p><h3><span>Über das Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg</span></h3><p><span>Im Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit am Standort Bergheim sind drei Kliniken und zwei Institute des Universitätsklinikums Heidelberg zusammengeschlossen: die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, das Institut für Medizinische Psychologie und das Institut für Psychosoziale Prävention und Psychotherapie. Fachleute verschiedener Berufsgruppen versorgen dort Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie in seelischen Krisen und arbeiten in Forschung, Lehre und Prävention zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf familienorientierten Behandlungs- und Präventionsangeboten, die sowohl einzelne Familienmitglieder als auch die gesamte Familie einbeziehen.</span></p><h3><span>Über die Woche der Seelischen Gesundheit</span></h3><p><span>Seit 2010 findet rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober jährlich die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Hinter der Aktionswoche steht das 2006 gegründete Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Im Jahr 2026 läuft sie vom 10. bis 20. Oktober unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“. Bei Veranstaltungen in ganz Deutschland können Interessierte offen über psychische Gesundheit sprechen, Hilfs- und Beratungsangebote kennenlernen und sich darüber austauschen, wie sich die Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen abbauen lässt.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26"><span>Vollständiges Programm der „Woche der Seelischen Gesundheit“ in Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://podcast.ukhd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Podcastfolge „Das Reflektierende Team – Gemeinsam denken, gemeinsam Lösungen finden“</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/"><span>Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit</span></a></p><p><a href="https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/"><span>Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Seelische Gesundheit]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 15:15:55 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2026 13:18:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neuer KI-Agent soll Patientenerfahrungen für Versorgung und Gesundheitssysteme erfassen und auswerten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-ki-agent-soll-patientenerfahrungen-fuer-versorgung-und-gesundheitssysteme-erfassen-und-auswerten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-ki-agent-soll-patientenerfahrungen-fuer-versorgung-und-gesundheitssysteme-erfassen-und-auswerten/</guid><pp:caseid>817604</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Fakultät Heidelberg koordiniert europäisches Verbundprojekt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein internationales Konsortium unter Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg wird in den kommenden vier Jahren einen KI-gestützten interaktiven Assistenten zur Analyse von Patientenerfahrungen entwickeln. Ziel ist es, individuelle Belastungen frühzeitig und umfassend zu erkennen und für Patientinnen und Patienten, Behandlungsteams sowie Gesundheitssysteme nutzbar zu machen. Die Europäische Union fördert das Verbundprojekt „ResPECT. Generative AI Assistant – A Paradigm Shift in Burden Assessment for Cancer and Mental Health Care“ </strong></span><span style="text-align:left;"><strong>im Rahmen des Horizon-Europe-Programms</strong></span><span><strong> mit rund 15,8 Millionen Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen erleben vielfältige Belastungen: Schmerzen nach einer Operation, Nebenwirkungen von Therapien, Ängste bezüglich des weiteren Krankheitsverlaufs – aber auch Sorgen, ob zum Beispiel Angehörige gut versorgt sind oder der bisherige Beruf weiter ausgeübt werden kann. Viele dieser Erfahrungen bleiben im klinischen Alltag jedoch unvollständig erfasst oder erreichen Behandlungsteams erst spät. ResPECT soll hier ansetzen: Patientinnen und Patienten sollen ihr Befinden künftig jederzeit und ortsunabhängig schildern können – frei erzählt, in ihrer Muttersprache, aufgeschrieben oder per Spracheingabe. Dafür entwickeln die Forschenden aus elf europäischen Ländern gemeinsam ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Tool, das die Patientenerfahrungen aufzeichnet, in Echtzeit auswertet und Belastungen identifiziert. Verknüpft mit individuellen Patientendaten wie Diagnose, Therapieverlauf oder Medikation sowie Leitlinien soll der KI-Assistent den Patientinnen und Patienten direkt ein laienverständliches Feedback mit klaren Handlungsempfehlungen geben. Parallel soll eine strukturierte Zusammenfassung in die Patientenakte übermittelt werden, die relevante Belastungen, Risiken und Versorgungsbedarfe für Behandlungsteams übersichtlich darstellt.</span></p><p><span>„Unser Ziel ist es, Patientenerfahrungen strukturiert zu erfassen und sie unmittelbar handlungsrelevant zu machen. Wenn eine Patientin beispielsweise Nebenwirkungen, Erschöpfung oder soziale Sorgen beschreibt, soll daraus eine strukturierte Information entstehen, die Versorgung auslösen kann – medizinisch, pflegerisch, psychoonkologisch oder sozial“, erläutert Dr. André Pfob, der das Forschungsprojekt koordiniert. Dr. Pfob forscht als wissenschaftlicher Leiter der Studienzentrale Senologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am neu gegründeten Institute for Medical AI am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sowie am „Brustzentrum am Onkologischen Zentrum Heidelberg“ mit den Standorten UKHD und Klinik St. Elisabeth Heidelberg. „Für unsere Gesundheitssysteme wiederum liegen dank der gewonnenen strukturierten Daten künftig schnell und umfassend Informationen zu den zentralen Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung vor“, so Dr. Pfob weiter. </span></p><h3><span>Aus individuellen Erfahrungen lernende Versorgung machen</span></h3><p><span>Neben der unmittelbaren Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten verfolgt ResPECT auch ein Ziel auf Gesundheitssystem-Ebene. Durch die strukturierte Auswertung von Patientenerfahrungen sollen künftig Informationen darüber entstehen, welche Belastungen in bestimmten Patientengruppen besonders häufig auftreten, wo Versorgungslücken bestehen und welche Unterstützungsangebote tatsächlich gebraucht werden. Damit kann ResPECT dazu beitragen, Gesundheitsversorgung nicht nur reaktiv, sondern vorausschauender, patientenzentrierter und evidenzbasierter zu gestalten. „Patientinnen und Patienten berichten uns sehr genau, was Krankheit und Behandlung in ihrem Alltag bedeuten. Bisher fehlen jedoch oft die digitalen Strukturen, um dieses Erfahrungswissen systematisch für bessere Versorgung und bessere Gesundheitssysteme zu nutzen“, so Dr. Pfob. „ResPECT soll helfen, aus individuellen Erfahrungen lernende Versorgung zu machen.“</span></p><p><span>Die Forschenden werden den virtuellen Assistenten zunächst exemplarisch für zwei Patientengruppen entwickeln und in Studien überprüfen: Brustkrebspatientinnen sowie Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Für beide Erkrankungen gibt es umfangreiches medizinisches Fachwissen und etablierte Leitlinien. Vor diesem Hintergrund können die Forschenden das KI-Tool besonders zuverlässig entwickeln und überprüfen. Später sollen die Ergebnisse auf andere Erkrankungen übertragen werden. Schon jetzt kommen in der Patientenversorgung Fragebögen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität zum Einsatz. „Diese Fragebögen konzentrieren sich in der Regel auf einzelne Symptome oder Heilungsverläufe nach Operationen und können deshalb die Komplexität individueller Krankheitserfahrungen nur begrenzt abbilden“, so Dr. André Pfob. Das geplante KI-Tool soll im Vergleich zu bestehenden Instrumenten flexibler, umfassender und stärker nutzerorientiert sein. Auch Rückfragen und Aufforderungen an die Patientinnen und Patienten sollen möglich sein – insbesondere bei hochdringlichen Themen wie Suizidgedanken oder Fieber unter Chemotherapie.</span></p><h3><span>Europäisches Open-Source-Sprachmodell als Basis</span></h3><p><span>Der digitale Assistent wird auf einem bestehenden europäischen Open-Source-Sprachmodell basieren, das entsprechend trainiert und angepasst wird. Da mithilfe des KI-Agenten sensible persönliche Daten erhoben und ausgewertet werden sollen, muss das System höchsten Anforderungen an Sicherheit und Verlässlichkeit genügen. Neben der Koordination des Verbundprojekts sind Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Medizinerinnen und Mediziner des UKHD daran beteiligt, die Nutzeroberfläche des virtuellen Assistenten zu entwickeln und diesen mit bisherigen Methoden zur Erfassung von Patientenerfahrungen zu vergleichen. Weitere Konsortiumsmitglieder aus Heidelberg sind die Klinik St. Elisabeth Heidelberg, die eine klinische Studie zum ResPECT-Assistenten durchführen wird, sowie der Verein Gemeinsam gegen Brustkrebs e. V. Dieser wird die Systemarchitektur des KI-Agenten mitentwickeln.</span></p><p><span>ResPECT ist Teil des GenAI4Health-Clusters der Europäischen Kommission, in dem europäische Initiativen zur verantwortungsvollen Nutzung generativer KI in Medizin und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten. Der Cluster soll dazu beitragen, technische Entwicklungen, klinische Anwendung, Patientenzentrierung und regulatorische Anforderungen enger miteinander zu verbinden.</span></p><h3><span>Konsortium startet mit umfangreicher Horizon-Europe-Förderung</span></h3><p><span>Die Europäische Union fördert das ResPECT-Konsortium im Rahmen des Horizon-Europe-Programms über einen Zeitraum von vier Jahren mit insgesamt rund 15,8 Millionen Euro. Knapp ein Drittel der Fördersumme verbleibt bei den Heidelberger Projektbeteiligten. Die weiteren Konsortiumsmitglieder kommen aus Deutschland (München und Berlin), Großbritannien, Portugal, Litauen, Slowenien, Zypern, Belgien, Griechenland, Polen, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz. Projektstart ist am 1. Oktober 2026. ResPECT baut auf den Analysen und Ergebnissen von zwei internationalen Expertengremien auf: In den zurückliegenden Jahren hatten sowohl die „Lancet Commission on Cancer and Health Systems“ als auch die „Lancet Commission on the mental health effects of the COVID-19 pandemic“ Handlungsbedarf bei der Erfassung von patientenberichteten Erfahrungen und Belastungen im Gesundheitswesen identifiziert.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p>Auftaktartikel zur Lancet Commission: <br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01895-X/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01895-X/fulltext</a><br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00247-0/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00247-0/abstract</a><br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00358-X/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00358-X/abstract</a></p><p><a href="https://genai4health.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Homepage des GenAI4Health-Clusters</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Dr. André Pfob</span><br /><span>Wissenschaftlicher Leiter der Studienzentrale Senologie, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Institute for Medical AI, Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>„Brustzentrum am Onkologischen Zentrum Heidelberg“ mit den Standorten Universitätsklinikum Heidelberg und Klinik St. Elisabeth Heidelberg</span><br /><a class="ck-anchor" href="mailto:andre.pfob@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>andre.pfob@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2326/658d437d-726f-47d0-85ed-5e5594a05a3e/1920_de_fundedbytheeu_rgb_pos.png?10000"><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Disclaimer</span></h3><p><span>Die in den Förderprojekten geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die Auffassungen der Europäischen Union, der European Innovation Council and SMEs Executive Agency (EISMEA) oder der European Research Executive Agency (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 11:45:08 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2026 09:45:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gemeinsam Pink tragen, Wissen teilen und Leben retten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-pink-tragen-wissen-teilen-und-leben-retten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-pink-tragen-wissen-teilen-und-leben-retten/</guid><pp:caseid>817566</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Universitätsklinikum Heidelberg, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und das Brustzentrum Bergstraße am Kreiskrankenhaus Bergstraße bündeln im Oktober ihre Aktivitäten zur Aufklärung über Brustkrebs. Unter der symbolischen Schirmherrschaft Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden informiert die Kampagne „Pinktober – Gemeinsam gegen Brustkrebs!“ über Früherkennung, Vorsorge und moderne Therapien und macht auf Angebote für Betroffene und ihre Angehörigen aufmerksam. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in Heidelberg und Heppenheim laden dazu ein, Wissen zu teilen, Solidarität mit Betroffenen zu zeigen und die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus zu rücken.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auch Männer können betroffen sein. Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Umso wichtiger sind Wissen, Vorsorge und Früherkennung. Genau hier setzt die Pinktober-Kampagne an.</span></p><p><span>Von Heidelberg bis Heppenheim wird Pink dabei im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar: Das Heidelberger Schloss und die Starkenburg in Heppenheim leuchten den ganzen Oktober pink. Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, eine Installation in der Heppenheimer Fußgängerzone, Angebote für Schulen, eine Wanderung und weitere Aktionen machen auf das Thema aufmerksam.</span></p><p><span>Bei Informationsveranstaltungen in Heidelberg und Heppenheim stehen aktuelle Entwicklungen rund um Brustkrebs und seine Behandlung im Mittelpunkt. Die Expertinnen und Experten klären verständlich und praxisnah über Früherkennung, Krebsrisiko, Wechseljahre und Hormone auf, über neue Möglichkeiten der medikamentösen Therapie, moderne Operationsverfahren und Strahlentherapie. Darüber hinaus wird darüber gesprochen, was Betroffene selbst während und nach einer Brustkrebserkrankung tun können. Ein eigener Patientinnentag widmet sich zudem Themen wie Brustrekonstruktion, Entscheidungen über die passende Therapie, naturheilkundlichen Begleitmaßnahmen und Yoga während der Krebstherapie.</span></p><p><span>Die Pinktober-Kampagne des Universitätsklinikums Heidelberg, des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Brustzentrum Bergstraße am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim unterstützt zudem konkrete Hilfsangebote für Betroffene wie das Pinkcafé, die Brustkrebs-Lotsen, das Projekt EmpowerCare und eine therapeutische Gruppe für Kinder, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind.</span></p><p><span>Auch die Basketballspieler der MLP Academics Heidelberg beteiligen sich an mehreren Heimspieltagen im Oktober.</span></p><p><span>Weitere Informationen, Termine und Aktionen rund um den Pinktober 2026 finden sich unter </span><a href="http://www.pink-gegen-krebs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.pink-gegen-krebs.de</span></a><span>.</span></p><p><span>Lassen Sie uns gemeinsam den Oktober zum Pinktober machen: Lassen Sie uns Pink tragen, Wissen teilen und Leben retten.</span></p><p> </p><h3>Spendenkonto</h3><p><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>IBAN: DE34 6725 0020 0009 3806 55</span><br /><span>Verwendungszweck: Spende Pinktober</span></p><p> </p><h3><span>Veranstaltungsprogramm “Pinktober – Gemeinsam gegen Brustkrebs!”</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>01.-31.10.2026</strong></span><br /><span><strong>Anstrahlen des Heidelberger Schlosses in pink</strong></span><br /><span>Heidelberg</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>01.-31.10.2026</strong></span><br /><span><strong>Anstrahlen der Starkenburg in pink</strong></span><br /><span>Heppenheim</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>bis 31.10.2026, während der Besuchszeiten</strong></span><br /><span><strong>Ausstellung „Auf die Perspektive kommt es an!“</strong></span><br /><span>Mit Bildern einer ehemalig Betroffenen und Künstlerin Dr. med. Almuth von Wolffersdorff</span><br /><span>Kreiskrankenhaus Bergstraße, 1. OG, Hauptflur, Heppenheim</span></p><p><span><strong>7.10.2026, 17 bis 18:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Medikamentöse Therapie bei Brustkrebs: Was gibt es Neues? Neue Medikamente und innovative Behandlungsmöglichkeiten</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Laura Michel, Dr. Carlo Fremd</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>9.10.2026, 16 bis 19 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Patientinnentag „Brustkrebs – Gemeinsam informiert und gut begleitet“</strong></span><br /><span>mit verschiedenen Vorträgen und Modenschau</span><br /><span>Prof. Dr. Jörg Heil, Dr. Andrea Lemke, Jancy Vilangumthara, Barbara Stößinger, Dr. Maren Leuschner</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>10.10.2026, 11 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Rundwanderung</strong></span><br /><span>Die Selbsthilfegruppe des Brustzentrums Bergstraße und das Team der Pinktrails laden alle Interessierten zu einer Wanderung (ca. 9 km) mit Chefärztin Dr. Cordula Müller ein.</span><br /><span>Treffpunkt: Gasthof „In den Kleingärten", Bensheim</span></p><p><span><strong>10.10.2026, 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Pinktober-Spiel</strong></span><br /><span><strong>MLP Academics Heidelberg vs. SBB Baskets Wolmirstedt</strong></span><br /><span>SNP Dome, Carl-Friedrich-Gauß-Ring 16, Heidelberg</span></p><p><span><strong>14.10.2026, 18 bis 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Operation bei Brustkrebs: Wie viel ist nötig? Neue Strategien zur schonenden und individuellen Behandlung</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Jörg Heil, Dr. Andrea Lemke</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>21.10.2026, 17 bis 18:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Strahlentherapie bei Brustkrebs: Was hat sich verändert? Neue Therapiekonzepte und moderne Möglichkeiten der Bestrahlung</strong></span><br /><span>PD Dr. Eva Meixner</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>24.10.2026, 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Pinktober-Spiel</strong></span><br /><span><strong>MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen</strong></span><br /><span>SNP Dome, Carl-Friedrich-Gauß-Ring 16, Heidelberg</span></p><p><span><strong>27.10.2026, 18 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Vortrag „Frauen im Wandel – Wechseljahre, Hormone, Krebsrisiko & Früherkennung“</strong></span><br /><span>Dr. Cordula Müller, Dr. Anja Herbert, Prof. Dr. J. Matthias Kerl</span><br /><span>Kurfürstensaal, Amtsgasse 5, Heppenheim</span><br /><span>Eintritt: frei, die Plätze sind begrenzt</span></p><p><span><strong>28.10.2026, 18 bis 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Was kann ich selbst zusätzlich tun? Sport, Ernährung und unterstützende Maßnahmen bei Brustkrebs</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Joachim Wiskemann, Matthias Hoffmann</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span>Weitere Informationen, Termine und Aktionen rund um den Pinktober 2026 finden sich unter </span><a href="http://www.pink-gegen-krebs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.pink-gegen-krebs.de</span></a><span>.</span></p><h3><span>Pressekontakt Kreiskrankenhaus Bergstraße</span></h3><p><span>Cathrin Müller</span><br /><span>Telefon: 06252-70192 388</span><br /><span>Mobil: 0172-6900369</span><br /><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" href="mailto:cathrin.mueller@kkh-bergstrasse.de"><span>cathrin.mueller@kkh-bergstrasse.de</span></a><br /><span>Kreiskrankenhaus Bergstraße</span><br /><span>Viernheimer Straße 2</span><br /><span>64646 Heppenheim</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 06 Oct 2026 09:51:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Festival of Science and Curiosity“: Impressionen und Rückblick</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/festival-of-science-and-curiosity-impressionen-und-rueckblick/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/festival-of-science-and-curiosity-impressionen-und-rueckblick/</guid><pp:caseid>817451</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das "Festival der Wissenschaft und Neugier“ bot am 25. September 2026 ein vielfältiges Mitmachprogramm auf dem Campus des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL). Das</strong><span><strong> Universitätsklinikum Heidelberg und die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg waren mit einem gemeinsamen Stand dabei. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher Knochen ertasten, digitale Anatomiemodelle erkunden sowie aus Legosteinen selbst DNA bauen, einen Roboterhund kennenlernen und mehr über Zukunftstechnologien für die Herzmedizin erfahren. </strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Etwa 1.600 Besucherinnen und Besucher jeden Alters nutzten die Veranstaltung mit ihren mehr als 50 interaktive Stationen, Mitmachangeboten, Führungen und kreativen Formaten, Forschung unmittelbar zu erleben. </p><p><span>Unsere Teams des Instituts für Anatomie und Zellbiologie sowie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie gestalteten dort – entlang der sogenannten Helix im Advanced Training Centre (ATC) des EMBL – zwei interaktive Angebote. Unter dem Motto „Anatomie zum Anfassen“ konnten Besucherinnen und Besucher Knochen erfühlen und ihre Vermutung anschließend am digitalen 3D-Modell überprüfen. Außerdem gab es zahlreiche Informationen zum  Medizinstudium an der </span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, deren Studierende regelmäßig exzellent abschneiden. <span>Bei „Robotik trifft Herzmedizin“ gab es die Möglichkeit, einen Roboterhund kennenzulernen und zu erfahren, wie Daten, KI und weitere Zukunftstechnologien die Herzmedizin verändern. Außerdem konnten Besucherinnen und Besucher aus Legosteinen eine </span>eigene DNA bauen, einlesen und herausfinden, zu welcher Tier- oder Pflanzenart sie passt.</p><p><span>Die Veranstaltung ist Teil der „European Researchers’ Night 2026“, einer von der Europäischen Kommission geförderten Initiative.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-weiter-absolute-spitze-in-deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heidelberger Medizin-Studierende weiter absolute Spitze in Deutschland</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/organisation/institute/anatomie-und-zellbiologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anatomie und Zellbiologie: Medizinische Fakultät Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/herzzentrum-heidelberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzzentrum Heidelberg: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:31:24 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 29 Sep 2026 12:54:43 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Mehr Präzision und Sicherheit bei neurochirurgischen Eingriffen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mehr-praezision-und-sicherheit-bei-neurochirurgischen-eingriffen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mehr-praezision-und-sicherheit-bei-neurochirurgischen-eingriffen/</guid><pp:caseid>817148</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein neues OP-System an der </strong></span><strong>Neurochirurgischen Klinik</strong><span><strong> des Universitätsklinikums Heidelberg unterstützt Operateurinnen und Operateure dabei, Eingriffe an Gehirn, Wirbelsäule und Schädelbasis genau zu planen, während der Operation zu kontrollieren und millimetergenau durchzuführen. Die rund 1,6 Millionen Euro teure „Robotic Surgery Suite“ verbindet dafür Live-Bildgebung, digitale Navigation und robotische Unterstützung direkt im Operationssaal.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ob im Gehirn, an der Wirbelsäule oder am Kopf: Neurochirurginnen und -chirurgen operieren an höchst sensiblen Bereichen. Millimetergenaues Arbeiten ist dort besonders wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Eine neue sogenannte „Robotic Surgery Suite“ hilft den Operateurinnen und Operateuren der </span>Neurochirurgischen Klinik<span> des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) bei komplexen Eingriffen in diesen Bereichen. In der neuen Suite sind Operationsplanung, -überwachung und -steuerung integriert: Vor der Operation legen die OP-Teams fest, welche Stelle sie aus welcher Richtung erreichen wollen. Während des Eingriffs zeigt das System anhand aktueller dreidimensionaler Bilder an, ob beispielsweise eine Biopsienadel oder ein Bohrer wie vorgesehen geführt wird. Mithilfe eines Roboterarms richtet es das jeweilige Instrument aus und hält es stabil in Position.</span></p><p><span>„Digitale Technologien und Roboterassistenz spielen in der Neurochirurgie eine besonders wichtige Rolle“, sagt Professor Dr. Sandro Krieg, Ärztlicher Direktor der </span>Neurochirurgischen Klinik<span> des UKHD. „Mit dem neuen System können wir die vorab festgelegte Planung während des Eingriffs exakt umsetzen. So können wir besonders komplexe Operationen noch präziser und schonender durchführen.“</span></p><h3><span>Planen, kontrollieren und präzise positionieren</span></h3><p><span>Eine detaillierte Planung ist bei neurochirurgischen Eingriffen besonders wichtig, weil bereits kleinste Abweichungen empfindliche Bereiche des Gehirns oder der Wirbelsäule gefährden können. Vor der Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Gehirn beispielsweise legen die Neurochirurginnen und Neurochirurgen fest, auf welchem Weg ein Instrument die verdächtige Stelle erreichen soll, ohne wichtige Gefäße oder gesundes Gewebe zu verletzen. Die neue „Robotic Surgery Suite“ unterstützt sie dabei, indem eine digitale Navigation den Chirurginnen und Chirurgen – ähnlich wie ein GPS – den vorgesehenen Weg zum Ziel zeigt. Gleichzeitig erstellt ein robotischer Scanner direkt am OP-Tisch dreidimensionale Aufnahmen, anhand derer das OP-Team die aktuelle Position der Instrumente mit der Planung abgleichen kann. So lässt sich der Eingriff in Echtzeit kontrollieren. Der robotische Assistenzarm fährt an die zuvor berechnete Position, richtet das Instrument millimetergenau aus und hält es stabil. Nach demselben Prinzip kommt das System auch bei Eingriffen an der Wirbelsäule zum Einsatz, etwa wenn Schrauben oder Implantate bei schwierigen anatomischen Verhältnissen exakt platziert werden müssen, sowie bei Operationen an der Schädelbasis in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Gefäßen und Nervenbahnen.</span></p><p><span>Inzwischen ist das System fest in der klinischen Routine etabliert. Seit der Inbetriebnahme wurde die neue Technik bei rund 150 Operationen eingesetzt. Als Teil des Schädelbasiszentrums des UKHD steht das System auch den Teams der Hals-Nasen-Ohren-Klinik sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zur Verfügung.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Chirurgie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 12:52:18 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 25 Sep 2026 10:52:18 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universität Heidelberg mit Top-Platzierungen im aktuellen Shanghai-Fächerranking</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking/</guid><pp:caseid>817139</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit der Klinischen Medizin und der Medizintechnik gehört die Universität Heidelberg erneut weltweit zu den besten Vertretern in den Medizinischen Wissenschaften. Im Global Ranking of Academic Subjects 2026 – einer Rangliste der akademischen Fächer – verbessert sich die Klinische Medizin international im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz auf Rang 17 und behauptet damit die Spitzenposition in Deutschland. Die Medizintechnik belegt weltweit den 21. Platz und ist national weiterhin auf Rang drei zu finden. Den Spitzenplatz im nationalen Vergleich belegt in diesem Jahr das Fach Public Health, dessen internationale Positionierung sich deutlich verbessert hat – von der Ranggruppe 76 bis 100 auf Platz 44. Ebenfalls eine bundesweite Spitzenposition belegen weiterhin die Biowissenschaften, die im globalen Vergleich auf Rang 41 stehen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Deutschlandweit Platz eins in Medizin und Lebenswissenschaften: Das ist ein großer Erfolg für die Universität und insbesondere die Medizinische Fakultät“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Das Ranking belegt die wissenschaftliche Exzellenz der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zeigt auch, wie erfolgreich die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Region ist. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet der Innovationscampus Health + Life Science Alliance, der durch den institutionenübergreifenden Ansatz Forschung auf internationalem Spitzenniveau in der Region ermöglicht.“</span></p><p>Zu den weltweit 50 besten Vertretern ihres Faches zählt auch die Heidelberger Humanbiologie. Wie die Biowissenschaften ist sie dem Bereich Lebenswissenschaften zugeordnet und liegt auf Rang 47, was Position drei in Deutschland bedeutet. Zu den „Top 100“-Fächern gehört im Bereich Naturwissenschaften auch die Physik an der Universität Heidelberg, die in der Ranggruppe 51 bis 75 steht und national Rang zwei belegt. Neu in der Liste der besten 100 Fächer findet sich mit der Psychologie ein Fach aus dem Bereich Sozialwissenschaften, das nun in der Ranggruppe 76 bis 100 steht (2025: Ranggruppe 101 bis 150). Remote Sensing aus dem Bereich Engineering verbessert sich von der Ranggruppe 76 bis 100 im Vorjahr auf die Ranggruppe 51 bis 75.</p><p>Die Fächer-Rangliste – sie gehört zum Academic Ranking of World Universities, das auch als Shanghai-Ranking bezeichnet wird – ist im September 2026 erschienen. Die Fächer sind in fünf Wissenschaftsbereichen zusammengefasst und werden nach neun Indikatoren bewertet. Dazu gehören mehrheitlich Publikationsdaten und die an einer Universität gewonnenen Preise und Auszeichnungen sowie unter anderem auch die Anzahl an meistzitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder die Editoren-Tätigkeit in internationalen Fachzeitschriften. Die einzelnen Indikatoren kommen in fünf unterschiedlichen Kategorien zum Tragen und werden je nach Fach unterschiedlich gewichtet.</p><p>In der im August dieses Jahres veröffentlichten Gesamtrangliste, dem Shanghai-Ranking, belegt die Universität Heidelberg Rang drei in Deutschland. Europaweit ist die Ruperto Carola auf Rang 18 vertreten. International erreicht sie Position 59.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der Universität Heidelberg</a><br /><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Global Ranking of Academic Subjects (GRAS)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,UNI-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 10:10:26 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 25 Sep 2026 08:11:54 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Pflegepreis ehrt innovative Ideen für eine bessere Patientenversorgung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-pflegepreis-ehrt-innovative-ideen-fuer-eine-bessere-patientenversorgung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-pflegepreis-ehrt-innovative-ideen-fuer-eine-bessere-patientenversorgung/</guid><pp:caseid>816905</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Unter dem Motto „Vielfalt pflegen, Zukunft gestalten“ verlieh das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) mit Unterstützung der Manfred Lautenschläger-Stiftung am Dienstag, 22. September zum achten Mal den Heidelberger Pflegepreis. Über eine Auszeichnung freuen konnten sich fünf Pflege-Teams. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neben dem bewährten dreistufigen Pflegepreis noch ein Posterpreis und erstmalig auch ein Pflegewissenschaftspreis ausgelobt. Mit ihren innovativen Ansätzen überzeugten </strong><span><strong>die ausgezeichneten Teams </strong></span><strong>Jury und Publikum gleichermaßen. Ausschlaggebend waren der konkrete Nutzen ihrer Ideen, ihre hohe Relevanz für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie ihre innovative und qualitativ hochwertige Umsetzung.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der Heidelberger Pflegepreis würdigt Initiativen, die von den Pflege-Teams am UKHD ins Leben gerufen wurden und die Patientenversorgung am UKHD verbessern und die Zufriedenheit von Patientinnen, Patienten sowie Mitarbeitenden fördern. Als weitere Anforderung sollten die eingereichten Projekte in diesem Jahr die interprofessionelle Zusammenarbeit und/oder empirische Outcomes, also messbare, empirisch belegte Ergebnisse, in den Fokus stellen. Nominiert waren insgesamt 14 Projekte und 10 Poster.</p><p>Die Projekte beurteilten drei Fach-Jurys. Auch das Publikum im Hörsaal der Medizinischen Klinik entschied mit und stimmte vor Ort für das jeweilige Lieblingsprojekt ab. Die nominierten Projekte zeigen die Vielfalt moderner Pflege: Sie verbessern die Versorgung von Patientinnen und Patienten, stärken die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden und fördern und optimieren die interprofessionelle Zusammenarbeit. Themen waren unter anderem das Erkennen und Behandeln von Mangelernährung, die ganzheitliche Schmerzbehandlung, Maßnahmen zur Stärkung des Patienten-Empowerments sowie der konstruktive Umgang mit belastenden Situationen im Klinikalltag. Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege des UKHD, lobte das hohe Niveau und die Qualität der präsentierten Projekte und Poster: „Ich bin als Pflegedirektorin unglaublich stolz auf Sie.“</p><p>„Die besten Ideen entstehen dort, wo Pflege täglich gelebt wird: im Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden. Alle nominierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Fachkompetenz, Innovationskraft und der Mut, neue Wege zu gehen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich und nachhaltig verbessern. Wo Evidenz, Kreativität und persönliches Engagement zusammenwirken, entsteht exzellente Pflege“, erläuterte Dintelmann.</p><h3><span>Drei Teams erhalten den Heidelberger Pflegepreis</span></h3><p>Der <strong>erste Platz</strong> ging an Alexandra Neubauer und Claudia Zighmi von der gerontopsychiatrischen Station Tellenbach am Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Mit den Ergebnissen aus ihrem Projekt zur „Einführung eines ganzheitlichen und interprofessionellen Schmerzdienstes“ konnten sie eindrucksvoll zeigen, dass Schmerzen in der psychiatrischen Versorgung einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen und durch ein interprofessionelles, multimodales Behandlungskonzept gezielter adressiert werden können. Die Auswertung der ersten Ergebnisse deutet darauf hin, dass ergänzende nichtmedikamentöse Schmerzbehandlungen einen positiven Beitrag zur Schmerzreduktion leisten könnten.</p><p>Den <strong>zweiten Platz</strong> erreichte das Projekt „Notfallsimulationstraining auf Allgemeinstation“, vertreten durch das Team Maria Witter, Lena Jung, Marcus Jozefowicz und Ann-Sofie Klein von der kardiologischen Station Matthes/Wunderlich am Zentrum für Innere Medizin. Ziel des Projekts ist es, durch praxisnahe Reanimations- und Notfalltrainings auf der Station die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden im Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) und bei internistischen Notfällen zu stärken und so die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.</p><p>Über den <strong>dritten Platz</strong> freuen durften sich Daniela Fischer, Sylvia Köppchen und Silvia Gröger aus der Kopfklinik für das Projekt „Krebs? Wir reden Klartext! Eine interprofessionelle Informationsveranstaltung für strahlentherapeutische Patient:innen und ihre Angehörige.“ Mit der Einführung dieses Formates konnte ein patientenzentriertes Angebot geschaffen werden, das die Informationsversorgung von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen vor Beginn einer Strahlentherapie gezielt verbessert.</p><h3><span>Erstmals Pflegewissenschaftspreis vergeben</span></h3><p><span>Neben dem etablierten Pflegepreis mit drei Platzierungen wurde am UKHD erstmalig auch der Pflegewissenschaftspreis vergeben. Mit dieser neuen Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich durch eine besonders wissenschaftlich fundierte Herangehensweise und einen hohen Beitrag zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung auszeichnen. Die Auswahl des Preisträgerprojekts erfolgte unter allen Einreichungen durch eine eigene Fachjury der Arbeitsgruppe Pflegewissenschaft und Interprofessionelle Versorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg unter Leitung von Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Martin Müller, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des UKHD.</span></p><p><span>Über den Preis freuen durfte sich das Team von Jessica Golenia und Christian Kindlein aus der Kopfklinik für das Projekt „ON:STROKE – ONboarding Stroke Unit“. Das</span> Projekt <span>entwickelt, implementiert und evaluiert</span> ein <span>kompetenzorientiertes und pflegewissenschaftlich fundiertes Onboardingkonzept für neue Pflegefachpersonen auf dem hochspezialisierten Bereich der Stroke Unit. Es verbindet gezielte Kompetenzentwicklung mit professioneller Sozialisation und nachhaltiger Personalentwicklung und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit und Versorgungsqualität.</span></p><h3><span>Posterpreis für familienzentriertes Unterstützungsprogramm</span></h3><p>Die meisten Punkte im Poster-Voting erhielten Jonas Hoch und Mara Jacobi vom Zentrum für Innere Medizin für ihr Poster „Familienzentrierte Pflegeinterventionen im Delir-Management erwachsener Patienten im allgemeinstationären Krankenhaussetting – ein Scoping Review“.</p><p>Die Preisgelder belaufen sich auf 1.750 Euro für den ersten Platz des Heidelberger Pflegepreises, 1.000 Euro für Platz zwei und 750 Euro für Platz drei. Der Pflegewissenschaftspreis ist mit 1.000 Euro und der Posterpreis mit 200 Euro dotiert. Alle Teams, die nicht ausgezeichnet wurden, erhielten einen Trostpreis sowie eine Teilnehmerurkunde. Die Pflegedirektion des UKHD vergibt seit 2017 den Heidelberger Pflegepreis. Seit 2018 wird dieser von der Manfred Lautenschläger-Stiftung gefördert.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pflege am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Pflege,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:43:37 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 10:12:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Hans-Georg Kräusslich als Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften wiedergewählt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hans-georg-kraeusslich-als-praesident-der-heidelberger-akademie-der-wissenschaften-wiedergewaehlt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hans-georg-kraeusslich-als-praesident-der-heidelberger-akademie-der-wissenschaften-wiedergewaehlt/</guid><pp:caseid>816858</pp:caseid><pp:subtitle>Thomas Maissen wird neuer Vizepräsident</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat den Virologen Hans-Georg Kräusslich für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Seine neue Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2026. Zum neuen Vizepräsidenten wurde der Historiker Thomas Maissen gewählt. Er übernimmt gleichzeitig das Amt des Sekretars der Philosophisch-historischen Klasse von Sabine Dabringhaus. – Pressemitteilung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Kräusslich, Virologe an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, steht seit 2023 an der Spitze der Akademie. Bereits von 2015 bis 2019 war er als Sekretar der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse und damit als Vizepräsident im Vorstand tätig.</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr über meine Wiederwahl, die ich als Bestätigung unserer Arbeit in den letzten Jahren durch die Akademiemitglieder verstehe“, sagt Kräusslich. „Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vertritt und repräsentiert die Wissenschaft im Land Baden-Württemberg und ist eine starke Stimme der Wissenschaft insgesamt. Sie bleibt ein besonderer Ort des fachdisziplinen- und kulturübergreifenden Diskurses mit dem Auftrag, das kulturelle Erbe im Sinne einer langfristig wirksamen Grundlagenforschung zu erforschen und Gesellschaft und Politik qualifiziert und transparent wissenschaftlich zu beraten. Besonders wichtig ist mir dabei der wissenschaftliche Austausch mit den Mitgliedern der Akademie, der Jungen Akademie und den Forschungsstellen. Das gelebte Miteinander in der Akademie fördert intrinsisch die Entstehung neuer Ideen und Forschungsthemen über die Grenzen des eigenen Fachgebiets hinaus und kann so wesentliche Beiträge zur Erforschung zentraler Zukunftsthemen leisten.“</span></p><p> </p><h3><span>Mehr Austausch mit Öffentlichkeit und jungen Menschen</span></h3><p><span>Ein Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit soll auf der Stärkung des wissenschaftlichen Diskurses und dem Austausch mit jungen Menschen liegen. Als Landesakademie Baden-Württembergs will die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ihre Angebote für Schülerinnen und Schüler weiter ausbauen und den direkten Austausch über aktuelle Themen fördern.</span></p><p><span>„Gerade junge Menschen haben viele Fragen und wollen sich mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen. Unsere Mitglieder können mit ihrer Expertise wichtige Impulse geben und frühzeitig den Austausch über Themen wie Fake News oder die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz anstoßen“, so Kräusslich.</span></p><p><span>Der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit sei eine zentrale Aufgabe der Akademie. Mit öffentlichen Veranstaltungen und neuen Formaten für Schulen will sie auch künftig dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und den gesellschaftlichen Diskurs zu stärken.</span></p><p><span><strong> </strong></span></p><h3><span>Thomas Maissen: „Eine Institution mit großer Verantwortung“</span></h3><p><span>Zum 1. Oktober übernimmt der Historiker Thomas Maissen das Amt des Sekretars der Philosophisch-historischen Klasse von der Freiburger Historikerin Sabine Dabringhaus. Gemeinsam mit dem Chemiker Lutz Gade, Sekretar der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, und Präsident Hans-Georg Kräusslich bildet er dann den neuen Vorstand der Akademie.</span></p><p><span>Die Heidelberger Akademie ist für Maissen eine Herzensangelegenheit. Seit 2006 ist er gewähltes Mitglied. Er nahm an Akademiesitzungen selbst dann regelmäßig teil, als er für zehn Jahre das Deutsche Historische Institut in Paris leitete. Im Laufe der Jahre hat er sich vielfach engagiert, unter anderem durch Veranstaltungen zu aktuellen Themen wie „Natürliche Zeit – kulturelle Zeit?“. Als Sekretar möchte er die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgängerin fortführen und konstatiert:</span></p><p><span>„Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist Landesakademie von Baden-Württemberg und verfügt zugleich dank ihrer weltweit angesiedelten Partner und herausragenden Forschungsprojekte über internationale Strahlkraft. Eine solche Institution mitzulenken, ist ein Privileg und zugleich eine große Verantwortung. Gerade in politisch unruhigen Zeiten, in denen die Wissenschaftsfreiheit vielerorts auf dem Spiel steht, soll unsere Akademie Raum bieten für gepflegte, aber kontroverse intellektuelle Auseinandersetzungen über die Grenzen der Disziplinen, Geschlechter und Generationen hinweg. Insofern freue ich mich besonders auf die Integration neuer Mitglieder mit vielfältigen Hintergründen.“</span></p><p><br /><i><span>Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Georg Kräusslich studierte Medizin in München und wurde 1985 promoviert. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA gründete er 1989 am Deutschen Krebsforschungszentrum eine Arbeitsgruppe zur HIV-Vermehrung und -Ausbreitung. Nach fünf Jahren als Direktor eines Leibniz-Instituts in Hamburg leitet er seit 2000 die Abteilung Virologie an der Universität Heidelberg. Er war Sprecher von zwei Sonderforschungsbereichen und des Exzellenzclusters „Cellular Networks“. Von 2019 bis 2023 war Kräusslich Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Er veröffentlichte über 250 Fachartikel und engagiert sich in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien. Der Virologe ist seit 2007 Mitglied der Heidelberger Wissenschaften. Er ist zudem Mitglied der Leopoldina und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2021 die Ehrendoktorwürde der Karls-Universität Prag und 2022 die Staufermedaille in Gold, die ihm für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen wurde.</span></i></p><p><i><span>Prof. Dr. Thomas Maissen ist seit 2004 Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der Universität Heidelberg. Er war unter anderem Co-Direktor des DFG-Exzellenzclusters „Asia and Europe in a Global Context“ und Fellow am Institute for Advanced Study in Princeton. Von 2013 bis 2023 leitete er als Direktor das Deutsche Historische Institut in Paris (DHIP). Seit der Rückkehr auf seine Professur an der Universität Heidelberg ist er Sprecher des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten Projekts „Der Aggressor: Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Akteurs zwischen den Nationen“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Erinnerungs- und politischen Ideengeschichte. Maissen ist seit 2006 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.</span></i></p><p><span>Die <strong>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</strong> ist Landesakademie von Baden-Württemberg. 1909 gegründet, ist sie außeruniversitäre Forschungseinrichtung und zugleich Gelehrtengesellschaft. Sie fördert den fächerübergreifenden Austausch u. a. durch Vorträge, Veranstaltungen oder interdisziplinäre Forschungsprojekte von etablierten sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.hadw-bw.de/hans-georg-kraeusslich-zweite-amtszeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften</a></p><p><span><strong>Pressekontakt:</strong></span><br /><span>Dr. Herbert von Bose</span><br /><span>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</span><br /><span>Tel. 06221 54-3400</span><br /><a href="mailto:herbert.vonbose@hadw-bw.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>herbert.vonbose@hadw-bw.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Dritte-PM,koepfe,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:23:04 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 23 Sep 2026 08:23:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erstmalige Verleihung des Patientensicherheitspreises am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erstmaligen-verleihung-des-patientensicherheitspreises-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erstmaligen-verleihung-des-patientensicherheitspreises-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>816783</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ziel des erstmals verliehenen Heidelberger Patientensicherheitspreises des Universitätsklinikums Heidelberg ist es, Patientensicherheit als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern und sichtbar zu machen. Der Preis würdigt Projekte, Initiativen und Konzepte, die die Patientensicherheit in besonderer Weise fördern und nachhaltig verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Aufgerufen hatte den Preis das Team der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Insgesamt 19 qualitativ hochwertige Projekte aus allen Bereichen des Klinikums wurden eingereicht. Die Bekanntgabe der drei Siegerteams fand im Rahmen des Aktionstags zur „Welttag der Patientensicherheit“ statt, den das UKHD am 17. September im Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik veranstaltet hat.</p><p>Ob digitale Mobilitätsüberwachung sturzgefährdeter Patientinnen und Patienten, sichere Kommunikation im Operationssaal, IT-gesteuerte Gesichtserkennung in der Strahlentherapie oder realitätsnahes Lernen in einem mit typischen Fehler- und Risikosituationen versehenen „Room of Horror“ – die Resonanz auf die Ausschreibung war überwältigend. Dementsprechend beeindruckt zeigte sich Dr. Christoph Arens, Leiter der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement: „Wir sind begeistert, mit wie viel Engagement, Kreativität und Innovationskraft in den unterschiedlichsten Bereichen des UKHD an der Verbesserung der Patientensicherheit gearbeitet wird und wie viele Projekte eingereicht wurden.“ Ziel des erstmals ausgeschriebenen Preises ist es, Patientensicherheit auf allen Ebenen als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern, kontinuierlich weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen und somit die Sicherheitskultur im Klinikalltag nachhaltig zu verbessern.</p><p>Die offizielle Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner fand durch den Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, im Rahmen des Aktionstags zum „Welttag der Patientensicherheit“ statt. Zuvor hatte eine interprofessionell besetzte Jury bestehend aus zahlreichen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen des UKHD aus den eingereichten Projekten die drei Siegerteams ausgewählt. Zugrundeliegende Kriterien waren u. a. Praxisrelevanz, Innovationsgrad und Übertragbarkeit.</p><p><span>Über den <strong>ersten Platz</strong> und ein Preisgeld von 1.000 Euro freute sich ein Team aus der Anästhesiologie um Prof. Dr. Christopher Neuhaus, Jana Fellenberg und Alexander Warkus mit ihrem Projekt „Hey Du! Sichere Kommunikation im OP“.</span></p><p><span>Der <strong>zweite Platz</strong> und 750 Euro ging an ein Team der Inneren Medizin III: Kardiologie, Angiologie und Pneumologie um Dr. Marius Leye, Dr. Christoph Reich und Steffen Roßkopf. Mit „MedApe“ entwickelten sie ein System, das bei der Aufnahme des Patienten Medikationslisten aus Arztbriefen, Fotos oder handschriftlichen Notizen</span> <span>in die digitale Patientendokumentation überträgt.</span></p><p><span>Das Projekt PHARAO aus der Klinikapotheke und der Anästhesiologie, eingereicht von Carolin Deiß, Dr. Stefanie Collin, Dr. Katrin Hörth und </span>PD Dr. <span>Benedict Morath, wurde mit dem <strong>dritten Preis</strong> und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet. Im Rahmen von PHARAO werden die aktuellen Medikamente von Patienten vor geplanten Operationen systematisch erfasst und auf Wechselwirkungen, Dosierungen, Doppelverordnungen oder notwendige Therapieanpassungen geprüft.</span></p><p><span><strong><u>Die drei ausgezeichneten Projekte im Überblick</u></strong></span></p><p><span><strong>Platz 1: Hey Du! Sichere Kommunikation im OP</strong></span></p><p><span>Wer den Namen seines Gegenübers kennt, kann Informationen schneller und gezielter adressieren. Mit sichtbaren Namens- und Funktionskennzeichnungen auf OP-Hauben und Funktionskleidung verbessert das Projekt „Hey Du!“ die Kommunikation in interprofessionellen Teams und erleichtert die Zusammenarbeit insbesondere in stressigen und zeitkritischen Situationen. Rund 70 Prozent der befragten Mitarbeitenden gaben an, dass sich die Kommunikation im OP dadurch verbessert hat.</span></p><p><i><span>Anästhesiologie: Prof. Dr. Christopher Neuhaus, Jana Fellenberg, Alexander Warkus</span></i></p><p><span><strong>Platz 2: MedApe: Sichere und effiziente Übertragung von Medikationsdaten in die digitale Kurve</strong></span></p><p><span>Bei stationären Aufnahmen müssen Medikationslisten häufig manuell aus Arztbriefen, Fotos oder handschriftlichen Notizen in die digitale Kurve übertragen werden. MedApe überführt diese Informationen mittels eines digitalen Tools in ein standardisiertes Format und ermöglicht nach ärztlicher Prüfung eine schnelle Übernahme in die digitale Kurve, also das zentrale Instrument für die Dokumentation von Patientendaten auf der Station. Dadurch wird ein fehleranfälliger Medienbruch reduziert und die Übertragungszeit von durchschnittlich zehn Minuten auf weniger als eine Minute pro Fall verkürzt.</span></p><p><i><span>Innere Medizin III: Dr. med. Marius Leye, Dr. med. Christoph Reich und Steffen Roßkopf</span></i></p><p><span><strong>Platz 3: PHARAO – Pharmazeutische Arzneimittelanamnese in der Anästhesieambulanz vor elektiven Operationen</strong></span></p><p><span>Im Rahmen von PHARAO werden Medikamente bereits vor geplanten Operationen systematisch erfasst und auf Wechselwirkungen, Dosierungen, Doppelverordnungen oder notwendige Therapieanpassungen geprüft. Dadurch stehen allen beteiligten Berufsgruppen frühzeitig vollständige und pharmazeutisch validierte Medikationsinformationen zur Verfügung, was die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht. Seit Einführung des Projekts wurden bereits knapp 7.300 Patientinnen und Patienten durch Krankenhausapothekerinnen und Krankenhausapotheker beraten.</span></p><p><i><span>Klinikapotheke und Anästhesiologie: Carolin Deiß, Dr. Stefanie Collin, Dr. Katrin Hörth, </span>PD Dr. <span>Benedict Morath</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:49:22 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 24 Sep 2026 12:24:49 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Ungleichheit von Gesundheitschancen ist mehr als eine Frage der Gesundheitssysteme“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ungleichheit-von-gesundheitschancen-ist-mehr-als-eine-frage-der-gesundheitssysteme/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ungleichheit-von-gesundheitschancen-ist-mehr-als-eine-frage-der-gesundheitssysteme/</guid><pp:caseid>816746</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die weltweite Ungleichheit von Gesundheitschancen wird durch die dreifache planetare Krise – Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Umweltverschmutzung – verschärft. Sie zu verhindern, ist damit mehr als eine Frage der Gesundheitssysteme, sondern muss als zentrales Anliegen in der Klima- und Umweltpolitik verankert werden. Das fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg, die unter anderem zu globaler Gesundheit, umweltbezogenen Krankheiten und Klimaschutzmaßnahmen forschen. Welche Ansätze dafür in der Forschung und auf politischer Ebene erforderlich sind, erläutern sie in einem Paper, das in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. – Pressemitteilung der Universität Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg fordern, das Thema Gesundheit zentral in der Klima- und Umweltpolitik zu verankern</strong></span><br /><br /><span>Die weltweite Ungleichheit von Gesundheitschancen wird durch die dreifache planetare Krise – Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Umweltverschmutzung – weiter verschärft. Sie zu verhindern, ist damit mehr als eine Frage der Gesundheitssysteme, sondern muss als zentrales Anliegen in der Klima- und Umweltpolitik verankert werden. Das fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg, die unter anderem zu globaler Gesundheit, umweltbezogenen Krankheiten und Klimaschutzmaßnahmen forschen. Sie treten dafür ein, dieser Ungleichheit nicht nur auf individueller Ebene zu begegnen, sondern auch strukturelle Ursachen zu beseitigen. Welche Ansätze dafür in der Forschung und auf politischer Ebene erforderlich sind, erläutern sie in einem Paper, das in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist.</span><br /><br /><span>Wie die Autorinnen und Autoren der aktuellen Veröffentlichung betonen, sind bereits sieben der acht „sicheren und gerechten Erdsystemgrenzen“ überschritten – der Grenzen, die für die Stabilität und Belastbarkeit des gesamten Planeten stehen und dabei auch den Aspekt Gerechtigkeit für alle Menschen berücksichtigen. Ein Großteil der Weltbevölkerung ist danach gleich von mehreren Grenzüberschreitungen betroffen, dabei sind die Auswirkungen weltweit ungleich verteilt. Unverhältnismäßig stark betroffen sind nach den Angaben der Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, ebenso wie ärmere und ältere Bevölkerungsgruppen innerhalb von Regionen mit hohem Einkommen.</span><br /><br /><span>„Wohlstand und ein größerer finanzieller Spielraum erlaubt es Menschen, sich besser gegen Klima- und Umweltkrisen zu schützen, ohne ihre Konsumgewohnheiten ändern zu müssen – Gewohnheiten, die zur planetaren Krise beitragen. Diese Ungleichheit ist ein zentrales Hindernis für Gesundheitsgerechtigkeit, die allen Individuen unabhängig von ihrer sozialen, wirtschaftlichen oder geografischen Lage das größtmögliche Potential für ein Leben in Gesundheit bieten soll. Sie zu bekämpfen ist mit der Frage verbunden, welchen Beitrag dazu Klimapolitik und Klimaschutz leisten können“, betont die Politikwissenschaftlerin Dr. Nihan Toprakkiran. Sie ist Wissenschaftliche Koordinatorin der demnächst startenden Flagship-Initiative Climate-Life-Nexus der Universität Heidelberg, die sich auf die interdisziplinäre Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Klima und Gesundheit fokussiert.</span><br /><br /><span>Nach den Worten von Prof. Dr. Joacim Rocklöv, Wissenschaftler am Heidelberger Institut für Global Health und am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen, sind Gesundheitsrisiken im Zuge der dreifachen planetarischen Krise selten auf eine einzelne Gefährdung zurückzuführen. „Hitze, Umweltverschmutzung, klimabedingte Infektionskrankheiten und begrenzte Ressourcen können gleichzeitig auftreten, und diese Risiken addieren sich nicht einfach, sondern verstärken einander“, sagt der Epidemiologe, Mathematiker und Statistiker. Er ist Leiter des Heidelberg Planetary Health Hub an der Universität Heidelberg und einer der beiden Koordinatoren des europäischen Lancet-Countdown-Berichts zu Gesundheit und Klimawandel. Prof. Rocklöv: „Wir müssen diese Gefährdungen übergreifend erfassen, um die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und wirksame Maßnahmen zu entwickeln.“</span><br /><br /><span>Für den Geoinformatiker Prof. Dr. Alexander Zipf ist es dazu vor allem notwendig, Lücken bei geographischen Forschungsdaten und beim Monitoring zu schließen. „In den Regionen mit den höchsten Risiken liegen nach wie vor nur wenige offizielle Umwelt- und Gesundheitsdaten vor“, so der Wissenschaftler, der am Geographischen Institut der Universität Heidelberg forscht und zugleich das HeiGIT (Heidelberg Institute for Geoinformation Technology) leitet. „Wenn wir zentrale Daten aus der Erdbeobachtung mit lokal generierten Geodaten verbinden, lassen sich Regionen identifizieren, die lange Zeit übersehen wurden. So können wir gegen Ungleichheiten vorgehen, die zuvor unsichtbar waren.“</span><br /><br /><span>In ihrem Paper formulieren die Forscherinnen und Forscher – unter ihnen auch die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Jale Tosun und die Öko-Epidemiologin Dr. Marina Treskova – eine Reihe weiterer Maßnahmen, etwa eine Intensivierung der Forschung zu sozio-ökologischen Rückkopplungseffekten. Sie sprechen sich dafür aus, das Analyse- und Steuerungsinstrument der Gesundheitsfolgenabschätzung auch in klimapolitische Planungen einzubetten. Sie soll Auskunft darüber geben, welche Bevölkerungsgruppen unter dem Aspekt Gesundheit von Maßnahmen profitieren und welche dabei benachteiligt werden – und zwar bereits vor ihrer Realisierung. Ziel ist eine ganzheitliche Politik, die klimapolitische Ansätze zur Eindämmung des Klimawandels, den Schutz der Artenvielfalt und die Verringerung der Umweltverschmutzung, mit Maßnahmen verbindet, die die Ungleichheit von Gesundheitschancen verhindern und die Gesundheitsgerechtigkeit fördern sollen.</span></p><p><span>Originalpublikation:</span><br /><span>N. Toprakkiran, M. Treskova, J. Tosun, A. Zipf, J. Rocklöv: Rising health inequities require looking beyond health systems. Nature Human Behaviour (published online 21 September 2026): </span><a href="https://www.nature.com/articles/s41562-026-02565-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.nature.com/articles/s41562-026-02565-7 </a></p><h3><span>Wissenschaftliche Ansprechpartner</span></h3><p><span>Dr. Nihan Toprakkiran </span><br /><span>Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen </span><br /><a href="mailto:nihan.toprakkiran@uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>nihan.toprakkiran@uni-heidelberg.de</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.iwr.uni-heidelberg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/heidelberger-institut-fuer-global-health" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heidelberger Institut für Global Health</a></p><p><a href="https://hei-planet.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heidelberg Planetary Health Hub</a></p><p><a href="https://heigit.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heidelberg Institute for Geoinformation Technology</a></p><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/ungleichheit-von-gesundheitschancen-ist-mehr-als-eine-frage-der-gesundheitssysteme" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diese Pressemitteilung im Newsroom der Universität Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,UNI-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 14:48:19 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 22 Sep 2026 12:48:19 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Möglichen Ansatz zum Schutz des Herzens bei bestimmter Chemotherapie entdeckt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/moeglichen-ansatz-zum-schutz-des-herzens-bei-bestimmter-chemotherapie-entdeckt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/moeglichen-ansatz-zum-schutz-des-herzens-bei-bestimmter-chemotherapie-entdeckt/</guid><pp:caseid>815579</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben den molekularen Mechanismus entschlüsselt, über den das gängige Chemotherapeutikum Doxorubicin das Herz schädigen kann. Schutz bot in präklinischen Versuchen ein anderes Krebsmedikament. Die Ergebnisse sind in „Nature Communications“ erschienen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Das Chemotherapeutikum Doxorubicin wird erfolgreich zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt, kann jedoch als Nebenwirkung den Herzmuskel schädigen. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben nun den molekularen Signalweg identifiziert, über den Doxorubicin die Herzschäden verursacht. Zudem entdeckten sie, dass der ebenfalls als Krebsmedikament zugelassene Wirkstoff SAHA (Suberoylanilid-Hydroxamsäure) in Zell- und Tierversuchen die schädlichen Mechanismen in Herzmuskelzellen abschwächt und so das Herz schützen könnte.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Doxorubicin ist eines der am häufigsten eingesetzten Chemotherapeutika unter anderem bei Brustkrebs, Lungenkrebs, bestimmten Sarkomen sowie Leukämien und Lymphomen. Seine Anwendung wird jedoch durch das Risiko einer sogenannten Kardiotoxizität begrenzt, also einer Schädigung des Herzmuskels, die langfristig zu Herzschwäche führen kann. „Eine ausgeprägte Herzschwäche tritt zwar nur selten auf, allerdings werden bei rund einem Viertel der Patientinnen und Patienten messbare Veränderungen der Herzfunktion nachgewiesen, die langfristig das Risiko einer Herzschwäche erhöhen“, so Professor Dr. Norbert Frey, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und Co-Autor der Studie. „Besonders gefährdet sind Personen mit vorbestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung – und eine wirksame Strategie zur Prävention der Herzschäden fehlt bislang.“</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Das Team um Professor Dr. Lorenz Lehmann, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Leiter der Sektion Kardio-Onkologie am UKHD, zeigte in Zell- und Tierversuchen, dass Doxorubicin die Aktivität bestimmter Gene in den Herzmuskelzellen verändert. Dabei spielen die Proteine Topoisomerase IIβ und MEF2 (Myocyte Enhancer Factor 2) eine zentrale Rolle. Es kommt zu einer Kettenreaktion: Doxorubicin führt dazu, dass sich das Enzym Topoisomerase IIβ verstärkt an bestimmte Bereiche der DNA in Herzmuskelzellen anlagert, an die auch MEF2 bindet. Diese Kombination hat zur Folge, dass MEF2 zahlreiche Gene überaktiviert. Das setzt die krankhaften Umbauprozesse im Herzen in Gang. Der Wirkstoff SAHA, der zur Therapie bei bestimmten Formen von Lymphomen eingesetzt wird, unterdrückte in den Untersuchungen diese Fehlregulation. Die Forschenden wiesen nach, dass SAHA über mehrere Zwischenschritte die schädliche Aktivierung von MEF2 bremst. In Mäusen verringerte SAHA die durch Doxorubicin verursachten Herzschäden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„In unseren Arbeiten haben wir erstmals gezeigt, dass es sich bei der Entstehung der Herzschäden um einen mehrschrittigen Mechanismus handelt, der medikamentös beeinflusst werden kann“, sagt Professor Lehmann. „Das eröffnet mögliche Perspektiven für die Entwicklung gezielter Strategien, um das Herz bei Chemotherapien zu schützen. SAHA hat hier eindeutig Potenzial.“ Ob der Wirkstoff seine herzschützende Wirkung auch beim Menschen entfaltet und bei Krebspatientinnen und -patienten trotz eigener Nebenwirkungen sicher eingesetzt werden kann, müssen künftige klinische Studien zeigen. Dass SAHA bereits zugelassen ist, könnte die Weiterentwicklung für diesen Anwendungsbereich beschleunigen.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Originalpublikation</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Eksi B, Finke F et al. </span><span>HDAC inhibition via suberoylanilide hydroxamic acid ameliorates doxorubicin-induced cardiotoxicity. </span>Nat Commun<span> </span>17<span>, 9505 (2026). </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-77428-w" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s41467-026-77428-w</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-innere-medizin-medizin-klinik/innere-medizin-iii-kardiologie-angiologie-und-pneumologie/forschung/forschung/klinische-arbeitsgruppen/molekulare-kardio-onkologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Sektion Kardio-Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Kontakt</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Professor Dr. Lorenz Lehmann</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Sektionsleitung Kardio-Onkologie, Leitung Coronary-Care-Unit (CCU)</span><br /><span>Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie</span><br /><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><a class="ck-anchor" href="mailto:lorenz.lehmann@med.uni-heidelberg.de"><span>lorenz.lehmann@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Forschung,HPResearchUpdate,Pressemitteilung]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:10:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 21 Sep 2026 11:10:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Das Universitätsklinikum Heidelberg ist Gründungsmitglied von MEDI:CUS</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/das-universitaetsklinikum-heidelberg-ist-gruendungsmitglied-von-medicus/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/das-universitaetsklinikum-heidelberg-ist-gruendungsmitglied-von-medicus/</guid><pp:caseid>814757</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit MEDI:CUS entsteht eine gemeinsame digitale Infrastruktur für das Gesundheitswesen in Baden-Württemberg. Das Universitätsklinikum Heidelberg bringt sich als Gründungsmitglied des MEDI:CUS e. V. aktiv in deren Weiterentwicklung ein. Stephan Schulz-Gohritz, Vorstand Finanzen im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim, ist Präsidiumsmitglied im neu gegründeten Verein.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Mit der Gründung des MEDI:CUS e. V. wurde heute ein wichtiger Meilenstein für die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Baden-Württemberg erreicht. Das Universitätsklinikum Heidelberg gehört zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins und gestaltet so im Schulterschluss mit vielen weiteren klinischen Versorgungseinrichtungen die digitale Zukunft der medizinischen Versorgung aktiv mit.</span></p><p><span>Mit der MEDI:CUS-Plattform entsteht erstmals eine multicloudbasierte, sichere, datenschutzkonforme und hochgradig flexible digitale Infrastruktur für Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure des Gesundheitswesens, die auf moderne Stack-Architektur setzt. Durch einfach zu beziehende digitale Lösungen, konsequente Anwendung von Standards und einheitliche Prozesse wird MEDI:CUS dabei helfen, die Chancen der Digitalisierung skalierbar zu nutzen und Ressourcen vor Ort von nicht medizinischem Aufwand zu entlasten. So können wir den Fokus noch stärker auf das legen, was unsere Kernaufgabe ist: die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Die Initiative wurde vom Land Baden-Württemberg gemeinsam mit zahlreichen Kliniken und Universitäten auf den Weg gebracht.</span></p><p><span>Als Gründungsmitglied bringt sich das Universitätsklinikum Heidelberg aktiv in die strategische Weiterentwicklung des gesamten MEDI:CUS-Ökosystems ein. Stephan Schulz-Gohritz, Vorstand Finanzen im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim, ist zum Präsidiumsmitglied im MEDI:CUS e. V. gewählt worden. Das Präsidium ist das konzentrierte Abbild der Mitgliederversammlung und zentrales Entscheidungsorgan des Vereins.</span></p><p><span>„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein entscheidender Faktor für eine moderne und leistungsfähige Gesundheitsversorgung. Die dabei entstehenden Daten müssen wir für unsere Patientinnen und Patienten nutzbar machen. Für eine bestmögliche Versorgung müssen alle relevanten Informationen dort verfügbar sein, wo und wann sie gebraucht werden: bei der Aufnahme auf Station, während der Behandlung oder einer Operation, bei der Entlassung aus dem Krankenhaus und auch zu Hause oder in der weiteren Versorgung in einer anderen Einrichtung. MEDI:CUS kann diesen Weg entscheidend beschleunigen, indem es Anwendungen einfach und günstig bereitstellt, die wir für die Digitalisierung brauchen, und perspektivisch Plattformen, Ressourcen und Netzwerke etabliert, die eine solche vernetzte Gesundheitsversorgung ermöglichen“, sagt Stephan Schulz-Gohritz, Mitglied im Präsidium des MEDI:CUS e. V. und Vorstand Finanzen im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim.</span></p><p><span>„MEDI:CUS ist ein starkes Zeichen für den gemeinsamen digitalen Aufbruch des Gesundheitswesens in Baden-Württemberg. Die cloudbasierte und interoperable Datenplattform ermöglicht eine bessere Vernetzung von Versorgung, Forschung und Wissenschaft. Damit legt MEDI:CUS einen wichtigen Grundstein für den medizinischen Fortschritt und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im Land“, erklärt auch der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Heiner Scheffold. „Gebündelte digitale Infrastrukturen und IT-Services stärken einheitliche Standards und entlasten die Krankenhäuser, damit diese sich auf die hochwertige und verlässliche Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten konzentrieren können.“</span></p><p> </p><h3><span>Über MEDI:CUS</span></h3><p><span>In den vergangenen zwei Jahren hat das Land im Zuge des Projekts MEDI:CUS gemeinsam mit baden-württembergischen Kliniken und weiteren Partnern eine anbieterunabhängige, cloudbasierte Plattformarchitektur zum einfachen Bezug von Applikationen und Services aufgebaut. Damit sollen die stark fragmentierte IT-Landschaft im Gesundheitswesen überwunden und der langfristige Austausch sowie die Nutzung von Gesundheitsdaten ermöglicht werden. Finanziert wurde das unter dem Dach des „Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ initiierte Projekt ressortübergreifend mit rund 25 Millionen Euro aus dem Sozial-, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg. Das Innen- und Digitalisierungsressort war federführend mit der Umsetzung betraut. Im März 2026 gab das Kabinett seine Zustimmung für die künftige Trägerorganisation, bestehend aus einem Verein und einer operativen GmbH. Heute ist die Gründung des Vereins als langfristige Steuerungseinheit der MEDI:CUS-Plattform erfolgt.</span></p><p><span> </span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://digital-laend.de/medicus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Weitere Informationen zu MEDI:CUS</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 13:29:44 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 18 Sep 2026 11:29:44 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Herzmedizin und Anatomie beim „Festival der Wissenschaft und Neugier“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/herzmedizin-und-anatomie-beim-festival-der-wissenschaft-und-neugier/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/herzmedizin-und-anatomie-beim-festival-der-wissenschaft-und-neugier/</guid><pp:caseid>814580</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Beim „Festival der Wissenschaft und Neugier“ am Freitag, 25. September 2026, erwartet Besucherinnen und Besucher auf dem Campus des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL), Meyerhofstraße 1, von 15 bis 22 Uhr ein vielfältiges Mitmachprogramm. So können sie am gemeinsamen Stand des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg Knochen ertasten, digitale Anatomiemodelle erkunden sowie einen Roboterhund steuern und Zukunftstechnologien für die Herzmedizin kennenlernen. Der Eintritt ist frei. Es gibt einen Shuttle-Service.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Was hat ein Roboterhund mit dem künftigen Heidelberger Herzzentrum zu tun? Und wie erkennt man einen Knochen, ohne ihn zu sehen? Antworten darauf gibt es am gemeinsamen Stand des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg beim „Festival of Science and Curiosity“ am Freitag, 25. September, am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL). Teams des Instituts für Anatomie und Zellbiologie sowie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie gestalten dort – entlang der sogenannten Helix im Advanced Training Centre (ATC) des EMBL – zwei interaktive Angebote. Unter dem Motto „Anatomie zum Anfassen“ können Besucherinnen und Besucher Knochen erfühlen und ihre Vermutung anschließend am digitalen 3D-Modell überprüfen. Bei „Robotik trifft Herzmedizin“ gibt es die Möglichkeit, einen Roboterhund zu steuern und zu erfahren, wie Daten, KI und weitere Zukunftstechnologien die Herzmedizin verändern.</span></p><p><span>Insgesamt laden bei der Veranstaltung mehr als 50 interaktive Stationen, Mitmachangebote, Führungen und kreative Formate Besucherinnen und Besucher jeden Alters dazu ein, Forschung unmittelbar zu erleben. Die Veranstaltung ist Teil der „European Researchers’ Night 2026“, einer von der Europäischen Kommission geförderten Initiative.</span></p><p><span>Für die Anreise steht ein kostenloser Shuttle-Service zwischen der Stadt und dem EMBL-Campus zur Verfügung. Die Shuttlebusse fahren zwischen 14:30 und 22 Uhr alle 30 Minuten zwischen dem Heidelberger Hauptbahnhof und dem EMBL. Foodtrucks und Getränkestände sorgen während des Festivals für Verpflegung.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a target="_blank" href="https://www.embl.org/editorhub/wp-content/uploads/2026/09/Press-Release_ERN-II_programme-announcement.pdf" rel="noreferrer noopener"><span>Pressemitteilung des EMBL mit Informationen zum gesamten Festival</span></a></p><p><a href="https://www.embl.org/events/festival-der-wissenschaft-und-neugier/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Festival-Programm</span></a></p><p><a href="https://www.embl.org/events/festival-der-wissenschaft-und-neugier/#vf-tabs__section-dein-besuch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Anreise </span></a><span>mit Shuttlebus, ÖPNV, Auto oder Fahrrad</span></p><p><a href="https://www.embl.org/events/festival-of-science-and-curiosity/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Festival-Homepage</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:42:16 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 18 Sep 2026 07:42:16 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Forschungsprojekt gibt NS-Opfern Namen und Geschichte zurück</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-forschungsprojekt-gibt-ns-opfern-namen-und-geschichte-zurueck/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-forschungsprojekt-gibt-ns-opfern-namen-und-geschichte-zurueck/</guid><pp:caseid>814446</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>983 Einträge, 84 bislang recherchierte Lebensgeschichten: Die neue Internetseite „Erinnerte Opfer“ macht die Schicksale von Menschen sichtbar, deren Körper während der Zeit des Nationalsozialismus in die Heidelberger Anatomie eingeliefert wurden. Das Forschungsprojekt der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg verbindet historische Forschung, digitale Dokumentation und Gedenkarbeit. Die als digitaler Erinnerungsort und Forschungsplattform konzipierte Internetseite soll kontinuierlich um weitere Biografien ergänzt werden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Auf der neuen Internetseite <a href="https://erinnerte-opfer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.erinnerte-opfer.de</a> können Interessierte erstmals das digitalisierte Leichenjournal des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie Biografien der dort verzeichneten Personen einsehen. Ziel des zugrundliegenden Forschungsprojekts ist es, die individuelle Geschichte der Betroffenen zu erforschen und ihnen ihre Namen und Biografien zurückzugeben. Das Projektteam um Sammlungskuratorin Dr. Sara Doll leistet damit einen Beitrag zur historischen Aufarbeitung dieses Teils der Institutsgeschichte.</p><p>Im sogenannten Leichenjournal wurden seit 1816 die Einlieferungen von Verstorbenen verzeichnet, deren Körper für Lehre und Forschung verwendet wurden. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Lebenswege der Menschen, deren Körper – häufig nach Hinrichtung und ohne Wissen und Zustimmung der Angehörigen – den Medizinern während der NS-Zeit zur Verfügung gestellt wurden.</p><p>„Mit der Internetseite schaffen wir einen Ort des Erinnerns und der historischen Aufklärung“, sagt Dr.<span>  </span>Doll vom Institut für Anatomie und Zellbiologie. „Die Aufarbeitung ist auch heute noch relevant. Obwohl sich keine Präparate aus dieser Zeit mehr im Institut nachweisen lassen, erreichen uns weiterhin Anfragen von Angehörigen, Forschenden oder Initiativen. Wir möchten dazu beitragen, die Schicksale dieser Menschen sichtbar zu machen und offene Fragen zu beantworten.“</p><p>Leichen spielten über Jahrhunderte hinweg eine zentrale Rolle für die anatomische Ausbildung von Medizinstudierenden. Ihre Herkunft war dabei häufig eng mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen verbunden. Während der NS-Zeit stieg die Zahl der Hinrichtungen stark an; Anatomische Institute im Deutschen Reich erhielten dadurch mehr Leichen als jemals zuvor.</p><p>Die Datenbank umfasst sämtliche Personen, die in der Zeit zwischen 1933 und 1944 zur Anatomie Heidelberg gebracht wurden; 1945 gab es keine Einlieferungen. Insgesamt sind es 983 Einträge, die nun durch Forschende und Angehörige offen recherchiert werden können. Für 84 Personen recherchierte und veröffentlichte das Projektteam bereits Biografien. Die Internetseite, an deren Inhalten die Forschenden seit etwa einem Jahr arbeiten, soll kontinuierlich erweitert werden. Interessierte können in der digitalen Datenbank nach verschiedenen Kriterien recherchieren, etwa nach bereits vorhandenen Biografien, nach Eingangsdatum, Namen, Beruf, Alter oder Todesursache.</p><h3>Historische Verantwortung wahrnehmen</h3><p>Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wird von einem Team des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg mit Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Historischen Seminars der Universität Heidelberg konzipiert und durchgeführt. Es verfolgt einen bewusst personenbezogenen Ansatz.</p><p>„Lange standen in der Erforschung der NS-Medizin vor allem Tätergruppen oder Opferkollektive im Mittelpunkt“, sagt Prof. Dr. Frank Engehausen vom Historischen Seminar der Universität Heidelberg. „Mit diesem Projekt rücken die Menschen hinter den Einträgen in den Fokus. Ihre Biografien machen das individuelle Unrecht sichtbar, das ihnen im NS-Regime widerfuhr. Diese Re-Personalisierung ist wissenschaftlich und ethisch von großer Bedeutung.“</p><p>Zu den dokumentierten Personen zählen unter anderem politisch Verfolgte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Bewohner von Anstalten und Pflegeheimen sowie weitere Opfer der NS-Justiz. In einzelnen Fällen konnten Forschende die Identität von Menschen rekonstruieren, die bislang nur als Nummern im Anatomiejournal erschienen. Darunter befinden sich auch zahlreiche Mitglieder der regional bedeutsamen Lechleiter-Widerstandsgruppe, die sich aktiv dem NS-Regime entgegenstellte.</p><h3>Wissenschaftlich fundiert und rechtlich geprüft</h3><p>Vor der Veröffentlichung wurden rechtliche und ethische Fragen sorgfältig geprüft. Die auf der Internetseite verwendeten Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen historischen Quellen und Archiven. Das Projektteam sieht die Website als einen digitalen Gedenkort, der die Namen, persönlichen Geschichten und Fotos der Opfer vereint. Darüber hinaus liefert sie zahlreiche weitere Informationen, etwa zur Zuteilung der Leichen, ihren Herkunftsorten sowie geschichtliches Hintergrundwissen.</p><p>„Sich der eigenen Geschichte zu stellen, gehört zur Verantwortung wissenschaftlicher Institutionen“, sagt Prof. Dr. Thomas Kuner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie, das die Projektfinanzierung übernahm. „Mit ‚Erinnerte Opfer‘ leisten wir einen Beitrag dazu, Erinnerung zu bewahren, historische Zusammenhänge verständlich zu machen und den Betroffenen ihre Namen und ihre Geschichte zurückzugeben.“</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p>Internetseite: <a href="https://erinnerte-opfer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.erinnerte-opfer.de</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/organisation/institute/anatomie-und-zellbiologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Anatomie und Zellbiologie </a>der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</p><h3>Kontakte für Presseanfragen</h3><p>Die Expertinnen und Experten stehen auf Anfrage an <a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">presse@med.uni-heidelberg.de</a> gern für Interviews zur Verfügung:</p><p>Dr. Sara Doll, Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</p><p>Prof. Dr. Frank Engehausen, Historisches Seminar der Universität Heidelberg</p><p>Prof. Dr. Thomas Kuner, Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 13:20:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Sep 2026 06:45:28 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Informationstag Pankreaszysten: Wann ist eine Behandlung notwendig?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/informationstag-pankreaszysten-wann-ist-eine-behandlung-notwendig/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/informationstag-pankreaszysten-wann-ist-eine-behandlung-notwendig/</guid><pp:caseid>812541</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Team des Europäischen Pankreaszentrums am Universitätsklinikum Heidelberg lädt Betroffene und Interessierte zum „Pankreaszystentag“ am Mittwoch, 23. September 2026, um 16 Uhr in die Chirurgische Klinik im Neuenheimer Feld 420 ein. Expertinnen und Experten informieren über Diagnostik und Behandlung von Pankreaszysten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Pankreaszysten bleiben häufig unbemerkt und werden eher zufällig entdeckt, etwa bei einer bildgebenden Untersuchung aus einem anderen Grund. Denn die mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräume verursachen meist keine spezifischen Beschwerden. Nicht jede Pankreaszyste muss behandelt werden. Bestimmte zystische Veränderungen können jedoch Vorstufen von Bauchspeicheldrüsenkrebs sein. Welche Zysten lediglich kontrolliert werden müssen, wann weitere Untersuchungen notwendig sind und wann eine Operation sinnvoll sein kann, erläutern Expertinnen und Experten des Europäischen Pankreaszentrums am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) beim <strong>Pankreaszystentag am Mittwoch, 23. September 2026,</strong> ab 16 Uhr im Hörsaal der Chirurgischen Klinik, Im Neuenheimer Feld 420.</span></p><p><span>„Bei Pankreaszysten kommt es darauf an, die Veränderung richtig einzuordnen und für jede Patientin und jeden Patienten die richtige Behandlungsstrategie zu finden“, sagt Professor Martin Loos, Leiter des Europäischen Pankreaszentrums und Leiter der Sektion Pankreaschirurgie der Chirurgischen Klinik am UKHD. „Dafür arbeiten interdisziplinäre Expertinnen und Experten aus Chirurgie, Gastroenterologie und Radiologie eng zusammen.“</span></p><p><span>In mehreren Vorträgen informieren die Fachleute über die diagnostische Einordnung von Pankreaszysten, mögliche Krebsrisiken sowie moderne, organ- und funktionserhaltende Operationsverfahren. Die Eingriffe können am Europäischen Pankreaszentrum häufig minimalinvasiv und robotisch durchgeführt werden. Im Anschluss an das Programm besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Expertinnen und Experten sowie mit Selbsthilfegruppen.</span></p><h3><span>Veranstaltung im Überblick</span></h3><p><span><strong>Was:</strong> Pankreaszystentag 2026</span><br /><span><strong>Wann:</strong> Mittwoch, 23. September 2026, ab 16 Uhr</span><br /><span><strong>Wo:</strong> Chirurgische Klinik, Hörsaal und Foyer, Im Neuenheimer Feld 420, 69120 Heidelberg</span><br /><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht erforderlich</span></p><h3><span>Über das Europäische Pankreaszentrum des UKHD</span></h3><p><span>Das Europäische Pankreaszentrum am Universitätsklinikum Heidelberg ist auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse spezialisiert. Fachleute aus Chirurgie, Gastroenterologie, Radiologie und weiteren Disziplinen beurteilen Befunde gemeinsam und legen das weitere Vorgehen individuell fest.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.epz-heidelberg.de/"><span>Europäisches Pankreaszentrum Heidelberg | UKHD</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Chirurgie]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 09 Sep 2026 07:43:13 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Jakob Nikolas Kather wird Hopp-Stiftungsprofessor für „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ und Gründungsdirektor des neuen Institute for Medical AI (IMAI) in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jakob-nikolas-kather-wird-hopp-stiftungsprofessor-fuer-kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin-und-gruendungsdirektor-des-neuen-institute-for-medical-ai-imai-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jakob-nikolas-kather-wird-hopp-stiftungsprofessor-fuer-kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin-und-gruendungsdirektor-des-neuen-institute-for-medical-ai-imai-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>814232</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Zum 1. Oktober 2026 tritt Professor Dr. Jakob Nikolas Kather die Hopp-Stiftungsprofessur für „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg an. Mit der Professur verbunden ist die Einrichtung des neuen Institute for Medical AI (IMAI) am Universitätsklinikum Heidelberg, das Professor Kather als Gründungsdirektor leiten wird. Die Professur und das IMAI werden in den kommenden fünf Jahren durch die Dietmar Hopp Stiftung mit bis zu acht Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, den Standort Heidelberg zu einem internationalen Spitzenstandort für modernste, KI-gestützte Medizin zu entwickeln</strong>. <strong>Dazu sollen nicht nur innovative Forschungsansätze und klinische Anwendungen vorangetrieben, sondern auch neue Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) geschaffen werden, um Fachkräfte auf die Anforderungen einer zunehmend KI-gestützten Medizin vorzubereiten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Ich freue mich, dass wir mit Professor Dr. Jakob Nikolas Kather einen der international führenden Experten zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin gewinnen konnten“, sagt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand Medizin und Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. „KI-Anwendungen werden das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Unser Anspruch ist es, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: Wir werden den Klinikverbund Heidelberg-Mannheim zu einem Spitzenstandort für modernste, KI-gestützte Medizin entwickeln – in Krankenversorgung, Forschung und Lehre wie auch durch Kooperationen mit Start-ups und Industriepartnern. In diesem Prozess nimmt das von Professor Kather aufgebaute und geleitete </span>Institute for Medical AI, kurz IMAI, eine zentrale Rolle ein.“ Standort des zum 1. Oktober 2026 neu gegründeten Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sind die Marsilius-Arkaden im Neuenheimer Feld.</p><p><span>Ebenfalls zum 1. Oktober 2026 hat Professor Kather den Ruf auf die neu eingerichtete Hopp-Stiftungsprofessur für „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg angenommen. „Mit der Berufung von Professor Kather stärken wir unsere Fakultät in einem zentralen Zukunftsfeld der Medizin. Künstliche Intelligenz wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, Forschung schneller in die klinische Anwendung zu überführen und innovative Ansätze für Diagnostik und Therapie zu entwickeln. Im Rahmen der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim wird das Institute for Medical AI dazu beitragen, medizinische Expertise und technologische Innovation zu verbinden, die Translation zu beschleunigen und die internationale Sichtbarkeit unserer Region weiter zu stärken. Professor Kather wird zudem die nächste Generation von Ärztinnen und Ärzten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mitprägen und die dafür erforderlichen Kompetenzen im Umgang mit Daten und Künstlicher Intelligenz in Studium, Fort- und Weiterbildung verankern“, betont Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>Professor Dr. Jakob Nikolas Kather kommt aus Dresden nach Heidelberg: An der Medizinischen Fakultät und Fakultät für Informatik der dortigen Technischen Universität hatte er seit 2022 die Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ inne. Zudem war er als Oberarzt in der Onkologie am Universitätsklinikum Dresden sowie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden tätig. Seit 2020 leitete er parallel eine Arbeitsgruppe in der Klinik für Medizinische Onkologie am UKHD. Er ist Facharzt für Innere Medizin, hat einen Master in „Medical Physics“ und entwickelt seit 15 Jahren KI-Anwendungen für die Medizin.</span></p><h3>IMAI als Struktureinheit des Klinikverbunds für KI-Themen</h3><p>An der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie im Klinikverbund Heidelberg-Mannheim wird das neue IMAI eine wichtige Struktureinheit für KI-Themen sein. Professor Kather und seine Mitarbeitenden werden unter anderem die erforderliche IT-Infrastruktur weiter ausbauen, Forschungsgruppen und klinische Teams bei der Umsetzung von KI-Projekten beraten sowie die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und die Gründung von Start-ups fördern. Für diese Aufgaben wird Professor Kather ein interdisziplinäres Team aufbauen, das Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medizin und Informatik, aber auch Physik, Biologie, Ingenieurwissenschaften und Jura vereint. „Jede und jeder meiner Mitarbeitenden spricht sowohl die Sprache der Medizin als auch die Sprache der Technik“, sagt er.</p><p>Auch in die Umsetzung der gemeinsamen Digital- und Datenstrategie der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim wird das IMAI eingebunden sein: In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie (ZDI) am UKHD begleitet Professor Kather die digitale Transformation. „KI kann nur dort Mehrwert schaffen, wo große Datenmengen strukturiert digital verfügbar sind – und zwar in einer sicheren und kontrollierten Umgebung. So gewährleisten wir, dass sensible Patientendaten geschützt sind und alle gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden“, so Professor Kather.</p><h3>Schwerpunktthema KI-Agenten: Von der Forschung und Entwicklung in die praktische Anwendung</h3><p>Eines seiner Schwerpunktthemen sind die sogenannten KI-Agenten: auf großen Sprachmodellen basierende Software-Systeme, die komplexe Aufgaben in mehreren Schritten eigenständig bearbeiten können. In der Medizin könnten sie zukünftig unter anderem<span> bei der Diagnose von Krankheiten oder der individuellen Therapieplanung, aber auch im Patientenmanagement zum Einsatz kommen.</span> „Am IMAI werde ich gemeinsam mit <span>meinem Team solche modernen KI-Agenten für verschiedene medizinische Fragestellungen entwickeln und in Studien überprüfen“, sagt Professor Kather. „Agentische KI birgt enorme Potenziale: Sie kann Medizinerinnen und Mediziner unterstützen und entlasten, Entscheidungen vorbereiten, Prozesse beschleunigen und dadurch die Versorgungsqualität weiter erhöhen. Die Entscheidung über Diagnosen und Therapien werden am Ende aber immer Ärztinnen und Ärzte treffen.“ Patientenversorgung bleibe auch in Zukunft eine zutiefst menschliche Aufgabe.</span></p><p><span>Die Dietmar Hopp Stiftung fördert das Institute for Medical AI in den kommenden fünf Jahren mit bis zu acht Millionen Euro. „Mit dem IMAI entsteht ein Institut, an dem technologischer Fortschritt konsequent für die Gesundheitsversorgung nutzbar gemacht wird“, sagt Daniel Hopp, Geschäftsführer der Dietmar Hopp Stiftung. „Entscheidend ist dabei der Brückenschlag von der Forschung und Entwicklung in die sichere Anwendung: Mit der Förderung möchten wir dazu beitragen, dass die Potenziale Künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll zum Nutzen der Patientinnen und Patienten erschlossen werden.“</span></p><h3>Ausbildung und Qualifizierung von Studierenden im Bereich „KI in der Medizin“</h3><p><span>Neben der Vermittlung von Daten- und KI-Kompetenz im humanmedizinischen Grundstudium wird Professor Kather die Ausbildung von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ ausbauen und weiterentwickeln. „Wir möchten die nächste Generation der weltweiten Expertinnen und Experten für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin ausbilden“, so der 37-Jährige. „Die Studierenden sollen einerseits das technische Wissen haben, um selbst KI-Systeme zu entwickeln. Andererseits sollen sie in der Lage sein, ihre Entwicklungen auch in die praktische Anwendung zu bringen und die damit verbundenen ethischen, rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen sicher zu meistern.“</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Mit der Übernahme der Hopp-Stiftungsprofessur für „KI in der Medizin“ sowie der Leitung des Heidelberger IMAI kehrt Professor Kather in die Rhein-Neckar-Region zurück: Der gebürtige Freiburger absolvierte in den Jahren 2009 bis 2016 das Studium der Medizin sowie den Masterstudiengang „Medical Physics“ an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, wo er 2016 auch promovierte. Im Anschluss war er bis 2018 Assistenzarzt in der Klinik für Medizinische Onkologie des UKHD, seit 2020 leitet er an der Klinik eine Arbeitsgruppe zum Thema „Computational Oncology“. Forschungsaufenthalte führten ihn an das Moffitt Cancer Center in Tampa (USA) und die University of Chicago Medicine (USA). 2021 nahm Jakob Nikolas Kather den Ruf auf eine Tenure-Track-Professur für „Gastrointestinale Immunologie“ an der RWTH Aachen an, im Juni 2022 folgte die Berufung zum W3-Professor für „Clinical Artificial Intelligence“ an der TU Dresden.</span></p><p><span>Professor Kather ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, darunter die European Society for Medical Oncology (ESMO), in der er die Co-Leitung des „AI and Digital Oncology Committee“ innehat, und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO); hier leitet er die Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz“. Er ist unter anderem Träger des Awards der Felix Burda Stiftung (2025, Kategorie „Medizin & Wissenschaft“) und des Heinz Maier-Leibnitz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2021).</span></p><p><span>Zahlreiche drittmittelgeförderte Forschungsvorhaben unter seiner Leitung werden an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg fortgeführt, darunter ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), ein „Horizon Europe“-Projekt und mehrere Förderprojekte des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Gleichzeitig baut Professor Kather in Heidelberg neue Forschungskooperationen über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg auf und entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Akademia und Industrie neue Forschungsansätze an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Medizin. Damit entstehen neue Impulse für die KI-gestützte medizinische Forschung und ein weiterer Baustein für die internationale Profilierung Heidelbergs als Standort für innovative Medizin.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://imai-heidelberg.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Website IMAI</span></a><br /><a href="https://kather.ai/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Website Forschungsgruppe Professor Kather (Katherlab)</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Jakob Nikolas Kather</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Institute for Medical AI (IMAI), Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><a href="mailto:jakob.kather@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>jakob.kather@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><h3><span>Über die Dietmar Hopp Stiftung</span></h3><p><span>Die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat.</span></p><p><span>Die Stiftung gehört zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt.</span></p><p><span>Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Medizin, Bildung, Soziales, Jugendsport und Klimaschutz. Dazu gehört z. B. die Unterstützung von Sportvereinen, Einrichtungen und Projekten für Kinder oder ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Große Förderprojekte im medizinischen Bereich sind derzeit der geplante Bau des Herzzentrums sowie der Neubau des Hopp-Kindertumorzentrums (KiTZ) in Heidelberg.</span></p><p><span>Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Als besondere Aktion begeistern unter dem Titel „alla hopp!“ 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar alle Generationen für mehr Bewegung.</span></p><p><span>Weitere Informationen unter: </span><a href="http://www.dietmar-hopp-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.dietmar-hopp-stiftung.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 13:50:59 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 16 Sep 2026 11:50:59 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gewebeproben mit KI besser verstehen und für schnelle Diagnostik in der Klinik nutzen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gewebeproben-mit-ki-besser-verstehen-und-fuer-schnelle-diagnostik-in-der-klinik-nutzen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gewebeproben-mit-ki-besser-verstehen-und-fuer-schnelle-diagnostik-in-der-klinik-nutzen/</guid><pp:caseid>814451</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Forschungskooperation der TH Mannheim und der Medizinischen Fakultäten der Uni Heidelberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Technische Hochschule Mannheim und die Medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg, Mannheim und Heidelberg, werden in den kommenden Jahren in dem transdisziplinären Forschungsprojekt „AI4Spatial Data“ gemeinsam neue KI-gestützte Methoden und Plattformanwendungen zur Visualisierung und Interpretation von Gewebeproben entwickeln.</strong><br><i><span>Gemeinsame Pressemitteilung der </span>Technischen Hochschule Mannheim, der <span style="text-align:left;">Carl-Zeiss-Stiftung, der </span><span>Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. </span></i></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Ziel des Vorhabens, das die Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen der Ausschreibung „CZS Transfer 2026: Daten“ mit einer Gesamtsumme von 1,44 Millionen Euro unterstützt, ist die Entwicklung von personalisierten und ressourcenoptimierten diagnostischen Prozessen und Therapien, die zukünftig in der Patientenversorgung in den Universitätsklinika zum Einsatz kommen sollen. Die Forscher wollen die komplexen Zusammenhänge bei entzündlichen Nerven- und Muskelerkrankungen in Gewebeproben von Patienten auf molekularer Ebene besser verstehen, sie bildlich schneller darstellen und mittels KI zielgenauere Diagnostik und Therapiewahl in die Patientenversorgung bringen.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>„Gewebeproben können heute mit neuartigen Technologien untersucht werden, z. B. mit räumlichen Genanalysen und Stoffwechselmessungen sowie 3D-Mikroskopie. Jede Methode liefert andere Informationen, aber bisher fehlen KI-Werkzeuge, um all diese Daten sinnvoll zu verbinden“, erklärt Koordinator Prof. Carsten Hopf, Prorektor für Forschung und Transfer an der TH Mannheim und Leiter des Forschungs- und Transferzentrums CeMOS. „Das Projekt „AI4Spatial Data“ entwickelt KI-Systeme, die unterschiedliche Datenquellen zusammenzuführen, um räumliche Muster im Gewebe zu erkennen. Besonders wichtig ist dabei, wo genau im Gewebe welche Moleküle zu finden sind, da ihre räumliche Verteilung Aufschluss über Krankheitsprozesse geben kann,“ ergänzt Prof. Denis Schapiro, Leiter des Institutes für Computer-gestützte Biomedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Die Forschungspartner verfolgen in ihrem Projekt zudem den innovativen Ansatz, die KI aus aufwendigen Analysen lernen zu lassen und dieses Wissen auf eine schnelle, kostengünstige Bildgebungstechnik zu übertragen – die Quantenkaskadenlaser Infrarot-Bildgebung des Firmenpartners Bruker Optics. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Auf dem Weg, in den kommenden Jahren die Grundlage für skalierbare, datengetriebene Anwendungen auf einem völlig neuen Level in der Klinik zu schaffen, arbeiten mehrere Arbeitsgruppen der beiden Hochschulen intensiv disziplinübergreifend zusammen. Seitens der TH Mannheim sind vier Forscher der Forschergruppen „Computergestützte Massenspektrometrie und Bioanalytik“ bzw. „3D-Cell Models and Imaging, Biosen-sorik“ des Forschungs- und Transferzentrums CeMOS beteiligt. Seitens der Universität Heidelberg ist neben der Computer-gestützten Biomedizin in Heidelberg die Sektion Neuroimmunologie des Mannheimer Zentrums für Translationale Neurowissenschaften (MCTN) und der Neurologischen Klinik involviert und für den Transfer in die Klinik zuständig.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>„Diese Bewilligung bestätigt unsere langjährige erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mannheim und ermöglicht uns weiter gemeinsam zukunftsweisende Forschung von hoher wissenschaftlicher Relevanz zum Wohle der Patientinnen und Patienten voranzutreiben“, sagt Prof. Lucas Schirmer, Leiter der Sektion Neuroimmunologie und Tagesklinik, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Prorektor Prof. Hopf ergänzt: „</span>Die Förderung unterstreicht den Wert unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg. Indem wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen zusammenbringen, können wir komplexe Fragestellungen an der Schnittstelle von Technologie, Medizin und KI gemeinsam bearbeiten und neue Forschungsergebnisse für die Anwendung nutzbar machen<span>.“</span></p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Über die Technische Hochschule Mannheim</span></h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Die Technische Hochschule Mannheim ist eine forschungsstarke Hochschule für angewandte Wissenschaften. Ihr Forschungsprofil umfasst ein breites Spektrum anwendungsorientierter und interdisziplinärer Themen, die gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bearbeitet werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gesundheitsforschung und Biomedizintechnik mit Themen wie angewandter Medizintechnik, medizinischer Biotechnologie, medizinischer Informatik, multimodaler Analytik und Zellkulturtechnik. Weitere Forschungsschwerpunkte der TH Mannheim sind Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sowie Nachhaltiges Wirtschaften, Energie und Umwelt</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Eine maßgebliche Rolle spielt das interdisziplinäre Forschungs- und Transferzentrum CeMOS mit aktuell über 60 Forscherinnen und Forschern und 20 laufenden Promotionen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Anwendung moderner medizinisch-analytischer Verfahren, unter anderem auf Basis von Massenspektrometrie und optischer Spektroskopie. In Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft trägt CeMOS dazu bei, neue Methoden und Technologien für Anwendungen in Forschung, Klinik und Industrie zu entwickeln. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Gerade in der biomedizinischen und medizinisch-analytischen Technologie verbindet die TH Mannheim technisches und naturwissenschaftliches Know-how mit Fragestellungen aus Medizin, Gesundheitswesen und Biowissenschaften. In interdisziplinären Forschungsprojekten entstehen neue Verfahren und Technologien, die beispielsweise für die Analyse biomedizinischer Prozesse, die Wirkstoffforschung, die medizinische Diagnostik oder die Entwicklung neuer medizintechnischer Anwendungen eingesetzt werden können. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft, Kliniken und Wirtschaft schafft dabei die Grundlage, Forschungsergebnisse auf ihre praktische Anwendung hin zu entwickeln und in die klinische und industrielle Praxis zu überführen.</span></p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;">Über die Universitätsmedizin Mannheim</h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) steht für eine qualitätsgesicherte Maximalversorgung sowie herausragende Forschung und Lehre. Als eine der größten medizinischen Einrichtung der Metropolregion Rhein-Neckar vereint sie zwei starke Partner – die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim. In über 40 Kliniken und Instituten engagieren sich insgesamt rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Universitätsklinikum Mannheim bietet jährlich rund 45.000 stationären und teilstationären sowie 180.000 ambulanten Patientinnen und Patienten ein breit gefächertes Spektrum modernster Diagnostik und Therapieverfahren.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Medizinische Fakultät Mannheim bildet in ihrem erfolgreichen Modellstudiengang nach dem Mannheimer Reformierten Curriculum für Medizin (MaReCuM) derzeit rund 2.080 angehende Ärztinnen und Ärzte aus. Das wissenschaftliche Profil der Medizinischen Fakultät bestimmen die vier Forschungsschwerpunkte (Comprehensive Campuses) Angioscience, Inflammation, Neuroscience, Medical Systems Technology sowie Tumor, ergänzt durch einen Forschungsbereich, der sich der Prävention widmet. Das Mannheim Cancer Center (MCC) vereint unter seinem Dach die Interdisziplinäre Tumorambulanz Mannheim und das TagesTherapieZentrum. Als gemeinsame Einrichtung von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum betreibt das MCC translationale Krebsforschung auf höchstem Niveau. </p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die UMM ist mit ihrer Medizinischen Fakultät eng mit renommierten Forschungseinrichtungen vernetzt, wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), und ist am DKFZ-Hector Krebsinstitut an der UMM sowie am Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC) be-teiligt. Gemeinsam bilden sie den Innovationscampus Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim und ein international herausragendes Ökosystem für Bio- und Lebenswissenschaften.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Seit dem ersten Januar 2026 bilden die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim einen Verbund. Die Fusion der Medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg in Heidelberg und Mannheim ist ab 2027 geplant. </p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;">Über die Carl-Zeiss-Stiftung </h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert Wissenschaft und Lehre in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als Partnerin exzellenter Wissenschaft ermöglicht sie Freiräume für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung. Die Stiftung wurde 1889 von Ernst Abbe in Jena gegründet und ist heute eine der großen privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG. Ihre Fördertätigkeit wird aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.</p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;"> </h4><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;"> </h4><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;">Kontakt für Rückfragen an der TH Mannheim:</h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Prof. Dr. Carsten Hopf<br />Prorektor für Forschung und Transfer<br />Telefon: +49 (0)621 292-6300<br />E-Mail: <a href="https://www.hs-mannheim.de/einzelansicht/gewebeproben-mit-ki-besser-verstehen-und-fuer-schnelle-diagnostik-in-der-klinik-nutzen-neue-forschungskooperation-der-th-mannheim-und-der-medizinischen-fakultaeten-der-uni-heidelberg.html#"><u>c.hopf@th-mannheim.de</u></a> </p><h4 style="margin-left:0px;text-align:left;">Pressekontakt TH Mannheim:</h4><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Cordula Boll<br />Leiterin Kommunikation und Marketing<br />Telefon: +49(0)621 292-6108<br />E-Mail: <a href="https://www.hs-mannheim.de/einzelansicht/gewebeproben-mit-ki-besser-verstehen-und-fuer-schnelle-diagnostik-in-der-klinik-nutzen-neue-forschungskooperation-der-th-mannheim-und-der-medizinischen-fakultaeten-der-uni-heidelberg.html#"><u>presse@th-mannheim.de</u></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.cemos.hs-mannheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="text-align:left;">Informationen zum interdisziplinären Forschungs- und Transferzentrum CeMOS</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:10:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Sep 2026 07:55:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Medizin-Studierende weiter absolute Spitze in Deutschland</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-weiter-absolute-spitze-in-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-weiter-absolute-spitze-in-deutschland/</guid><pp:caseid>813907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfungen haben die Studierenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg erneut exzellent abgeschnitten: Im sogenannten Physikum, der medizin-theoretischen Staatsexamens-Prüfung, erreichten sie deutschlandweit Platz 1 – zum fünften Mal in Folge.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Mit durchschnittlich 78,7 Prozent richtig beantworteten Fragen haben die Studentinnen und Studenten an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg ihre Spitzenposition behauptet. Ihre Ergebnisse liegen 8,6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Die zweitplatzierten Prüflinge aus Freiburg folgen erst mit deutlichem Abstand von über drei Prozentpunkten (75,4 Prozent). Die nächsten Plätze gehen an Münster (3. Platz, 73,9 Prozent), Lübeck (4. Platz 73,6 Prozent) sowie Mannheim und Tübingen (5. Platz, jeweils 73,3 Prozent). „Ich gratuliere unseren Studentinnen und Studenten sehr herzlich zu diesen herausragenden Leistungen. Es freut mich sehr, dass die Heidelberger Studierenden weiterhin weit überdurchschnittliche Ergebnisse im Physikum erzielen“, sagt der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg Professor Michael Boutros. „Dies unterstreicht, dass die Dozentinnen und Dozenten unserer Fakultät eine exzellente Lehre bieten“, so Boutros.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Prüfungsleistungen der Heidelberger Studierenden waren dabei durchweg exzellent. Das Physikum umfasst sechs Blöcke, Anatomie, Biologie, Chemie und Biochemie/Molekularbiologie, Physik, Physiologie sowie Psychologie/Soziologie. Bei fünf davon beantworteten die Heidelberger mehr Fragen richtig als die Medizinstudierenden aller anderen Medizinfakultäten in Deutschland. Selbst im Block Anatomie, wo sie die Bestmarke verpassten und hinter Freiburg und Münster auf Platz 3 kamen, schafften die Heidelberger angehenden Ärztinnen und Ärzte mit 80,3 Prozent einen ausgezeichneten Wert.</span></p><p><span>Die Heidelberger Medizinstudierenden erreichten auch eine weitere bundesweite Bestmarke: 96,6 Prozent von ihnen haben das Physikum bestanden. An keiner anderen Fakultät sind so wenige Prüflinge durchgefallen. In ganz Deutschland haben 10 Prozent der Prüflinge das Physikum nicht bestanden.</span><br /> </p><h3><span>10 Mal Spitze in 12 Jahren</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Herausragende Ergebnisse im medizin-theoretischen Staatsexamen haben an der Heidelberger Medizinischen Fakultät Tradition. So mussten die Heidelberger Studierenden in den Prüfungen der zurückliegenden zwölf Jahre nur zwei Mal die Spitzenposition abgeben: 2021 sowie 2014, als sie jeweils Platz 2 erreichten. Schon seit 2008 gehört die Heidelberger Medizinische Fakultät konstant zu den besten drei Fakultäten in Deutschland bei den Ergebnissen der Physikum-Prüfungen. „Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass einerseits unser Lehrkonzept aufgeht und dass es uns andererseits gelingt, die Lehre fortlaufend weiterzuentwickeln“, sagt Professor Hans-Christoph Friederich, Studiendekan an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Das Physikum steht am Ende des vorklinischen Studienabschnitts. Bis dahin lernen die Studierenden im Regelstudiengang vier Semester lang medizin-theoretische Inhalte. Darauf folgt der klinische Studienabschnitt, in dem die Studentinnen und Studenten in die patientennahe Lehre einsteigen.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet<br /> </h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.impp.de/pruefungen/medizin/ergebnisse.html?file=files/PDF/Pr%C3%BCfungsergebnisse/Pr%C3%BCfungsergebnisse/ErgMedM1H2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Ergebnisse zum ersten Staatsexamen (M1) Herbst 2026</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://impp.de/pruefungen/medizin/archiv-medizin.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Frühere Ergebnisse zum ersten Staatsexamen (M1)</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/studienbewerber/bewerbung-ins-1-semester" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Informationen zur Studienplatzvergabe Medizin</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Studium Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/zahnmedizin" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Studium Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,HPMF,HPMFH]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 11:39:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 11 Sep 2026 10:58:58 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Von Arzneimitteltherapiesicherheit bis zur Schmerzlinderung durch Virtuelle Realität: Universitätsklinikum Heidelberg lädt zum „Aktionstag Patientensicherheit“ ein</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-arzneimitteltherapiesicherheit-bis-zur-schmerzlinderung-durch-virtuelle-realitaet-universitaetsklinikum-heidelberg-laedt-zum-aktionstag-patientensicherheit-ein/</guid><pp:caseid>813755</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2026 lädt das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) von 10 bis 14 Uhr zu einem Aktionstag in die Medizinische und Chirurgische Klinik ein. Der diesjährige Welttag steht unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ An Informationsständen sowie bei Vorführungen und Mitmachangeboten erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in Maßnahmen für mehr Patientensicherheit. Erstmals wird zudem der Heidelberger Patientensicherheitspreis des UKHD verliehen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik (Im Neuenheimer Feld 410/420) des Universitätsklinikums Heidelberg darüber zu informieren, wie am Klinikum die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gewährleistet wird. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Informations- und Mitmachangebot mit Einblicken in die klinische Praxis, aktuelle Projekte und Maßnahmen, interaktive Stationen und die Möglichkeit, einiges selbst auszuprobieren. Fragen beantworten die Fachkräfte im persönlichen Gespräch.</p><p>Dafür stehen zahlreiche Ansprechpartnerinnen und -partner aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachrichtungen an Informationsständen bereit. Sie informieren über Themen wie Ernährung bzw. Mangelernährung, Arzneimitteltherapiesicherheit, digitale Unterstützungsangebote und die Begleitung von Patientinnen und Patienten beim Übergang in die ambulante Versorgung. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher das digitale Patientenportal des UKHD kennenlernen sowie verschiedene Selbstchecks und Informationsangebote nutzen. Auch stehen verschiedene Ernährungsprodukte zum Verkosten bereit.</p><h3>Interaktiv informieren</h3><p>Der Aktionstag bietet zahlreiche Möglichkeiten, Patientensicherheit direkt zu erleben. So können Interessierte Virtual-Reality(VR)-Anwendungen testen, die Ängste, Stress, Schmerzen und Atemnot lindern können, erleben, wie sich grauer Star anfühlt und welche Herausforderungen Erkrankungen wie Arthrose, Gicht oder Polyneuropathie für die Patientensicherheit mit sich bringen können. An anderen interaktiven Stationen erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie die Klinikapotheke und die Klinische Pharmakologie des UKHD zur sicheren Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten beitragen. Darüber hinaus erläutern Expertinnen und Experten, wie sie die Sicherheit von Patientinnen und Patienten rund um eine Operation gewährleisten, wie sich eine lebensbedrohliche Sepsis erkennen lässt und wie sie verhindert werden kann.</p><p>Ebenso zeigt das Fachpersonal, wie die Hände richtig desinfiziert werden. Überprüfen lässt sich der Erfolg unter fluoreszierendem Licht. Erleben lässt sich auch, wie moderne Medizintechnik die Nierenfunktion sicher unterstützen oder ersetzen kann. Damit erst gar keine Dialyse nötig wird, gibt es Tipps für die Früherkennung von Nierenbeeinträchtigungen. Es wird gezeigt, wie digitale Tools beispielsweise in der Herzmedizin administrative Aufgaben übernehmen können, wodurch mehr Zeit für die Behandlung der Patientinnen und Patienten bleibt.</p><p>Verschiedene Informationsmaterialien rund um die Patientensicherheit zum Mitnehmen runden das Angebot des Aktionstages ab.</p><h3>Patientensicherheit weiter voranbringen</h3><p>Erstmals verleiht das Team der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement des Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) im Rahmen des „Welttags der Patientensicherheit“ den Patientensicherheitspreis. Mit diesem Preis werden Projekte, Initiativen und Konzepte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Förderung und nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit am UKHD einsetzen. Die Preisverleihung findet um 12 Uhr statt.</p><p>Der Welttag der Patientensicherheit ist einer der globalen Gesundheitstage der Weltgesundheitsorganisation WHO. Er findet seit 2019 jährlich am 17. September statt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der sicheren Versorgung chronisch kranker Patientinnen und Patienten, etwa mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen oder psychische Erkrankungen. Chronische Erkrankungen erfordern häufig eine langfristige Versorgung über verschiedene medizinische und pflegerische Bereiche hinweg. Der Aktionstag macht darauf aufmerksam, wie wichtig eine sichere Zusammenarbeit und Kommunikation an den Schnittstellen der Versorgung für die Patientensicherheit sind.</p><p> </p><h3>Programmüberblick</h3><p><strong>17.09.2026, 10 bis 14 Uhr, Im Neuenheimer Feld 410/420, Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik</strong></p><p><span>-          </span>Arzneimittelversorgung am UKHD</p><p><span>-          </span>Projektvorstellung: Erhebung der Arzneimittelanamnese sowie Prüfung von Therapiesicherheit und Wechselwirkungen von Arzneimitteln vor planbaren Operationen</p><p><span>-          </span>Projektvorstellung: Sicherer Übergang von der Klinik in die häusliche Umgebung</p><p><span>-          </span>Informationen zur Brückenpflege, die den Übergang Krebsbetroffener aus der Klinik in die weiterführende Versorgung begleitet und unterstützt</p><p><span>-          </span>Digitales Patientenportal: Vorteile kennenlernen und Möglichkeit zur Registrierung vor Ort</p><p><span>-          </span>Beratung rund um Medikamente</p><p><span>-          </span>Dialysetechnik erleben</p><p><span>-          </span>Tipps zur Früherkennung von Nierenfunktionsstörungen</p><p><span>-          </span>Sicherheit rund um Operationen (Narkose etc.)</p><p><span>-          </span>Sepsis erkennen und vorbeugen</p><p><span>-          </span>Schulung in richtiger Händedesinfektion inklusive Kontrollmöglichkeit mit fluoreszierendem Licht</p><p><span>-          </span>Informationen zum Nutzen eines digitalen Tools und Künstlicher Intelligenz in der Herzmedizin</p><p><span>-          </span>Beratung und Aufklärung zu Mangelernährung, Ernährungstherapien plus Produktverkostung</p><p><span>-          </span>VR-Anwendungen kennenlernen und deren therapeutischen Nutzen erleben</p><p><span>-          </span>Patientensicherheit erleben: Was Sie selbst tun können</p><p><span>-          </span>Glücksrad</p><p><span>-          </span>Ausmalbilder</p><p><span>-          </span>Verleihung des Patientensicherheitspreises um 12 Uhr</p><p><strong>Mitwirkende Kliniken und Bereiche:</strong></p><p><span>-          </span>Klinik für Nephrologie und Nierenzentrum</p><p><span>-          </span>Brückenpflegedienst der Klinik für Palliativmedizin</p><p><span>-          </span>Chirurgische Klinik</p><p><span>-          </span>Klinik für Anästhesiologie</p><p><span>-          </span>Innere Medizin III: Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie</p><p><span>-          </span>Innere Medizin IX: Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie</p><p><span>-          </span>Apotheke des Universitätsklinikums Heidelberg</p><p><span>-          </span>Zentrum für Infektiologie, Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene</p><p><span>-          </span>Zentrum für Infektiologie, Sektion Krankenhaushygiene</p><p><span>-          </span>Thoraxklinik Heidelberg</p><p><span>-          </span>Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie am Universitätsklinikum Heidelberg</p><p><span>-          </span>Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.tag-der-patientensicherheit.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:20:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 10 Sep 2026 08:33:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Parkinson: Fortschritt nutzen – besser behandeln</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/parkinson-fortschritt-nutzen--besser-behandeln/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/parkinson-fortschritt-nutzen--besser-behandeln/</guid><pp:caseid>781820</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, statt. Im nächsten Abendvortrag am 24. September informieren Prof. Dr. Rebecca Schüle und Prof. Dr. Heike Jacobi von der Neurologischen Klinik über die Parkinson-Erkrankung</strong> <strong>und aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Neben Demenzerkrankungen gehört Parkinson zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im Alter. Allein in Deutschland leben derzeit mehrere hunderttausend Menschen mit der Krankheit. Weil die Bevölkerung immer älter wird, steigt auch die Zahl der Betroffenen. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen.</p><p>Viele Menschen denken bei Parkinson zunächst an Zittern, verlangsamte Bewegungen oder einen unsicheren Gang. Diese Beschwerden gehören zwar zu den typischen Anzeichen, doch die Krankheit kann sich sehr unterschiedlich äußern. Parkinson beginnt oft schleichend und kann deshalb zunächst unbemerkt bleiben. Umso wichtiger ist eine frühe Diagnose. Doch bei welchen Symptomen sollte man aufmerksam werden? Wie verläuft die Erkrankung? Was können Betroffene selbst tun, um Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen? Auf diese und viele weitere Fragen gehen Prof. Dr. Rebecca Schüle, Leiterin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen, sowie Prof. Dr. Heike Jacobi, Oberärztin an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg, in ihrem Vortrag ein.</p><p>Die Expertinnen erläutern zudem die aktuellen Möglichkeiten der Parkinson-Therapie, zu der neben Medikamenten beispielsweise auch Physiotherapie oder Logopädie gehören. Zwar ist Parkinson bislang nicht heilbar, moderne Therapien können die Beschwerden jedoch häufig lindern und dazu beitragen, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Darüber hinaus gehen die Referentinnen darauf ein, welche Ursachen Forschende heute diskutieren und welche neuen therapeutischen Möglichkeiten in Entwicklung sind. <br /> </p><p><strong>Parkinson: Fortschritt nutzen – besser behandeln</strong></p><p><strong>Donnerstag, 24. September, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr, im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg</strong><br /> </p><p>Prof. Dr. Rebecca Schüle, Leiterin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen an der Neurologischen Klinik</p><p>Prof. Dr. Heike Jacobi, Oberärztin der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg </p><p><br />Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.<br />Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="margin-left:0px;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik/ueber-uns/sektion-neurodegeneration/willkommen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neurologische Klinik<strong> </strong>des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p><h3><span>Medizin am Abend</span></h3><p><span>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Zehnmal jährlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im </span><a href="https://www.buzzsprout.com/2320710" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Podcast</span></a><span> oder auf unserer </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Internetseite</span></a><span>.</span></p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.medizin-am-abend.de</span></a><span> – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Ebenso finden Sie hier alle Podcasts und Videoaufzeichnungen von Medizin am Abend. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a> </p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Medizin am Abend]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:52:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 30 Jul 2026 14:00:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Wissen und Praxis – Hand in Hand“: Expertinnen und Experten aus der Zahnerhaltungskunde tagen am UKHD</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wissen-und-praxis--hand-in-hand-expertinnen-und-experten-aus-der-zahnerhaltungskunde-tagen-am-ukhd/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wissen-und-praxis--hand-in-hand-expertinnen-und-experten-aus-der-zahnerhaltungskunde-tagen-am-ukhd/</guid><pp:caseid>786844</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sind Süßstoffe gefährlich für die Gesundheit? Wie umweltverträglich sind Zahnfüllungen? Und wie gelingt es, die Zähne bis ins hohe Alter gesund zu halten? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) in den Blick genommen. Die Fachtagung findet vom 17. bis 19. September unter Leitung von Professorin Dr. Diana Wolff und Professorin Dr. Cornelia Frese statt, beide Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am UKHD. Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an der Jahrestagung teilzunehmen. Beide Expertinnen des UKHD sowie weitere Referierende stehen auf Anfrage für Interviews zur Verfügung.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Zukunft Zahnerhaltung. Wissen und Praxis – Hand in Hand“: So lautet das Leitmotiv der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), die ab dem 17. September am Universitätsklinikum Heidelberg stattfindet. Unter der Tagungspräsidentschaft von Professorin Dr. Diana Wolff, Studiendekanin Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am UKHD, und Professorin Dr. Cornelia Frese, Leitende Oberärztin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, kommen mehr als 200 Expertinnen und Experten der Zahnerhaltungskunde für drei Tage zusammen, um sich über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, moderne Behandlungskonzepte und praktische Erfahrungen auszutauschen. Neben DGZ-Mitgliedern sowie Zahnmedizinerinnen und -medizinern aus Universitätsklinika und Praxen sind auch Forschende und Studierende zur Teilnahme eingeladen. Es gibt noch freie Plätze.</p><p>Die Zahnerhaltungskunde ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin und umfasst alle Maßnahmen, die die natürlichen Zähne langfristig gesund und funktionsfähig halten. Dazu zählen neben Prävention und Vorsorge auch Karies-, Parodontitis- und Wurzelkanalbehandlungen, Zahnfüllungen sowie die Therapie von Zahnverletzungen. Zu den Schwerpunktthemen der Tagung gehören unter anderem zeitgemäße Strategien der Kariesentfernung, die komplexe ästhetische Versorgung der sichtbaren Schneidezähne sowie CAD/CAM-basierte Therapiekonzepte.</p><h3><span>Das erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer</span></h3><p>Den Auftakt der DGZ-Jahrestagung markiert ein „Tag der Wissenschaft“ am 17. September: Im Großen Hörsaal der Kopfklinik des UKHD präsentieren Forschende aus ganz Deutschland in <strong>Kurzvorträgen</strong> die Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Arbeiten. Die Haupttagung am 18. und 19. September findet in mehreren Hörsälen und Seminarräumen der Chirurgischen und der Medizinischen Klinik des UKHD statt.</p><p>Einen der <strong>Hauptvorträge</strong> gestaltet Professorin Dr. Cornelia Frese: Unter dem Titel „<span>Süß, aber risikofrei?“ referiert sie über Zuckerersatz- und Zuckeraustauschstoffe und deren Bedeutung in der (Zahn-)Medizin. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion über Maßnahmen zur Reduktion des Zuckerkonsums – einschließlich der Debatte über eine mögliche Zuckersteuer – gewinnt die wissenschaftliche Bewertung von Zuckerersatz- und Zuckeraustauschstoffen zunehmend an Bedeutung. Weitere Vortragsthemen sind Zahngesundheit im Alter und die Umweltverträglichkeit von Materialien, die in der Zahnmedizin zum Einsatz kommen. In sogenannten <strong>Hands-on-Kursen</strong> haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich praktisch weiterzubilden – unter anderem zum Thema „</span>Der restaurative Workflow der Zukunft“ unter Leitung von Professorin Frese.</p><p>„Ein besonderes Format des DGZ-Kongresses sind die <strong>klinischen</strong> <strong>Falldiskussionen</strong>, in denen jeweils zwei Expertinnen und Experten einen Patientenfall aus der Zahnerhaltung kontrovers diskutieren“, sagt Professorin Wolff. Sie selbst übernimmt die Moderation einer Debatte, in der es um die komplexe ästhetische Versorgung der sichtbaren Schneidezähne mithilfe von zahnfarbenen Kompositen geht. <span>Das Leitmotiv des Kongresses wird in einer <strong>Podiumsdiskussion</strong> am letzten Kongresstag aufgegriffen: Vertreter aus Hochschule, Berufspolitik und Nachwuchs diskutieren aus ihren verschiedenen Perspektiven das Thema „Zahnerhaltung der Zukunft: Was bleibt, was verändert sich – was fehlt?“, darunter auch Professorin Wolff.</span></p><p>Den <strong>Festvortrag</strong> mit dem Titel „Erinnern und Vergessen: Wie wir Erinnerungen konstruieren und überschreiben“ hält Professorin Dr. Hannah Monyer, Ärztliche Direktorin der Abteilung Klinische Neurobiologie der Neurologischen Klinik am UKHD. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in die Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses und zeigt, wie Erinnerungen beim Abrufen fortlaufend verändert werden – und damit unsere Wahrnehmung der eigenen Vergangenheit prägen.</p><h3><span>Veranstaltungsdetails im Überblick</span></h3><p><span><strong>Was?</strong> 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)</span></p><p><span><strong>Wann?</strong> 17. bis 19. September 2026</span></p><p><span><strong>Wo?</strong> Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg) und Medizinische Klinik (Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg) des Universitätsklinikums Heidelberg</span></p><p><span><strong>Wer?</strong> Zahnmedizinerinnen und -mediziner, Forschende und Studierende</span></p><p><span><strong>Anmeldung:</strong> </span><a href="https://dgz-kongress.de/registrierung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://dgz-kongress.de/registrierung/</span></a></p><p><span>Das vollständige <strong>Tagungsprogramm</strong> ist online einsehbar: </span><a href="https://dgz-kongress.de/programm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://dgz-kongress.de/programm/</span></a></p><h3><span>Medienkontakt</span></h3><p><span>Sie möchten als Pressevertreterin oder -vertreter an der Tagung teilnehmen? Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 15. September unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a><span>. Interviews mit den beiden Tagungspräsidentinnen sowie weiteren Referierenden sind möglich.</span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><span>Kongresshomepage: </span><a href="https://dgz-kongress.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://dgz-kongress.de/</span></a></p><p><span>Website der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am UKHD: </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mund-zahn-kieferklinik/poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mund-zahn-kieferklinik/poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde/</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,MundZahnKiefer]]></category>
            <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:20:24 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 09 Sep 2026 09:20:24 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Qualität statt Quantität: Neue Erkenntnisse zur Rolle bestimmter CAR-T-Zellen in der Krebstherapie</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/qualitaet-statt-quantitaet-neue-erkenntnisse-zu-car-t-zellen-in-der-krebstherapie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/qualitaet-statt-quantitaet-neue-erkenntnisse-zu-car-t-zellen-in-der-krebstherapie/</guid><pp:caseid>811405</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>CAR-T-Zell-Therapien werden erfolgreich zur Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen eingesetzt. Doch während die Immuntherapie bei einigen Patientinnen und Patienten bereits in niedriger Dosierung wirkt, zeigt dies bei anderen keine Wirkung. Warum das so ist, nahmen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Berlin Institute of Health in der Charité in einem Verbundprojekt in den Blick. Sie haben eine bestimmte Untergruppe von CAR-T-Zellen identifiziert, die den Erfolg niedrig dosierter Therapien maßgeblich beeinflusst und in Zukunft als Biomarker zum Einsatz kommen könnte. Die Ergebnisse sind in „Nature Communications“ erschienen.</strong></span></p><p><i><span>Gemeinsame Pressemitteilung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH)</span></i></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Immuntherapien stärken die körpereigene Krebsabwehr der Patientinnen und Patienten zum Teil hochspezifisch. So werden bei Therapien mit sogenannten CAR-T-Zellen (chimären Antigenrezeptor-T-Zellen) bestimmte Immunzellen der Erkrankten gentechnisch verändert und auf die individuellen Krebszellen „angesetzt“. Warum bei manchen Patientinnen und Patienten auch eine niedrig dosierte CAR-T-Zell-Therapie erfolgreich ist, während andere Betroffene nicht profitieren, war bislang nicht verstanden. Ein an der Medizinischen Klinik V des Universitätsklinikums Heidelberg und am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) angesiedelter Forschungsverbund hat nun zentrale biologische Faktoren identifiziert, die die Wirksamkeit der CAR-T-Zell-Therapie mit kleineren Zellmengen beeinflussen. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Behandlungsergebnisse für einzelne Patientinnen und Patienten zu verbessern, Krebstherapien noch stärker zu individualisieren und Behandlungskosten zu reduzieren.</span></p><p><span>CAR-T-Zell-Therapien können bei bestimmten fortgeschrittenen Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen zum Einsatz kommen, wenn andere Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung nicht erfolgreich waren oder bei einem Krankheitsrückfall. Für die Therapie werden körpereigene Abwehrzellen im Labor gentechnisch so verändert, dass sie eine Zielstruktur auf der Oberfläche der Krebszellen erkennen, diese gezielt angreifen und abtöten können. Bei vielen Patientinnen und Patienten ist nach einer CAR-T-Zell-Therapie über längere Zeit kein Krebs mehr nachweisbar. Die Herstellung und Vermehrung dieser therapeutischen Immunzellen ist komplex und zeitaufwendig – und nicht immer gelingt es, die für die Behandlung vorgesehene, möglichst große Zellmenge zu produzieren. Die Patientinnen und Patienten erhalten dann eine Therapie mit unsicheren Erfolgsaussichten, für die teils schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden, oder die hergestellten CAR-T-Zellen werden aufgrund der geringen Menge gar nicht eingesetzt.</span></p><h3><span>Hoch funktionelle CAR-T-Zellen entscheiden über den Therapieerfolg</span></h3><p><span>Die jetzt in „</span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-76068-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Nature Communications</span></a><span>“ veröffentlichte Studie basiert auf Daten und Proben aus der HD-CAR-1-Studie, die von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg durchgeführt wurde. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysierten sowohl die ursprünglichen Blutproben von Patientinnen und Patienten mit bösartigen Blutkrebserkrankungen als auch die aus diesen Blutproben hergestellten CAR-T-Zell-Produkte. Mithilfe hochauflösender Einzelzellanalysen untersuchten sie unter anderem die Zusammensetzung der unterschiedlich hoch dosierten CAR-T-Zell-Produkte der jeweiligen Therapien und analysierten, welche Immunzelltypen darin enthalten und wie aktiv diese waren. Diese Ergebnisse verglichen sie dann zwischen Patientinnen und Patienten mit und ohne Behandlungserfolg.</span></p><p><span>Die Forschenden identifizierten eine Untergruppe von CAR-T-Zellen, deren Anzahl unmittelbar mit dem Erfolg niedrig dosierter Therapien verknüpft war. Kennzeichnend für diese Zellen sind ein molekulares Profil, das sie zu besonders effektiven Tumorzell-Killern macht, sowie das Fehlen zweier bestimmter Oberflächenmarker, durch die sie nachweisbar sind. „Je mehr dieser spezifischen CAR-T-Zellen vorhanden waren, desto wirksamer war die Therapie – auch wenn die Gesamtzahl aller Zellen eher gering war“, sagt Michael Schmitt, Professor für „Zelluläre Immuntherapie“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, Leiter des Forschungsbereichs Zell- und Immuntherapie an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und einer der beiden Letztautoren der Studie. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die absolute Anzahl dieser hoch funktionellen Zellen als Biomarker für den Erfolg einer niedrig dosierten CAR-T-Zell-Therapie geeignet sein könnte.“</span></p><p><span>„Wir haben zudem gezeigt, dass der Behandlungserfolg nicht nur von den CAR-T-Zellen abhängt. Entscheidend ist außerdem, wie das Immunsystem der Patientinnen und Patienten vor Beginn der Zellherstellung aufgestellt war“, ergänzt Professor Dr. Simon Haas. Er forscht am Center of Genomic Medicine des Berlin Institute of Health in der Charité, dem Berliner Max Delbrück Center für Molekulare Medizin sowie der Queen Mary University of London (England) und ist gemeinsam mit Professor Schmitt Letztautor der Studie. „Bei Patientinnen und Patienten, deren Blut größere Mengen an funktionellen Abwehrzellen enthielt, ließen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit wirksame CAR-T-Zell-Produkte herstellen.“ Gab es im Ausgangsblut hingegen einen hohen Anteil an Zellen, die die Immunabwehr bremsen, wurden auch weniger der hoch funktionellen CAR-T-Zellen ausgebildet – und die Betroffenen sprachen seltener auf die Therapie an. „Unsere Analysen zeigen, dass sich bereits im Ausgangsblut Hinweise darauf finden lassen, wie gut die später hergestellten CAR-T-Zellen funktionieren werden“, fasst Schayan Yousefian, Doktorand in der Gruppe von Professor Haas und Erstautor der Studie, zusammen.</span></p><h3><span>Neue Ansatzpunkte für personalisierte CAR-T-Zell-Therapien</span></h3><p><span>Die Ergebnisse stellten, so die Studienautoren, einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu weiter personalisierten Krebsimmuntherapien dar. „Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, den Biomarker zu bestätigen und ihn langfristig in die Routineversorgung zu bringen, ist weitere Forschung erforderlich“, so Professor Schmitt. Unter anderem gilt es zu bestimmen, welche Zahl an hoch funktionellen CAR-T-Zellen mindestens erforderlich ist, damit eine Therapie Erfolg versprechend ist.</span></p><p><span>Die Ergebnisse hätten darüber hinaus auch eine gesundheitspolitische und -wirtschaftliche Bedeutung, ergänzt Professor Haas. CAR-T-Therapien können mehrere Hunderttausend Euro pro behandelte Person kosten. „Sollten sich unsere Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen, könnten CAR-T-Zellen in Zukunft deutlich zielgerichteter hergestellt werden. Davon würden nicht nur die Patientinnen und Patienten profitieren, es würde auch Ressourcen sparen.“</span></p><h3><span>Originalpublikation</span></h3><p><span>Yousefian S, Schubert ML, Minafra AR et al. A distinct CAR-T cell phenotype mediates therapeutic response at limited doses. Nat Commun 17, 7589 (2026). </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-76068-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s41467-026-76068-4</span></a></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-perspektiven-fuer-behandlung-akuter-lymphatischer-leukaemie-bei-erwachsenen++CAR+T-Zellen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Pressemitteilung zur HD-CAR-1-Studie</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/department-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie/forschung/forschungsbereich-zell-und-immuntherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Forschungsbereich Zell- und Immuntherapie am UKHD</span></a></p><p><a href="https://www.krebsinformationsdienst.de/immuntherapie" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Infoseite des Krebsinformationsdienstes zu Immuntherapien gegen Krebs</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Michael Schmitt</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Forschungsbereich Zell- und Immuntherapie, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg</span><br /><a href="mailto:michael.schmitt@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>michael.schmitt@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span>Professor Dr. Simon Haas</span><br /><span>Berlin Institute of Health at Charité (BIH), Charité – Universitätsmedizin Berlin</span><br /><span>Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), Max Delbrück Center for Molecular Medicine in the Helmholtz Association</span><br /><span>Precision Healthcare University Research Institute (PHURI), Queen Mary University of London</span><br /><a href="mailto:simon.haas@bih-charite.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>simon.haas@bih-charite.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD,Gentherapie und Personalisierte Medizin]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 15:58:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 08 Sep 2026 14:03:49 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Rudern gegen Krebs: Benefizregatta am 12. September</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rudern-gegen-krebs-benefizregatta-am-12-september/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/rudern-gegen-krebs-benefizregatta-am-12-september/</guid><pp:caseid>809514</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am Samstag, 12. September, beginnt um 9 Uhr auf dem Neckar in Heidelberg die 15. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“. Die „Stiftung Leben mit Krebs“, die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg bringen Sportbegeisterte, Betroffene und Unterstützende zusammen, um für den guten Zweck aktiv zu sein. Der Erlös fließt in das Patientenprogramm Bewegung und Krebs am NCT Heidelberg. – Pressemitteilung des NCT Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span>Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg.</span></i></p><p><span>Sport treiben, Gemeinschaft erleben, Menschen mit Krebs unterstützen: Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ verbindet Freude an Bewegung mit dem Einsatz für eine bessere Versorgung von Menschen mit Krebs. Betroffene, Angehörige sowie medizinisches und pflegerisches Personal gehen gemeinsam an den Start – mit und ohne Rudererfahrung.</span></p><p><span>Die Rennen in den Gig-Doppelvierern führen über 300 Meter und starten unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke im Zentrum Heidelbergs. Der Kurs führt flussabwärts, das Ziel ist an der Neckarwiese erreicht. Die Siegerteams der Vorläufe ziehen ins Finale ein. Den übrigen Mannschaften bieten Hoffnungsläufe am Nachmittag eine weitere Chance. Erfahrene Steuerleute der RGH bringen die Boote sicher ins Ziel. Auch die jugendlichen Ruderteams der ActiveOncoKids treten wieder in eigenen Kinderrennen an.</span></p><p><span>Das Regattadorf auf der Neckarwiese bietet ein Programm für die ganze Familie. Auf der Bühne gibt es Interviews und Live-Musik, daneben laden Bewegungsangebote sowie Informations- und Aktionsstände zum Mitmachen und Austauschen ein. Zusätzlich dürfen sich die Gäste auf Sportpromis aus dem Team Los Angeles Metropolregion Rhein-Neckar freuen. Erwachsene und Kinder können bei der Challenge „Team Los Angeles vs. Heidelberg“ an verschiedenen sportlichen Stationen aktiv werden und ihre Leistungen mit den kommenden Olympioniken vergleichen.</span></p><p><span>Vor Ort präsentieren sich zudem zahlreiche Selbsthilfegruppen darunter die “Frauenselbsthilfe nach Krebs”, das “Netzwerk Neuroendokrine Tumore” und die “Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs” sowie Initiativen wie das “Netzwerk OnkoAktiv” und weitere Partner aus dem Gesundheitsbereich. Unterstützt wird die Veranstaltung von den langjährigen Schirmherren Manfred Lautenschläger, Gründer und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der MLP SE, und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner.</span></p><p><span>Thomas Bellut, Vorstandsvorsitzender der “Stiftung Leben mit Krebs”, sagt: „Mit ‚Rudern gegen Krebs‘ zeigen wir die Bedeutung von Bewegung als wichtigen Bestandteil der Krebsbehandlung. Gleichzeitig sammeln wir gemeinsam Spenden, um Bewegung in der Krebsbehandlung weiter zu etablieren.“</span></p><p><span>Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ hat sich inzwischen zu einem Ereignis entwickelt, das als abwechslungsreicher Tag am Wasser ein starkes Zeichen für Bewegung und spezialisierte Programme für Krebserkrankte setzt, wie sie am NCT Heidelberg angeboten werden.</span></p><p><span>Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Klinik für Medizinischen Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, sagt: „Es ist vielfach nachgewiesen, dass Bewegung bei Krebs wie ein Medikament wirken kann. Bewegung ist weit mehr als Kür, sie ist ein wertvolles Element der Behandlung, von dem Patientinnen und Patienten messbar profitieren. Der Erlös aus ‚Rudern gegen Krebs‘ trägt dazu bei, dass wir das Bewegungsprogramm am NCT Heidelberg in umfangreicher Weise anbieten können.“</span></p><h3><span>Zahlen und Fakten</span></h3><p><span>Rudern gegen Krebs: 15. Benefizregatta auf dem Neckar in Heidelberg</span></p><p><span>Termin: Samstag, 12. September 2026</span></p><ul><li><span>ab 8 Uhr Startnummernausgabe</span></li><li><span>ab 9 Uhr Rennen</span></li><li><span>ca. 17:00 Uhr Siegerehrung</span></li></ul><p><span>Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs</span><br /><span>Koordinator: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</span><br /><span>Ausrichter: Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. (RGH)</span><br /><span>Ansprechpartner: Sönke Hartung-Rey, Tel.: 06221-3219246, </span><a href="mailto:s.hartung-rey@rgh-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>s.hartung-rey@rgh-heidelberg.de</span></a><br /><span>Veranstaltungsort: Neckar und Neckarwiese, Neuenheim, Heidelberg</span><br /><span>Rennstrecke: 300 Meter</span><br /><span>Bootsklasse: Gig-Doppelvierer mit Steuerleuten</span><br /><span>Teilnehmer:innen/Teams: verschiedene Klassen für Frauen, Männer und Mixed, Patient:innen, Teilnehmer:innen mit und ohne Rudererfahrung</span><br /><span>Wettkampfformat: Vor- und Hoffnungsläufe, Finale</span></p><h3><span>Mitwirkende beim Begleitprogramm und im Regattadorf</span></h3><p><span>Patientenbeirat, Patientenforschungsrat und Lotsendienst des NCT Heidelberg</span></p><p><span>Krebsselbsthilfegruppen:</span></p><ul><li><span>Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e. V.</span></li><li><span>Frauenselbsthilfe Krebs e.V., Gruppe Heidelberg</span></li><li><span>Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e. V.</span></li><li><span>BRCA-Netzwerk – Hilfe bei familiären Krebserkrankungen e. V., Gesprächskreis Heidelberg</span></li><li><span>mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V., Gruppe Heidelberg</span></li><li><span>Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs; Treffpunkt Heidelberg</span></li></ul><p><span>Informationsstände:</span></p><ul><li><span>Stiftung Leben mit Krebs</span></li><li><span>Netzwerk OnkoAktiv</span></li><li><span>Krebsberatungsstelle Nordbaden</span></li><li><span>Netzwerk ActiveOnkoKids</span></li><li><span>Aktion für krebskranke Kinder e. V.</span></li><li><span>dm-drogerie markt</span></li><li><span>Sparkasse Heidelberg</span></li><li><span>Volksbank Heidelberg-Neckartal</span></li><li><span>AbbVie</span></li><li><span>Fürstlich Castell‘sche Bank</span></li><li><span>ZAP – Zentrum aktiver Prävention</span></li><li><span>Yoga und Krebs</span></li><li><span>mediteo</span></li></ul><p><span>Mitmachaktionen (Auswahl):</span></p><ul><li><span>Sport-Challenge „Heidelberg vs. Team Los Angeles“ mit fünf Stationen</span></li><li><span>Malen für Kinder</span></li><li><span>Ruderergometer</span></li><li><span>Yoga auf der Wiese</span></li><li><span>Bewegte Meditation auf der Wiese</span></li><li><span>Taschen bemalen</span></li><li><span>Fotowand zum Sofortdruck</span></li></ul><p><span>Bühnenprogramm u. a. mit:</span></p><ul><li><span>Interviews mit Katja Spahn (Patientin und Europameisterin im Drachenbootrennen) und olympischen Athlet:innen des Team Los Angeles Metropolregion Rhein-Neckar</span></li><li><span>Live-Musik mit Reno Meno</span></li></ul><p><span><strong>Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:</strong></span><br /><a href="https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/news/pressemitteilungen/RGK_PM_NCT_Heidelberg.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/news/pressemitteilungen/RGK_PM_NCT_Heidelberg.jpg</span></a></p><p><span><strong>Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen</strong></span><br /><span>Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis das Copyright "NCT Heidelberg" an. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT-Kommunikation (Tel.: +49 6221 42-56311272, E-Mail: </span><a href="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>martin.staiger@nct-heidelberg.de</span></a><span>) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.</span></p><p> </p><p><span><strong>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</strong></span><br /><span>Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg. Ziel des NCT Heidelberg ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patientinnen und Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT Heidelberg ist somit richtungsweisend, um neue Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik zu übertragen. Das NCT Heidelberg, gegründet 2004, ist Teil des NCT mit weiteren Standorten in Berlin, Dresden, SüdWest (Tübingen-Stuttgart/Ulm), WERA (Würzburg, Erlangen, Regensburg, Augsburg) und West (Essen/Köln).</span></p><p><span><strong>Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)</strong></span><br /><span>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.</span></p><p><span>Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:</span></p><ul><li><span>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)</span></li><li><span>Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)</span></li><li><span>Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg</span></li><li><span>Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ</span></li><li><span>DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim</span></li><li><span>Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)</span></li></ul><p><span>Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.</span></p><p><span><strong>Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang</strong></span><br /><span>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Wissenschaftseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist Patientenversorgung auf höchstem Niveau, zukunftsweisende Lehre, Aus- und Weiterbildung in Medizin und Gesundheitsberufen, Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für Patientinnen und Patienten.</span></p><p><span>Im Verbund mit dem Universitätsklinikum Mannheim und gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem national und international herausragenden Medizinstandort. In mehr als 90 klinischen Fachabteilungen mit rund 4.000 Betten werden jährlich über 130.000 Patientinnen und Patienten vollstationär und rund 1,5 Millionen ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland mit rund 4.500 angehenden Ärztinnen und Ärzten in Studium und Promotion.</span></p><p><span>Das UKHD ist ein Träger des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg. Verbund und Fakultät sind eng mit weiteren lebenswissenschaftlichen Institutionen der Exzellenzuniversität Heidelberg sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen vernetzt, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), das DKFZ-Hector Krebsinstitut und das Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC) in Mannheim. Gemeinsam bilden sie den Innovationscampus Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim und ein international herausragendes Ökosystem für Bio- und Lebenswissenschaften.</span></p><h3><span>Kontakt für die Presse</span></h3><p><span>Dr. Martin Staiger</span><br /><span>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</span><br /><span>Kommunikation und Veranstaltungen</span><br /><span>Im Neuenheimer Feld 460</span><br /><span>69120 Heidelberg</span><br /><span>Tel.: +49 6221 56-311272</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>martin.staiger@nct-heidelberg.de</span></a><br /><a href="http://www.nct-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.nct-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,NCT-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:25:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 07 Sep 2026 12:19:32 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>EU fördert zwei Verbundprojekte unter Heidelberger Federführung mit fast acht Millionen Euro</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/eu-foerdert-zwei-verbundprojekte-unter-heidelberger-federfuehrung-mit-fast-acht-millionen-euro/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/eu-foerdert-zwei-verbundprojekte-unter-heidelberger-federfuehrung-mit-fast-acht-millionen-euro/</guid><pp:caseid>808717</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Von der KI-gestützten Hirntumordiagnostik bis zur Ausbildung einer neuen Generation interdisziplinärer Fachkräfte: Gleich zwei europäische Verbundprojekte sollen die Diagnostik von morgen voranbringen. Federführend koordiniert werden sie von Professor Dr. Dr. Felix Sahm, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Abteilung Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Die Europäische Union fördert die Projekte „EUcanAI“ und „FutureMIND“ in den kommenden vier Jahren mit jeweils rund 3,9 Millionen Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Forschungsprojekt „EUcanAI“ soll ein neuartiges mehrstufiges, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes System entwickelt werden, das die präzise Diagnose und Therapie für Patienten mit Hirntumoren unterstützt. Ziel des Projekts „FutureMIND“ ist es, Fachkräfte auszubilden, die medizinisches, technisches und unternehmerisches Wissen verbinden und so dazu beitragen, innovative Verfahren schneller zu entwickeln und in die medizinische Praxis zu überführen. Die Europäische Union (EU) fördert die beiden Forschungsvorhaben in ihrem „Horizon Europe“-Programm mit jeweils rund 3,9 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Professor Dr. Dr. Felix Sahm, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), koordiniert beide Projekte, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa beteiligt sind.</p><h3><span>„EUcanAI“: Vernetze KI-Systeme für bessere und schnellere Behandlung bei Hirntumoren</span></h3><p>Ziel des Forschungsprojekts „European Unified Cancer diagnostics and treatment AI agent“ („EUcanAI“) ist es, KI-basierte Systeme für eine verbesserte Diagnostik und Therapie bei Hirntumoren zu entwickeln. „Die Arbeitsabläufe in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren und die Befundung von Tumoren sind sehr komplex und in hohem Maße von individueller Fachkompetenz abhängig“, sagt Professor Felix Sahm. „Insbesondere außerhalb der hoch spezialisierten Zentren kann es schnell zu uneinheitlichen Ergebnissen kommen – was eine spätere Behandlung verzögern kann.“</p><p>Hier setzt „EUcanAI“ an: Vernetzte KI-Systeme, die auf die einzelnen Behandlungsschritte Patientengespräch, Diagnostik und Therapieplanung spezialisiert sind, sollen die schnelle, zuverlässige und leitliniengerechte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren unterstützen. Die Forschenden planen, die Systeme so zu konzipieren, dass sie modular aufeinander aufbauen und interagieren können. Das erste KI-Modell soll – mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten – im Arzt-Patienten-Gespräch zuhören, selbst Fragen stellen und gegebenenfalls weitere Untersuchungen vorschlagen. Aufgabe eines weiteren KI-Modells ist es, MRT-Aufnahmen und Gewebeschnitte von Hirntumoren zu analysieren und zu beurteilen. Ein anderes KI-Modell soll während oder kurz nach einer Tumoroperation die für die Patientin oder den Patienten am besten passenden Therapieoptionen ermitteln und vorschlagen. Alle Modelle sollen nachvollziehbar erklärte Vorschläge für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte machen, die finale Entscheidung über einzelne Behandlungsschritte liegt immer beim Menschen.</p><p>„Übergeordnet wird es einen Agenten geben. Das ist ein weiteres KI-System, welches die darunter liegenden, spezialisierten Modelle orchestriert. Der übergeordnete Agent wird auch auf das bereits entwickelte KI-System ,Hetairos‘ zurückgreifen“, erläutert Professor Sahm. „Hetairos“ kann viele Hirntumoren anhand gängiger mikroskopischer Gewebeschnitte innerhalb weniger Minuten klassifizieren. Entwickelt wurde das KI-System von einem Team unter Leitung von Felix Sahm und Professor Dr. Moritz Gerstung vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), die <a href="https://bioengineer.org/ai-diagnoses-brain-tumors-in-minutes-rather-than-weeks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> ist jüngst in der Fachzeitschrift „Nature Cancer“ erschienen.</p><p>„Alle Partner im Konsortium arbeiten von Anfang an und konsequent mit Blick auf die Vorschriften für KI- und Medizinproduktentwicklung“, sagt Professor Sahm. Auf diese Weise entstehe eine vertrauenswürdige, souveräne und ohne weitere Anpassungen klinisch einsetzbare KI-Lösung. Am Projekt beteiligt sind Forschende aus insgesamt elf Einrichtungen in Deutschland, Österreich und Dänemark. Internationaler Kooperationspartner ist die WHO-Einrichtung „International Agency for Research on Cancer“ (IARC). „Dank der Zusammenarbeit im Verbund stehen uns Tausende Datensätze von Hirntumorpatientinnen und -patienten aus ganz Europa zur Verfügung. Zudem können wir die KI-Modelle und den übergeordneten Agenten in führenden klinischen Zentren an mehreren Standorten testen und validieren“, so Sahm. Auch die stetige Weiterentwicklung der einzelnen Systeme ist vorgesehen.</p><h3><span>„FutureMIND“: Fachkräfteoffensive für die Medizin von morgen</span></h3><p>Wer bringt die medizinischen Innovationen von morgen zeitnah in die Patientenversorgung? Das europäische Doktorandennetzwerk „FutureMIND“ will dafür eine neue Generation von Fachkräften an der Schnittstelle von Forschung, Klinik und Wirtschaft ausbilden. Ab Januar 2027 forschen dafür 14 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Rahmen ihrer Promotion nicht nur in Forschungseinrichtungen und Kliniken, sondern auch in Unternehmen. Dabei erwerben sie Kompetenzen in den Themenfeldern KI, Informatik und Neuroonkologie. Gleichzeitig lernen sie, wie sie wissenschaftliche Erkenntnisse in diagnostische Verfahren und digitale Anwendungen für die medizinische Praxis überführen. Die Doktorandinnen und Doktoranden entwickeln beispielsweise KI-gestützte Verfahren zur Analyse großer medizinischer Datensätze oder verbessern digitale Werkzeuge für die Diagnose und Behandlung von Hirntumoren.</p><p>„Innovationen scheitern oft nicht an der Technologie, sondern daran, dass unterschiedliche Fachwelten nicht dieselbe Sprache sprechen. Mit ‚FutureMIND‘ wollen wir Menschen ausbilden, die medizinische Anforderungen, technologische Möglichkeiten und den Weg in die Anwendung gleichermaßen verstehen.“, sagt Professor Felix Sahm. Der „FutureMIND“-Verbund umfasst insgesamt 16 Partner aus Wissenschaft, Klinik und Industrie in sieben europäischen Ländern sowie den USA.</p><h3><span>Hintergrund: Das „Horizon Europe“-Programm der Europäischen Union</span></h3><p>„Horizon Europe“ ist das aktuelle Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation. Es zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie zu fördern und gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden.</p><p>Das „EUcanAI“-Projekt wird ab dem 1. September 2026 im Rahmen des „Horizon Europe“-Programms <a href="https://eic.ec.europa.eu/eic-funding-opportunities/eic-pathfinder_en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„European Innovation Council (EIC) Pathfinder“</a> gefördert. Das „FutureMIND“-Projekt startet am 1. Januar 2027 und erhält eine Förderung im Rahmen der „<a href="https://marie-sklodowska-curie-actions.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA)“</a>-Förderlinie von „Horizon Europe“.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><strong>„Hetairos“:</strong> <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ki-diagnostiziert-hirntumoren-in-minuten-statt-wochen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI diagnostiziert Hirntumoren in Minuten statt Wochen</a></p><p><strong>Tumor-Classifier:</strong> <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/foerderung-fuer-weltweit-zugaengliche-schnell-identifikation-von-tumorzellen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Förderung für weltweit zugängliche Schnell-Identifikation von Tumorzellen</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/neuropathologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg</strong></a></p><h3>Kontakt</h3><p>Prof. Dr. Dr. Felix Sahm<br />Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg<br />Abteilung Neuropathologie, Pathologisches Institut des Universitätsklinikums Heidelberg<br /><a href="mailto:felix.sahm@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">felix.sahm@med.uni-heidelberg.de</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2326/658d437d-726f-47d0-85ed-5e5594a05a3e/1920_de_fundedbytheeu_rgb_pos.png?10000"><p><strong>Disclaimer</strong></p><p><span>Die in den Förderprojekten geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die Auffassungen der Europäischen Union, der European Innovation Council and SMEs Executive Agency (EISMEA) oder der European Research Executive Agency (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:41:52 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 07 Sep 2026 09:45:27 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Drei bundesweite Forschungsprojekte im Netzwerk Universitätsmedizin unter Heidelberger Leitung starten in die nächste Förderphase</title>
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Die Projekte adressieren unterschiedliche medizinische Herausforderungen: Bei RACOON-LCS entwickeln die Teams einen bundesweiten Datenraum für das Lungenkrebsscreening, bei PENGUIN erforschen sie eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Penicillinallergie und bei CanTEN untersuchen sie neue Behandlungsstrategien bei schweren Pilzinfektionen. Das NUM bündelt die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitäten und Universitätsklinika und stärkt die standortübergreifende Forschung zu Prävention, Diagnostik und Therapie. Die Gesamtfördersumme aller drei Projekte beträgt insgesamt rund 5,4 Millionen Euro.</span></p><h3><span>RACOON-LCS: Datenraum und KI für das neue Lungenkrebsscreening</span></h3><p><span>Seit April 2026 haben Menschen aus bestimmten Risikogruppen in Deutschland Anspruch auf ein Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-Computertomographie. Die dabei entstehenden Bilddaten sollen künftig bundesweit nach einheitlichen Qualitätsstandards ausgewertet und wissenschaftlich genutzt werden. Dafür koordiniert Privatdozent Dr. Matthias A. Fink der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Oberarzt an der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, gemeinsam mit Professorin Dr. Amanda Tufman vom LMU Klinikum München das Projekt RACOON-LCS. Es knüpft an die RACOON-Infrastruktur an, die während der COVID-19-Pandemie für den standortübergreifenden Austausch radiologischer Bilddaten aufgebaut wurde. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) insgesamt mit rund 850.000 Euro gefördert.</span></p><p><span>RACOON-LCS schafft den ersten bundesweiten Datenraum für Screeningdaten. Dieser soll die Qualitätssicherung über Standorte hinweg unterstützen und wissenschaftliche Analysen ermöglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf KI-gestützten Detektionssystemen: Sie sollen Lungenrundherde frühzeitig erkennen und klassifizieren, die Lungenstruktur analysieren und das Risiko bösartiger Veränderungen besser einschätzen. In dem Projekt prüfen die Forschenden zudem, wie zuverlässig diese Systeme an verschiedenen Universitätsklinika arbeiten. Ergänzend untersuchen sie mit RACOON-LCS, ob große Sprachmodelle medizinische Befunde verständlicher für Patientinnen und Patienten sowie medizinisch vorgebildete Laien aufbereiten können.</span></p><p><span>Bis Juli 2028 sollen mehr als 4.500 qualitätsgesicherte Datensätze sowie Daten von rund 3.700 neu in die Studie aufgenommenen Patientinnen und Patienten in den Datenraum einfließen. Insgesamt beteiligen sich 36 Universitätsklinika an dem Projekt.</span></p><h3><span>PENGUIN: Falsche Penicillinallergien erkennen und Antibiotikatherapien verbessern</span></h3><p><span>Etwa zehn Prozent der Bevölkerung haben die Diagnose einer Penicillinallergie. Tatsächlich liegt bei mehr als 90 Prozent dieser Patientinnen und Patienten keine echte Penicillinallergie vor. Dennoch bleibt in ihrer Krankenakte häufig das Label „Penicillinallergie“ bestehen – mit signifikanten Folgen: Betroffene erhalten andere, häufig weniger geeignete Antibiotika. Das kann die Behandlung erschweren, Krankenhausaufenthalte verlängern und Antibiotikaresistenzen fördern. Mit dem Projekt PENGUIN will die Wissenschaftlerin Dr. Elham Khatamzas, PhD, der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Universität Heidelberg und leitende Oberärztin der Abteilung „Infektions- und Tropenmedizin“ des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, gemeinsam mit Dr. Insa Joost vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Düsseldorf untersuchen, wie sich vermeintliche Penicillinallergien sicher überprüfen und unzutreffende Allergielabel anschließend aus der Krankenakte entfernen lassen. Dieses Vorgehen wird als „Delabeling“ bezeichnet.</span></p><p><span>Wenn sich der Verdacht auf eine Penicillinallergie nicht bestätigt, sollen Patientinnen und Patienten wieder häufiger mit geeigneten Penicillin-Antibiotika behandelt werden können. Mit PENGUIN wird außerdem untersucht, wie sich dieses Vorgehen nachhaltig im Klinikalltag etablieren lässt. Für die multizentrische Beobachtungsstudie sind insgesamt 437 Patientinnen und Patienten vorgesehen. Zwölf Universitätsklinika beteiligen sich an PENGUIN. Das Projekt wird mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro gefördert.</span></p><h3><span>CanTEN: Behandlungsdauer bei schweren Pilzinfektionen auf dem Prüfstand</span></h3><p><span>Eine Candidämie ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Infektion, bei der Hefepilze in die Blutbahn gelangen. Aktuelle Leitlinien empfehlen, die Behandlung mit einem Medikament gegen Pilzinfektionen (Antimykotikum) noch 14 Tage fortzusetzen, nachdem im Blut keine Pilze mehr nachweisbar sind. Ob diese Behandlungsdauer tatsächlich notwendig ist, wurde bislang jedoch nie in einer klinischen Studie untersucht. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten nur so lange wie medizinisch notwendig einer Therapie auszusetzen. Gemeinsam mit Universitäts-Professor Dr. Oliver A. Cornely vom Europäischen Exzellenzzentrum für Pilzerkrankungen an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln möchte Privatdozentin Dr. Susanne Picardi der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, deshalb im Projekt CanTEN prüfen, ob eine kürzere Behandlungsdauer bei unkomplizierter Candidämie möglich ist. Das Projekt wird vom BMFTR mit rund 3,3 Millionen Euro gefördert.</span></p><p><span>Zunächst untersuchen die Forschenden bei CanTEN, ob eine zehntägige Behandlung ebenso wirksam und sicher ist wie die bisherige 14-tägige Standardtherapie. Ist das der Fall, folgt im zweiten Schritt die Prüfung einer siebentägigen Behandlung. Darüber hinaus untersuchen sie unter anderem, wie häufig die Infektion erneut auftritt, wie gut die Patientinnen und Patienten genesen und wie verträglich das Medikament ist. Die Studie ist randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert: Die Patientinnen und Patienten werden per Zufall verschiedenen Behandlungsgruppen zugeteilt. Weder sie noch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte wissen, wer das Medikament wie lange erhält und wer ein Placebo bekommt. So sollen möglichst verlässliche Studienergebnisse erzielt werden.</span></p><p><span>Da die Candidämie eine seltene Erkrankung ist, lässt sich eine ausreichend große Zahl an Patientinnen und Patienten nur durch die standortübergreifende Zusammenarbeit der Universitätsklinika erreichen. An CanTEN beteiligen sich 25 Universitätsklinika deutschlandweit. Je nach Studienverlauf sollen zwischen 106 und 420 Patientinnen und Patienten an der Studie teilnehmen.</span></p><h3><span>Über das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)</span></h3><p><span>Im NUM führen erstmalig alle 37 deutschen Standorte der Universitätsmedizin gemeinsam große interdisziplinäre klinische Forschungsprojekte durch. Gestartet, um die COVID-19-Forschung der deutschen Universitätsmedizin zu koordinieren, liegt der Schwerpunkt heute auf der gemeinsamen Erhebung und Nutzung komplexer medizinischer Forschungsdaten im klinischen Kontext. Dafür hat das Netzwerk spezialisierte Forschungsinfrastrukturen aufgebaut.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/"><span>Home | Netzwerk Universitätsmedizin</span></a></p><p><a href="https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/forschung/racoon-lcs"><span>RACOON-LCS | Netzwerk Universitätsmedizin</span></a></p><p><a href="https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/forschung/penguin"><span>PENGUIN | Netzwerk Universitätsmedizin</span></a></p><p><a href="https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/forschung/canten"><span>CanTEN | Netzwerk Universitätsmedizin</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:59:21 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 04 Sep 2026 07:59:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>ERC Starting Grant für den Heidelberger Neurologen und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erc-starting-grant-fuer-den-heidelberger-neurologen-und-neurowissenschaftler-dr-dr-varun-venkataramani/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erc-starting-grant-fuer-den-heidelberger-neurologen-und-neurowissenschaftler-dr-dr-varun-venkataramani/</guid><pp:caseid>804295</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Zellen des aggressiven Hirntumors Glioblastom legen ein geradezu räuberisches Verhalten an den Tag: Sie zapfen die Kommunikation zwischen gesunden Nervenzellen an und nehmen Teile ihrer Kontaktstellen, den sogenannten Synapsen, in sich auf. Welchen Nutzen sie davon haben und ob sich dieses Verhalten als therapeutischer Angriffspunkt eignen könnte, wird Dr. Dr. Varun Venkataramani, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, mit seinem Team ab 2027 fünf Jahre lang erforschen. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem Starting Grant in Höhe von insgesamt rund 2,4 Millionen Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Vor Kurzem entdeckte der Neuroonkologe und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Neurologische Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Wolfgang Wick), eine neue Fähigkeit von Glioblastom-Zellen: Sie „beißen“ benachbarte Nervenzellen an und verleiben sich Teile von ihnen ein. Um dieses aggressive Verhalten weiter zu erforschen, wird er in den kommenden fünf Jahren vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council (ERC)) mit einem ERC Starting Grant in Höhe von insgesamt rund 2,4 Millionen Euro gefördert. Mit dem Starting Grant unterstützt der ERC herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, die sich bereits durch exzellente Arbeiten ausgewiesen haben und als Projektleiter richtungsweisende Forschung durchführen wollen.</span></p><p><span>Glioblastom-Zellen breiten sich sehr schnell im Gehirn aus und bilden ein untrennbares Geflecht untereinander und mit den neuronalen Netzwerken. Das macht sie ausgesprochen schwer zu bekämpfen: Sie lassen sich nicht vollständig entfernen und sind nahezu unempfindlich gegenüber Bestrahlung und Chemotherapie. Trotz moderner Therapiestrategien überleben Betroffene nach der Diagnose im Durchschnitt lediglich 15 Monate. Die gesunden Nervenzellen erkennen den Feind in ihren Reihen offensichtlich nicht: Sie bilden Kontaktstellen mit den Tumorzellen und geben über diese sogenannten Synapsen Erregungssignale an diese weiter. Wie die Heidelberger Forschenden in den vergangenen Jahren – in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und gefördert durch das Europäische Zentrum für Neuroonkologie – herausfanden, befeuern sie damit sogar die invasive Ausbreitung der Tumorzellen im Gehirn.</span></p><h3><span>„Anknabbern“ von Nervenzellen fördert Tumorwachstum – warum, ist noch unklar</span></h3><p><span>„Unsere neusten Ergebnisse zeigen, dass die Tumorzellen nicht nur passiv Signale empfangen und für sich nutzen: Sie ,knabbern‘ die Nervenzellen aktiv an, insbesondere deren Synapsen“, sagt Dr. Dr. Venkataramani. „Unsere Vorarbeiten zeigen, dass dieses Verhalten, die sogenannte maligne Trogozytose, das Tumorwachstum fördert. Allerdings kennen wir die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht.“</span></p><p><span>Bei der malignen Trogozytose umschließen die Glioblastom-Zellen die Synapsen der Nervenzellen mit Ausstülpungen ihrer Zellmembran, lösen einen Teil der Synapsen ab und nehmen sie in sich auf, wie Dr. Dr. Venkataramani mithilfe hochauflösender Mikroskopie-Techniken bei Mäusen und in menschlichem Glioblastom-Gewebe entdeckte. „Fütterten“ die Forschenden Glioblastom-Zellen in Gewebekulturen mit isolierten und aufgereinigten Synapsen, förderte das die Zellvermehrung.</span></p><h3><span>Ziel: Molekulare Mechanismen der malignen Trogozytose verstehen und Nervenzellen schützen</span></h3><p><span>Bisher war Trogozytose hauptsächlich bei dem sogenannten Synaptic Pruning bekannt, bei dem die Immunzellen des Gehirns gezielt Teile von</span> <span>ausgewählten Synapsen entfernen. In der Interaktion zwischen Tumorzellen und Neuronen stellt die Trogozytose einen grundlegend neuen Mechanismus dar, der viele Fragen aufwirft: Warum sind Glioblastom-Zellen dazu in der Lage? Welche Rezeptoren und Signalwege sind dabei aktiv? Wie führt die Aufnahme der Synapsen inklusive der darin enthaltenen neuronalen Botenstoffe zu Vermehrung und Resistenz der Tumorzellen? Verändert der Angriff die Nervenzellaktivität? Beeinflussen die Nervenzellen eventuell selbst die Trogozytose?</span></p><p><span>Neben dem Verständnis der molekularen Mechanismen und der Folgen des räuberischen Verhaltens soll es in dem geförderten Projekt vor allem auch darum gehen, die Möglichkeiten eines therapeutischen Eingreifens auszuloten. „Glioblastome nutzen nicht nur Informationen aus dem Gehirn, sondern sind scheinbar auch in der Lage, die neuronale Umgebung zu ihren Gunsten umzugestalten. Mein langfristiges Ziel in diesem Projekt ist es, mögliche Behandlungsansätze zu eröffnen, die gleichzeitig das Fortschreiten des Tumors hemmen, ihn empfindlicher gegenüber Bestrahlung und Medikamenten machen und die neuronale Funktion erhalten“, so Dr. Dr. Venkataramani.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/cancer-neuroscience/research-group-cancer-neuroscience/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Forschungsgruppe Cancer Neuroscience</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://venkataramani-lab.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Labor Dr. Dr. Venkataramani</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik/behandlungsspektrum/schwerpunkt-neuroonkologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Neurologische Klinik am UKHD</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.dkfz.de/de/neuroonkologie/AG_Wick_Klinische_Kooperationseinheit_Neuroonkologie/Klinische_Kooperationseinheit_Neuroonkologie.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Dr. med. Dr. rer. nat. Varun Venkataramani</span><br /><span>Arbeitsgruppenleiter und Neurologe</span><br /><span>Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie, Deutsches Krebsforschungszentrum</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:varun.venkataramani@med.uni-heidelberg.de"><span>varun.venkataramani@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Neurowissenschaften]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:27:35 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 03 Sep 2026 12:29:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Krebskachexie: Wie ein Tumorprotein den Körper auszehren lässt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/krebskachexie-wie-ein-tumorprotein-den-koerper-auszehren-laesst/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/krebskachexie-wie-ein-tumorprotein-den-koerper-auszehren-laesst/</guid><pp:caseid>778436</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Forschende von Helmholtz Munich, der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Technischen Universität München (TUM) haben einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der die sogenannte Krebskachexie antreiben kann – Abbauprozesse im Körper, die vor allem Muskel- und Fettgewebe betreffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein von Tumoren ausgeschüttetes Protein mit der Bezeichnung ADAMTSL4: Es aktiviert in Muskel- und Fettgewebe lokal einen molekularen Signalweg und setzt dadurch ein Abbauprogramm in Gang. Die Ergebnisse machen ADAMTSL4 zu einem möglichen neuen Angriffspunkt für künftige Therapien gegen Krebskachexie. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden heute in </span><i><span>Cancer Discover</span></i><span>, einem Fachjournal der American Association for Cancer Research. – Pressemitteilung von Helmholtz Munich</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Viele Krebspatienten verlieren im Verlauf ihrer Erkrankung stark an Gewicht. Das liegt nicht nur daran, dass sie weniger essen. Vielmehr können Tumoren aktiv Abbauprozesse im Körper auslösen. Dabei werden vor allem Muskel- und Fettgewebe abgebaut. Diese Krebskachexie schwächt die Betroffenen zusätzlich und erschwert häufig auch die Behandlung: Die Patienten sprechen oft schlechter auf Therapien an und haben eine geringere Lebensqualität. Obwohl Krebskachexie wesentlich zur Krankheitslast beiträgt, gibt es bislang keine zugelassene medikamentöse Therapie.</p><h3><span>Erhöhte ADAMTSL4-Werte bei kachektischen Patienten mit Darm- und Lungenkrebs</span></h3><p>„Wir wollten besser verstehen, welche Signale aus dem Tumor heraus den Abbau von Muskel- und Fettgewebe auslösen“, sagt Dr. Mauricio Berriel Diaz, Letztautor der Studie und Forschungsgruppenleiter am Institute for Diabetes and Cancer (IDC) bei Helmholtz Munich. Im Fokus stand dabei ADAMTSL4, ein Protein, das von Tumorzellen freigesetzt wird. In mehreren Mausmodellen der Krebskachexie fanden die Forschenden erhöhte ADAMTSL4-Spiegel im Blut. Auch bei Patienten mit Darm- und Lungenkrebs waren höhere ADAMTSL4-Werte mit stärkerem Gewichtsverlust und einer ausgeprägteren Kachexie verbunden.</p><p>Um zu prüfen, ob ADAMTSL4 tatsächlich an der Entstehung der Kachexie beteiligt ist, veränderte das Team die Menge des Proteins gezielt in Tumorzellen von Mäusen. Wenn sie die ADAMTSL4- Produktion in Tumorzellen ausschalteten, die normalerweise Kachexie auslösen, verloren die Tiere deutlich weniger Muskel- und Fettmasse. Erhöhten sie dagegen die ADAMTSL4-Produktion in Tumorzellen, die sonst keine Kachexie verursachen, bildeten diese Kachexie-auslösende Tumoren. „Damit konnten wir zeigen, dass ADAMTSL4 nicht nur mit Kachexie einhergeht, sondern den Prozess aktiv antreiben kann“, sagt Dr. Juliano Machado, Erstautor der Studie und Postdoc am IDC.</p><h3><span>ADAMTSL4 aktiviert lokal den TGF-β-Signalweg</span></h3><p>Im nächsten Schritt untersuchte das Team, wie ADAMTSL4 diese Wirkung entfaltet. Dabei zeigte sich: Das Protein aktiviert nicht direkt den Abbau von Muskel- und Fettgewebe, sondern greift in einen bekannten Signalweg ein: Auf der Oberfläche von Muskelzellen liegt TGF-β1, ein wichtiger Botenstoff für Zell- und Gewebeumbau, zunächst in einer inaktiven Form vor. ADAMTSL4 bindet an einen Bestandteil dieses ruhenden Komplexes und setzt dadurch aktives TGF-β1 frei. Dieses aktiviert anschließend Signalwege, die in Muskelzellen den Abbau von Proteinen fördern und in Fettzellen den Fettabbau verstärken.</p><p>Für die Entwicklung möglicher Therapien ist dieser Mechanismus interessant, weil eine direkte Blockade von TGF-β therapeutisch schwierig ist. Der Signalweg erfüllt viele wichtige Funktionen im Körper; eine systemische Unterbrechung im ganzen Körper könnte mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma bietet ADAMTSL4: Das Protein wird vom Tumor ausgeschüttet, ist bei Kachexie erhöht und aktiviert TGF-β offenbar lokal in den betroffenen Geweben. „Statt TGF-β selbst systemisch zu blockieren, könnten wir künftig versuchen, einen vorgeschalteten Tumorfaktor, also ADAMTSL4, gezielt zu hemmen“, sagt Stephan Herzig, Direktor des IDC: „Das macht ADAMTSL4 zu einer vielversprechenden Zielstruktur für die Erforschung neuer anti-kachektischer Therapien.“</p><h3><span>ADAMTSL4 als mögliche Zielstruktur weiter untersuchen</span></h3><p>Zugleich betont Berriel Diaz, dass Krebskachexie kein einheitlicher Prozess ist: „Nicht bei allen Patienten dürften ADAMTSL4-Spiegel gleichermaßen erhöht sein; auch Appetitregulation, Entzündungsprozesse und weitere Tumorfaktoren können eine Rolle spielen.“ Die Ergebnisse weisen deshalb in Richtung personalisierter Therapiestrategien: So ist denkbar, Patienten anhand erhöhter ADAMTSL4-Spiegel zu identifizieren, bei denen eine gezielte Blockade dieses Signalwegs besonders sinnvoll wäre.</p><p>„Die Ergebnisse liefern eine Grundlage, um ADAMTSL4 als therapeutische Zielstruktur weiter zu untersuchen“, ist Berriel Diaz‘ Schlussfolgerung: „Perspektivisch gilt es nun zu prüfen, ob wir durch eine gezielte Hemmung dieses Faktors den Verlust von Muskel- und Fettgewebe bei Krebskachexie bremsen können.“</p><h3><span>Über die Forschenden</span></h3><p>Prof. Stephan Herzig ist Forschungsdirektor, Leiter des Helmholtz Diabetes Center sowie Direktor des Institutes für Diabetes und Krebs bei Helmholtz Munich. Er ist zudem Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität München, Honorarprofessor der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und leitet die Complications Academy des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).</p><p>Dr. Mauricio Berriel Diaz ist stellvertretender Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs sowie Leiter der Forschungsabteilung „Metabolismus und Krebs“ bei Helmholtz Munich.</p><p>Dr. Juliano Machado ist Erstautor der Studie und Postdoktorand am Institut für Diabetes und Krebs bei Helmholtz Munich.</p><h3><span>Originalpublikation</span></h3><p><span>Machado et al., 2026: Tumor-secreted ADAMTSL4 activates latent TGF-</span>β<span>1 to drive cancer cachexia. Cancer Discovery. </span><a href="https://aacrjournals.org/cancerdiscovery/article/doi/10.1158/2159-8290.CD-26-0045" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>DOI: </span>10.1158/2159-8290.CD-26-0045</a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/krebskachexie-wie-ein-tumorprotein-den-koerper-auszehren-laesst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung Helmholtz Munich</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Dritte-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 16:06:59 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 02 Sep 2026 15:26:42 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universität gratuliert Ausgründung zu erfolgreicher Finanzierungsrunde</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-gratuliert-ausgruendung-zu-erfolgreicher-finanzierungsrunde/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-gratuliert-ausgruendung-zu-erfolgreicher-finanzierungsrunde/</guid><pp:caseid>794328</pp:caseid><pp:subtitle>Strategische und strukturelle Unterstützung für schnelleren, transparenteren und gründungsfreundlicheren Transfer aus der Forschung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;"><strong>Das Heidelberger Biotech-Unternehmen REVIER Therapeutics hat eine Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen und am 25. August offiziell die Geschäftstätigkeit aufgenommen – „ein Schritt, zu dem die Universität ihrer Ausgründung sehr herzlich gratuliert“, so Rektorin Prof. Dr. Frauke Melchior. </strong></span><span><strong>–</strong></span><span style="text-align:start;"><strong> Pressemitteilung der Universität Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;">REVIER Therapeutics ist aus der Forschung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg hervorgegangen und wurde in seiner Entwicklung durch das Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) unterstützt. Die Finanzierungsrunde wurde vom KHAN Technology Transfer Fund II angeführt, unter Beteiligung des High-Tech Gründerfonds (HTGF), VORNvc sowie privater Investoren über Revier Invest Heidelberg. Die Einwerbung sei ein großer Erfolg, der auch auf wichtige Weichenstellungen in der Transferstrategie der Universität Heidelberg der vergangenen Jahre zurückzuführen sei, so Melchior.</p><p style="margin-left:0px;">Dazu gehörten die Schaffung eines Prorektorats für Innovation und Transfer, die Etablierung der universitären Transferagentur hei_INNOVATION sowie die Gründung der ScienceValue Heidelberg GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Universität, die als Beratungsunternehmen für den akademischen Technologietransfer tätig ist. „Diese Partner organisieren und fördern gemeinsam den Wissens- und Technologietransfer der Universität Heidelberg mit der Zielsetzung, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Gesellschaft nutzbar zu machen und universitäre Start-ups und Ausgründungen sowie den Transfer geistigen Eigentums bestmöglich zu unterstützen“, fasst Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern, Prorektorin für Innovation und Transfer, zusammen. </p><p style="margin-left:0px;">Zur Fragestellung, wie sich der Transfer aus der Forschung in Ausgründungen schneller, transparenter und gründungsfreundlicher gestalten lässt, erprobte die Universität Heidelberg im bundesweiten Pilotprojekt „IP-Transfer 3.0" auf Initiative der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) drei Jahre lang neue Wege. Das von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung initiierte Projekt wurde im Frühjahr 2026 erfolgreich abgeschlossen; ein dort entwickeltes Beteiligungsmodell kam im Zuge der Ausgründung von REVIER Therapeutics in Heidelberg erstmals zur Anwendung. </p><p style="margin-left:0px;">Die langjährige, durch das DZHK geförderte Forschung von Johannes Backs und seinem Team an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg bildet die wissenschaftliche Grundlage für REVIER Therapeutics. </p><p style="margin-left:0px;">„Die Ausgründung von REVIER Therapeutics zeigt beispielhaft wie Spitzenforschung aus unserem Forschungsschwerpunkt in der Kardiovaskulären Medizin erfolgreich den Weg in die Anwendung findet und damit die Grundlage für neue innovative Therapien schafft. Die Translation unserer Forschung ist eine besondere Stärke der Fakultät, die wir gemeinsam mit unseren Partnern und im Netzwerk der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim gezielt fördern, um weitere erfolgreiche Ausgründungen zu ermöglichen. Ich gratuliere allen Beteiligten herzlich zur erfolgreichen Ausgründung und der gelungenen Finanzierung“, sagt Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</p><p style="margin-left:0px;">„REVIER Therapeutics ist der Universität Heidelberg für die langjährige Unterstützung der Arbeitsgruppe sehr dankbar“, betont Johannes Backs, Professor für „Epigenetische Regulationsmechanismen im Myokard“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, sowie Direktor des Instituts für „Experimentelle Kardiologie“ am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam mit Drittmittelgebern wie dem DZHK, das die Professur von Johannes Backs mitfinanziert, und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden über viele Jahre nicht nur finanzielle, sondern auch wichtige infrastrukturelle Voraussetzungen für die Forschung der Arbeitsgruppe geschaffen. Dazu zählt insbesondere der DFG-Sonderforschungsbereich 1550 „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“, dessen Sprecher Johannes Backs seit 2022 ist. Auch jüngere Entwicklungen wie das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Programm „Innovationscampus Region Rhein-Neckar – Ausbau der Kooperation und Translation, Förderung des kardiovaskulären Schwerpunkts“ sowie das „Helmholtz Institut für Translationale AngioCardioScience“ (HI-TAC) als neue Forschungsinfrastruktur haben dazu beigetragen.</p><p style="margin-left:0px;">„Als sich das Wertschöpfungspotenzial der Forschung abzeichnete, hat hei_INNOVATION frühzeitig dabei unterstützt, die nächsten Schritte in Richtung Ausgründung zu gestalten. Mit der ScienceValue Heidelberg GmbH konnten faire Rahmenbedingungen in Form von Virtual Shares geschaffen werden, die sowohl den Investoren in der frühen Phase als auch der Universität bei einer erfolgreichen Entwicklung langfristig gerecht werden“, so Professor Backs. „Revier Therapeutics zeigt, wie universitäre Forschung durch das Zusammenspiel von Wissenschaft, Universität und Investoren vertrauensvoll in Innovation mit echtem Marktpotenzial überführt werden kann. Heidelberg hat damit in den letzten Jahren ein Umfeld geschaffen, in dem aus akademischen Erkenntnissen nachhaltige Wertschöpfung entstehen kann.“</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-gratuliert-ausgruendung-zu-erfolgreicher-finanzierungsrunde">Pressemitteilung der Universität Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/profil-transfer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Transfer an der Universität Heidelberg: Profil, Strategie, Potenziale</a></p><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/sciencevalue-heidelberg-gmbh" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ScienceValue Heidelberg GmbH </a></p><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/heiinnovation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hei_INNOVATION</a></p><p><a href="https://www.health-life-sciences.de/de-de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Health + Life Science Alliance</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 11:19:42 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 27 Aug 2026 09:20:41 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/inf672-verwaltungsgebaumlude.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[INF672_Verwaltungsgeb&amp;auml;ude]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>13,2 Millionen Euro für neue Immuntherapien gegen Ewing-Sarkome bei Kindern und Jugendlichen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/132-millionen-euro-fuer-neue-immuntherapien-gegen-ewing-sarkome-bei-kindern-und-jugendlichen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/132-millionen-euro-fuer-neue-immuntherapien-gegen-ewing-sarkome-bei-kindern-und-jugendlichen/</guid><pp:caseid>789776</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im „Goldenen September“, dem internationalen Aktionsmonat für Krebs bei Kindern und Jugendlichen, startet das europäische Forschungsprojekt THEODORA. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg entwickeln mit ihrer Expertise in der klinischen Forschung und Präzisionsonkologie am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) gemeinsam mit dem Institut Curie in Paris, dem Prinses Máxima Centrum in Utrecht und weiteren Partnern neue Immuntherapien gegen Ewing-Sarkome. Ziel ist es, vielversprechende moderne immuntherapeutische Ansätze schneller klinisch zu prüfen und Kindern und Jugendlichen mit aggressiven Krankheitsverläufen damit neue Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen. – Pressemitteilung des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ)</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).</i></p><p>Das vom Institut Curie koordinierte Programm wird mit insgesamt rund 13,2 Millionen Euro im Rahmenprogramm Horizon Europe sowie im europäischen Forschungsförderprogramm „Fight Kids Cancer“ der European Science Foundation gefördert. Neben dem Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KITZ), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, dem Institut Curie in Paris und dem Prinses Máxima Centrum in Utrecht, Niederlande, sind unter anderem das Institut Gustave Roussy, das Universitätsklinikum Gent, die Universität Gent und die Organisation Childhood Cancer International Europe beteiligt.</p><p>Das Ewing-Sarkom ist der zweithäufigste Knochentumor bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen 25 Jahren nur wenig verändert. Standard ist bislang eine Kombination aus Chemotherapie, Strahlentherapie und Operation. Insbesondere bei aggressiven Formen der Erkrankung sind die Behandlungsergebnisse jedoch oft nicht ausreichend.</p><p>THEODORA umfasst zwei zentrale Projekte: Der erste Projektteil zur Immuntherapie startet im September 2026 und wird mit 8,7 Millionen Euro durch das Horizon Research and Innovation Action (RIA) Programm der EU gefördert. Damit soll eine erste klinische Studie vorbereitet werden, in der bestimmte Immunzellen, sogenannte TCR-T-Zellen, untersucht werden, die gegen eine spezifische Angriffsstelle beim Ewing-Sarkom gerichtet sind. Der Vorteil solcher TCR-T-Zellen ist, dass sie auch Zielstrukturen erkennen, die im Inneren der Krebszellen vorkommen. Die ersten klinischen Studien sollen ab dem Jahr 2028 starten.</p><p>Am KiTZ werden neben der Behandlung von Patientinnen und Patienten eine umfassende Biomarker-Analyse und das Therapiemonitoring dieser Immuntherapien eine wichtige Rolle spielen. Durch die Kombination von Immunzell-Analysen und Flüssigbiopsien der Tumor-DNA im Blut soll möglichst genau nachvollzogen werden, wie der Tumor und das Immunsystem auf die neue Behandlung reagieren.</p><p>„Das ermöglicht uns, den Krankheitsverlauf in Echtzeit zu überwachen und zu verstehen, wie die einzelnen Patientinnen und Patienten auf die Behandlung ansprechen. Indem wir das Monitoring der Immunzellen mit Flüssigbiopsien verbinden, kann THEODORA dazu beitragen, die Präzisionsmedizin für junge Menschen mit Sarkomen weiterzuentwickeln und noch wirksamer zu machen“, sagt Dr. Christian Seitz, Ärztlicher Leiter des Schwerpunkts „Stammzelltransplantation, Zell- und Gentherapie“ am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) und der Klinik für Pädiatrische Onkologie, Hämatologie, Immunologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) sowie Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).</p><p>Das Prinses Máxima Centrum übernimmt unter anderem die Herstellung der TCR-T-Zellen und bringt zudem seine Expertise auf dem Gebiet der Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) ein. Dazu gehören standardisierte Instrumente bzw. Fragebögen, mit denen Patientinnen und Patienten subjektiv über ihren Gesundheitszustand, ihre Symptome und ihr Wohlbefinden berichten. Damit soll neben der medizinischen Wirksamkeit auch untersucht werden, wie sich die Therapie auf die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten auswirkt.</p><p>Forschende des Institut Curie konnten in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am KiTZ neue, tumorspezifische sogenannte Neogene identifizieren. Sie entstehen infolge für das Ewing-Sarkom charakteristischer genetischer Veränderungen der Tumorzellen und eröffnen neue Möglichkeiten für zielgerichtete Immuntherapien. Solche Neogene wurden nicht nur beim Ewing-Sarkom, sondern auch bei weiteren Sarkomen im Kindes- und Jugendalter nachgewiesen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll das THEODORA-Projekt jetzt ein europaweites Masterprotokoll für frühe klinische Studien bei Ewing-Sarkomen etablieren, mit dem innovative Immuntherapien für Kinder effizienter klinisch untersucht werden können.</p><p>Ein zweiter Projektteil, THEODORA-B, startet 2027. Dafür stehen weitere 4,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Fight Kids Cancer“ der European Science Foundation zur Verfügung. Untersucht werden soll ein gebrauchsfertiger therapeutischer mRNA-Impfstoff, dessen Sequenz mehrere für das Ewing-Sarkom charakteristische Neoantigene umfasst. Entwickelt wird der Impfstoff von der Universität Gent und dem Universitätsklinikum Gent in enger Zusammenarbeit mit dem Institut Curie und weiteren Projektpartnern. Ziel ist es, das Immunsystem der Betroffenen so zu trainieren, dass bei Hochrisikopatientinnen und -patienten einem Rückfall entgegengewirkt werden kann.</p><p>„Dieses großangelegte europäische Projekt soll dazu beitragen, schneller präzisere und wirksamere Therapien gegen diesen seltenen und aggressiven Tumor zu entwickeln, und gibt jungen Patientinnen und Patienten mit Ewing-Sarkom neue Hoffnung“, betont Dr. Amaury Leruste, Kinderonkologe und Wissenschaftler am Institut Curie und Leiter des THEODORA-Projekts.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD,KiTZ-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:01:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 25 Aug 2026 10:57:35 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universität Heidelberg mit Top-Platzierungen im Shanghai-Ranking vertreten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-shanghai-ranking-vertreten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-shanghai-ranking-vertreten/</guid><pp:caseid>787158</pp:caseid><pp:subtitle>Weltweit liegt die Ruperto Carola auf Rang 59 – In Deutschland gehört sie zu den „Top 3“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit Top-Platzierungen ist die Universität Heidelberg im Academic Ranking of World Universities 2026 vertreten: Sie gehört wie im Vorjahr zu den besten drei Hochschulen Deutschlands. Im weltweiten Vergleich liegt die Ruperto Carola in diesem sogenannten Shanghai-Ranking auf Platz 59 und in Europa auf Rang 18. Pressemitteilung der Universität Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Ranking bemisst vor allem den wissenschaftlichen Einfluss der Hochschulen, deshalb ist für die Wertung überwiegend die Forschung entscheidend.</span></p><p><span>Im Ranking machen Zitationen und Publikationen in internationalen Wissenschaftsmagazinen jeweils 20 Prozent der Wertung aus, ebenso wie die am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die mit dem Nobelpreis oder der Fields-Medaille ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher. Zu den weiteren Indikatoren zählen unter anderem auch die Alumni, die ebenfalls eine der beiden hohen Auszeichnungen erhalten haben. </span></p><p><span>Die Universität Heidelberg positioniert sich in Deutschland hinter der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Insgesamt sind vier deutsche Hochschulen in den „Top 100“ gerankt. Neben Heidelberg und den beiden Münchener Hochschulen gehört dazu auch die Universität Bonn.</span></p><p><span>Die diesjährige Ausgabe des Academic Ranking of World Universities ist am 15. August erschienen. Für die aktuelle Rangliste wurden mehr als 2.500 Hochschulen gerankt; das Shanghai-Ranking 2026 listet davon die besten 1.000 Einrichtungen.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-shanghai-ranking-vertreten">Diese Pressemitteilung auf der Website der Universität Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/arwu/2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shanghai Ranking 2026</a></p><p style="margin-left:0px;"><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/forschung/forschungsprofil/die-universitaet-heidelberg-im-internationalen-vergleich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Universität Heidelberg im internationalen Vergleich</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 17:58:17 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 18 Aug 2026 15:58:17 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>PRAME-spezifische T-Zelltherapie bei Jugendlichem mit metastasiertem Nierentumor</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prame-spezifische-t-zelltherapie-bei-jugendlichem-mit-metastasiertem-nierentumor/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prame-spezifische-t-zelltherapie-bei-jugendlichem-mit-metastasiertem-nierentumor/</guid><pp:caseid>785640</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Forschende und Ärzte des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und anderer führender Krebszentren berichten über einen außergewöhnlichen Behandlungserfolg bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor. Mithilfe einer neuartigen, personalisierten T-Zelltherapie gelang es, trotz multipler Metastasen die Tumorerkrankung vollständig zurückzudrängen. Der individuelle Heilversuch wurde nun im New England Journal of Medicine veröffentlicht und unterstreicht das Potenzial zellulärer Immuntherapien auch für Kinder und Jugendliche mit soliden Tumoren. Die darauf aufbauende, für das Jahr 2027 geplante klinische Studie wird von der Dietmar Hopp Stiftung mit rund 1,8 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren am KiTZ gefördert. </strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span><u>Pressemitteilung des “Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg“ (KiTZ) ”, einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD):</u> </span></i><span>Der Patient war im Alter von sieben Jahren an einem Nierentumor (Nephroblastom) erkrankt und erlitt über zehn Jahre hinweg zahlreiche Rückfälle mit Metastasen. Zum Zeitpunkt der Behandlung war die Erkrankung weit fortgeschritten: Große Tumorherde im Bauchraum, zahlreiche Metastasen in Lunge, Leber, Becken sowie eine Hirnmetastase bestimmten das Krankheitsbild. Heilende Therapieoptionen oder passende klinische Studien standen nicht mehr zur Verfügung.</span></p><p><span>Molekulare Tumoranalysen im Rahmen des Tumorsequenzierungsprogramms INFORM zeigten, dass die Krebszellen das Tumorantigen PRAME („Preferentially Expressed Antigen in Melanoma“) produzierten. „PRAME ist als Zielstruktur für Immuntherapien bei Krebserkrankungen von Erwachsenen, beispielsweise dem schwarzen Hautkrebs, gut beschrieben. Unsere Entscheidung, trotz weit fortgeschrittener Erkrankung den Therapieversuch anzubieten, beruhte insbesondere auf sehr vielversprechenden klinischen Daten unseres Kooperationspartners Immatics, einem Biotechnologieunternehmen aus Tübingen. Im Rahmen klinischer Studien bei Erwachsenen konnten bereits beeindruckende Therapieerfolge mit PRAME-spezifischen T-Zellen erzielt werden“, berichtet Christian Seitz, behandelnder Arzt und ärztlicher Leiter der Stammzelltransplantation, Zell- und Gentherapie am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sowie Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).</span></p><p><span>Für die Therapie wurden die patienteneigenen T-Zellen durch das Team um Patrick Schmidt im Labor am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg genetisch so verändert, dass sie PRAME erkennen und die Krebszellen gezielt angreifen können. Den hierfür benötigten Vektor mit der genetischen Bauanleitung zur Umprogrammierung der T-Zellen stellte der Tübinger Kooperationspartner Immatics zur Verfügung. Der Patient erhielt die vor Ort hergestellten Zellen im Juli 2025 nach einem siebentägigen Herstellungsprozess als Infusion.</span></p><p><span>Bereits neun Tage später zeigte eine Tumorbiopsie eine massive Einwanderung der T-Zellen in das Tumorgewebe sowie ein Absterben der Tumorzellen. In den folgenden Wochen und Monaten kam es zu einer kontinuierlichen Rückbildung der Tumorerkrankung an sämtlichen betroffenen Organen. In einer weiteren Biopsie, drei Monate nach der Behandlung, konnten keine lebenden Tumorzellen mehr nachgewiesen werden. Ergänzende bildgebende Untersuchungen und Bluttests zeigen derzeit keinen Hinweis auf eine aktive Krebserkrankung. „Zum aktuellen Zeitpunkt, also fast ein Jahr nach der Infusion der T-Zellen, ist unser Patient in einer ausgezeichneten Verfassung. Er trainiert regelmäßig, nimmt an Radrennen teil, konnte erfolgreich seine Ausbildung abschließen und plant nun, sein Abitur nachzuholen“, bestätigt Christian Seitz. „Der Fall zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial innovative Immuntherapien für Kinder und Jugendliche mit bislang unheilbaren Tumorerkrankungen entfalten können. Gleichzeitig verdeutlicht er die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen biotechnologischer Industrie und akademischer Translation für die Entwicklung neuer Therapieansätze. Unser herzlicher Dank gilt Immatics, die durch die Bereitstellung des Vektors die Realisierung dieses individuellen Heilversuchs ermöglicht haben.“</span></p><p><span>Am KiTZ Heidelberg wird derzeit unter dem Namen „PRAMEtime“ eine erste klinische Phase-I/II-Studie für Kinder und Jugendliche mit PRAME-positiven soliden Tumoren vorbereitet. Die patienteneigenen gentechnisch veränderten Immunzellen werden von Immatics produziert und zur Verfügung gestellt. </span></p><p><span>Insgesamt sollen bis zu 18 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren in „PRAMEtime“ eingeschlossen werden. Der Start der Studie ist für das Jahr 2027 geplant. „Tumordaten von mehr als 2.500 Patientinnen und Patienten aus unserer INFORM-Studie zeigen, dass dieses Eiweiß in vielen Hochrisiko-Tumoren bei Kindern und Jugendlichen vorkommt und somit ein vielversprechendes Angriffsziel für neue Therapien darstellt“, erklärt Olaf Witt, Co-Leiter der klinischen Studie und Direktor des KiTZ. Olaf Witt ist zudem Professor an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, leitet die Klinische Kooperationseinheit Pädiatrische Onkologie am DKFZ und ist leitender Oberarzt am UKHD.</span></p><p><span>Gefördert wird die Studie „PRAMEtime“ von der Dietmar Hopp Stiftung mit rund 1,8 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Aufgrund der kleinen Patientenzahlen werden neue Behandlungsansätze für krebskranke Kinder in erster Linie durch akademische Forschungseinrichtungen in frühe klinische Studien gebracht. Ohne private Forschungsförderung ist dies oft nicht möglich und wir sind der Dietmar Hopp Stiftung daher zutiefst dankbar, dass sie unsere Arbeit unterstützt“, sagt Studienleiter Christian Seitz.</span></p><h3><span>Originalpublikation</span></h3><p><span>K. Mair </span><i><span>et al</span></i><span>.: PRAME-Specific T-Cell Therapy in Advanced Pediatric Nephroblastoma. In: New England Journal of Medicine. (Online Publikation 13. August 2026). DOI: </span><a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2605154"><span>10.1056/NEJMc2605154</span></a></p><h3>Beteiligte Einrichtungen</h3><h4><span>Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)</span></h4><p><span>Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine kinderonkologische Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg. Wie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das sich auf Erwachsenenonkologie konzentriert, orientiert sich das KiTZ in Art und Aufbau am US-amerikanischen Vorbild der so genannten "Comprehensive Cancer Centers" (CCC). Das KiTZ ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es verfolgt das Ziel, die Biologie kindlicher Krebs- und schwerer Bluterkrankungen wissenschaftlich zu ergründen und vielversprechende Forschungsansätze eng mit der Patientenversorgung zu verknüpfen – von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Krebskranke Kinder, gerade auch diejenigen, für die keine etablierten Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, bekommen im KiTZ einen individuellen Therapieplan, den Experten verschiedener Disziplinen in Tumorkonferenzen gemeinsam erstellen. Viele junge Patienten können an klinischen Studien teilnehmen und erhalten damit Zugang zu neuen Therapieoptionen. Beim Übertragen von Forschungserkenntnissen aus dem Labor in die Klinik übernimmt das KiTZ damit Vorbildfunktion.</span></p><h4><span>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)</span></h4><p><span>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.</span></p><p><span>Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:</span></p><p><span>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)</span><br /><span>Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 7 Standorte)</span><br /><span>Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg</span><br /><span>Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ</span><br /><span>DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim</span><br /><span>Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)</span></p><p><span>Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.</span></p><h4><span>Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang</span></h4><p><span>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für Patientinnen und Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit rund 2.500 Betten werden jährlich circa 86.000 Patientinnen und Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.100.000 Patientinnen und Patienten ambulant behandelt.</span></p><p><span>Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) hat das UKHD das erste Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg etabliert. Ziel ist die Versorgung auf höchstem Niveau als onkologisches Spitzenzentrum und der schnelle Transfer vielversprechender Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik. Zudem betreibt das UKHD gemeinsam mit dem DKFZ und der Universität Heidelberg das Hopp Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), ein deutschlandweit einzigartiges Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.</span></p><p><span>Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit befinden sich an der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) rund 4.000 angehende Ärztinnen und Ärzte in Studium und Promotion. </span></p><h3><span>Ansprechpartner für die Presse</span></h3><p><span><strong>Dr. Alexandra Moosmann</strong></span><br /><span>Leitung Kommunikation KiTZ</span><br /><span>Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)</span></p><p><span>T: +49 (0) 6221 56 36434</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:a.moosmann@kitz-heidelberg.de"><span>a.moosmann@kitz-heidelberg.de</span></a><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:presse@kitz-heidelberg.de"><span>presse@kitz-heidelberg.de</span></a></p><p><a href="http://www.kitz-heidelberg.de"><span>www.kitz-heidelberg.de</span></a></p><p><span><strong>Dr. Sibylle Kohlstädt</strong></span><br /><span>Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit</span><br /><span>Pressesprecherin</span><br /><span>Deutsches Krebsforschungszentrum</span></p><p><span>T: +49 6221 42 2843</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:S.Kohlstaedt@dkfz.de"><span>S.Kohlstaedt@dkfz.de</span></a><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:presse@dkfz.de"><span>presse@dkfz.de</span></a></p><p><a href="http://www.dkfz.de"><span>www.dkfz.de</span></a></p><p><span><strong>Julia Bird</strong></span><br /><span>Stellv. Leitung Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin</span><br /><span>Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg</span></p><p><span>T: +49 6221 56-7071</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de"><span>www.klinikum.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,KiTZ-PM,Onkologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:48:17 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 14 Aug 2026 14:19:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ministerpräsident Cem Özdemir besucht die Heidelberger Gewaltambulanz</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ministerpraesident-cem-oezdemir-besucht-die-heidelberger-gewaltambulanz/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ministerpraesident-cem-oezdemir-besucht-die-heidelberger-gewaltambulanz/</guid><pp:caseid>785531</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen seiner Sommertour hat der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir das Universitätsklinikum Heidelberg und die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg besucht. Auf dem Klinikgelände in Heidelberg-Bergheim informierte er sich über die Arbeit der Gewaltambulanz des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin. Die Einrichtung bietet Gewaltbetroffenen die Möglichkeit, Verletzungen und Spuren der Tat nach rechtsmedizinischen Standards zu dokumentieren und zu sichern – kostenlos und unabhängig von einer polizeilichen Anzeige oder einem Strafverfahren. So bleiben wichtige Beweise erhalten, falls sich Betroffene zu einem späteren Zeitpunkt für rechtliche Schritte entscheiden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Gewaltopfer befinden sich in einer großen psychischen und physischen Notlage. Das macht sie oft handlungsunfähig. In solch schweren Situationen spielen Gewaltambulanzen wie hier in Heidelberg eine wichtige Rolle: Sie bieten Opfern häuslicher Gewalt, sexueller Übergriffe oder anderen Straftaten eine vertrauliche, niedrigschwellige und gerichtsfeste Beweissicherung“, so Ministerpräsident Özdemir. „Damit sind Gewaltambulanzen ganz wichtige Bausteine unseres landesweiten Opferschutzes. Und wir entwickeln unser Netz von Gewaltambulanzen kontinuierlich weiter. Die Heidelberger Gewaltambulanz ist dabei ein echter Vorreiter – sie war die erste in Baden-Württemberg. Hier wurde schon früh echte Pionierarbeit geleistet. Das Team leistet eine hervorragende Arbeit.“</p><p>Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt können oder wollen unmittelbar nach der Tat häufig keine Anzeige erstatten. Gleichzeitig sind viele Verletzungen und Spuren von Gewalttaten nur für einen kurzen Zeitraum eindeutig nachweisbar. In den beiden Gewaltambulanzen des Universitätsklinikums Heidelberg an den Standorten Heidelberg und Stuttgart sichern und dokumentieren Expertinnen und Experten aus der Rechtsmedizin diese Spuren und Beweise zeitnah, kostenlos und ohne vorherige Anzeige. Die Gewaltambulanzen sind mobil und überregional tätig. Darüber hinaus bestehen Partnerschaften mit telemedizinisch angebundenen Kliniken. Entscheiden sich Betroffene zu einem späteren Zeitpunkt für eine Anzeige der Tat, können die rechtssicheren Untersuchungsergebnisse aus den Gewaltambulanzen in einem Straf- oder Zivilverfahren erheblich zur Aufklärung beitragen. Damit stärken die rechtsmedizinischen Ambulanzen nicht nur die Handlungsmöglichkeiten und Rechte von Gewaltopfern. Sie erlauben Einblicke in das Dunkelfeld und fördern das Vertrauen in den Rechtsstaat, indem sie die Voraussetzungen für eine rasche und verlässliche Aufklärung von Straftaten schaffen.</p><h3><span>Stimmen zum Besuch</span></h3><p>„Baden-Württemberg ist Vorreiter bei der rechtsmedizinischen Versorgung – und das obwohl dies in einem Flächenland eine besondere Herausforderung ist. Daran haben sowohl die Förderung des Landes als auch das herausragende Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rechts- und Verkehrsmedizin erheblichen Anteil. Für beides bedanke ich mich ganz herzlich“, sagt Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. <span> </span></p><p>„Mit unserer Fahrbereitschaft, Telemedizinischen Angeboten und Projekten wie der Gewaltambulanz Stuttgart, die wir in Kooperation mit dem Klinikum Stuttgart eingerichtet haben, bieten wir Untersuchungen in der Region weit über Heidelberg und Mannheim hinaus an. Unser Ziel bleibt es, zusammen mit den anderen beiden rechtsmedizinischen Instituten in Freiburg und Ulm alle Bereiche des Landes rechtsmedizinisch gut zu versorgen“, sagt Professorin Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Verkehrs- und Rechtsmedizin. „Deshalb werden wir diese Projekte und Kooperationen weiter vorantreiben. Das Land hat uns auf diesem Weg von Anfang an unterstützt. Langfristig wollen wir die erfolgreiche Projektförderung in eine strukturelle Förderung überführen und so die Versorgungsangebote für Gewaltbetroffene dauerhaft sichern.“</p><h3>Weitere Informationen </h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/rechts-und-verkehrsmedizin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/rechts-und-verkehrsmedizin/fragen-und-antworten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewaltambulanz Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:28:22 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 12 Aug 2026 12:28:22 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Können Eiweißbausteine vor Gefäß- und Nierenschäden schützen?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/koennen-eiweissbausteine-vor-gefaess--und-nierenschaeden-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/koennen-eiweissbausteine-vor-gefaess--und-nierenschaeden-schuetzen/</guid><pp:caseid>785190</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie des Centre for Organismal Studies (COS) der Universität Heidelberg nehmen in einem nun gestarteten Forschungsprojekt sogenannte Dipeptide unter die Lupe. Einige dieser körpereigenen Eiweißbausteine fangen giftige Stoffwechselprodukte ab – und könnten damit insbesondere bei Diabetes mellitus vor Gefäß- und Nierenschäden schützen. Ziel des Forschungsverbunds ist es zu klären, welche Dipeptide eine besondere Schutzwirkung entfalten und wie sie zukünftig für die Therapie von Gefäß- und Nierenerkrankungen genutzt werden können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt über drei Jahre mit rund 600.000 Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Reaktive Stoffwechselprodukte können – wenn sie wie bei der Zuckererkrankung Diabetes mellitus im Übermaß auftreten – schwere Schäden an Blutgefäßen, Nerven und den feinen Strukturen der Nieren verursachen. Ein Forschungsverbund der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie der Metabolomics Core Technology Plattform (MCTP) als Teil des Centre for Organismal Studies (COS) der Universität Heidelberg wird in den kommenden drei Jahren körpereigene Schutzmechanismen untersuchen. Im Fokus des Projekts „Therapeutisches Potential von Dipeptiden bei diabetischer Vaskulopathie und Nephropathie (PoDiVaN)“ stehen kleine Eiweißbestandteile, die den schädlichen Stoffwechselprodukten entgegenwirken. Die Forschenden möchten mithilfe eines breiten Methodenspektrums herausfinden, wie genau diese Mechanismen funktionieren, welche der zahlreichen Dipeptide am wirksamsten schützen und ob sich daraus zukünftige Therapie- und Präventionsansätze ableiten lassen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit rund 600.000 Euro.</span></p><h3><span>Verschiedene Volkskrankheiten haben eine gemeinsame Ursache</span></h3><p><span>Diabetes mellitus, chronische Nieren- und Gefäßerkrankungen zählen aufgrund ihrer großen und weiter zunehmenden Häufigkeit zu den sogenannten Volkskrankheiten.<strong> </strong>Obwohl es sich um unterschiedliche Erkrankungen handelt, gibt es ein verbindendes Element in den molekularen Ursachen: sogenannte reaktive Stoffwechselprodukte. Diese entstehen vermehrt bei hohem Blutzucker oder ungünstiger Ernährung und schädigen Zellen und Gewebe. So binden bestimmte Zuckerabbauprodukte an Eiweiße im Körper und behindern sie dadurch in ihrer Funktion.</span></p><p><span>Hier kommen Dipeptide ins Spiel. Sie bestehen jeweils aus zwei Aminosäuren, den Grundbausteinen von Eiweißen. Vorarbeiten der Projektteams – zum Beispiel im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Reaktive Metabolite als Ursache diabetischer Folgeschäden“ (SFB 1118) und eines ExploreTech Grant der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim – zeigten bei mehreren Dipeptiden starke biologische Effekte: „Wir haben nachgewiesen, dass sich die Konzentrationen bestimmter Dipeptide bei diabetischen Erkrankungen verändern und dass einige von ihnen Hinweise auf den weiteren Verlauf einer diabetischen Nierenschädigung geben könnten. Vor allem aber können bestimmte Dipeptide in pharmakologischen Dosen vor der schädlichen Wirkung reaktiver Stoffwechselprodukte schützen“, sagt Professorin Dr. Verena Peters, die das Projekt gemeinsam mit Professor Dr. Claus Schmitt am Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) leitet. „Daran können wir dank der Förderung nun anknüpfen.“</span></p><h3><span>Schutz vor „Verzuckerung“ von Eiweißen</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>„Diabetische Folgeerkrankungen verlaufen bei den Betroffenen jeweils sehr unterschiedlich, die Gründe dafür sind noch wenig verstanden“, so Professor Schmitt. „Bei Mäusen mit diabetischer Nierenerkrankung haben wir Dipeptid-Muster identifiziert, die mit einer schnelleren Verschlechterung des Zustands einhergehen. Den genauen Zusammenhang versuchen wir nun aufzuklären – und wie wir die Schutzwirkung bestimmter Dipeptide therapeutisch nutzen können.“ Denn einige dieser Moleküle verhindern, dass Zuckerabbauprodukte an Eiweiße binden, und könnten so empfindliche Strukturen wie Blutgefäße, Nerven und Nieren, die bei Diabetikerinnen und Diabetikern häufig in Mitleidenschaft gezogen werden, vor langfristigen Schäden bewahren.</span></p><p><span>Das nun geförderte PoDiVaN-Projekt verbindet Grundlagen- und klinische Forschung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Wirkung von Dipeptiden sowohl in Zellkulturen als auch in Modellorganismen wie Maus und Zebrafisch. Darüber hinaus analysieren sie gut charakterisierte Proben von Patientinnen und Patienten mit Diabetes aus dem Patientenregister der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie des UKHD (Ärztliche Direktorin: Professorin Dr. Julia Szendrödi). Unter Leitung von Dr. Gernot Poschet, Geschäftsführer der MCTP als Teil der CellNetworks Core Technology Platform (CCTP) – der Dachstruktur der lebenswissenschaftlichen Core Facilities der Universität Heidelberg –, kommt dabei hochmoderne massenspektrometrische Analytik zum Einsatz, mit der erstmals mehrere Hundert verschiedene Dipeptide aus den Proben gleichzeitig erfasst werden können.</span></p><p><span>So können Dipeptid‑Muster identifiziert werden, die mit Schutz beziehungsweise Fortschreiten von Nieren- und Gefäßerkrankungen zusammenhängen. Wenn die biologische Funktion der schützenden Dipeptide an menschlichen Nieren- und Gefäßzellen verstanden ist, werden Therapiestrategien entwickelt und diese in experimentellen Interventionsstudien mit diabetischen Mäusen und ­– im Labor von Professor Dr. Jens Kroll, Abteilung Vaskuläre Biologie und Tumorangiogenese der Medizinischen Fakultät Mannheim – an Zebrafischen untersucht werden. Langfristig sollen neue, krankheitsübergreifende Therapien entstehen, die Schäden durch reaktive Stoffwechselprodukte abmildern oder stoppen.</span></p><p><span>„Dipeptide wurden bislang kaum beachtet – dabei könnten sie eine wichtige Rolle dabei spielen, schädliche Stoffwechselprozesse zu bremsen und natürliche Schutzmechanismen zu stärken“, sagt Professor Schmitt, kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeinpädiatrie, pädiatrische Nephrologie, Gastroenterologie, Rheumatologie und Organtransplantation des UKHD.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.cctp.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>CellNetworks Core Technology Platform (CCTP) der Universität Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Claus P. Schmitt</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Kommissarischer Ärztlicher Direktor, Klinik für Allgemeinpädiatrie, pädiatrische Nephrologie, Gastroenterologie, Rheumatologie und Organtransplantation, Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>06221 56 4101 (Sekretariat)</span><br /><a href="mailto:clauspeter.schmitt@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>clauspeter.schmitt@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:45:03 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 07 Aug 2026 07:45:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Onkologisches Spitzenzentrum: NCT Heidelberg und Mannheim Cancer Center gemeinsam gefördert</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/onkologisches-spitzenzentrum-nct-heidelberg-und-mannheim-cancer-center-gemeinsam-gefoerdert/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/onkologisches-spitzenzentrum-nct-heidelberg-und-mannheim-cancer-center-gemeinsam-gefoerdert/</guid><pp:caseid>785010</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und das Mannheim Cancer Center (MCC) werden erstmals gemeinsam als Onkologisches Spitzenzentrum gefördert. Die Deutsche Krebshilfe stellt für vier Jahre 4,8 Millionen Euro für das neue Konsortium bereit. – Gemeinsame Pressemitteilung von NCT Heidelberg und Universitätsmedizin Mannheim</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das NCT Heidelberg und das MCC bilden ein CCC-Konsortium (Comprehensive Cancer Center, CCC) und haben erstmals die internationale Begutachtung erfolgreich durchlaufen. Das Konsortium möchte neben der optimalen onkologischen Versorgung seiner Patientinnen und Patienten innovative Entwicklungen in der Krebsmedizin möglichst schnell in der Region verfügbar machen. Deshalb werden klinische Studien eine herausragende Rolle im Konsortium einnehmen. Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim wird dafür von der Deutschen Krebshilfe für den Zeitraum von vier Jahren als Onkologisches Spitzenzentrum mit 4,8 Millionen Euro gefördert.</p><p>Das NCT Heidelberg ist damit seit 2007 durchgehend als Onkologisches Spitzenzentrum anerkannt und gefördert. Das Mannheim Cancer Center ist seit 2011 als Onkologisches Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und erhält nun erstmalig die Anerkennung als Onkologisches Spitzenzentrum. Partner im CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim sind das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), die Thoraxklinik Heidelberg, die Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg, die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim ist ein wichtiger Schritt in der erfolgreichen Zusammenarbeit im Klinikverbund Heidelberg und Mannheim.</p><p>Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Medizinische Onkologie am UKHD, Geschäftsführender Direktor des NCT Heidelberg und Sprecher des CCC-Konsortiums Heidelberg-Mannheim, sagt: „Wir freuen uns, das Onkologische Spitzenzentrum mit Mannheim zu erweitern. Der Zusammenschluss zum CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim eröffnet die Perspektive, vor allem die klinische Forschung zu stärken, als Studienstandort attraktiver zu werden und noch mehr Patientinnen und Patienten die Möglichkeit zu bieten, von innovativer Forschung zu profitieren.“</p><p>Wolf–Karsten Hofmann, Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und Vorstandsvorsitzender des Mannheim Cancer Centers, sagt: „Die erstmalige Anerkennung als Onkologisches Spitzenzentrum für das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim zeigt, dass wir an beiden Standorten onkologische Medizin auf höchstem Niveau betreiben. Im Verbund wachsen die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim immer enger zusammen und wir werden uns als Comprehensive Cancer Center gemeinsam weiterentwickeln.“</p><p>Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim behandelt Krebspatientinnen und -patienten als Onkologisches Spitzenzentrum interdisziplinär auf höchstem Niveau. Ziel ist es, vielversprechende Ergebnisse aus der Grundlagenforschung rasch in klinische Anwendung zu bringen. Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim wird daran arbeiten, die klinische Forschung gemeinsam voranzubringen, noch mehr innovative Ansätze in klinische Studien einzubringen und die klinische Entwicklung dieser Ansätze rascher voranzutreiben. Mit dem Zusammenschluss werden die beiden Standorte dabei attraktiver für Industriepartner. Das Konsortium wird die Vernetzung mit medizinischen Einrichtungen und Ärztinnen und Ärzten der Region verstärken und dadurch allen Patientinnen und Patienten der Region den Zugang zur Spitzenmedizin ermöglichen.</p><h3>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</h3><p>Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg. Ziel des NCT Heidelberg ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patientinnen und Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT Heidelberg ist somit richtungsweisend, um neue Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik zu übertragen. Das NCT Heidelberg, gegründet 2004, ist Teil des NCT mit weiteren Standorten in Berlin, Dresden, SüdWest (Tübingen-Stuttgart/Ulm), WERA (Würzburg, Erlangen, Regensburg, Augsburg) und West (Essen/Köln).</p><h3>Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)</h3><p>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.</p><p>Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:</p><ul><li><span>Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)</span></li><li><span>Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)</span></li><li><span>Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg</span></li><li><span>Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ</span></li><li><span>DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim</span></li><li><span>Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)</span></li></ul><p>Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.</p><h3>Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang</h3><p>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Wissenschaftseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist Patientenversorgung auf höchstem Niveau, zukunftsweisende Lehre, Aus- und Weiterbildung in Medizin und Gesundheitsberufen, Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für Patientinnen und Patienten.<br /><br />Im Verbund mit dem Universitätsklinikum Mannheim und gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem national und international herausragenden Medizinstandort. In mehr als 90 klinischen Fachabteilungen mit rund 4.000 Betten werden jährlich über 130.000 Patientinnen und Patienten vollstationär und rund 1,5 Millionen ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland mit rund 4.500 angehenden Ärztinnen und Ärzten in Studium und Promotion.<br /><br />Das UKHD ist ein Träger des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg. Verbund und Fakultät sind eng mit weiteren lebenswissenschaftlichen Institutionen der Exzellenzuniversität Heidelberg sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen vernetzt, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), das DKFZ-Hector Krebsinstitut und das Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC) in Mannheim. Gemeinsam bilden sie den Innovationscampus Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim und ein international herausragendes Ökosystem für Bio- und Lebenswissenschaften.<br /><br /><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.klinikum.uni-heidelberg.de</a><br /><a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de</a><br /><a href="http://www.umm.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.umm.de</a></p><h3>Universitätsmedizin Mannheim</h3><p>Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) steht für eine qualitätsgesicherte Maximalversorgung sowie herausragende Forschung und Lehre. Als eine der größten medizinischen Einrichtung der Metropolregion Rhein-Neckar vereint sie zwei starke Partner – die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim. In über 40 Kliniken und Instituten engagieren sich insgesamt rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Universitätsklinikum Mannheim bietet jährlich rund 45.000 stationären und teilstationären sowie 180.000 ambulanten Patientinnen und Patienten ein breit gefächertes Spektrum modernster Diagnostik und Therapieverfahren.</p><p>Die Medizinische Fakultät Mannheim bildet in ihrem erfolgreichen Modellstudiengang nach dem Mannheimer Reformierten Curriculum für Medizin (MaReCuM) derzeit rund 2.080 angehende Ärztinnen und Ärzte aus. Das wissenschaftliche Profil der Medizinischen Fakultät bestimmen die vier Forschungsschwerpunkte (Comprehensive Campuses) Angioscience, Inflammation, Neuroscience, Medical Systems Technology sowie Tumor, ergänzt durch einen Forschungsbereich, der sich der Prävention widmet. Das Mannheim Cancer Center (MCC) vereint unter seinem Dach die Interdisziplinäre Tumorambulanz Mannheim und das TagesTherapieZentrum. Als gemeinsame Einrichtung von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum betreibt das MCC translationale Krebsforschung auf höchstem Niveau.</p><p>Die UMM ist mit ihrer Medizinischen Fakultät eng mit renommierten Forschungseinrichtungen vernetzt, wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), und ist am DKFZ-Hector Krebsinstitut an der UMM sowie am Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC) beteiligt. Gemeinsam bilden sie den Innovationscampus Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim und ein international herausragendes Ökosystem für Bio- und Lebenswissenschaften.</p><p>Seit dem ersten Januar 2026 bilden die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim einen Verbund. Die Fusion der Medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg in Heidelberg und Mannheim ist ab 2027 geplant.</p><h3>Kontakt für die Presse:</h3><p>Dr. Martin Staiger<br />Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg<br />Kommunikation und Veranstaltungen<br />Im Neuenheimer Feld 460<br />69120 Heidelberg<br />Tel.: +49 6221 56-311272<br />Mobil: +49 152 08545023<br />E-Mail: <a class="ck-anchor" href="mailto:martin.staiger@nct-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">martin.staiger@nct-heidelberg.de</a><br /><a class="ck-anchor" href="https://www.nct-heidelberg.de" target="_blank" id="www.nct-heidelberg.de" rel="noreferrer noopener"><span>www.nct-heidelberg.de</span></a></p><p><span>Dr. Eva Maria Wellnitz</span><br />Universitätsmedizin Mannheim (UMM)<br />Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg<br />Mannheim Cancer Center (MCC)<br />Theodor-Kutzer-Ufer 1-3<br />68167 Mannheim<br /><span>Tel.: +49 621 383 71115</span><br /><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" href="mailto:eva.wellnitz@medma.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>eva.wellnitz@medma.uni-heidelberg.de</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet:</h3><p><a href="https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/newsroom/pressemitteilungen/details/onkologisches-spitzenzentrum-nct-heidelberg-und-mannheim-cancer-center-gemeinsam-gefoerdert.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung des NCT</a></p><p><a href="https://www.umm.de/medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/onkologisches-spitzenzentrum-nct-heidelberg-und-mannheim-cancer-center-gemeinsam-gefoerdert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der UMM</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 12:02:39 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 05 Aug 2026 10:02:39 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>ERC Starting Grant für Forschung zu Posttraumatischer Belastungsstörung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erc-starting-grant-fuer-forschung-zu-posttraumatischer-belastungsstoerung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erc-starting-grant-fuer-forschung-zu-posttraumatischer-belastungsstoerung/</guid><pp:caseid>784829</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Dr. Mykhailo Batiuk wird mit seiner Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg in den kommenden fünf Jahren die biologischen Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung untersuchen. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem ERC Starting Grant in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>In welchen Zellen des Gehirns zeigen sich bei Patientinnen und Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen Auffälligkeiten? Und welche Veränderungen am Erbgut können mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsvorhaben „Single Cell PTSD: Novel Target Identification (sc-PTSD)“ unter Leitung des Molekularbiologen und Biochemikers Dr. Mykhailo Batiuk, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Ziel ist es, das Verständnis der biologischen Ursachen der Krankheit zu verbessern. Zudem wollen die Forschenden Ansätze für mögliche zukünftige Therapien identifizieren.</span></p><p><span>Ermöglicht wird das Forschungsprojekt durch einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council (ERC)) in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Dr. Mykhailo Batiuk ist zum Projektstart am 1. August 2026 von der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz ans UKHD gewechselt und wird seine Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg aufbauen.</span></p><h3><span>PTBS: Ursachen und Therapie</span></h3><p><span>Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die durch ein stark belastendes Ereignis ausgelöst wird. Betroffene haben zum Beispiel Krieg, Naturkatastrophen oder einen schweren Unfall erlebt, Gewalt oder Missbrauch erfahren. Zu den Symptomen zählen das Wiedererleben der traumatischen Situation in Flashbacks oder Albträumen, aber auch Angst, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, Reizbarkeit und ein eingeschränkter Zugang zur eigenen Gefühlswelt.</span></p><p><span>„Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund vier Prozent der Weltbevölkerung im Laufe ihres Lebens von einer Posttraumatischen Belastungsstörung betroffen sind“, sagt Dr. Batiuk. „Angesichts der aktuellen globalen Krisen ist anzunehmen, dass diese Zahl weiter steigt.“ Die klinischen Auswirkungen der Erkrankung seien gut dokumentiert. „Was fehlt, sind schnell wirksame, personalisierte Therapieansätze“, so Dr. Batiuk weiter.</span></p><p><span>Posttraumatische Belastungsstörungen werden aktuell in erster Linie – sofern verfügbar – mit einer traumafokussierten Psychotherapie behandelt, in der Regel ambulant, bei besonders starker Belastung aber auch stationär. Manche Patientinnen und Patienten bekommen zusätzlich Medikamente zur Behandlung begleitender psychischer Erkrankungen oder machen ergänzend andere Therapieformen wie Physio-, Kunst- oder Ergotherapie.</span></p><h3><span>Zur Methodik des Forschungsvorhabens</span></h3><p><span>Im Rahmen des Projekts „sc-PTSD“ werden Dr. Batiuk und sein Team zunächst Gehirngewebeproben verstorbener PTBS-Patientinnen und -Patienten untersuchen. Um herauszufinden, welche biologischen Veränderungen bei PTBS in einzelnen Zellen auftreten und wie sie zur Erkrankung beitragen, werden die Forschenden unter anderem mit der Methode der Einzelzell-RNA-Sequenzierung arbeiten. Des Weiteren wollen sie die sogenannte DNA-Methylierungsprofilierung einsetzen: Dabei werden chemische Veränderungen auf der Oberfläche des Erbguts ausgewertet, um zu verstehen, welche Gene bei den Betroffenen auf welche Weise aktiv sind.</span></p><p><span>Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in einem zweiten Schritt in neue Tiermodelle überführt werden, die die unterschiedlichen Ausprägungen der Erkrankung besser widerspiegeln als bestehende Modelle. „In diesen präklinischen Modellen werden wir dann überprüfen, inwiefern sich PTBS-Symptome lindern lassen, wenn wir die identifizierten Zielstrukturen gezielt beeinflussen“, erläutert Dr. Mykhailo Batiuk.</span></p><h3><span>Der ERC Starting Grant</span></h3><p><span>Mit dem Starting Grant unterstützt der Europäische Forschungsrat Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, die sich durch exzellente Arbeiten ausgewiesen haben und als Projektleitung richtungsweisende Forschung durchführen wollen. Mithilfe der Förderung sollen sie Grundlagenforschung und visionäre Projekte vorantreiben können.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/humangenetik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Website des Instituts für Humangenetik am UKHD</span></a><br /><a href="https://erc.europa.eu/apply-grant/starting-grant" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Informationen zu den Starting Grants des ERC (auf Englisch)</span></a><br /><a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/post-traumatic-stress-disorder" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Informationen der WHO zur PTBS (auf Englisch)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 13:43:49 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 03 Aug 2026 11:54:10 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/a5d15d35-a9b2-4a39-9d9d-6d0276633909/mykhailobatiuk_privat.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Mykhailo Batiuk]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Mykhailo Batiuk forscht zu den biologischen Ursachen der Posttraumatischen Belastungsst&amp;ouml;rung. Der Europ&amp;auml;ische Forschungsrat f&amp;ouml;rdert das Projekt mit einem ERC Starting Grant. Foto: privat]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-in-der-parasitenvermehrung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-in-der-parasitenvermehrung/</guid><pp:caseid>783994</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten </strong></span><i><span><strong>Plasmodium</strong></span></i><span><strong> entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen. Die Ergebnisse sind aktuell in den Fachzeitschriften </strong></span><i><span><strong>EMBO Journal</strong></span></i><span><strong> und </strong></span><i><span><strong>Nature Communications</strong></span></i><span><strong> erschienen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Malariaparasiten vermehren sich auf ungewöhnliche Weise: Statt sich wie menschliche Zellen jeweils zweizuteilen, vervielfältigen sie ihr Erbgut zunächst innerhalb einer Zelle um das Zehn-, Hundert- oder sogar Tausendfache, bevor sie entsprechend viele Tochterparasiten gleichzeitig bilden. Wie diese Prozesse gesteuert werden, war bislang nur teilweise bekannt. Zwei aktuell veröffentlichte Arbeiten von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) liefern wichtige Einblicke in die molekularen Mechanismen dieser Vermehrungsstrategie und zeigen, wie der Parasit die begrenzten Ressourcen in seiner Wirtszelle besonders effizient nutzt. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung zukünftiger Malariamedikamente.</span></p><p> </p><h3><span>Wachsende Tochterparasiten sichern sich ihren Zellkern über molekulare Verbindungsstruktur</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Das erste Projekt, dessen Ergebnisse in der Fachzeitschrift </span><i><span>EMBO Journal</span></i><span> veröffentlicht wurden, basiert auf einer Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen von Professor Dr. Friedrich Frischknecht, Medizinische Fakultät Heidelberg und Abteilung Parasitologie des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), und Professor Jeffrey Dvorin, Harvard Medical School, Boston, USA. Gemeinsam untersuchten die Teams eine rätselhafte Verbindungsstruktur im Malariaparasiten, die aus elektronenmikroskopischen Aufnahmen bekannt war, deren Funktion bislang aber ungeklärt blieb. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifizierten zwei Proteine, die diese Struktur aufbauen und eine Art molekulares „Sicherungsseil“ bilden. Nach der Vervielfältigung des Erbguts verankern sie jeweils einen dieser neuen Zellkerne an der Spitze einer sich entwickelnden Tochterzelle. Ohne diese Verbindungsstruktur war die Bildung von Tochterparasiten in den Blutzellen gestört.</span></p><p><span>Genetisch veränderte Parasiten, denen eine Komponente dieser Struktur fehlte, konnten ihr Erbgut zwar ohne Beeinträchtigung vervielfältigen, aber keine funktionsfähigen Nachkommen mehr bilden. Besonders gravierend waren die Folgen in infizierten Mücken: Dort wurde die Bildung der infektiösen Parasitenstadien, der Sporozoiten, die beim Stich auf den Menschen übertragen werden, nahezu vollständig verhindert. „Ohne diese Verbindungsstruktur fällt der gesamte Prozess der Tochterzellbildung in sich zusammen“, erläutert Prof. Frischknecht. „Die sich bildenden Parasiten können keinen Zellkern in sich hineinziehen und Zellbestandteile, die für das Eindringen in Wirtszellen wichtig sind, nicht korrekt ausrichten. Diese Plasmodien sind nicht lebensfähig.“</span></p><h3><span>Replikationsproteine arbeiten einen Zellkern nach dem anderen ab</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Im zweiten Projekt, aktuell in der Fachzeitschrift </span><i><span>Nature Communications</span></i><span> veröffentlicht, untersuchten die Forschenden, wie Plasmodien ihre Zellkerne innerhalb von Blutzellen vermehren. Dazu kooperierte die Arbeitsgruppe von Dr. Markus Ganter, Abteilung für Parasitologie am UKHD, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Theoretische Physik und BioQuant der Universität Heidelberg sowie der Abteilung Theoretische Systembiologie um Dr. Nils Becker am DKFZ. Im sogenannten Blutstadium vermehrt der Malariaparasit seine Zellkerne auf eine ungewöhnliche, asynchrone Art: Während ein Zellkern sein Genom repliziert, kann ein benachbarter Zellkern gerade eine Teilung durchlaufen. Die Forschenden zeigten mithilfe hochauflösender Live-Mikroskopie und mathematischer Modellierung, dass die Zellkerne um eine begrenzte Anzahl an Proteinen konkurrieren, die für die DNA-Verdopplung benötigt werden. Dadurch teilen sich die Zellkerne zeitlich versetzt: Während ein Zellkern die verfügbaren Proteine für die Erbgutvermehrung nutzt und sie vorübergehend bindet, müssen andere Kerne „warten“, bis die Replikationsproteine wieder frei werden.</span></p><p><span>Wider Erwarten verlangsamt dieses System die Vermehrung nicht. Im Gegenteil: Die Modellrechnungen zeigen, dass die vorhandenen Ressourcen auf diese Weise nahezu ohne Leerlauf genutzt werden, wodurch sich die Parasiten besonders effizient – und tatsächlich etwas schneller als bei einer zeitlich synchronisierten Teilung – vermehren können. „Würden alle Zellkerne gleichzeitig ihr Erbgut verdoppeln, müssten sie die verfügbaren Proteine teilen, was den Prozess insgesamt verlangsamen würde“, sagt Dr. Ganter, der als Postdoktorand an der Harvard Medical School zusammen mit Jeff Dvorin forschte.</span></p><h3><span>Hochspezialisierte Vermehrungsmechanismen könnten sich als Achillesferse erweisen</span></h3><p><span>„Malariaparasiten haben hochspezialisierte Wege entwickelt, um sich möglichst schnell und effizient zu vermehren. Diese ungewöhnlichen Mechanismen könnten sich als ihre Achillesferse erweisen“, sagt Professor Frischknecht. „Je besser wir sie verstehen, desto gezielter können wir neue Ansatzpunkte für künftige Medikamente identifizieren.“ Die meisten der derzeit eingesetzten Malariamedikamente hemmen die Vermehrung der Parasiten in den Blutzellen; allerdings passen sich die Erreger rasch an und entwickeln Resistenzen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Malariaparasiten vermehren sich sowohl im Menschen als auch in der übertragenden Mücke. Beim Menschen kann aus einem einzigen Parasiten in einer Leberzelle eine Population von mehreren Zehntausend Nachkommen entstehen, die ausschwärmen und rote Blutkörperchen infizieren. In den Blutkörperchen bildet ein jeder Parasit wiederum rund 20 Tochterparasiten. In der Mücke vervielfältigt sich der Erreger in zystenartigen Strukturen der Darmwand massiv: Aus einem Parasiten entstehen etwa 5.000 Nachkommen, die zur Speicheldrüse der Mücke wandern und beim nächsten Stich auf einen Menschen übertragen werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"> </p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Literatur</span></h3><p><span>He B, Ali I, Dorner LP et al. Essential nucleus-apical pole linkage maintains division fidelity during Plasmodium progeny formation. The EMBO Journal (2026). </span><a href="https://doi.org/10.1038/s44318-026-00836-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s44318-026-00836-7</span></a><span>.</span></p><p><span>Binder P, Kudulytė A et al. Competitive resource allocation drives asynchronous and rapid nuclear multiplication in the malaria parasite. Nature Communications (2026)<strong>.</strong> </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-75378-x" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s41467-026-75378-x</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. Friedrich Frischknecht</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Abteilung Parasitologie, Zentrum für Infektiologie</span><br /><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:freddy.frischknecht@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>freddy.frischknecht@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span>Dr. Markus Ganter</span><br /><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Abteilung Parasitologie, Zentrum für Infektiologie</span><br /><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:markus.ganter@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>markus.ganter@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD,Infektiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:39:51 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 03 Aug 2026 10:12:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Moderne Behandlung bei Übergewicht – Spritze, Diät oder Chirurgie?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/moderne-behandlung-bei-uebergewicht--spritze-diaet-oder-chirurgie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/moderne-behandlung-bei-uebergewicht--spritze-diaet-oder-chirurgie/</guid><pp:caseid>770336</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Team des Diabetes- und Adipositas-Zentrums des Universitätsklinikums Heidelberg lädt Betroffene und Interessierte zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 29. Juli 2026, um 18 Uhr in die Chirurgische Klinik im Neuenheimer Feld 420 ein. Expertinnen sprechen über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei starkem Übergewicht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind von schwerem Übergewicht betroffen – medizinisch spricht man von Adipositas Grad II oder höher. Viele Betroffene leiden unter gesundheitlichen Einschränkungen und Begleiterkrankungen. Für sie stehen heute verschiedene leitliniengerechte Therapieoptionen zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise adipositaschirurgische Eingriffe wie Magenverkleinerungen. Dennoch erhält nur etwa jede zehnte betroffene Person eine entsprechende medizinische Versorgung. Welche Möglichkeiten es heute gibt, Adipositas wirksam und nachhaltig zu behandeln, erläutern Expertinnen des Diabetes- und Adipositas-Zentrums des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) bei der Informationsveranstaltung <strong>„Moderne Behandlung bei Übergewicht – Spritze, Diät oder Chirurgie?"</strong> am Mittwoch, 29. Juli 2026, um 18 Uhr im Seminarraum 2 der Chirurgischen Klinik. Referentinnen sind Privatdozentin Dr. Ulrike Heger, Leiterin des Adipositaszentrums, Sektionsleiterin Adipositaschirurgie und Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Dr. Alba Sulaj, Stellvertretende Ärztliche Direktorin und Leitende Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie sowie Dr. Eleni Amelia Felinska, Funktionsoberärztin im Adipositaszentrum und in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</span></p><p><span>„Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion bedeutet für viele Betroffene nicht nur weniger Gewicht, sondern auch mehr Lebensqualität und eine Verbesserung ihrer Begleiterkrankungen. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind wichtige Bausteine. Bei einer Adipositas reichen sie allein jedoch häufig nicht aus. Heute stehen wirksame und sichere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die individuell auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt werden können", sagt PD Dr. Ulrike Heger, Leiterin des Adipositaszentrums am UKHD.</span></p><p><span>Mit der Informationsveranstaltung möchten die Expertinnen Betroffenen Orientierung geben, einen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vermitteln und zu einer fundierten Aufklärung rund um Adipositas beitragen. Dr. Alba Sulaj spricht über Ursachen und gesundheitliche Folgen von Adipositas sowie über moderne medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten wie die sogenannten Abnehmspritzen. PD Dr. Ulrike Heger stellt die chirurgischen Therapieoptionen vor und erklärt, für wen ein Eingriff infrage kommt, wie die verschiedenen Verfahren wirken und welche gesundheitlichen und alltäglichen Veränderungen danach zu erwarten sind. Dr. Eleni Amelia Felinska gibt Einblicke in die Arbeit des Adipositaszentrums und erläutert, was Patientinnen und Patienten bei einer Vorstellung erwartet.</span></p><p><span>Im Anschluss an die Vorträge stehen die Expertinnen für individuelle Fragen zur Verfügung. Wer anonym bleiben möchte, kann seine Frage während der Veranstaltung auf einem Zettel einreichen.</span></p><h3><span>Veranstaltung im Überblick</span></h3><p><span><strong>Was:</strong> Informationsveranstaltung „Moderne Behandlung bei Übergewicht – Spritze, Diät oder Chirurgie?"</span></p><p><span><strong>Wann:</strong> Mittwoch, 29. Juli 2026, 18 Uhr</span></p><p><span><strong>Wo:</strong> Seminarraum 2, Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 420, 69120 Heidelberg</span></p><p><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht erforderlich</span></p><h3><span>Über das Diabetes- und Adipositaszentrum des UKHD</span></h3><p><span>Das Diabetes- und Adipositas-Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg vereint Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen, der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie, der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik und der Sportmedizin. Gemeinsam entwickeln sie für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept – von Ernährungs- und Bewegungstherapie über medikamentöse Behandlungen bis hin zu chirurgischen Eingriffen.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/diabetes-und-adipositas-zentrum-heidelberg/">Diabetes- & Adipositaszentrum UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 11:47:33 +0200</pubDate>
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